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Vechte-Fischer

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1

Montag, 17. April 2017, 14:06

Sanierung Teich ca. 2.300m² Wasserfläche

Hallo
liebes Forum und erst einmal frohe Ostern gewünscht…


Ich habe
mich hier angemeldet, weil ich euren Rat/Einschätzung benötige und hoffe hier
auf fachkundige Unterstützung ;)

Kurz zum Hintergrund.
Im vergangenen Jahr hatte unser Verein das riesen Glück, einen sog.
Feuerwehr-Hilfsteich sehr ortsnah für kleines Geld anpachten zu können. Der
Verpächter ist ein Landwirt (inzwischen ohne Landwirtschaft), dem hauptsächlich
daran gelegen ist, dass der Teich gepflegt ist. Er selber kommt –auch mit
seinen Söhnen- nicht dagegen an, somit wurden wir angesprochen, ob wir den
pachten wollen. Dieses haben wir getan, für 20 Jahre.


Dieser Teich wurde in den vergangen Jahrzehnten schon als Fischgewässer von einer
Privatperson gepachtet, doch diese Person hatte inzwischen ebenfalls ein Alter
erreicht, sodass er die Pflege nicht mehr leisten konnte. Als sein Pachtvertrag
auslief, ging das Gewässer also wieder an den Landwirt zurück, der nun gemerkt
hat, dass auch er nicht die ausreichende Zeit aufbringen kann. Also bekamen wir
den Zuschlag.


Es wurde an dem Gewässer im letzten Jahr schon einiges geleistet. Die alte Hütte wurde
renoviert, das Gelände entrümpelt etc.

Für dieses Jahr sind nun umfangreiche Arbeiten am Gewässer selber geplant. Aufgrund der
langen Pachtdauer von 20 Jahren wollen wir es jetzt vernünftig machen um in Zukunft „Ruhe“ zu haben.


Der Teich hat
eine Wasserfläche von ca. 2.300m². Darin liegen auch noch 2 bewachsene Inseln.
Gespeist wird der Teich über die umliegenden Vorfluter.


Das Problem
ist nun, dass in den vergangenen Jahren große Massen der Inseln weg gebrochen
sind und sich im Teich verteilt haben. Ebenso es gibt eine dicke Schlammschicht
im Gewässer. Im Mittel liegt diese bei ca. 50-60cm. Laut Aussage des Landwirtes
ist der Untergrund des Teiches Mergel, also schon sehr Wasserundurchlässig.


Auf 2 Seiten des Teiches ist der Damm/Ufer sehr schmal und auch vom Bisam
durchgraben. An allen 4 Uferseiten –wie auch bei den Inseln- ist Ufermaterial
weg gebrochen bzw. ausgespült worden.


Wir haben nun eine Arbeitsgruppe gebildet, um die anstehenden Arbeiten zu recherchieren
und zu koordinieren.


Folgender
Grob-Bauzeitenplan wurde inzwischen erstellt:




Die ganze Faschinengeschichte habe ich mir aus dem Foreneintrag vom Rüdl stibitzt. Das sind Arbeiten, die wir gut bewerkstelligen können, wenn der Teich trocken
liegt.

Das Ablassen/Trockenlegung ist schon mit Gemeinde und Feuerwehr geklärt und erlaubt. Den Schlamm können
wir ebenfalls verorten und nebenan ablagern, sodass keine großen Fahrwege von
Nöten sind.


Nun zu meinen Fragen…
1) Ist meine Aufstellung bzw. Zeiteinplanung realistisch? Da wir zum Teil Maschinen
anmieten müssen (u.a. einen 15 Tonnen-Bagger) und es da dann natürlich auch um
viel Kohle geht, wäre hier eine klare Einschätzung von euch sehr wünschenswert.
Der Maschinen-Einsatz soll natürlich auf ein Minimum reduziert werden. Für die
Kostenschätzung die ich erstelle ist eine reelle Einschätzung jedoch wichtig.


2) Ist es ratsam/sinnvoll, die Pfähle für die Faschinen schon zu setzen, wenn der Teich
trocken liegt, also vor dem Ausbaggern? Oder sollte man damit bis nach dem Ausbaggern
warten? Geplanter Aufbau der Uferbefestigung (geschätzt ca. 300 lfd. m inkl.
Inseln): 2 Reihen Pfähle alle 75cm, dazwischen die Faschinen. Auf die
Wasserseite an die Pfähle Voilerendraht tackern (1,75mm Drahtstärke) gegen den
grabefreudigen Bisam. Beim Ausbaggern im Frühjahr dann den Raum zwischen Damm
und 1. Pfahlreihe (Dammseite) mit dem Aushub (Mergel, da wir den Teich
vertiefen wollen) verfüllen um das Ufer stabiler und breiter zu bekommen. Bei
der Ufermodelage gehen wir ja nicht direkt am Ufer 3m senkrecht runter sonder
schrägen an, somit dürfte es aus meiner Sicht kein Problem sein, die Pfähle
schon im Herbst/Winter zu setzen… was meint Ihr?


3) Das Ausbaggern… das macht mir noch die Größten Kopfschmerzen. Ich bin mit einem
bekannten Baggerfahrer da gewesen, der sich das Gelände angeschaut hat und mir
Tipps gegeben hat.



Der Teich
hat 2 „Zufahrten“ von einem grünen Weg (Feldweg). Im Grunde ist das dort so
aufgebaut:






Die vordere Zufahrt bzw. das Niveau des Grünen Weges liegt in etwa auf Wasserstandshöhe,
die hintere Zufahrt/grüner Weg liegt tiefer als die Wasserstandshöhe.



