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Zandy

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  • »Zandy« ist männlich
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1

Samstag, 21. Februar 2015, 12:33

Welcher Geber vom Echolot ist sinnvoll bei geringer Wassertiefe??

Moin
In dieser Saison soll mein Boot mit einem Echolot ausgerüstet werden.
Die Wassertiefe von meinem Hausgewässer beträgt 2m bis 5,5m teilweise 7m.
Das Gerät soll dafüt eingesetzt werden um die Bodenbeschaffenheit des Gewässers zu erkunden!
Dafür brauche ich ein Gerät mit einem Geber der sehr weit streut.
Frage: Woran erkenne ich ein Gerät, welches so einen Geber hat?? Auf welche Daten muß ich achten!
Wie kann ich errechnen wieviel Quadratmeter Wasserfläche auf dem Display erfasst werden?

Danke im voraus Zandy

Wollebre

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2

Samstag, 21. Februar 2015, 16:26

die Antwort ist nicht auf meinem Mist gewachsen sondern in einem anderen Board gelesen.
Hätte das als alter Bootsfahrer/Segler auch nicht besser schreiben können.

"mit der 200er frequenz hast du auf deinem display eine detailierter anzeige und die höhere frequenz hat auch eine weitaus bessere trennschärfe im vergleich zur 50er frequenz. ergo hast du mit der höheren frequenz eine bessere ortungsmöglichkeit im flachwasser. auch lassen sich unerwünschte echos von treibgut und sonstigem besser trennen.

die 50er frequenz hat im flachwasser den vorteil, daß du einen größeren gewässerbereich (größerer geberkegel) abstrahlen kannst. gerade beim schleppen ein gutes pfund! das ist aber wiederum auch der einzige, effektive vorteil gegenüber dem 200khz-geber, da die 50er frequenz, bedingt durch den größeren sendekegel, mehr unerwünschte echos auf dem display darstellt. der andere vorteil ist der, daß du mit dem 50-khz geber weitaus tiefer loten kannst – spielt allerdings im flachwasser eher eine untergeordnete rolle ;)

wenn man also die vor- und nachteile beider frequenzen gegeneinander abwiegt und du nicht mit downriggern unterwegs bist, würde ich generell zur höheren frequenz zur lotung im flachwasser greifen, da diese neben den obigen vorteilen im flachwasser auch bei höherer bootsgeschwindigkeit effektiver arbeitet.

bist du also im besitz eines DF-lotes, nutze die 50er frequenz für´s schleppen und die 200er für die normale fischpirsch im flachwasser"
Bali die Insel der Götter

Olaf3001

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3

Samstag, 21. Februar 2015, 16:32

Hallo Zandy,

nimm Dir mal ein Blatt Papier. Wenn Du Millimeterpapier nimmst kannst Du gleich Deine Dich interessierenden Werte ablesen.

Machs einfach so: ziehe im oberen Drittel des Blattes eine Linie und unten über dem Blattrand. ( oben Wasserlinie, unten Grund )

lege einen Maßstab fest zum Beispiel 1 : 100 ; 1 cm auf dem Papier gleich 100 cm im Wasser

zeichne auf der Wasserlinie Deinen ( Geber ) Standort ein Punkt 1.

ziehe von Punkt 1. senkrecht eine Linie zum Grund Punkt 2. - 5 cm gleich 5 Meter Wassertiefe -

Die Geber arbeiten in der Regel zwischen 80 und 200 kHz. Dabei " beleuchtet " die 80 kHz die Fläche nach vorn.
Die 200 kHz eine kleine Fläche und ist somit für die Sehschärfe, Tiefe, Genauigkeit anzuwenden.

Darum arbeiten auch "Beide" in einem unterschiedlichen Winkel. Der Unterschied und die Logik werden Dir nach dem
einzeichnen von Werten in die Zeichnung sofort klar.

Die 80 kHz werden im Gerät eingestellt und arbeiten dann in einem Winkel von ca. 60 Grad nach vorn.
Die 200 kHz werden im Gerät eingestellt und arbeiten dann in einem Winkel von ca. 20 Grad nach vorn.

Der Punkte 1. und Punkt 2. bilden zueinander 45 Grad zur Grundlinie.

Jetzt zeichne vom Punkt 1. nach vorn eine 20 Grad bzw. 60 Gradlinie mit dem Winkelmesser ein.

Jetzt kannst Du sofort sehen wieviel Meter in Fahrtrichtung bei welcher Wassertiefe auf dem Echolot dargestellt werden.
Und hier wirst Du auch gleich sehen das die Streuung des Gerätes direkt nicht viel nutzt, wenn die
Wassertiefe gering ist. ;-)

Da die Echoloten unterschiedlich arbeiten mußt Du genau die Wirkungsweise eines jeden erlesen und
vergleichen, ob sie anwendbar sind. ( auch Preis- Leistungsverhältnis ) Für Deine geplante Anwendung würde ich
in die nachfolgende Richtung denken.
Für die geringen Wassertiefen wo Du das Gerät anwenden willst kommt es also auf die Steuung an und
ist der Wert ab 200 kHz und größer nicht ausschlaggebend. Schau mal bei Bey Lowrance Elite -3x Fishfinder.

Gruß Olaf

Zandy

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4

Samstag, 21. Februar 2015, 19:50

Moin
Was auf der Suche nach einem Gerät aufgefallen ist, das es verschiedene Geber gibt. Singelbeam, Dualbeam, Triangelbeam und hast du nicht gesehen.
Dann verschiedene Gradzahlen. Die Unterschiede der einzelnen Geber würde ich gern wissen. Bei den Gradzahlen deute ich das so: Je größer die Gradzahl,
desto größer die Fläche die erfasst wird.

Gruß Zandy

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