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Tapio

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Mittwoch, 2. Mai 2018, 14:26

Angeln in Schweden

Schönen guten Tag zusammen,

von Mitte Juni bis Anfang Juli bin ich auf einer Kajak-Tour in Schweden. Befahren wird der Stora Le, Foxen und Lelang. Zur Ergänzung unserer Nahrung wollen wir vor Ort angeln. Bis dahin auch kein Problem. Jetzt haben wir nur leider nicht genug Platz um alles mögliche an Ausrüstung mitzunehmen. Deshalb brauchen wir eigentlich ein gutes Allround-Setup mit Fokus auf Spin-Fischen.

Die frage ist jetzt, was würdet ihr mitnehmen, wenn:
  • Der Platz sehr beschränkt ist
  • Das Gewicht stark beschränkt ist
  • Ihr, Spin, Grund und Pose angeln müsst / wollt
  • Max 2 Ruten + Rolle mit dürfen
  • Ihr nachts mit 2 Ruten fischen wollt

Selbst habe ich mir natürlich auch ein paar Gedanken gemacht. Dennoch würde ich gerne erstmal eure Meinung hören, um einen unvoreingenommenen Überblick zu erhalten. In diesem Zusammenhang würde mich auch interessieren, was eurer Meinung nach die leichteste aber sichere Combo für Hecht ist.

Ich freu mich auf Verschläge und Anregungen.

Tapio

Oldman

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Mittwoch, 2. Mai 2018, 19:56

Hallo!
ich fahre am samstag für 1 Woche nach schweden an den Bollmensjö!
Da dein Platz begrenzt ist schlage ich vor nimm 2 Teleruten mit bis zu 50g Wurfgewicht mit - eine Rolle mit 12 oder 14er Geflochtene .
Wenn du au auf geädda (Hecht) gehen willst sind Stahlvorfächer ein absolutes muß. Auf Forelle (Öring), Barsch (abborre)) oder Zander (Gös) solltest du ca 2m Fluorcarbonschnur 0,22er oder 0,25er anknoten. Mit diesem Wurfgewicht kannst du auch nacht Ansitzangeln gehen!
Gruß Oldman
Wenn der letzte Baum gefällt und der letzte Fisch gefangen ist,
wirst du feststellen das man Geld nicht essen kann.

Tapio

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3

Donnerstag, 3. Mai 2018, 13:40

Hey Oldman,

vielen Dank schon mal für die Antwort.
Mit 50gr nen leichten Spinner für Forelle auf Distanz zu bringen ist auch nicht leicht.
Aber ich wollte tatsächlich eine 50gr Tele in 2,10 mitnehmen für auf Grund oder Köfi an Pose.
Und als zweite wollte ich ne Steck-Reise-Route in 2,40 nehmen mit 15 bis 40gr.
Wollte eigentlich immer mit Stahl-Vorfach angeln, weil man ja nie weiß, ob nicht doch ein Hecht einsteigt. Meinst, das brauch ich nicht?

Wünsche dir schon mal viel Spaß in Schweden :)

Schade, dass die Beteiligung sonst so gering ist.

Viele Grüße,
Tapio

Oldman

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4

Donnerstag, 3. Mai 2018, 21:19

Hallo!
Mit 50gr nen leichten Spinner für Forelle auf Distanz zu bringen ist auch nicht leicht.

Zitat


Doch geht sehr gut -einfach einen sinkenden Sbirolino auf die Hauptschnur -ca 2m vor dem Spinner und ab geht die Post.

Gruß Oldman
Wenn der letzte Baum gefällt und der letzte Fisch gefangen ist,
wirst du feststellen das man Geld nicht essen kann.

Olaf3001

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5

Donnerstag, 3. Mai 2018, 21:49

Hallo Tapio,


............Schade, dass die Beteiligung sonst so gering ist...........

nun ja es war Feiertag und nicht jeder sitzt jeden Tag vor dem "Kasten"..... ;-)
ich habs auch gelesen hatte aber nicht gleich Bock zu antworten :)
Viele haben in Schweden vielleicht auch noch keine Erfahrung machen können.