Der Bekannte meinte nun, im Bereich der hinteren Zufahrt den Damm aufzumachen, um
mit Bagger sowie Trecker mit Hydraulik-Kipper in den Teich hinein/heraus fahren
zu können. Die Lagerstätte für den Schlamm befindet sich ca. 50-75m links der
hinteren Zufahrt. Ausreichend Platz ist dort auf jeden Fall vorhanden, dort
kann der Schlamm schön ausbluten.


Wenn vom Damm etwas raus genommen wird, müssen wir die Verrohrung des Grabens unter der
hinteren Zufahrt erneuern/stabilisieren/sichern, da der Durchfluss dort
gewährleistet sein muss. Reicht ein KG-Rohr? Ggf. dort noch etwas Schotter
aufbringen?

Wenn das soweit alles gefluppt hat, Bagger kommt rein und raus, Trecker mit Kipper
kommen rein und raus, muss der Damm ja hinterher auch wieder geschlossen
werden… Wie stellen wir DAS am besten an? Wie der Aufbau des momentanen Dammes
aussieht kann ich nicht beurteilen. Ich weiß auch nicht, ob dieser nur aus dem
damaligen Aushub besteht…Wie flickt man einen Damm? Dazu habe ich noch nicht
viel im Internet gefunden…


4) Sandfang… ist dieser überhaupt von Nöten? Wie kann man den Sandeintrag
beurteilen? Hatte schon überlegt, im Sommer mal einen 60l Speiskübel mit dem
Wasser direkt aus dem Zulauf zu befüllen und verdunsten zu lassen um zu
entscheiden/beurteilen, wie viel Sand/Sediment über den Zulauf dort rein kommt.
Ich denke, der meiste Sand kam durch den Abbruch der Inseln dort hinein.

Gibt es alternativen zu dem Bau eines Betonbeckens zur
Fließgeschwindigkeitenveringerung?


5) Bau des Mönches… dieser sollte sein um den Wasserfluss besser regeln zu können. Hat von
euch jemand eine Bauanleitung, die er mir zur Verfügung stellen könnte? Würde
ihn gerne aus Beton o.ä. bauen.


6) Bau von barrierefreien Plattformen: Diesen Punkt habe ich an unseren Holzwurm-Meister
abgegeben… der kennt sich damit besser aus… ;) Wenn ihr hierzu aber auch noch
Tipps und Anregungen habt, immer gerne her damit, dann leite ich die weiter.


So, das wären soweit erst einmal die Fragen, die ich hätte. Andere Unklarheiten werde
ich in der kommenden Woche klären –wie gut das ich Urlaub habe ;)


Habe ich an alles gedacht? 8-o

Würde mich über Antworten von euch sehr freuen. Wenn noch Hintergrundinfos benötigt werden, gerne
stellen, ich versuche sie so zeitnah wie möglich zu beantworten.


Petri Heil
und vielen Dank schon mal,


Vechte-Fischer

rüdl

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2

Montag, 17. April 2017, 22:39

moin ..

.. erstmal ein Lob für die Mühe;
bei der Beschreibung, wie sich das alles entwickelt hat
und was ihr so damit vorhabt :gut




Leider, leider .. leider .. fehlen die BILDER
um die Vorstellungskraft in die richtige
Bahn zu lenken, bzw. das Ausmaß besser einschätzen zu können ;-)





.. "kurze" Antworten zu:

Zitat

muss der Damm ja hinterher auch wieder geschlossen

werden… Wie stellen wir DAS am besten an? Wie der Aufbau des momentanen Dammes

aussieht kann ich nicht beurteilen. Ich weiß auch nicht, ob dieser nur aus dem

damaligen Aushub besteht
Wie flickt man einen Damm? Dazu habe ich noch nicht

viel im Internet gefunden…
- .. mit Kleieboden wie der Wasser- und Bodenverband bei seinen Kilometerlangen Deichanlagen

- Kipper bringt Kleie, Bagger bastelt euch den Boden so hin wie ihr ihn haben wollt;
incl. Schrägen oder dergleichen ..


Zitat

2) Ist es ratsam/sinnvoll, die Pfähle für die Faschinen schon zu setzen, wenn der Teich

trocken liegt, also vor dem Ausbaggern? Oder sollte man damit bis nach dem Ausbaggern

warten? Geplanter Aufbau der Uferbefestigung (geschätzt ca. 300 lfd. m inkl.

Inseln): 2 Reihen Pfähle alle 75cm, dazwischen die Faschinen. Auf die

Wasserseite an die Pfähle Voilerendraht tackern (1,75mm Drahtstärke) gegen den

grabefreudigen Bisam.
Beim Ausbaggern im Frühjahr dann den Raum zwischen Damm

und 1. Pfahlreihe (Dammseite) mit dem Aushub (Mergel, da wir den Teich

vertiefen wollen) verfüllen um das Ufer stabiler und breiter zu bekommen. Bei

der Ufermodelage gehen wir ja nicht direkt am Ufer 3m senkrecht runter sonder

schrägen an, somit dürfte es aus meiner Sicht kein Problem sein, die Pfähle

schon im Herbst/Winter zu setzen… was meint Ihr?
Puh, vieles in einem Satz;..
.. dazu folgendes,
>> wenn ihr die "Neugestaltung" der Ufer mit Kleieboden vornehmt ???
dann braucht ihr erstmal keine Faschinen; der Bagger streicht euch diesen "Alleskleber" so hin
wie ihr euer Ufer haben wollt. Da bricht auch erstmal nichts vom Ufer ab, wenn ihr das Ufer flach gestaltet
und euch Pflanzen zur Hilfe nehmt.

