• @ Krabat

    Schöne Metapher - muss man so stehen lassen!

    Polemik gegen "Banker" ist auch verständlich - und ganz allgemein darf ich mich als großer Bewunderer der Handwerker outen ( bin selbst absolut - keiner - :( Was nicht verloren gehen darf, ist allgemeiner Respekt vor jedweder Berufsausübung zum Broterwerb. Letzteres wörtlich gemeint. :rolleyes:

  • @ einssiebzig, ich habe Respekt bzw. Achtung vor jedem Beruf egal in welche Richtung der geht. Auch habe ich vor Arbeitslosen und HartzIV-Empfängern Respekt da die wenigsten sich des ausgesucht haben und trotzdem klar kommen müssen!

    Ob nun studiert oder nicht ich bin froh mein Hobby bezahlen zu können und das wünsche ich jedem passioniertem Angler!

    Mfg Krabat

    ps. Ich studiere heute noch ... meine Frau ... und angel trotzdem! *lol*

  • Max.

    Der eine ist dazu in der lage der andere dazu.

    Hätte auch mein Speditionskaufmann machen könn, aber da ich keine 2 linken hände hab bin ich da wo ich heut bin in der Werkstatt.

    Aber wenn ich meist seh wie Kravatten träger sich auf der Autobahn verhalten und andere Menschen leben Gefährden frag ich mich nur ob sie wirklich so Schlau sind wie sie tun...

    Leben heißt auch Risiko, große Ziele, große Opfer, Garantien gibt’s nirgendwo.
    Keiner, ist besser als der andere, denn der Tot wartet aufjeden....

  • Hallo ForellenFighter!

    Zitat


    Aber wenn ich meist seh wie Kravatten träger sich auf der Autobahn verhalten und andere Menschen leben Gefährden frag ich mich nur ob sie wirklich so Schlau sind wie sie tun...

    Das ist ein Phänomen für sich, 100.000€ teure Autos fahren aber Handy am Backe und die 70€ billige Freisprechanlage nicht dazu ordern oder nicht nutzen, weil man prollen muss. Warscheinlich sind diese Fahrer eh nur im totalen Stress oder echte Prollis! Denen gehört mal ne richtige Angelkur verpasst, damit sie wieder zu sich finden.

    Ich glaub ich mach einen Angelpark für gestresste "Manager" auf. *lol*

    MfG Krabat

  • Krabat.

    Stress hat jeder, deswegen trotzdem gleich Schumacher spielen und andere Leben auf's Spiel setzen?.

    Die härte ist die meisten meinen Auto fahren zu können, wenn se dann mit 180 in den Seitengraben fliegen aus eigener Schuld (Selbst gemachtes leid).

    Aber gibt auch Superschlaue die Berg hoch einen die Vorfahrt klauen, und ein LKW hat wohl vorfahrt Berg hoch.

    Aber es braucht sich auch keiner angegriffen fühlen, wenn er nicht in die Katogorie heitzer trifft ;-).

    Aber zurück zum Thema, die meisten halt ich für Hochnäsig weil Papa ein dickes Geldbündel hat, und da wird eher Golf gespielt...

    Leben heißt auch Risiko, große Ziele, große Opfer, Garantien gibt’s nirgendwo.
    Keiner, ist besser als der andere, denn der Tot wartet aufjeden....

  • Hallo,


    Also irgendwie ärger ich mich jetzt ein bisschen. Aber nur ein kleines bisschen ;)

    Also zum einen war ja gefragt ob auch Studierte zum Angeln gehn.
    Das jetzt angefangen wird zu sagen Studierte sind reich und fahren dicke Schlitten und gefährden beim Rasen Leben, find ich echt nicht gut und ist viel zu pauschal.