Das von Dir genannte Takle ist ja in Ordnung. Ich hätte Dir vorgeschlagen Tele-Ruten zu nehmen.
Da hast Du den Vorzug von wenig Gewicht kombiniert mit geringer Transportlänge.
Ob mono oder geflochten ist Ansichtssache. Mit der Stipprute ist mono manchmal besser.

Je nach Jahreszeit und Gewässer hält sich auch der Fisch auf.
Auch wenn Deine Urlaubszeit fast in den Sommer fällt heißt das noch nicht das in dem von Dir aus-
gewählten Gewässer ---auch Sommer ist----.
Das hängt von der Wassertemperatur ab. Das mußte ich auch erfahren.

Gut ist es einen Einheimischen zu befragen der sich auskennt wo die Objekte Deiner
Begierde sind.

Außerdem simmt es nicht wie man so manchmal liest das in Schweden die Fische fast von alleine an
die Angel hopsen bzw. es nur riesige Exemlare gibt.

Es gibt ausgewählte und kleinere Seen (extra Angelgenehmigung ) da kann man richtig viel
fangen. Hier ist die Entnahme der Fische oftmals ncht gestattet oder nicht gern gesehen.

Worauf Du vorbereitet sein mußt ist die Farbe des Wassers. Teilweise kann man nur einen Meter
tief sehen. Es ist auf Grund des karakteristischen Gesteins teilweise sehr braun.

Gruß Olaf

Oldman

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6

Donnerstag, 3. Mai 2018, 21:59

Hallo!
Schweden ist immer eine Reise wert! Die Natur ist dort einfach unbeschreiblich schön.
Ich muß Olaf rechtgeben die Zeiten wo jeder Wurf einen Hecht brachte sind lange vorbei -dem Massentourismus geschuldet. So werden, um für den Tourismus
aufrecht zu halten sogar in grossen Seen schon Hechte besetzt. leider darf in Schweden jeder der angeln will aber keine Ahnung/ keine Angelprüfung u.s.w.hat nach Erwerb einer Fiskekort angeln.
Welche Auswirkung das hat, sieht man am Besten in Norwegen wo man Mitnahmebegrenzungen eingeführt hatum RaUBBAU VORZUBEUGEN - seit 2018 gildet

Zitat

Wer seinen Angelurlaub mindestens 7 zusammenhängende Tage in Norwegen bei einem registrierten Touristenfischereibetrieb verbracht hat, darf 20 Kilogramm Fisch ausführen. Die registrierten Touristenfischereibetriebe zeichnen sich dadurch aus, dass sie bei der Behörde gemeldet sind und die Fangzahlen (Fischart und Menge) ihrer Gäste an diese zuständige Behörde weiterleiten. Wer mindestens 7 Tage nach seinem ersten Angelurlaub einen weiteren Angelausflug in Norwegen plant, darf weitere 20 Kilo Fisch ausführen. Jedoch muss zwischen beiden Aufenthalten diese 7 Tage eingehalten werden.
Die Mitnahme eines Trophäenfisches, wie es sonst üblich war, fällt nach der neuen Zollbestimmung weg.
Sollten Angler ihren Urlaub in keinem registrierten Touristenfischereibetrieb abhalten, dürfen nur noch 10 Kilogramm Fisch ausgeführt werden. Auch hier ist die Mitnahme eines Trophäenfisches untersagt.
Die neuen Zollbestimmungen zur Mitnahme von Fischen aus Norwegen betrifft nur Salzwasserfische.
Süßwasserfische, zu denen auch Lachse, Meerforellen und Saiblinge zählen, werden zu der neuen Zollbestimmung nicht zugerechnet und dürfen demnach ohne weitere Beschränkungen ausgeführt werden.
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Oldman« (3. Mai 2018, 22:04)


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Donnerstag, 3. Mai 2018, 22:42

@Oldman,

Spiros wollt ich eigentlich daheim lassen. Mal sehen, vllt nehm ich mal den ein oder anderen mit.
Auch wenn wir hauptsächlich für die Natur dort sind, hoffe ich doch, dass der ein oder andere Speise-Fisch an den Haken geht. Sonst wird das ne hungrige Angelegenheit.
Uns reichen da auch Barsche und Weißfische. Auf den riesen Hecht sind wir garnicht aus.
Was die Entnahme in deutschland angeht, ist es auch nicht besser. Der Fischbestand im Rhein ist merklich zurück gegangen. Sogar die Weißfische.
Aber das ist n anderes Thema...