>> bei 300 lfdm wären es Quadratisch betrachtet, ein Teich mit 48 x 48m Grundseiten;
4x Uferlänge (48m) wären dann 192 lfdm Faschine bei einem Ø von 20-40cm Dicke;
oder ?? .. wie Tief ist denn der Teich; d.h. wieviel Lagen Faschinen mit Ø 20-40cm müssen übereinander ??

>> .. der Abstand der "Wasserbaupfähle" ist zu groß (vor allem für die Inselufer), alle 50cm versetzt und
ihr könnt die Faschinen leichter einbinden und nach ca. 5-8 Jahren leichter ersetzen ..
.. die Faschinen werden mit "Klafter"-draht ab Ø 5mm eingebunden (gequetscht) ..

>> bei den Inseln würde ich statt zwei, nur eine Reihe Pfähle (oder dergl.) setzen;
die sind dann dichter zusammen und Innen ( zw. Holz und Erde/Sand/Kies/zugel. Bauschutt/dergl.)
ein Straßenbaufließ (od. die etwas teuere Version, Teichbaufolie) antackern .. das verhindert die Ausschwemmung des Inselbodens ;-)
.. zur Deko bzw. als Brut und Aufzuchthilfe kann man außen am Holz,
jederzeit mit ein paar Krampen/Schlaufen und etwas Draht (überschüssige) Faschinen oder Nisthöhlen für Wasserbrüter anbringen ..
.. so eine Insel kriegt gegenüber anderen Uferstreifen bei jedem Wind/Wellengang die "Hucke" voll und verliert
entsprechend Material .. mit eng gesetzen Pfählen und einem Fließ/Folie kann man das vermeiden/herraußzögern ;-)

Die Pfähle für die Insel-Neu-Auslegung
und die Auffüllung der Insel ..
.. auf jedenfall dann machen,
wenn der Bagger als Hilfsmittel zur Hand ist;
also im leeren Teich ;-)



Zitat

4) Sandfang… ist dieser überhaupt von Nöten? Wie kann man den Sandeintrag

beurteilen? Hatte schon überlegt, im Sommer mal einen 60l Speiskübel mit dem

Wasser direkt aus dem Zulauf zu befüllen und verdunsten zu lassen um zu

entscheiden/beurteilen, wie viel Sand/Sediment über den Zulauf dort rein kommt.


Ich denke, der meiste Sand kam durch den Abbruch der Inseln dort hinein.


Gibt es alternativen zu dem Bau eines Betonbeckens zur

Fließgeschwindigkeitenveringerung?
.. guckst du wann da zuletzt (anno ??) was gemacht wurde und wie hoch der Sandeintrag bis dato ist;
.. nimmst du Sand-(Schlamm-)dicke geteilt durch Jahre, kriegst du ca. Schlammschicht/Jahr ..

.. rechne aus wieviel Wasser da so ca. zuläuft (Liter/h -- /tag);
dann stellt ihr da unter den Zulauf eine lange Mörtelwanne (Zeit aufschreiben)
wo das Wasser einströmen kann und das zuviele Wasser abfließen kann ..
Sand und schwere Dinge lagern sich in der Wanne ab,
nur das Wasser läuft oben drüber; den Rest packt ihr nach xy?-Stunden aus der Wanne und
füllt den Kram in Meßbecher/Eimer mit Literangaben; dannach könnt ihr in etwa das Volumen hochrechnen ;-)

.. wieviel Wasser zugelaufen ist haste zu erst berechnet Liter/h (oder min.; Tag; ..)
.. das Volumen hast du aus dem abgesetzten Material in der Mörtelwanne ..
.. d.h. am Ende kannst du Wassermenge und Sedimenteintrag gegenüber stellen ;-)


.. wer besteht denn auf so ein Betonbecken ??
.. und wo soll die Wassergeschwindigkeit verringert werden;
vor dem Teich oder im Teich ??




Zitat

5) Bau des Mönches… dieser sollte sein um den Wasserfluss besser regeln zu können. Hat von

euch jemand eine Bauanleitung, die er mir zur Verfügung stellen könnte? Würde

ihn gerne aus Beton o.ä. bauen.
.. sehr aufwendig mit Beton;
- ein erneuter Baggereinsatz; vorher Schalungsarbeiten; Winkeleisen verschweißen; Absperrung per Metall-, Stein oder Holz-Platten; ..

.. k.A. wieviel Inhalt der Teich hat und wie es an der tiefsten Stelle aussieht,
aber vermutlich reicht ein einfaches und günstiges System aus KG-Rohren völlig aus ..

.. wir haben zwei Teiche mit einem solchen KG-Überlauf ausgestatt und da gab es noch nie ärger;
.. ein Betonmönch hat viel Gewicht und darf nie kippen; allein der Aufwand und die Kosten sind meistens
gar nicht nötig, weil ihr keine Fischzucht betreibt und nicht jedes Jahr den Teich ablassen müsst ;-)


.. zu den Traglasten eurer Ufer oder wie ihr da am besten vorgeht kann man nicht viel sagen;
erstens nicht gesehen und zweitens enscheidet letztendlich der Bagger- / LKW-fahrer,
was er seiner Maschine zutrauen kann und was nicht ;-)



gruß rüdl
.. ich hätte angeln gehen sollen ..