    Ich bin Student bzw. fast fertiger Student. Es fehlt nur noch die mündliche Prüfung Ende Januar und im Februar hab ich dann mein Staatsexamen. Also drückt mir alle Daumen die ihr habt. :D
    Ich habe Jura studiert und dass gehört zu den oben erwähnten Geisteswissenschaften und ich gehe Angeln und das schon seit vielen Jahren (mit 9 war ich das erste mal dabei glaub ich)

    und ich bin am Wasser nicht geschwätzig oder laber dummes Zeug. Ich hab einige Freunde die selbst fischen gehn. Darunter ist ein Zahntechnicker der jetzt Zahnmedizin studiert und einer aus der Baubranche (was der genau macht, hab ich selbst noch nicht ganz rausgefunden), einer der Berufssoldat war für 12 Jahre und jetzt bei einer Autofirma am Band steht, und noch ein Arbeiter am Band.
    Also eine bunt gemischte Truppe und alle kommen gut miteinander aus, nicht nur beim Angeln.

    Es mag sein, dass Studierte später in Berufen sind, wo sie aus Zeitgründen einfach nicht mehr zum Angeln kommen.
    Ich kenne Anwälte, die haben die oben erwähnten "Bürozeiten" aber dass nach Büroschluss noch gearbeitet wird sieht niemand. Also die die ich kenne haben eine Kanzlei und damit die überlebt und nicht den Bach runtergeht, arbeiten sie Samstag komplett und Sonntagmorgens werden noch einige Akten mit nach Hause genommen.
    Und das sind keine schlechten Anwälte. Problem ist, dass der Konkurrenzkampf unter den Kanzleien enorm groß ist.
    Zudem gibt es kaum noch freie Stellen. Von 5000 Absolventen bekommen gerade noch 1500 eine Stelle als Anwalt. Die anderen sind erstmal ein bis zwei Jahre arbeitslos. Denn nicht jeder hat ein Papi mit eigener Kanzlei. Wenn man als Anwalt irgendwo in einer Großkanzlei anfängt, dann muss man schuften ohne Ende, wenn man gut war bekommt man nach 5 Jahren eine Beteiligung angeboten, d.h. dass man sich einkaufen kann und man sein eigenes Büro bekommt , dieses Einkaufen muss aber finanziert werden und das kostet einiges. Um den Kredit dann abzubezahlen muss man noch mehr arbeiten, da kommt dann die Familie sogar zu kurz. Zum angeln oder anderen Hobbies langt es sowiso nicht mehr.

    Den Ärzten gehts da nicht besser , die schuften Überstunden in Krankenhäusern ohne Ende und bekommen die nicht einmal bezahlt.
    Als ich Zivi war im Krankenhaus, hab ich Ärzte gesehn, die 36 Stundenschichten geschoben haben, in völliger Müdigkeit noch operiert haben und am Ende noch erzählten, dass sie das umsonst machen weil sie schon zu viele Überstunden hatten und deshalb nichts mehr bezahlt wird. Und Freischicht gibts dafür auch nicht.

    Mal ehrlich, fakt ist dass jeder arbeiten muss ob Handwerker, Arbeiter oder Akademiker. In jedem Beruf gibts viel zu tun. Ich bin der erste in meiner Familie der eine Uni besucht hat. Mein Vater und Bruder sind normale Arbeiter meine Mutter ist Arzthelferin , dann gibts noch Malermeister, Erzieherin etc.
    Ich seh also den Vergleich zwischen studiert und "normal".
    Und da gibts keinen großen Unterschied. Es ist der Mensch an sich der sich entweder so oder so verhält und nicht seine Ausbildung ist schuld an seinem Auftreten.
    Mal abgesehen von den Kindern reicher Eltern die in der Uni in der ersten Reihe sitzen und mit Papas Geld angeben und alle anderen Nerven. Aber dass gabs doch in der Schule auch schon, oder nicht.
    Solche passen vllt. in dieses oben erwähnte negative Klischee. Zum Glück ist das die Minderheit.

