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16er Haken

Stiller Beobachter

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Freitag, 26. Mai 2017, 13:06

Ein kurzer Ausflug

Gestern war der Tag der Männer, da durfte es an Bier und Wasser nicht fehlen. Letzteres aber eher für die Ruten, nicht zum Genuß. Ich entschied mich mit zwei Freunden ein wenig auf Brassen zu fischen ein. Wenn ich Faul bin kommt bei mir immer der Method Feeder zum Vorschein, weil es so schön selektiv ist, ich den Freilauf bei Bedarf einklinken kann und so nicht nur auf eine Feederspitze oder eine Pose starren muss.

Als Köder zum Einsatz kamen Mais und Miniboilies. Mais sollte sich als Fischbringer Nummer 1 heraus stellen, die Boilies, sonst immer sehr fängig, waren heute Totengräber.




Mit der Futterschleuder habe ich einige Partikel auf die nahe Bahn geschossen, ca. 15 Meter, viel Weiter schießen klappt dann auch nicht mehr.




Darauf folgen auch einige Brassen, alle aber nicht das Format was ich wollte. Heute hieß es 50 cm aufwärts, die ersten Fische waren allesamt mit gutem Willen vielleicht 35 cm lang.




Die Ausdauer hat sich aber gelohnt, wobei der Abend recht lang ging, das Angeln an sich fast schon Nebensache war. Ein 55cm Brassen stieg mir als Herrentagsgeschenk ein, versüßte mir den Tag. Die Stelle war aber eher suboptimal, leider fing der Kescher und Fisch etwas Dreck, für ein Bild meinen Ansprüchen eigtl. nicht gelegen, wollte ich aber dennoch schnell releasen und keinen " Waschtag" einlegen.




Ich wollte nur mal einen kleinen Ausblick auf mein Erlebnis geben, ich denke " richtige " Fangberichte werden bald folgen. Gestern war für umfangreiche Dokumentationen einfach keine Zeit. Ich hoffe ihr hattet auch soviel Spaß am Wasser,, euer 16er Haken.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »16er Haken« (26. Mai 2017, 14:22)


Eelcatcher

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Freitag, 26. Mai 2017, 14:17

Schöner Bericht und Petri zu den Brassen, auch wenn sie nicht die Größe hatten wie erhofft. :thumbup:

Habt ihr im Fließgewässer angesessen oder im Stillwasser?

Bei uns an der Elbe sind 50+ Brassen völlig normale Tagesfänge beim Feedern, die nehmen quasi die komplette Köderpalette (Maden, Mais, Rotwurm, Miniboilie, auch Kombi daraus) gern an.
Interessant wirds nur, wenn sich mal ein Karpfen daruntermischt.
Die kann ich selten wirklich halten in die Strömung zu ziehen und zurück in die Buhne zu lenken, da knallts mir oftmals das 0.25-0.28er Vorfach dann durch ohne Chance meinerseits.
Kein Vergleich zu Karpfen aus einem See, in der Elbe gehen die oftmals direkt ab wie von der Tarantel gestochen. :-D
Was ist der Unterschied zwischen Latein und Anglerlatein? Latein ist eine tote Sprache, im Anglerlatein wachsen die Fische aber noch.

16er Haken

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Freitag, 26. Mai 2017, 14:27

Schöner Bericht und Petri zu den Brassen, auch wenn sie nicht die Größe hatten wie erhofft. :thumbup:

Habt ihr im Fließgewässer angesessen oder im Stillwasser?

Bei uns an der Elbe sind 50+ Brassen völlig normale Tagesfänge beim Feedern, die nehmen quasi die komplette Köderpalette (Maden, Mais, Rotwurm, Miniboilie, auch Kombi daraus) gern an.
Interessant wirds nur, wenn sich mal ein Karpfen daruntermischt.
Die kann ich selten wirklich halten in die Strömung zu ziehen und zurück in die Buhne zu lenken, da knallts mir oftmals das 0.25-0.28er Vorfach dann durch ohne Chance meinerseits.
Kein Vergleich zu Karpfen aus einem See, in der Elbe gehen die oftmals direkt ab wie von der Tarantel gestochen. :-D
Die Fische in der Elbe nutzen die Strömung, gerade wenn sie sich quer Stellen. Wird bei Karpfen nicht anders sein. Problematisch ist das Ausdrillen ja auch eher wegen dem Abrieb, Kanten und Muscheln, Müll und dergleichen. Da findet man schnell seinen Meister wenn der Spot keine guten Bedingungen vorgibt.

Was die Brassen in der Größe angeht sind in der Elbe natürlich vielmehr, wobei die Stückzahl eher an Menge aber nicht an Größe übertrifft. 60 cm + Brassen siehst du in der Elbe auch nicht mehr so oft, ist aber scheinbar Streckenabhängig. Da ich in 2 Monaten zurück an meine alte Heimat ziehe habe ich einen Fußweg von 10 Minuten zum zu meinem alten Strom, dann schauen wir mal was an den Haken geht. Seen befischen hat sich für mich als wesentlich schwerer herausgestellt, was wohl daran liegt das der Fisch sich auch die Zeit beim Aufnehmen von Ködern nehmen kann, geht ja mit der Strömung nichts verloren. :-D

Eelcatcher

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Freitag, 26. Mai 2017, 19:04

Da haste durchaus Recht, im Fluss können es sich die Fische nicht leisten so wählerisch zu sein wie im Stillwasser.