Vechte-Fischer

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3

Donnerstag, 20. April 2017, 13:55

Hallo rüdl,

vielen Dank für deine schon sehr ausführliche Antwort. Ich werde da später drauf eingehen.
Erst einmal bin ich dem Wunsch nach Fotos nachgekommen. Diese sind nun in meinem Profil hinterlegt.
Wenn dazu noch Fragen sind, immer her damit.

lg VF

rüdl

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4

Donnerstag, 20. April 2017, 22:45

Moin Tanja,

.. netter Verein, dem du da vorstehst ;-)

Hat etwas gedauert, bis ich den Teich bei google maps gefunden habe,
aber man findet alles ;-)


Also, .. eigentlich habt ihr doch eine ideale Lage Betreff der Zuwegung.
Alles stabile Straßen, wie gemacht für LKW & Bagger.



.. in etwa so wie die roten Kreise/Ovale würde ich die Inselaufteilung im Teich plazieren,
damit gibt es kaum Streit um die "besten" Plätze,
da jeder am Ufer sitzend;
.. direkt an einer Insel oder weiter in der Mitte angeln kann.

Was mir auffällt, ihr habt da sehr viel Laubwald direkt in Teichnähe,
d.h. ihr werdet auch in Zukunft viel Laubeintrag haben.
Gegen das Zuviel an Inseln mit dem hohem Bewuchs könnt ihr selbst was machen.
Da wäre ein Ansiedlung von Schilf wesentlich besser als diese ollen Weiden,
die man dauernd pflegen muß ;-)





.. anhand deiner Tiefenkarte von 0,6m + 0,4m Schlamm
würde ich sagen ..


.. wenn ihr da mit Faschinen arbeiten wollt,
dann müssen die am Gewässerboden anfangen bis zumindest
knapp über die Wasserlinie ..
.. damit habt ihr 60 cm + 40 cm => ca. 100 cm zukünftige Wassertiefe;
das entspricht 3 Faschinen mit ca. Ø 30-35cm; oder 4 Stück mit Ø 25cm ..

.. kurze Rechnung dazu;
.. bei einer 62m Ufer-Strecke müssten
62 x 3 a' Ø 30-35cm => 186 lfdm Faschinen ( in drei Lagen versetzt übereinander )
oder
62 x 4 a' Ø 25cm => 248 lfdm Faschinen .. ( in vier lagen versetzt übereinander )
.. gerechnet werden.

.. wenn ich jetzt nach deiner Vorgabe;

die Uferstrecken 22+50+52+62 zusammen-klamüser,
dann kommen wir (ohne Inseln) auf 186m Strecke ..
x 3 Lagen a' Ø 30-35cm => 558 lfdm
x 4 Lagen a' Ø 25cm => 744 lfdm Laub- od. Nadelholzfaschinen.

Machbar ist das, aber dafür braucht ihr Unmengen an
frischen Busch-schnitt. Keine Ahnung wie belastbar bzw. wieviel Zeit
deine Mitglieder dafür hergeben wollen.









Die Strömung über den Wind im Teich wäre ausgeglichener,
ohne diese lange Barriere so nah am Ufer.

Warum so nah am Ufer ein solch langer Inselstreifen langläuft,
daß weiss wohl keiner mehr so genau ;-)


.. ich würde max. 3 Inseln verteilt im Gewässer
ansetzen und diese drei mit dem Boden aus den langen Insel-Streifen anfüllen.
Wenn ihr die Inseln eh neu anlegen müsst;
d.h. Pfähle drücken, Fließ/Teichfolie einziehen; Inselufer befüllen,
dann nehmt was da ist ;-)
Erst drückt ihr die Pfähle an die Insel (wie sie geformt sein soll) und dann
kann der Bagger gleich nach links/rechts greifen und die Hohlräume zwischen
Pfähle und Restinsel mit diesem "Nicht-Insel-Material" auffüllen ;-)



.. die ollen Weiden sollten geschnitten werden,
da werden die einzelnen Triebe zu stark ..
.. gibt ein paar Faschinen ;-)





Thema: "barrierefreie Plattformen"
.. wozu braucht ihr so etwas,
die Uferhöhe und der Wasserspiegel
sind doch fast gleich ?

Wenn ihr so etwas trotzdem unbedingt haben wollt/müsst,
dann macht es euch einfach. Es gibt hier in meiner Ecke mehrere Vereine,
die haben sich an das Ufer kleine "Plattformen" d'rangebaut (bis 270cm Wassertiefe),
damit sie ohne Bäume um sich herum angeln können
und dabei nur ca. 15cm höher als der Wasserspiegel sitzen.
Baumaterial dafür;
soviel Holzpfähle wie für den Halbkreis (oval) nötig sind;
Spanndraht, damit die Pfähle dicht zusammen bleiben;
Innen mit Teichfolie verkleidet (spannungsfrei) und
dann einfach mit Sand/Erde aufgefüllt bis das gewünschte Niveau erreicht ist.
Die größten derartigen "Plattformen" sind ca. 6m weit (ins Gewässer) x 2,5m (an der Spitze breit)
und dienen den Anglern schon viele Jahre.



.. so, genug gesabbelt ;-)


Gruß rüdl
.. ich hätte angeln gehen sollen ..

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Barkassenjoe

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Samstag, 22. April 2017, 11:24

Hallo Rüdl,

man man, man bleibt im Internet nun wirklich nicht unentdeckt... :-))
ich werde mich jetzt mal dran machen, deine Antworten zu Re-Kommentieren. Da ich mir gestern leider den Finger geprellt habe X-( wird das tippen etwas dauern...