    Ich selbst werd nicht Anwalt werden, weil der Markt wie schon gesagt total übersättigt ist mit Anwälten und ich keinen Kanzleibesitzer in der Familie hab. Zum Glück kann man mit Jura ziemlich viel machen und ist nicht auf Richter oder Anwalt festgelegt.
    Werde wahrscheinlich in den Staatsdienst gehen. Soweit sie mich nehmen.
    Aber Fakt ist, dass ich auch weiterhin noch Angeln werde, und ich sicher kein schlechterer Angler bin als Nichtstudierte, weil im Endeffekt sind wir doch alle gleich.

    Gruß Schmitti

    --- Wir können alles außer Hochdeutsch ---

    Einmal editiert, zuletzt von Schmitti (31. Dezember 2008 um 12:54)

  • :gut :gut schmitti

    genau das ist der kern, den ich angefragt habe. Mein thread zielt auch nicht darauf ab, eine feststellung zu machen, sondern eben wollte ich anfragen wie eure statements dazu sind.

    Wie schon erwähnt war das eine subjektive empfindung meinerseits, die von ein paar leuten nechempfunden werden konnte, und ein paar leute das gegenteil empfinden.
    Jetzt kommen noch welche dazu, die genau aus der angesprochenen zielgruppe kommen, und damit schliesst sich dann der kreis ;o)

    Dass aber nur sehr wenige akademiker chatten oder in foren wie diesem aktiv sind, weiss ich aus allein 9 jahren chaterfahrung. Und wie max schon feststellte, wird man diese leute auch ganz selten in diesem metier antreffen ;)

    Um so besser dass ich weiss, dass du schmitti jura studiert hast *sfg* Wer weiss zuwas konnektschions gut sind *lach*

    Greetz Harry

  • Wollt eigentlich gar nicht so viel schreiben aber war dann irgendwie im Schreibwahn :D


    Perfusor,
    Hab mich ja nicht über Deinen Thread geärgert, sondern über die Aussagen Studiert-->reich-->große Autos--->Raser.... kam nicht von dir.
    Den Thread find ich gut.

    Das Chatten und die Forenaktivität von Akademikern, ist denk ich wirklich geringer. Könnte auch da dran liegen, dass sie beruflich genug lesen müssen und dann in ihrer Freizeit lieber was anderes machen.
    Z.B Angeln ;)

    --- Wir können alles außer Hochdeutsch ---

  • Schmitti.

    Wer lesen kann ist ganz klar im vorteil.

    Ich kritisiere nicht jeden Student, nur die Katogorie Heitzer davon wenn du dich damit angesprochen fühlst kann ich nichts dafür ;-).

    Und ich krieg glaub ich einwenig mehr mit was auf den Straßen abläuft.

    Ich hab vor jeden Beruf Respect, nur nicht vor den Leuten die meinen was besseres zu sein und das ist ganz klar für mich die Oberschicht auch wenn es nicht jeder ist von denen ;-).

    Leben heißt auch Risiko, große Ziele, große Opfer, Garantien gibt’s nirgendwo.
    Keiner, ist besser als der andere, denn der Tot wartet aufjeden....

  • ForellenFighter

    Also dass du ein wenig mehr mitbekommst was auf den Staßen passiert, will ich nicht bestreiten.
    Aber so ganz unwissend bin ich nicht. Ich musste ja irgendwie mein Studium finanzieren, weil Bafög habe ich abgelehnt, weil ich nicht mit Schulden ins Berufsleben starten wollte.
    Aus diesem Grund arbeite ich seit 6 Jahren als Ausfahrer und fahr jeden Samstag zwischen 300 und 400 km mit einem Sprinter.
    Dazu kommen pro Monat noch mehrmals die Fahrt von daheim zum Studienort Heidelberg was auch einfache Fahrt fast 100 km sind.
    Zwischen Zivi und Studienbeginn arbeitete ich zudem noch bei Europcar und hab M ietautos quer durch Europa gefahren.
    Also ein paar km kommen da im Monat zusammen, so dass ich auch sehe was "auf den Straßen abläuft". Nach deinem Geburtsdatum in deinem Profil zu schließen, bist du jetzt 18 Jahre alt. Also da wirst bestimmt noch nicht so viele km auf der Stasse runtergerissen haben.

