Pannen & Peinliches

  • Sodele liebe Forengemeinde,

    Nachdem ja jetzt bald der Advent kommt, die Zeit der Besinnung *lölchen* und der Buße und umkehr *hüstel*..............

    Dann nehmt mal euren Mut zusammen für folgendes Thema:

    Was war denn euer peinlichstes Erlebnis bzw. ein peinliches Erlebnis beim Fischen bzw. ne fette Panne ??

    Grüße aus dem Bajuvarischen Süden Deutschlands

  • Hallo alle,

    was ist eigentlich peinlich? Fehlendes Selbstbewusstsein, zu etwas zu stehen was fürchterlich in die Hose gegangen ist, oder einfach das fehlende Rückrat und die Gabe auch mal über sich selbst zu rechtherzlich zu lachen? ;)

    Wie dem auch sei, ich persönlich hatte beim Angeln bestimmt einige Mal solche Situationen, die man als peinlich bezeichnen könnte. Einige möchte ich hier Preis geben.

    PeinlichkeitenTeil 1

    Molenangeln in Frederikshavn ca 50 Angler stehen dicht gedrängt an der Mole. Etwas Platz ist da auch für mich, zwischen 2 Spezialisten, wie man es aus deren Ausrüstung ersehen kann und auch an den vollen Eimern.

    Ich als Neuling, dass erste mal an der Mole, mit meinem Angelzeug, mit dem ich sonst am Rhein geangelt habe. Telerute von Shakespaere, Wurfgewicht 30 g, Schnurr 0,35 sollte eigentlich auch ausreichend sein. Also Blei drauf, etwas schwerer kann ja bestimmt auch nicht Schaden, da ich ja hier nicht so weit rauswerfen muss, wie die netten Kollegen mir erklären. Also Angel fertig montiert, die Spitze neigt sich doch recht gewaltig, also nicht übertreiben mit dem ausholen und eher vorsichtig seitlich werfen.

    Wuiii geht doch gut. Das Blei klatscht so ca. 15 m weiter auf die Wasseroberfläche. Naja etwas weiter wäre schon besser meint der nette Nachbar zur Rechten. Also noch mal rein geholt und mit etwas mehr schmackes, wieder raus, jetzt aber Überkopf, damit es auch genügend Meter gibt. :piep:

    Klack, Knacks, Ritsch, Platsch, Gröll, so in dieser Reihenfolge ging der Wurf ab.

    Klack… war der Rollenbügel, der bei der Vorwärtsbewegung leider zuklappte.

    Knacks.. war die Rute, die irgenwo mitten im dritten Teil brach. . .

    Ritsch, war die Schnur, die riss.

    Platsch war das Blei samt Rutenspitze, welches alles zusammen in schöner Einigkeit keine drei Meter vor mir ins Wasser platschten.

    Gröll, naja, da brauche ich ja wohl nichts zu schreiben… :evil:

    Somit war der Tag gelaufen und führte dazu, das ich am nächsten Tag im Angelgeschäft, meine erste schwere Rute mit schwerer Rolle erstand.

    Gvh
    Rainer


    Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben wenigstens ein bisschen mehr Spiel

    Einmal editiert, zuletzt von HAVÖRED (23. November 2008 um 09:33)

  • Hallo alle,

    Da ich gerade allein im Zug sitze und vor lauter Langeweile nichts zu tun habe, hier jetzt:

    Peinlichkeiten Teil 2

    Winter am Altrhein. Wir in einer Gruppe mit sechs Leuten am angeln, es liegt etwas Schnee, die Temperaturen liegen etwas über 0 Grad.

    Plötzlich überkommt mich ein dringendes Bedürfniss, pi…. Ist angesagt. Also schnell rumgedreht ein paar Schritt bis an den Zaun der Weide. Reißverschluss runter und Ahhh und AAuuuuutsch.

    Wieso läßt der Bauer den Elektrozaun an im Winter, wo doch kein Vieh auf der Weide ist????? Wenn ich den erwische…..

