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Tyr

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61

Mittwoch, 23. Dezember 2015, 22:56

Hallo Mac, hallo Askarianer!

Lass Dir versichert sein, dass das Anlocken auf Aal funktioniert. Gut sogar!
Wie Du Dir die Schleicher anlocken kannst, musst Du selber testen. Und ist von Gewässer zu Gewässer meiner Meinung nach völlig unterschiedlich.
Was bei mir gut geht, muss nicht heißen das es auch bei Dir gut funktioniert. Das ist ähnlich wie das Anbieten von Salzwasserfischen auf Hecht. Nicht jeder Köder wird angenommen und man investiert viel Zeit um das auszutesten.
Ähnlich ist es bei den Aalen. Auf dem Streckenabschnitt, den ich beangel weiß ich zu 100% das ich als Hakenköder keine Muscheln, Schweine- und Rinderleber anbieten brauche. Anders sieht es da mit der Leber vom Huhn aus, Garnelen und Shrimps; die funktionieren super!
Ebenso musst Du mit den Lockstoffen oder Pellets experimentieren. Nur weil es an einem Gewässer nicht fängt, heißt das nicht das es schlecht ist. Auch ich brauchte eine Weile um den Lockstoff zu finden, um meine Tauis zu tunen.
Allerdings kommt das aber auch nur selten vor, das Zeug stinkt erbärmlich.
Was ich Dir raten kann, mach Dir etwa drei apfelsinengroße Bälle aus Panier- und Blutmehl. Als Beigabe arbeitest Du einige Rotaugen, Brassen oder was sonst bei Euch im Gewässer vorkommt bei. Ich denke 6 Fische zerhakt sollten reichen. Dem tust Du einige zerhakte Würmer bei und fütterst über drei Tage an. Jeden Tag auf dieselbe Stelle eine Kugel.
Wenn der Geldbeutel es hergibt, fütterst Du zusätzlich zu jeder Kugel 1l toter Maden. Tot deswegen, damit sie sich nicht eingraben im Schlamm und der Aal sie auch findet.
Wie Du siehst, kann man dafür kein fertiges Rezept geben, das sind alles Erfahrungswerte, die man im Laufe der Jahre an seinem Stammgewässer sammelt und dann umsetzt.
Viel Spaß beim Probieren! Du kannst mich ja wissen lassen, wie Du im Frühjahr so vorankommst. :D
Euch beim Angeln immer ein straffes Band!
Mit besten Grüßen aus dem schönen Ostwestfalen
---Tyr---

Tyr

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62

Mittwoch, 6. Januar 2016, 18:35

Hier noch ein kurzer Nachtrag:
Was auch sehr gut funktionieren soll, ich dieses bisher aber selber noch nie probiert habe, ist einen Futterkorb wie diesen Futterkorb mit einem Schwämmchen oder Watte zu füllen, die Ihr vorher in einer normalen Sardinenbüchse in derer Saft einzulegen.
Wie geschrieben: Habe das selber noch nie getestet, von der Fängigkeit aber bereits einiges von gelesen und gehört.
Euch beim Angeln immer ein straffes Band!
Mit besten Grüßen aus dem schönen Ostwestfalen
---Tyr---

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63

Mittwoch, 6. Januar 2016, 18:40

Natürlich kann man Alle damit sicher anlocken, aber -und einige Gewässer haben jede Menge davon- auch Wollhandkrabben.

Bei uns im Elbestrom mit enormer Strömung sind lose ins Wasser geworfene Kugeln ruckzuck ein paar km weiter.
Benutzt man ein Futterkorb, muss man Norwegengeschirr mit 400g Blei anhängen! :rolleyes:

Kommt also immer auf's Gewässer drauf an.
Gruß
Udo


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64

Mittwoch, 6. Januar 2016, 18:43

Hallo Angelfreunde,

Zitat

Zitat Tyr:mach Dir etwa drei apfelsinengroße Bälle aus Panier- und Blutmehl
das funktioniert wunderbar.
Habe am Forellensee, in früheren Zeiten, Blutmehl mit Sand gemischt
und am Angelplatz ins Wasser gegeben. Das war eine Sache. Die Forellen
waren wie verrückt und bissen wie wild.

Aber da Anfüttern dort verboten ist, habe ich es nicht wieder probiert.