Zur bar.-freien Angelplattform schon mal soviel: wir haben vor einiger Zeit eine Angelpatenschaft für einen jungen Mann übernommen der schon seit Jahren im örtlichen Alten- und Pflegeheim lebt. Dieser war früher leidenschaftlicher Angler. Dann hatte er einen Streit mitbekommen und ist dazwischen geganen und wurde daraufhin mit einer Eisenstange "vermöbelt" (um es mal gelinde auszurücken). Seit dem ist er ein Pflegefall. Er hat Gleichgewichtsstörungen, fällt laufend hin, kann sich schwer artikulieren etc. Und damit er einen sicheren Stand hat beim angeln wollen wir diese Plattform errichten.
Ebenso soll diese für unsere "alten Angelhasen" nutzbar sein, ggf. für Personen, die (später) auf einen Rollator/Rollstuhl angewiesen sind. Also mit Absturzgeländer etc.

Alles weitere werde ich nun mal auseinander klamüsern ;)

VG Tanja
Alles weitere

Barkassenjoe

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Samstag, 22. April 2017, 16:30

Hallo Tanja,

finde ich gut das ihr euch für behinderte Menschen in eurem Verein so aragiert und deren Bedürfnisse annimmt. :gut

Vielleicht ein kleiner Tipp: Vor Monaten habe ich ein ähnliches Projekt bei uns, an einem Verbandsgewässer durchgeführt. Geld ist heute meist ziehmlich knapp und in der Vereinskasse herscht überwiegend Ebbe für solche sozialen Projekte. :wacko:

Du solltest dich mal schlau machen welche Stiftung in deinem Landkreis in Frage kommt, deinen Verein bei eurem Vorhaben zu unterstützen bzw. es mit zufinanzieren.

Ist vielleicht für euch ein Anstoss, denn wie man sieht arbeitest du akriebisch an einem Konzept und ist alles durchdacht bei euch. Warum hier nicht auch Gelder akquierien.

Ich wünsche euch weiteres gutes Gelingen bei eurem Vorhaben! ;-)



Gruß Jürgen
Ich grüße alle Angler die nach Fisch stinken und sich Schwimmhäute zwischen den Fingern wachsen lassen !

Vechte-Fischer

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Montag, 1. Mai 2017, 21:44

Hallo Jungs,
man man man, manchmal müsste der Tag 48 Stunden haben. Leider komme ich jetzt erst dazu, wieder zu antworten.
Ja wir müssen noch weitere Gelder aquirieren. Habe mal gelesen, dass man aus dem Topf der Fischereiabgabe dafür evtl was bekommen kann. Da muss ich mich aber noch genauer schlau machen. Leider geht sowas ja immer nur nach der Arbeit. Alles nicht so einfach und schnell zu bewerkstellien, wie man das gerene möchte. Aber ich denke, Ihr kennt das. Mir persönlich ist es halt ein besonderes Anliegen, diese Plattform(en) zu errichten. Wir haben die Möglichkeit dazu, da wir den Teich ja auf lange Zeit gepachtet haben und das sollten wir nutzen.

So Rüdl, nun die Re-Kommentare zu deinem Post...

Zitat

.. erstmal ein Lob für die Mühe;
bei der Beschreibung, wie sich das alles entwickelt hat
und was ihr so damit vorhabt :gut
Vielen Dank. Es war ein echter Glücksfall, dass wir diesen Teich
pachten konnten. Wir hatten schon seit Jahren ein Auge darauf geworfen und nun
wurde unser Wunsch wahr ;)

Zitat

Leider, leider .. leider .. fehlen die BILDER
um die Vorstellungskraft in die richtige
Bahn zu lenken, bzw. das Ausmaß besser einschätzen zu können ;-)
Erledigt, siehe mein Profil ;-)

Zitat

- .. mit Kleieboden wie der Wasser- und Bodenverband bei seinen Kilometerlangen Deichanlagen
- Kipper bringt Kleie, Bagger bastelt euch den Boden so hin wie ihr ihn haben wollt;
incl. Schrägen oder dergleichen ..
Ok. Hört sich erst mal gut an.
Wie kommt man an Kleiboden? Küste ist ja hier nicht soooo nah. Und wird auch nicht umsonst sein, dazu Kosten für LKW etc...
Alternativ (tonhaltiger) Lehmboden möglich? Bzw. wenn vom Aushub noch Mergel übrig ist…? Hatte auch
schon überlegt, den Deichkern mit Pfählen und Sandsteinen zu Füllen, um mehr
Stabilität zu bekommen als nur mit Klei/Lehm/Mergel.

Zitat

Puh, vieles in einem Satz;..
.. dazu folgendes,
>> wenn ihr die "Neugestaltung" der Ufer mit Kleieboden vornehmt ???
dann braucht ihr erstmal keine Faschinen; der Bagger streicht euch diesen "Alleskleber" so hin
wie ihr euer Ufer haben wollt. Da bricht auch erstmal nichts vom Ufer ab, wenn ihr das Ufer flach gestaltet
und euch Pflanzen zur Hilfe nehmt. >> bei 300 lfdm wären es Quadratisch betrachtet, ein Teich mit 48 x 48m Grundseiten;
4x Uferlänge (48m) wären dann 192 lfdm Faschine bei einem Ø von 20-40cm Dicke;
oder ?? .. wie Tief ist denn der Teich; d.h. wieviel Lagen Faschinen mit Ø 20-40cm müssen übereinander ??
Siehe inzwischen Tiefenkarte in
meinem Profil ;)
Dachte erst einmal mit 2 Lagen Faschinen übereinander, Ø35-40cm. Den Bereich zwischen
Dammseitiger Pfahlreihe und Damm wollen wir dann wenn der Bagger da ist, mit
dem Aushub der Teichsohle verfüllen. Aber genaueres können wir erst sehen, wenn
das Wasser runter ist. :(