    Dass es viele Raser gibt auf den Autobahnen stimmt.
    Dass die Raser mit Autos aus den gehobenen Klassen (E klasse Porsche, A8, etc.) reich sein müssen versteht sich von selbst bei den heutigen Preisen für Auto und Sprit.

    Trotzdem rasen auch sehr viele getunte Autos auf unseren Autobahnen und da muss ich sagen kenne ich persönlich keinen Studenten oder dann älteren Akademiker der mit einem aufgemotzten Auto rumfährt. Aber auch keine älteren Arbeiter, Handwerker ....
    Solche Autos fahren hauptsächlich Junge Leute zwischen 18 und 30 Jahren, die Geld verdienen (müssen sie ja weil Tuning kostet Geld)
    Geld verdienen aber Studenten eigentlich nicht, also bleiben die anderen. (oder Studis mit reichen Eltern wo Papa mal kurz dem Sohnemann einen TT kauft.)


    Ich will damit sagen, dass es nicht nur eine Berufsgruppe gibt die auf unseren Staßen rast. Auch hier komnmen die Raser aus fast allen Schichten.

    Im übrigen finde ich nicht nur die Raser, die Links drängeln und so dicht auffahren, dass man sich mit ihnen fast unterhalten kann gefährlich.
    Sondern auch die notorischen mit 100kmh Linksfahrer, obwohl rechts frei ist. Und dass obwohl in Deutschland ein absolutes Rechtsfahrgebot herscht´. Das sind die, die auch beim Überholvorgang erst Beschleunigen wenn sie bereits auf die Linke Spur gewechselt haben, anstatt schon hinter dem zu überholenden Fahrzeug die Geschweindigkeit etwas zu erhöhen.

    Aber eigentlich war das nicht Thema dieses Threads.

    Gruß Schmitti

    --- Wir können alles außer Hochdeutsch ---

    Einmal editiert, zuletzt von Schmitti (1. Januar 2009 um 16:29)

  • Hallo Chefin ;o))

    Zitat

    es sei denn der Beruf ist die Leidenschaft.

    also bei mir trifft das absolut zu, mein Beruf ist auch meine leidenschaft, auch wenn ich ihn im eigentlichen Sinne nicht mehr ausübe.

    Muss dir recht geben, dass das wohl für die meisten Hobbies gilt, dass sie unbeteiligten verschlossen bleibt.
    Nunja aber war/ist ein interessanter thread, bei dems ned um weltanschauungen geht sondern vielmehr vielleicht darum klischees zu widerlegen ;)

    Greetz Harry

  • Liebe Monika,

    prinzipiell ist es schon richtig, dass das, was ich da in meiner HP geschrieben habe, auch für andere Hobbys angeführt werden kann.

    Jedoch bezog sich meine Zitat direkt auf den Beitrag von Harry davor. Insofern war das Zitat meiner Ansicht nach schon passend.

    Gruß
    Osmar

  • Krabat, gute idee mit der, Angelkur, vielleicht könnten wir partner werden :D als Firmenmotto wäre ich für: haben sie zu viel Geld, wissen nicht wie sie es ausgeben sollen, dann gehen sie in die Weltweit erste Anglerkur, hier ziehen wir ihnen ihr überflüssiges geld aus den taschen, und zeigen ihnen wie man ganz entspannt an einem unserer total fischleeren teiche angelt, garantiert ohne stressige bisse

  • ANGELN IST EIN ARME-LEUTE-SPORT, NICHT FÜR STUDIERTE?
    Von wegen arme Leute. Angeln ist in allen Gesellschafts-Schichten zu Hause. Dazu gehören Königliche Hoheiten genauso wie Staatsmänner und ungezählte Prominente. Global operierende Groß-Konzerne kaufen weltweit Angelrechte an den besten Gewässern für ihre prominenten Gäste. Wer eine Woche Lachsangeln in Norwegen oder Island bucht, gehört sicher nicht zu den Unterprivilegierten.

    Grüße aus Ilsede Kreis Peine

    Norbert