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FlowZo

Stiller Beobachter

  • »FlowZo« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 2

Registrierungsdatum: 19. Juli 2016

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1

Freitag, 22. Juli 2016, 15:03

Rat und Empfehlungen für die erste Angelausrüstung

Moin moin.

Ihr seid das Thema bestimmt leid, aber als absoluter Neuling benötige ich guten Rat, um mich im Ruten- und Rollendschungel zurecht zu finden.

Den Schein habe ich leider noch nicht, kommt aber dieses Jahr noch.

Ich habe hauptsächlich vor rund um Dortmund zu fischen. Der Kanal, Möhnesee, Sorpesee, Hengsteysee und die Ruhr wären meine ersten Anlaufstellen. Tipps zu weiteren netten Plätzen nehme ich natürlich auch gerne an.

Habe schon viel gelesen und festgestellt, dass irgenwie jeder eine andere Meinung zur ersten Ausrüstung hat.

Ich habe mittlerweile für mich befunden, dass ich mir eine Matchrute oder ähnliches zum Friedfisch- und eine Spinnrute zum Raubfischangeln zulegen möchte.
Auf einen bestimmten Fisch möchte ich mich noch nicht festlegen, sollte daher eine Allroundrute für den jeweiligen Zweck sein.

Da ich eine vernünftige Ausrüstung haben möchte, bin ich auch bereit etwas Geld in die Hand zu nehmen. Für den Anfang sollte es daher was solides sein, aber auch nicht übertrieben teuer. Viel mehr als 150 Euro pro Komplettrute möchte ich eigentlich nicht investieren.

Dann mal zu meinen Vorstellungen

Bezüglich des WG der Ruten weiß ich absolut nicht, was ich benötige, da ich die Gewässer hier nicht kenne. Bisher schliesse ich aus dem WG nur, dass man damit grössere Köder werfen und dementsprechend grössere Fische fangen kann.

Als Spinnrute habe ich daher bisher folgendes in die engere Wahl genommen:

Cormoran Black Bull Spin 2,70m entweder 20-60g oder 10-40g

Oder reicht auch die halb so teure Cormoran Black Master Spinn Serie 2,70m mit 20-60g oder 10-40g?

Dreamtackle Pro Spin 60g oder 40g


Bei der Rute fürs Friedfischen habe ich noch keine Vorstellungen, da ich es wirklich sehr schwer finde sich zurecht zu finden ?-(


Bei der Rolle hatte ich an eine Shimano Baitrunner DL 4000 Fb gedacht oder reicht eine 2500er?


Oder reicht vielleicht sogar die günstigere Catana Serie?


Kann ich die Rolle für beide Ruten verwenden oder macht das keinen Sinn? Z.B. für Raubfische 25-30er Schnur und für Friedfische was dünneres auf die ersatzspule?


Vielen Dank schon mal für die Hilfe und Petri Heil

Eelcatcher

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2

Samstag, 23. Juli 2016, 00:21

Zum Einstieg eine durchaus gute Spinrute, günstig im Preis dazu.

Shimano Alivio DX 2,70m mit 20-50g wäre durchaus allroundfähig für viele Arten des Spinnfischens

Gute Einsteiger-Rolle dazu, die auch noch über eine vollwertige Alu-Ersatzspule verfügt.

Daiwa Ninja Modell 2500 sollte recht passend sein


Eine ordentliche Rute zum Einsteigen in die Friedfischangelei mit der Pose, äußerst universiell einsetzbar, die auch mal nen größeren Fisch verträgt.

Daiwa Procaster Trout in 3,60m mit 10-35g WG

Als Rolle kann oben genannte ebenfalls genommen werden, oder das etwas kleinere 2000er Modell.


Mit beiden Kombos hast du grundsätzlich etwas sehr solides, daß dir sicher treue Dienste leisten wird.
Beide Kombos sind zudem günstig und lassen somit auch noch genug über für anderes Zubehör wie Schnur, Halen, Kunstköder, Bleie, Posen usw., welches ja auch noch angeschafft werden muß.


PS: Eine Baitrunner-Rolle würde weder an einer Spinnrute noch einer Posenrute zum leichten Friedfischangeln Sinn machen. Den Freilauf braucht man bei beiden Angelarten nicht.
Was ist der Unterschied zwischen Latein und Anglerlatein? Latein ist eine tote Sprache, im Anglerlatein wachsen die Fische aber noch.

degl

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3

Samstag, 23. Juli 2016, 08:55

Hallo FloZwo,

mein Vorschlag wäre die genannten Gewässer mal zu besuchen und nach Anglern ausschau zu halten.............Man kann gut sehen, was so an Tackle notwendig sein wird.