Zitat

>> .. der Abstand der "Wasserbaupfähle" ist zu groß (vor allem für die Inselufer), alle 50cm versetzt und
ihr könnt die Faschinen leichter einbinden und nach ca. 5-8 Jahren leichter ersetzen ..
.. die Faschinen werden mit "Klafter"-draht ab Ø 5mm eingebunden (gequetscht) ..
Was ist Klafter-Draht? Dazu konnte ich im Netz nichts finden...

Zitat

>> bei den Inseln würde ich statt zwei, nur eine Reihe Pfähle (oder dergl.) setzen;
die sind dann dichter zusammen und Innen ( zw. Holz und Erde/Sand/Kies/zugel. Bauschutt/dergl.)
ein Straßenbaufließ (od. die etwas teuere Version, Teichbaufolie) antackern .. das verhindert die Ausschwemmung des Inselbodens ;-)
Wir haben hier noch 50x2m
(können daraus auch 100x1m) Jute auf Rolle liegen die wir verbauen können ;)
und bis diese dann verrottet ist, sind –hoffentlich- entsprechende Pflanzen
angewachsen, die die Insel halten.

Zitat

Die Pfähle für die Insel-Neu-Auslegung
und die Auffüllung der Insel ..
.. auf jedenfall dann machen,
wenn der Bagger als Hilfsmittel zur Hand ist;
also im leeren Teich ;-)

Die Inseln wollen wir machen
wenn der Teich leer ist und der Bagger da ist (Schlamm ist dann schon verortet),
das ist schon klar;) nur das Ufer wollen wir, zumindest das rechte und hintere
Ufer (vom grünen Weg aus gesehen) mit Trecker und Frontlader (mit Stein
beschwert) im Herbst schon machen während der Teich trocknet (wenn es sich machen lässt) –einfach damit
nicht alle Arbeiten geballt innerhalb von wenigen Wochen auf uns zuprallen.

Zitat

.. guckst du wann da zuletzt (anno ??) was gemacht wurde und wie hoch der Sandeintrag bis dato ist;
.. nimmst du Sand-(Schlamm-)dicke geteilt durch Jahre, kriegst du ca. Schlammschicht/Jahr ..
.. rechne aus wieviel Wasser da so ca. zuläuft (Liter/h -- /tag);
dann stellt ihr da unter den Zulauf eine lange Mörtelwanne (Zeit aufschreiben)
wo das Wasser einströmen kann und das zuviele Wasser abfließen kann ..
Sand und schwere Dinge lagern sich in der Wanne ab,
nur das Wasser läuft oben drüber; den Rest packt ihr nach xy?-Stunden aus der Wanne und
füllt den Kram in Meßbecher/Eimer mit Literangaben; dannach könnt ihr in etwa das Volumen hochrechnen ;-)

.. wieviel Wasser zugelaufen ist haste zu erst berechnet Liter/h (oder min.; Tag; ..)
.. das Volumen hast du aus dem abgesetzten Material in der Mörtelwanne ..
.. d.h. am Ende kannst du Wassermenge und Sedimenteintrag gegenüber stellen ;-)

.. wer besteht denn auf so ein Betonbecken ??
.. und wo soll die Wassergeschwindigkeit verringert werden;
vor dem Teich oder im Teich ??
Die Frage war ja, ob das überhaupt sein muss… Daher
ist die Idee mit der Mörtelwanne gar nicht so doof ;) Wenn da kaum Sand durch
den Zulauf rein gespült wird, würde ich mir das ganze bauen eines Sandfangs
sparen wollen –die Fliesgeschwindigkeit wird im Sandfang zwischen Zulauf und
Teich also im (Beton-)becken verringert, damit der (feine) Sand überhaupt die Möglichkeit hat, sich
darin abzusetzen und nicht direkt durch den SF durchfließt und mit ausgespült
wird. Dann hat der ganze SF nämlich überhaupt keinen Zweck… Werde mal schauen, dass ich noch ein, zwei Fotos vom Zulauf hier rein stelle zur besseren Veranschaulichung.

Zitat

.. sehr aufwendig mit Beton;
- ein erneuter Baggereinsatz; vorher Schalungsarbeiten; Winkeleisen
verschweißen; Absperrung per Metall-, Stein oder Holz-Platten; ..
.. k.A. wieviel Inhalt der Teich hat und wie es an der tiefsten Stelle aussieht,
aber vermutlich reicht ein einfaches und günstiges System aus KG-Rohren völlig aus ..
.. wir haben zwei Teiche mit einem solchen KG-Überlauf ausgestatt und da gab es noch nie ärger;
.. ein Betonmönch hat viel Gewicht und darf nie kippen; allein der Aufwand und die Kosten sind meistens
gar nicht nötig, weil ihr keine Fischzucht betreibt und nicht jedes Jahr den Teich ablassen müsst ;-)
Momentan ist der Ablauf mit einem KG-Rohr gebaut.
Zu Anfang hatten wir das Problem, dass der Teich drohte, überzulaufen, weil im
Rohr ein Vacuum war und nicht mehr gezogen hat. Also haben wir ein T-Stück
drauf gesetzt, damit es Luft ziehen konnte. Ein anderes mal ist der Teich zu
1/3 leer gelaufen, da das Rohr sich verschoben hat –oder wurde, oder wie auch
immer, weiß keiner und war keiner-. Daher wäre ein fester Mönch mit einer
ausreichenden Fundamentplatte auf gewachsenem Boden schon besser, meiner
Meinung nach. Ich persönlich würde dann eher auf den Sandfang verzichten als
auf den Mönch. Durch den Mönch hätten wir gff. Die Möglichkeit, den Teich in
verschiedenen Wassertiefen zu „spülen“.

