Angeln mit Zigs

  • Hallo an Alle!


    ich bin ganz neu hier im Forum aber fische schon länger auf Karpfen. Ich bin schon vor einiger Zeit aufmerksam auf das angeln mit Zigs geworden. Das Ganze ist ja in Großbritannien recht populär, hier konnte ich noch keinen kennen lernen der das schon mal ausprobiert hat.


    Hat jemand Erfahrung damit? Wenn ja, würde ich mich freuen wenn derjenige diese mit mir teilen würden. Ich möchte das nächsten Sommer mal ausprobieren bin mir aber nicht sicher ob es sich lohnt seine Zeit damit zu verbringen.


    Grüße Zyclop

  • Moin..


    .. wenn das so "neu" ist, dann
    erklär doch erstmal was ein "zig-rig" ist;
    wie man diesen Schaumstoffköder anbietet und
    welche Methode(n) (mit U.-pose) dahinter stecken ;-)
    (Stichworte: Mono am Haken; variabler Durchlaufring; kurzes Haar; U.-Pose; Bleigewicht pass. z. Unterwasserpose; etc. ..)


    .. ist das ganze "ZIG"-ding einmal erklärt,
    dann habt ihr auch eine "Sabbel-Grundlage" für weitere
    Diskussionen darüber ;-)


    Gruß rüdl

  • Hi,


    irgendwie hab ich vergessen das Forum zu abonnieren, deshalb erst die späte Antwort. In der Zeit zwischen der Beitragserstellung und jetzt hab ich mich ein wenig schlau gemacht.


    Im Allgemeinen: Neu ist das Angeln mit Zigs nicht. Es geht darum Köder in verschiedenen Wassertiefen anzubieten. Mein Großvater hat diese Methode mit einem Brot am Haken auch schon angewendet.


    Das Prinzip:


    [IMG:https://www.karpfenfaenger.com/wp-content/uploads/2017/12/Zig-Montagen.png]



    Das Vorfach ist ca. 80cm - 120cm lang. Am besten nimmt man eine dünne 0,20 - 0,25 Monofile oder Fluorocarbon, damit die Scheuchwirkung gering ist.


    Den Haken mit Köder kann man durch den Schwimmer auf verschiedene Wassertiefen einstellen. Somit ist man in der Lage nicht nur am Grund oder an der Oberfläche auf Karpfen zu fischen.
    Als Köder kann man alles hernehmen was Auftrieb hat wie z.B. PopUp-Boilies, Brot, gebundene Fliegen, Schaumgummi oder man korkt irgendeinen anderen Köder den man gerne verwenden möchte. Wer möchte kann den Köder jetzt noch mit Lockstoffen versehen, was aber nicht sein muss, der Schaumgummi als Beispiel wird auch ohne aufgenommen.


    Zum Anfüttern nimmt man langsam sinkendes Futter wie z.B. Haferflocken, Kokosraspeln und mischt das sehr feucht an.


    So, nun kann man am Wasser die verschiedenen Tiefen absuchen, am besten mit zwei Angeln im Gegenlaufprinzip. Die eine stellt man kurz unterhalb der Wasseroberfläche ein und die andere nahe Grund (wie es die Vorfachlänge eben hergibt). Nun verstellt man die Höhen bis man die Tiefe herausgefunden hat wo sich die Fische aufhalten.


    Ich hoffe ich hab das halbwegs anschaulich erklären können und freue mich auf eure Kommentare.


    Grüße


    Zyclop