In den meißten Fällen gibts dann auch Ruten/Rollen in der passenden Preisklasse hier zu finden..............

Aber was sollen denn die Zielfische sein?

Wie gut/schlecht kommt man ans Gewässer?

Was ist an Transportkapazität vorhanden?.....wg. Tele/Steckruten usw. usw.

Ist ein großes Feld...................da kommt einiges zusammen ;)

gruß degl
möge der fisch mit euch sein

FlowZo

Stiller Beobachter

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4

Montag, 25. Juli 2016, 15:17

Vielen Dank für den Rat.

Werde wohl tatsächlich die Daiwa Ninja vllt aber auch die Exage von Shimano als 2500er nehmen. Muss mir beide im Laden nochmal genau anschauen.

Bei der Rute bin ich noch auf die Daiwa Exceler Spin gestossen, die jedoch "nur" Titanium Oxyd und keine Sic Ringe hat.

Jetzt hab ich gelesen, dass bei geflochtener Schnur Sic Ringe am besten sind.

Macht das so einen großen Unterschied?

Transportkapazität iist vorhanden, werde mir wohl nur Steckruten zulegen.

Am Kanal hauptsächlich problemloser Zugang und Platz zum werfen, von daher muss die Rute nicht kurz sein.

Zielfisch denke ich mal Barsch, Zander und Hecht.

Nach weiterem vielen Lesen bin ich fast dabei, erst mal auf ne Friedfischrute zu verzichten und mir 2 Spinnruten, leicht und mittel, zuzulegen.

Naja mal schauen ?(

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »FlowZo« (25. Juli 2016, 15:23)


Addi

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5

Montag, 25. Juli 2016, 21:48

Also ich habe die Exage 2500 mit der Heck-Kampf-Bremse.
Ich habe sie bereits ein paar Jahre und angel damit in der Elbe auf Zander und in der Ostsee auf Mefo.
Ich bin mit dieser Rolle sehr zufrieden, auch wenn sicher viele der Meinung sind, dass eine Frontbremse besser sei.
Ich persönlich finde es jedoch angenehmer im Drill den Hebel am Heck lediglich ein Stück nach links oder rechts drehen zu müssen, als vorn in den Schnurbereich zu greifen und dort an der SChraube zu drehen.
Dies ist aber Geschmackssache und muss jeder für sich entscheiden.

Nach den vielen Jahren ohne Wartung stelle ich jetzt lediglich fest, dass die Stellschraube am Heck schwergängiger geht. Ich glaube es wird Zeit, hier mal eine kleine Wartung vorzunehmen.

Zur Daaiwa kann ich leider nichts sagen.

Was die RInge angeht, so besitze ich eine Spinnrute von Berkley, die Lightning Spin.
Die gibt es bei Askari nicht mehr.

Die Ringe an dieser Rute haben eine Metalleinlage, die -so die Aussage des Herstellers- besonders für geflochtene Schnüre geeignet seien.

Ich angle leider nicht soooo oft, so dass ich mir da tatschlich ein aussagekräftiges Urteil erlauben kann. Aber die Ringe mit Metalleinlage -und ich habe die Rute auch schon ein paar Jahre- sind immer noch in Ordnung. Die Geflochtene flutscht dort richtig gut durch und selbst mit geringen Wurfgewichten von 10-25 g (Spinner und Mefowobbler) erreiche ich recht beachtliche Weiten.

Ich weiß gar nicht, ob ich ne Rute mit SIC Ringen habe, aber bei den Titan-Oxyd-RIngen sind mir hier und da schon mal die Einlagen abgeplatzt.

Aber wie gut die Schnur durch die Ringe läuft, hängt auch von der Schnur selbst ab. Hier gibt es enorme Qualitätsunterschiede.
Teure Markenschnüre müssen nicht immer besonders gut sein, preiswerte Alternativen nicht schlechter.

Ein Hersteller, der seine SChnur als Rund-Geflochten angibt, hat sicher REcht. Er hat sie rund geflochten. Aber ob sie auch so bleibt..???
Habe schon solche Schnüre gehabt, die nach wenigen Angelsitzungen flach wie ne Flunder waren. Am Ende hatten sie einen schönen Drall....

