Hallo
Neulich waren wir an der Elbe (Brackwasser) zum Aalangeln.
Während ich die ersten Aale fing, blieb meine Bekannter Schneider, was mehr als ungewöhnlich ist, da er eigentlich immer derjenige ist, der fängt!
Dabei kam er auf eine Idee / These, die der Grund sein könnte und ich stelle dies hier mal so rein!
Ich angelte mit Kogha Sichelhaken 'Aal'
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während mein Bekannter mit unbeschichteten Stahlhaken angelte.
Wenn Metall in Salzwasser liegt, dann entsteht ja durch die Chlorid-Ionen im Salzwasser eine chemische Reaktion mit dem Metall. Da ich mir vorstellen kann, dass auf dem Grund des Flusses auch Kohleverbindungen sind, könnte ein elektrischer Strom fließen.
Dieser ist zwar äußerst gering, doch könnte dieser noch so geringe Strom nicht doch durch die äußerst feinen Sinnesorgane eines Fisches, besonders die des Aales, wahrgenommen werden?
Ist hier evtl. zu vermuten, dass der Aal nicht auf die blanken Stahlhaken biss?
Denn nachdem Jens auf diese These kam, wechselte auch er auf 'Rot'! Und siehe da, er hatte Erfolg.
Wenn ich mich jetzt zurück erinnere: Immer wenn wir an der Ostsee waren, verwendete ich die preiswerten Edelstahlhaken von Perca, während Jens spezielle Dorschhaken (rot beschichtet) verwendete. Und Jens fing immer besser als ich!
Gut, er ist auch besser, hat besseres Gerät mit feineren Spitzen, kommt weiter raus und beobachtet wirklich seine Ruten. Er hat's einfach drauf.
Dennoch: Könnte eine mögliche chemische Reaktion von Metallen in Salzwasser von den Sinnesorganen von Fischen wahrgenommen werden und dieses die Fangeigenschaften (negativ) beeinflussen?
Wenn das so wäre, dann ist die Hakenwahl von entscheidender Bedeutung!!!