Zitat

.. zu den Traglasten eurer Ufer oder wie ihr da am besten vorgeht kann man nicht viel sagen;
erstens nicht gesehen und zweitens enscheidet letztendlich der Bagger- / LKW-fahrer,
was er seiner Maschine zutrauen kann und was nicht
Traglasten des Ufers, zumindest das vordere und das Linke:
eher gering und zusätlich zu schmal. Mit Maschinen definitiv nicht befahrbar.
Und vom Bisam unterhöhlt. Wenn man im Frühjahr über das Ufer an diesen Stellen
läuft, merkt man, wie durchweicht es ist und wie es beim betreten schon
nachgibt.




So, dieses war der erste Streich, und der 2. folgt sogleich ;)

Viele Grüße
Tanja

Vechte-Fischer

Stiller Beobachter

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Beiträge: 5

Registrierungsdatum: 17. April 2017

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8

Montag, 1. Mai 2017, 22:10

sodele rüdl,
hier der 2. Teil...

Zitat

Moin Tanja,
.. netter Verein, dem du da vorstehst ;-)
Hat etwas gedauert, bis ich den Teich bei google maps gefunden habe,
aber man findet alles ;-)
Also, .. eigentlich habt ihr doch eine ideale Lage Betreff der Zuwegung.
Alles stabile Straßen, wie gemacht für LKW & Bagger.
Also ein wenig täuscht das bei GM. Der Weg zwischen dem
„Güllepott“ und dem Teich ist ein Feldweg (Grüner Weg). Zwar ziemlich fest und
hart aber nicht geteert oder ähnliches. Trägt aber wohl. Da fäher auch immer mal wieder in schwerer Trecker rüber.
Dann kommt zwischen diesem grünen Weg und dem Teich ein
Graben sowie der Teichdamm.

Zitat

.. in etwa so wie die roten Kreise/Ovale würde ich die Inselaufteilung im Teich plazieren,
damit gibt es kaum Streit um die "besten" Plätze,
da jeder am Ufer sitzend;
.. direkt an einer Insel oder weiter in der Mitte angeln kann.

Die Inseln wollten wir eigentlich so belassen wie sie sind. Außer
natürlich die Befestigung, damit da nicht noch mehr abbricht.

Zitat

Was mir auffällt, ihr habt da sehr viel Laubwald direkt in Teichnähe,
d.h. ihr werdet auch in Zukunft viel Laubeintrag haben.
Gegen das Zuviel an Inseln mit dem hohem Bewuchs könnt ihr selbst was machen.
Da wäre ein Ansiedlung von Schilf wesentlich besser als diese ollen Weiden,
die man dauernd pflegen muß ;-)
Das stimmt. Leider können/dürfen wir an dem großen
„Wald“ rechts vom Teich nichts machen. Aber alles was direkt an und um dem
Teich steht, können wir Schere, Säge etc. ansetzen. Das wird auch schon nach
und nach gemacht. Haben den Teich ja wie gesagt noch nicht all zu lange und die
Schnittzeiten sind ja auch begrenzt. Und erst mal müssen die Weiden ordentlich für die
Faschinen produzieren p)

Zitat

.. wenn ihr da mit Faschinen arbeiten wollt,
dann müssen die am Gewässerboden anfangen bis zumindest
knapp über die Wasserlinie ..
.. damit habt ihr 60 cm + 40 cm => ca. 100 cm zukünftige Wassertiefe;
das entspricht 3 Faschinen mit ca. Ø 30-35cm; oder 4 Stück mit Ø 25cm ..
.. kurze Rechnung dazu;
.. bei einer 62m Ufer-Strecke müssten
62 x 3 a' Ø 30-35cm => 186 lfdm Faschinen ( in drei Lagen versetzt übereinander )oder
62 x 4 a' Ø 25cm => 248 lfdm Faschinen .. ( in vier lagen versetzt übereinander )
.. gerechnet werden.
.. wenn ich jetzt nach deiner Vorgabe;
die Uferstrecken 22+50+52+62 zusammen-klamüser,

dann kommen wir (ohne Inseln) auf 186m Strecke ..
x 3 Lagen a' Ø 30-35cm => 558 lfdm
x 4 Lagen a' Ø 25cm => 744 lfdm Laub- od. Nadelholzfaschinen.
Hatte mit ca. 2 Lagen Faschinen, á Ø35-40cm
gerechnet. Dass bei 300m Uferlänge inkl. Inseln. Entsprechen 600m Faschinen. Entsprechen 200 Stck Faschinen á 3m. Endgültige Entscheidung/Festlegung wenn das Wasser raus ist. Aber
diese Faschinen können ja über die Herbst/Wintermonate

dann gebunden werden. Dass sollte schon klappen. Hoffe ich.
Die Mitglieder wollten ja auch den Teich, also müssen se nun auch alle mit anpacken.