Kaufe auch nicht eine Geflochtene mit zig Kilo...
Ich verwende Schnüre mit um die 7 kg. Damit fische ich in der Brandung, auf Mefo und auch auf Zander oder Aal.


Du wirst deine Erfahrungen machen und auch Fehlkäufe tätigen.
Du wirst auf Freaks stoßen, die nur bestimmte Marken bevorzugen und von allem andeen abraten, aber auch Leute, die mit dem Kopf schütteln und mit ihrer alten Bambusstippe ihre Fische fangen.


Hier kann man nicht berall einen Rat geben. Denn viele Dinge sind auch nach dem persönlichen Geschmack.
Gruß
Udo




Du bist nicht mehr da, wo Du warst,
aber Du bist überall, wo wir sind.

Eelcatcher

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6

Dienstag, 26. Juli 2016, 15:25

Was die Ringeinlagen betrifft:

Sicher hat man mit SIC-Ringen von Fuji definitiv besseres Material erworben wie so viele No Names.
Die Frage ob nun SIC oder Titanium Oxyd läßt sich nicht so einfach beantworten, denn letztlich entscheidet, wieviel du bereit bist dafür auszugeben und wie intensiv du damit auch fischen gehst.

Bei 1x die Woche fischen damit, müssen es sicher keine hochwertigen SICs sein, außer man steht auf Hersteller-Gehype.

Die heutigen Titanium Oxyd Ringe (gerade die von Daiwa sind sehr gut) sind schon von ordentlicher Qualität, den Unterschied zu hochpreisigen Ringeinlagen merkt man als Otto-Normal-Angler eigentlich nicht.
Das einzige was auch dem normalen Angler auffallen wird ist, daß Geflechtschnüre unterschiedlicher Hersteller und Preislagen auch unterschiedlich starke Geräusche erzeugen,
und das unabhängig von der Ringeinlage.
Das kann mitunter auch als richtig laut und störend empfunden werden, selbst manche hochwertige Geflechtschnur mag so gar nicht leise durch hochwertige Ringeinlagen flutschen.
Das Gegenteil kommt natürlich genauso vor, da kann man leider schlecht bis gar nicht Prognosen oder Tipps zu abliefern...das muß man probieren.
Genauso gibt es, wie Addi auch schon schrieb, Schnüre die mit der Zeit "platt" werden oder gar ausfransen.
Wer viel Spinnangeln geht sollte da eher auf wirklich gute Schnur setzen, und noch viel wichtiger, regelmäßig das Schnurlaufröllchen der Rolle überprüfen.
Denn dies ist das Bauteil, welches beim Spinnangeln allzuoft zu erst den Geist aufgibt. Bei vielen Rollen ist dort nichtmal nen gescheites Lager verbaut.


Ich benutze zb 2 unterschiedliche Spinnruten:

eine für Zander mit 2,70m und 23-56g WG
eine zum Wobbeln mit 2,18m und 10-28g WG

Beide Ruten sind mit Fuji Alconite Ringen ausgestattet, haben beide 9 Ringe.
Als Schnur wird an beiden jeweils die Daiwa J-Braid in 0,13 verwendet.
Rollen sind unterschiedliche Typen und Hersteller, spielt aber dafür keine Rolle.

DIe obere Rute macht deutlich mehr Krach wie die untere mit dieser Schnur.
Benutze ich hingegen eine Sunline in 15LB auf beiden Ruten (hab ich auf Reservespule), ist die Geräuschkulisse bei beiden Ruten nahezu identisch...leise.


Als Laie läßt sich sowas nicht wirklich lokalisieren, meine Vermutung geht in Richtung Ringabständen/Winkel der Schnur zur Einlage bei beiden Ruten.
Die J-Braid scheint da gewisse Grenzen zu haben, die dann irgendwann mehr Geräusche erzeugt.
Das ist allerdings sicher nur im 100tel millimeter-Bereich.

Ich kann damit aber trotzdem gut leben, man gewöhnt sich irgendwann dran. ;)
Und da ich eher der Allroundangler bin, lege ich da auch nicht meine Prioritäten so drauf, wie es vielleicht der reine Spinnangler tun würde.
Was ist der Unterschied zwischen Latein und Anglerlatein? Latein ist eine tote Sprache, im Anglerlatein wachsen die Fische aber noch.