    Hätte ich bloss nicht so laut aufgeschrien, als ich den Stromschlag spürte, die anderen konnten sich vor Lachen kaum noch halten. :evil:

    GvH
    Rainer


    Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben wenigstens ein bisschen mehr Spiel

  • Zitat

    Dann nehmt mal euren Mut zusammen für folgendes Thema:

    Hei Perfussohr,

    warum hast Du den nicht gleich mal ein Beispiel aus Deinem Leben beigefügt? Oder war ist es Dir peinlich? ):-P

    Oder willste erst mal sehen, ob jemand so dumm und hier seine Peinlichkeitne einstellt. ;)

    GvH
    Rainer


    Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben wenigstens ein bisschen mehr Spiel

  • Moinsen Rainer,

    Ne ne, von mir kommt scho au was, keine Angst *sfg*. Ich hab au kein Problem damit, über mich selber zu lachen ;o))

    Also dann mal eines aus meiner "Karriere":

    Abendstimmung am Wasser irgendwann Anfang Mai. Wir hatten vor auf erste Aale und Karpfen die Nacht über anzusitzen. Wir waren an einem kleinen Waldweiher mit ca. 4 ha Wasserfläche. Als Plätzchen suchten wir uns die Waldseite aus. Nunja um meinen Köder an einem überhängenden Busch vorbeizuwerfen, dachte ich mir ( hatte ja heute extra meine Strapsstiefel an ) ich mache einen Schritt über so ne Mini-Holzbarriere die quer im Wasser befestigt war.
    Was soll ich sagen, das Wasser war trüb und hinter der uferbefestigung gings fast senkrecht 2m in die Tiefe.
    So hing ich dann auf dieser Holzbarriere, ein bein im Wasser, eins am Ufer und das dazwischen auf der Holzmole.
    Mein Stiefel am vollaufen und ich bewegungsunfähig. Einen netten Kollegen dabei, der seine Rute ins Eck wirft, aber nicht um mir zu helfen, neihein sondern um sich den bauch vor lachen zu halten.
    Um mich aus meiner Lage schnellstmöglichst zu befreien, musst ich das zweite Bein ins Wasser nachholen und dann rausklettern.

    Nunja das geschah gegen 19.30 Uhr war dann anschliessend meine bisher kälteste Nacht beim Fischen ^^. Nachts dann bei einem fehlbiss noch über eine Wurzel gestolpert und längs ans Ufer gelegt..........

    Nunja und dieses Ereignis höre ich bis zum heutigen Tag von nem bestimmten Angelkollegen ;o)

  • Hallo alle,
    Noch zwei Stunden bis Hamburg, werde jetzt erst mal mein Frühstück im Bordrestaurant zu mir nehmen, aber bevor ich gehe hier jetzt:

    Peinlichkeiten Teil 3

    Herbstzeit – Blinkerzeit. Im späten Oktober, Sonntags morgens, Temperaturen schon recht frisch, am Altrhein bei Budenheim.
    Täusche ich mich, oder sitzt da eine Anglerin auf dem Platz direkt neben dem Einlauf, durch welchen das Wasser aus dem Rheinstrom in den Altrhein strömt. Genau da wo ich eigentlich meine Köderfische fange wollte um den Hechten nachzustellen.

    Naja mann ist ja freundlich und tauscht einige Worte aus (nicht das ich ihr ein Gespräch aufzwingen wollte,neee). Sie ist das erste Mal hier mal Altrhein und ist auf Hecht aus, wie ich ihrer Ausrüstung entnehmen kann. Wie sie mir weiter erzählt, hatte sie noch nie das Glück einen Hecht zu fangen.

    Na, da kann man sich ja etwas profilieren und aus seiner Erfahrung erzählen (nicht das ihr meint, ich wollte angeben). Wenn du Hechte fangen willst, solltest du durch den Einlauf auf die andere Seite waten und dort so nach hundert Metern, wo die Insel anfängt, da stehen immer welche.

    Da jetzt das Wasser des Rheinstromes nicht viel höher als das des Altrheines ist, geht das eigentlich ganz einfach, man muss nur aufpassen, dass man die richtigen Steine erwischt. Darauf Sie, nein das ist mir zu gewagt, ich bleibe lieber hier auf der Seite und versuch mein Glück hier, da die Strömung mir doch sehr stark erscheint.

    Naja, dann Petri Heil, ich wate jetzt rüber und fang dort meinen Hecht.

    Vorsichtig, wie schon zigmal vorher die Schräge der Krippe runter, auf den ersten der Steine getreten, die vom WuSA durch eingebracht wurden, um die Strömung etwas zu stoppen. Festen Fuß gefasst, jetzt ist alles andere ein Kinderspiel. Die Strömung drückt zwar gegen die Watstiefel, aber das kenn ich ja. Schritt für Schritt geht es rüber, bis plötzlich…..