@Olaf
Es war ja garkein Vorwurf.
Aber auch 2 Personen ist ja recht wenig. Eigentlich sind das ja so Themen, wo jeder ne Meinung zu hat. Und ich finde immer, da profitiert einfach jeder von der Vielfalt an Ideen. Mir geht es hier ja mehr um Inspiration. Würden hier 20 leute verschiedene Ideen vorstellen, ist da sicher was außergewöhnliches bei. Die Tips von euch sind echt gut und ich freue mich auch, dass Ihr euch bemüht, denn es bestätigt mich bei meiner Denke. Aber es sind natürlich auch die offensichtlichen Möglichkeiten.

Meine Steck-Reise-Rute ist 55cm Lang und 240gr schwer. Die Reise-Tele-Route kommt auf 35cm und ca. 300gr. Die 20cm sind natürlich ne Menge, aber dafür beim Spinnen mehr Gefühl. Für mich als alten Rhein-Fischer ist es ungewohnt ein minimal equipment zu wählen, von dem 3 Wochen lang abhängt, wie viel ich essen kann. Macht nervös, ist aber auch spannend und es macht echt Spaß sich Gedanken zu machen und sich mit den verschiedensten Menschen zu unterhalten. Ich freue mich also auf weitere Beteiligung, auch zu schnüren, anderem Material und Ködern, die ihr wählen würdet.

Bisher Angel ich ausschließlich mit geflochtener schnur. Die 3m stippe hat in der Tat ne 2m Mono drauf. Aber die nutze ich auch nur für Grundeln in Rhein - die würden auch beißen, wenn da Metzger-Kordel drauf ist :D Die Stippe wollte ich allerdings nicht mit nach Schweden nehmen. Hatte gehofft Köfis über eine der beiden Ruten zu fangen. Würdet ihr 2 mal die gleichen mitnehmen, oder eher unterscheiden, um etwas mehr Vielfalt zu haben?

Ein Thermometer fürs Wasser wollte ich auch nicht mitnehmen. Ist das so ein großer unterschied, ob für das Gewässer noch Frühling ist? Ich mein, bisher habe ich bei kühlem Wasser immer was besser gefangen als bei warmem. Der riesen See wird sich in der Kürze sicher nicht aufgeheizt haben.

Die einheimischen zu fragen ist sicher eine gute Idee. Werde das direkt auf dem Campingplatz machen, von dem aus wir starten. Direkt da in der nähe soll auch ein großer Angelladen sein. Da gibt es sicher auch noch mal n paar Tips und man kann noch n paar Sachen nachkaufen an die man bis dahin nicht gedacht hat. Auf die gesamten 250km wird der leider aber auch keine Hotspots kennen. Das die Fische senkrecht stehen und die Köpfe aus dem Wasser strecken hab ich jetzt auch nicht erwartet. Auch nicht, dass jeder Wurf ein Biss ist. Hoffe aber, dass es zum leben reicht :D

Sind Stora Le und Foxen so dunkel? Bist du schon mal gewesen, oder ist das eine Vermutung. Ich werde auf jeden Fall mal entsprechend Köder mitnehmen. Am Ende ist ja nur das Kajak begrenzt und nicht das Auto. Kann was mehr mitnehmen, und dann vor Ort noch Sachen im Auto lassen.


Ich danke euch beiden jedenfalls schon mal für die Ideen und die inspiration. Ich freue mich mit jedem Satz mehr auf den Urlaub :)

Viele Grüße,
Tapio

Olaf3001

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Donnerstag, 3. Mai 2018, 23:19

An den von Dir genannten Gewässern war ich noch nicht, sondern am Bolmen und Umgebung.
Es ist auch ein Unterschied ob Fluß oder See.

Die Wasserpemperatur hat Auswirkungen (wie ja auch in unseren Gewässern) wo wann die Fische
stehen.
Ich wollte gern Zander angeln.... bis mir ein Einheimischer sagte das ich das vergessen kann
da es zu kalt ist und die Fische im Tiefen stehen und nicht beißwillig sind.
Und er hatte Recht.


Laßt Euch überraschen, viel Erfolg und Petri Heil.

Vielleicht hören wir ja etwas von Dir nach der Reise.

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