Was evtl. Karpfen hin und wieder angeht, isses halt immer etwas tricky denen dann mit ner Feederrute wirklich paroli zu bieten, auch wenns ne heavy Feederrute is.
Da haben auch diverse Karpfenangler mit entsprechendem Equipment durchaus ihre Mühe mit, konnte ich schon ein paar mal beobachten.
Ruckzuck reißen die einem 100 und mehr Meter runter und du kannst erstmal nix andres machen als den Knüppel zu halten und die Bremse machen lassen, weil die einfach erstmal nur lospfeifen.

Und oftmals schlitzen die dann einfach auch aus beim Feedern aufgrund der doch deutlich kleineren Haken.
Nen 74er Schuppi hatte ich letztes Jahr mal beim Feedern verhaften können, hat aber auch fast ne Stunde gebraucht, bis ich den dann mal zum Landgang überreden konnte. :piep:

Hier bei uns um Magdeburg rum ist die Elbe (recht flach, sehr schnell strömend, viele Buhnen, zT. sandige wie auch mit Steinpackung) ne ausgesprochende Brassenregion, darunter gesellen sich im Sommer dann auch hin und wieder Döbel, Aland und mit etwas Glück große Rotaugen.
Große Brassen sind hier nicht so selten, sie stehen nur nicht überall.
In manchen Buhnen findet man mitunter fast ausnahmslos Güstern, in anderen mitunter auch fast nur Brassen (und da dann auch große Exemplare).
Barben hab ich hier noch nicht am Band gehabt, sollen aber wohl vereinzelt schon gefangen worden sein.
Das wäre für mich definitv noch nen Highlight.

Bei den letzten 2 Feederansitzen hatte ich dafür jeweils ne Grundel dabei. :thumbdown:
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Samstag, 27. Mai 2017, 13:50

Da haste durchaus Recht, im Fluss können es sich die Fische nicht leisten so wählerisch zu sein wie im Stillwasser.

Was evtl. Karpfen hin und wieder angeht, isses halt immer etwas tricky denen dann mit ner Feederrute wirklich paroli zu bieten, auch wenns ne heavy Feederrute is.
Da haben auch diverse Karpfenangler mit entsprechendem Equipment durchaus ihre Mühe mit, konnte ich schon ein paar mal beobachten.
Ruckzuck reißen die einem 100 und mehr Meter runter und du kannst erstmal nix andres machen als den Knüppel zu halten und die Bremse machen lassen, weil die einfach erstmal nur lospfeifen.

Und oftmals schlitzen die dann einfach auch aus beim Feedern aufgrund der doch deutlich kleineren Haken.
Nen 74er Schuppi hatte ich letztes Jahr mal beim Feedern verhaften können, hat aber auch fast ne Stunde gebraucht, bis ich den dann mal zum Landgang überreden konnte. :piep:

Hier bei uns um Magdeburg rum ist die Elbe (recht flach, sehr schnell strömend, viele Buhnen, zT. sandige wie auch mit Steinpackung) ne ausgesprochende Brassenregion, darunter gesellen sich im Sommer dann auch hin und wieder Döbel, Aland und mit etwas Glück große Rotaugen.
Große Brassen sind hier nicht so selten, sie stehen nur nicht überall.
In manchen Buhnen findet man mitunter fast ausnahmslos Güstern, in anderen mitunter auch fast nur Brassen (und da dann auch große Exemplare).
Barben hab ich hier noch nicht am Band gehabt, sollen aber wohl vereinzelt schon gefangen worden sein.
Das wäre für mich definitv noch nen Highlight.

Bei den letzten 2 Feederansitzen hatte ich dafür jeweils ne Grundel dabei. :thumbdown:
Ich ziehe wieder nach Tangermünde, dann sind wir gar nicht so weit auseinander. :-D

Wenn du aber schreibst das die Grundeln Einzug halten wird mein erneuter Einstieg in die Elbangelei gleich mal negativ behaftet. 2 bis 3 Jahre und wir haben Zustände wie am Rhein. Dann heißt es ausharren und warten..........

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Samstag, 27. Mai 2017, 15:35

Bisher waren es erst 2 Grundeln die ich hatte..beide beim Feedern, etwa 30-35m draußen auf sandigem Grund ohne irgendwelche Steine.

Sie sind zwar bereits drin, aber hier um Magdeburg wohl noch nicht so massiv.
Ich denke aber, das wird sich bald ändern.
Denn der MLK ist nicht weit und genau oben am Schiffshebewerk Rothensee bis über die Trogbrücke zum EHK sind die Grundeln die reinste Seuche.
Interessanterweise findet man sie, wenn man mal wenige km westlich geht (geschätzte 3-5km) quasi überhaupt nicht.
Keine Ahnung woran das liegt, der Kanal sieht überall gleich da aus und auch die Schifffahrt hat die gleiche Frequenz.

Am Schiffshebewerk befindet sich lediglich ein großes Wendebecken mit Anleger für einige Schubkähne, vielleicht ist das auch der Grund warum sich dort so stark die Grundeln aufhalten.

Tangermünde ist ja doch noch ne Ecke weg von hier, da wirds wohl noch einige Zeit dann dauern bis die scharenweise einfallen, denke ich mir zumindest.
Aber auch ohne die haben wir ja in der Elbe noch reichlich Plagegeister drin, tagsüber eher weniger, dafür umsomehr bei Dunkelheit...die die gern mal Vorfächer kappen oder KöFi's ruckzuck zerlegen bis auf die Gräte. :piep:
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