    Naja, die Kollegin lachte :-)) so laut, so laut habe ich außer meiner Frau noch nie jemanden lachen gehört. Sie lachte :-)) immer noch, als ich wieder ans Ufer zurück kam, sie lachte :-)) auch noch als ich meine Watstiefel auszog um das Wasser raus zu schütten. Sie lachte :-)) auch immer noch, als ich tratsch nass an ihr vorbei ging um wie ein begossener Pudel den Heimweg anzutreten. Sie lachte :-)) glaub ich auch noch als ich tratsch nass und frierend mein Auto erreicht und dort die nassen Klamotten auszog und mir eine Decke umlegt, mit der ich dann die Rückfahrt nach Hause antrat.

    Zu Hause angekommen, konnte ich dann feststellen, dass anscheinend nur Frauen so hämisch und laut lachen :-)) können, jedenfalls hinterließ meine Frau bei mir diesen Gedankengang, als ich mit der Decke umhüllt ins Haus kam und mein Missgeschick beichtete.

    Seit diesem lehrreichen Tag liegen immer ein paar Klamotten zum Wechseln im Auto.

    So jetzt aber mal ein anderer, ich geh jetzt Frühstücken. Mahlzeit.

    GvH
    Rainer


    Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben wenigstens ein bisschen mehr Spiel

  • Hi Leutz,
    mein peinlichster und vor allem schmerzhaftester Moment war dieser:

    Ich habe mal in einem Altbau gewohnt und hatte dort leider keinen Keller. So hab ich das dritte Zimmer in Beschlag genommen um mich dort auszubreiten.

    Es war Sommer und warm und ich hatte nichts besseres zu tun als meine Spinner und Wobbler mit neuen Drillingen zu versehen.
    Dabei muss mir wohl ein roter Drilling runtergefallen sein ohne das ich es bemerkt habe.
    Wie gesagt es war Sommer und ich war barfuß. Dazu kam das der Teppich im Zimmer ein rotes Muster hatte.

    Ein falscher Schritt und ich stand im Drilling AUTSCH

    Glück im Unglück war, dass mein Arzt gleich gegenüber seine Praxis hatte.
    Also rein in die Badelatschen und rüber zum Arzt gehumpelt nicht ohne einige Blutspuren im Treppenhaus und auf der Straße zu hinterlassen.

    Ich musste an einer Ampel warten und es kam wie es kommen musste, neben mir ertönte eine Stimme ich drehte mich um, da stand mein bester Kumpel mit dem Besitzer des Angelgeschäftes bei dem wir Stammkunden waren.

    Als die beiden meinen Fuß entdeckt hatten, bekam ich solange Mitleidige Blicke, bis ich den Beiden erzählt hatte was passiert war und was da in meinem Fuß steckt.
    Das Mitleid schlug schnell um in Gelächter. "Hilfsbereit" wie die beiden waren haben sie mich zum Arzt begleitet .
    Natürlich haben die Beiden sich köstlich amüsiert, der Arzt (auch Angler) übrigends auch.

    Der Drilling wurde ra(t)sch entfernt, die Wunde gesäubert und verbunden, dann durfte ich wieder nach Hause gehen.
    Eigentlich hätte ich mir denken müssen,dass da noch was nachkommt.
    Als ich am nächsten Tag ins Angelgeschäft ging, hing da ein Foto von mir mit der Überschrift:


    Gestern gefangen, Unbelehrbarer Barfußgänger, 180 cm 90 Kg.

    Daneben hing der Drilling.
    Super. :gut
    Seitdem habe ich immer Schuhe an sobald ich auch nur in die Nähe meiner Angelutensilien komme.

    Tja wer den Schaden hat,spottet jeder Beschreibung

    Ich hoffe ihr konntet aus meinem Missgeschick etwas lernen:
    Laßt euch bei euren Missgeschicken nie erwischen :D :D :D :D
    Gruß
    Ralf

    Delirant isti Romani

    Danke Jungs auf die nächsten 50

  • Zitat

    ein bein im Wasser, eins am Ufer und das dazwischen auf der Holzmole.


    Hej. Perfussohr,

    typisch, keine Zähne im Mund, aber ein drittes Bein. Dieser Tischler ist aber auch für seine handwerkliche Fähigkeit zu bewundern. :P

    Aber Spaß bei Seite, was wären solche Erlebnisse, wenn nicht jemand dabei wäre, der später alle, wenn auch in Gedanken daran teilhaben läßt.

    GvH

    Rainer


    Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben wenigstens ein bisschen mehr Spiel

  • Na dann will ich mal aus dem Nähkästchen der Peinlichkeiten plaudern.