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Flunder
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65

Mittwoch, 6. Januar 2016, 18:53

Nachtrag zum Aale anfüttern

Hier noch ein kurzer Nachtrag:
Was auch sehr gut funktionieren soll, ich dieses bisher aber selber noch nie probiert habe, ist einen Futterkorb wie diesen Futterkorb mit einem Schwämmchen oder Watte zu füllen, die Ihr vorher in einer normalen Sardinenbüchse in derer Saft einzulegen.
Wie geschrieben: Habe das selber noch nie getestet, von der Fängigkeit aber bereits einiges von gelesen und gehört.
Euch beim Angeln immer ein straffes Band!
Mit besten Grüßen aus dem schönen Ostwestfalen
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66

Mittwoch, 6. Januar 2016, 19:01

Hallo Angelfreunde,

Zitat
Zitat Tyr:mach Dir etwa drei apfelsinengroße Bälle aus Panier- und Blutmehl

das funktioniert wunderbar.
Habe am Forellensee, in früheren Zeiten, Blutmehl mit Sand gemischt
und am Angelplatz ins Wasser gegeben. Das war eine Sache. Die Forellen
waren wie verrückt und bissen wie wild.

Aber da Anfüttern dort verboten ist, habe ich es nicht wieder probiert.

Leider habe ich Deinen Beitrag erst jetzt gelesen Flunder. Sorry!
Aber wie Du es beschrieben hast, ist es doch ersichtlich das sich auch Fischarten wie die Forelle sich locken lässt.
Was mich zum Nachdenken animiert und ich zu dem Schluss komme, dass sich doch eigentlich fast alles anlocken lässt.
Wie hast Du das mit dem Sand gemacht um die passende Konsistenz hinzubekommen?
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67

Mittwoch, 6. Januar 2016, 21:37

Moin Tyr,

ich habe einfach 1:1 gemischt. Nichts besonderes dabei.
Es kam ja auf den Blutgeruch an.

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68

Donnerstag, 7. Januar 2016, 07:52

Guten Morgen zusammen!

Die Idee mit dem Sand finde ich klasse. Und ich muss zugeben, allein wäre ich darauf auch nicht gekommen.
Was ich mindestens immer dabei hatte, war Paniermehl, welches hin und wieder den Nachteil hatte, dass auch Kleinfisch am Futterplatz vertreten gewesen ist, wenn ich bereits im Hellen angefüttert habe.
Eins werde ich an Deinem Rezept aber noch etwas umändern. Ich werde das Sand-Blutmehlgemisch, nachdem ich es noch etwas mit Fischresten und Würmer versehen habe, einfrieren. Das wir den Vorteil haben, das ich es gut einwerfen kann und es langsam sein Aroma abgibt.
Versuchen werde ich es aber auf jeden Fall.
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69

Donnerstag, 7. Januar 2016, 13:16

Hallo Tyr,

der Sinn des Anfütterns ist das Futter so lange wie möglich an einer vorbestimmten Stelle zu halten, denn dort möchte ich ja mal angeln.
Und mir die Fische am Platz halten.
Futterkörbe etc. sind ja bekannt.
Aber wenn ich im ufernahen Bereich angeln möchte, was ja in der Regel der Fall ist ist das anfüttern mit der og. Methode sehr sinnvoll.

Ich bereite mir dafür auch immer einen etwas zähen und haltbaren Teig damit er so lange wie möglich am einer Stelle liegt und nicht
so schnell wegspült. Hängt ja auch von der zu erwartenden Strömung ab.

Die Möglichkeit mit Sand zu arbeiten damit genügend Gewicht zur Verfügung steht und der Teig nicht so schnell wegspült wurde schon
genannt. Das ist eine sehr gute und sinnvolle Methode.
Ich nehme auch gern eine Hand voll Teig und knete in die Mitte einen Stein mit rein.
Dadurch erhalte ich auch Gewicht so das der Teig schnell zum Grund kommt.
Beim einfrieren mußt Du berücksichtigen das es zum Auftreiben kommen kann, wenn der Teig die falsche Zusammensetzung hat.
Je nachdem wie viel Wasser und andere Stoffe im Teig sind, kann es dazu kommen das der Klos im Wasser schwimmt.

Gruß Olaf

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