Zitat

Warum so nah am Ufer ein solch langer Inselstreifen langläuft,
daß weiss wohl keiner mehr so genau ;-)
NOP. Wie schon mal gesagt, war diese Insel mal
größer und hatte noch einen weiteren kleinen Teich auf/in sich. Dieses ist dann
mal ausgebrochen. Wahrscheinlich durch die Bisam.

Zitat

.. ich würde max. 3 Inseln verteilt im Gewässer
ansetzen und diese drei mit dem Boden aus den langen Insel-Streifen anfüllen.
Wenn ihr die Inseln eh neu anlegen müsst;
d.h. Pfähle drücken, Fließ/Teichfolie einziehen; Inselufer befüllen,
dann nehmt was da ist ;-)
Erst drückt ihr die Pfähle an die Insel (wie sie geformt sein soll) und dann
kann der Bagger gleich nach links/rechts greifen und die Hohlräume zwischen
Pfähle und Restinsel mit diesem "Nicht-Insel-Material" auffüllen ;-)
Wollen erst mal mit dem Aushub das Ufer zur Straße
und die linke Seite auffüllen. Das ist erst mal wichtiger als die Umgestaltung
der Insel. Klar muss die Insel gegen weitern Aus/Abbruch gesichert werden aber
ob wir diese dann noch großartig verändern steht noch in den Sternen. Unsere
Angst ist momentan ehr, dass der vordere und der linke Damm irgendwann
ausbricht.

Zitat

.. die ollen Weiden sollten geschnitten werden,
da werden die einzelnen Triebe zu stark ..
.. gibt ein paar Faschinen ;-)
Jup. Fotos sind ja auch schon was älter ;) War zu der Zeit
als wir den Teich übernommen hatten.

Zitat

Thema: "barrierefreie Plattformen"
.. wozu braucht ihr so etwas,
die Uferhöhe und der Wasserspiegel
sind doch fast gleich ?
Hatte ich schon beantwortet ;)

Zitat

Wenn ihr so etwas trotzdem unbedingt haben wollt/müsst,
dann macht es euch einfach. Es gibt hier in meiner Ecke mehrere Vereine,
die haben sich an das Ufer kleine "Plattformen" d'rangebaut (bis 270cm Wassertiefe),
damit sie ohne Bäume um sich herum angeln können
und dabei nur ca. 15cm höher als der Wasserspiegel sitzen.
Baumaterial dafür;
soviel Holzpfähle wie für den Halbkreis (oval) nötig sind;
Spanndraht, damit die Pfähle dicht zusammen bleiben;
Innen mit Teichfolie verkleidet (spannungsfrei) und
dann einfach mit Sand/Erde aufgefüllt bis das gewünschte Niveau erreicht ist.
Die größten derartigen "Plattformen" sind ca. 6m weit (ins Gewässer) x 2,5m (an der Spitze breit)
und dienen den Anglern schon viele Jahre.
Muss/Sollte halt schon
Rollstuhlgeeignet/Rollatorgeeignet sein und ne Absturzsicherung haben für
unsere Patenschaft. Da hab ich aber inzwischen unseren Holzfachmeister drauf
angesetzt, so was zu planen und mir die Kosten dafür zu ermitteln. Wozu hat der
denn den Meister gemacht… ;) p)

Zitat

.. so, genug gesabbelt ;-)
Vielen vielen DANK dafür. Hat mir wirklich sehr
weiter geholfen. :-] :cheers:
Viele Grüße, Tanja

rüdl

Moderator

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Wohnort: spätzlehausen

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9

Dienstag, 2. Mai 2017, 11:07

moin..


..

Zitat





Zitat




Wenn ihr so etwas trotzdem unbedingt haben wollt/müsst,

dann macht es euch einfach. Es gibt hier in meiner Ecke mehrere Vereine,

die haben sich an das Ufer kleine "Plattformen" d'rangebaut (bis 270cm Wassertiefe),

damit sie ohne Bäume um sich herum angeln können

und dabei nur ca. 15cm höher als der Wasserspiegel sitzen.

Baumaterial dafür;

soviel Holzpfähle wie für den Halbkreis (oval) nötig sind;

Spanndraht, damit die Pfähle dicht zusammen bleiben;

Innen mit Teichfolie verkleidet (spannungsfrei) und

dann einfach mit Sand/Erde aufgefüllt bis das gewünschte Niveau erreicht ist.

Die größten derartigen "Plattformen" sind ca. 6m weit (ins Gewässer) x 2,5m (an der Spitze breit)

und dienen den Anglern schon viele Jahre.
Muss/Sollte halt schon

Rollstuhlgeeignet/Rollatorgeeignet sein und ne Absturzsicherung haben für

unsere Patenschaft. Da hab ich aber inzwischen unseren Holzfachmeister drauf

angesetzt, so was zu planen und mir die Kosten dafür zu ermitteln. Wozu hat der

denn den Meister gemacht… ;) p)

Holzfachmeister ?
.. da braucht ihr nur einen, der euch aus den umliegenden Waldgebieten genug Pfähle liefert
( Länge der Pfähle; Wasserhöhe + 1-1,5m für IN den Gewässerboden)
.. den Rest soll euch der Bagger erledigen ('reindrücken); für das Flies/Folie antackern
und den Draht um die Pfosten wickeln für den Halt untereinander,
könnt ihr jeden geschickten "Bastler" nehmen ;-)
.. das auffüllen mit Sand/Erde/Kies/ ?? lasst am einfachsten vom Bagger erledigen ..

.. ratzfatz fertig :-)


Gruß rüdl
.. ich hätte angeln gehen sollen ..

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