    Es geschah während eines Nachtangeln am Mühlgraben (Seitenarm der Neiße) auf Aal. Hätte ich mir das Ufer am Tage angeschaut, so wäre mir der "Absturz" erspart geblieben. Wir trafen uns mit dem Verein an besagtem Graben um auf Aal zu fischen und Jeder konnte sich seine Angelstelle frei auswählen. Ich suchte mir natürlich als Einziger die Innenkurve aus ohne auf die Gegebenheiten zu achten. Kurz zuvor hatte man den Mühlgraben geöffnet um das Hochwasser der Neiße zu entschärfen. Dadurch war die Innenseite der Kurve mächtig unterspült worden. Und wie es kommen sollte so kam es dann auch. Mitten in der Nacht rappelte es an der Rute und mit einem <na endlich> auf den Lippen sprang ich auf und an die Rute um gleich darauf mit einem Ahhhhhhhhhhhh ins Bodenlose zu verschwinden. Die ganze Böschung war mit mir abgerutscht und ich stand, die Angel hoch erhoben, bis zum Bauch im Wasser. Wasser ist gut gesagt, es war wohl mehr stinkiger Schlamm. Mit vereinten Kräften konnte man mich dann unter lautem Gejohle bergen. Man war ich stinkig... im wahrsten Sinne des Wortes! Zum Glück hatten unsere Angler immer Wechselklamotten dabei und so ging das Nachtangeln, wenn auch mit dem besonderen Duft in der Nase, weiter.

    Ps.: Der Aal an meiner Rute wurde von einem Kollegen gelandet.
    Bei jeder Versammlung und Planung eines Nachtangeln wurde mit Gelächter auf eventuelle Gefahren hingewiesen und noch zig Jahre später wird diese "Suppe" aufgewärmt serviert. :-))

    Mit Gruß aus Niederschlesien!

  • Die 2. Peinlichkeit passierte auf dem wohl größten Stausee Sachsens. Aber diesmal war ich auf der Seite der Lacher! Wir waren mit mehreren Kähnen zum Nachtangeln mitten auf dem See als einen Kollegen ein sehr dringendes "Bedürfnis" übermannte. Bis ans Ufer hätte er es mit dem Kahn nicht geschafft, also mußten wir improvisieren. Wir legten 2 Kähne nebeneinander und so hockter dann mit heruntergelassener Hose, ein Bein in dem Kahn und das Andere im andern Kahn, auf den Bordwänden. Da er aber nicht gerade ein Leichtgewicht war bekamen wir mächtig Schieflage und die Boote drifteten auseinander... bis fast zum Spagat und dann platsch flog er rücklinks ins Wasser. Um ein Haar und wir hätten auch, vor lauter Lachen, nasse Hosen gehabt. Eine Bergung war auf Grund seines Gewichts auf dem Wasser schier unmöglich. Deshalb ging es mit einem Kahn und ihm im Schlepptau in Richtung Ufer.


    Mit Gruß aus Niederschlesien!

  • Mein Freund und ich waren an unserem Vereinsgewässer und ham auf Karpen geangelt
    mein. Ich meine ruten auf grund die eine mit einem 50g Blei beim einholen ein hänger :kotz ich gezogen und gezogen aufeimal löste sich der hänger und das blei schoss auf mich zu und direckt aufn Solaplecksus ich sofort nach luftschnappend umgekippt. nach 1 minuten ging es dann wieder und ich und mein Freund ham uns dann drüber bepisst.
    Als andenken hatte ich noch 1 woche nen roten fleck an der einschlagstelle.

    Peti Heil Exaf

    Einmal editiert, zuletzt von EXAF (30. November 2008 um 18:12)

  • hi meine größte panne war diese
    ich und méin vater gingen zum angeln
    mein vater bekam einen hänger und
    hat wie wild gezogen kurz nach oben
    und dann geschah es der hänger löste
    sich un das blei kam mit einer unvostellbaren
    wucht auf mich zu geflogen und dann peng
    gegen meine stirn mein´vater rief sofort den
    krankenwagen sie kamen mit blaulicht an
    ich war halb am verbluten sie sind dann
    mit mir zum krankenhaus gefahren ich bekam
    tröpfe und wat weiß ich nicht alles durfte 1 woche
    lang nichts trinken und nichts essen wurde dann nach 9tagen
    entlassen seitdem lösen mein vater und ich die hänger
    lieber nach unten und bei hängern muss man generell
    vorsichtig sein

    mfg carp fisher