• Hi Zusammen,

    mich würde mal interessieren, wie Eure Anglerlaufbahn so abgelaufen ist.

    Also, wart ihr immer voll dabei oder gab es auch Abschnitte, in denen euch das Angeln nicht mehr so viel Spaß gemacht hat oder ihr für eine Zeit lang ( als Jugendlicher mit um die 18 Jahre, da Arbeit, Schule, Frauen und Parties etc. :cheers::D vorne stand ) sogar mit dem Angeln aufgehört habt, um nach geraumer Zeit wieder anzufagen?

    Würde mich über Antworten freuen ;)

    Viele Grüße

    vG Pantro :angler:

    Einmal editiert, zuletzt von Pantro (31. Mai 2010 um 16:27)

  • -9 Monate: In der Lagerstätte meines Vaters als Spermie durch die Lagerstättenwand einen Fisch gesehen :D


    1 Jahr: Vom Kinderwagen aus einen Fisch gesehn


    5 Jahre: Mit nem Ast und 2 Meterschnur "Alibi"-Haft im Weiher geangelt (mir wurde gesagt, da war kein Haken dran...), war aber trotzdem das größte...


    6-14: Immer mal wieder geangelt, als Zeitvertreib...


    15 + x: Intensives und erfolgreiches ( :cheers:) angeln :D

  • Kann mich nur noch ans Aquarium meines Onkels erinnern in dem er seine KöFi`s hielt, daneben die Rute.
    Als kleiner Steppke wird man neugierig und fragt sich so durch.

    Kurz und knapp, ein Angelwochenende geplant und mit Vater+Onkel ans Wasser, da war ich 5.

    Nun nach 25,5 Jahren immernoch dabei, einige Hobby aufgegeben, aber NIE das angeln :)

  • Hallo,
    das weiß ich noch genau, meine Grundschullehrerin packte uns damals immer ein "Geschenkpaket" zum Geburtstag aus irgendwelchem "spannenden Gerümpel" was sie zu Hause über hatte. Ich hatte an meinem 8ten Geburtstag Glück, denn sie hatte gerade den Keller ausgemistet und kam mit einem riesen Karton an... :D ;)
    U.a. war da auch so ein "Urlaubsangelset" drin, nix besonderes ne 1,80m Rute mit ner kleinen Rolle und ein paar Haken, aber von da an war ich angefixt.
    Da mein Vadder auch früher geangelt hatte, hab ich ihn so lange genervt bis er sein altes Angelgerödel wiederholte, welches er jahrelang verliehen hatte und wir zum Forellepuff fuhren -> hab auch gleich auf ANhieb 6 Stück gefangen und war von da an entgültig infiziert... ;)

    Bis ich mit 14 den Schein endlich hatte bin ich immer wenn es ging mit dem allen Anglern in der Bekanntschaft mitgefahren, ob ich nun selbst angeln konnte oder nicht war mir egal, hauptsache ans Wasser... ;)

    Ich hatte sehr viele angelnde Freunde mit denen ich den Schein zusammen gemacht habe und wir haben in den ersten 2 Jahren quasi ständig gefischt, auf alle möglichen Zielfische, auch weitere Strecken haben wir in Kauf genommen -> entweder mit Chauffeur, Fahrrad mit Anhänger oder später Mofa mit Anhänger.

    Dann kam so die "Halbstarken-Periode" in der Mädels, Mopeds und Party irgendwie wichtiger waren und ich auch irgendwie in Schule und Lehre mehr eingebunden war, da bin ich nur noch seltener losgekommen.

    Als man dann mit 18 nen Führerschein und ne eigene Karre hatte, da waren die Gewässer auf einmal alle wieder "so nah" das ich wieder damit anfing und da wurde ich dann auch entgültig mit dem Karpfenvirus angesteckt.
    Bis heute bin ich da noch nicht von losgekommen und über die Jahre immer angelverrückter geworden. Hab auch mittlerweile fast jede Angelart und jeden Zielfisch ausprobiert die unsere Gefilde zu bieten haben und ich probiere immer wenn´s geht mal was Neues aus.

    Mittlerweile ist ein Kellerraum voll, eine Garage voll, eine Abstellkammer halb voll, ich wähle meine Autos danach aus ob ich auch genug Gerät mitbekomme und bis jetzt keine Besserung in Sicht... :D ;)

    Ach ja, gefangen habe ich durchgängig gut, meine ganzen PBs weiß ich aber nicht mehr so ganz genau, sind aber einige vorzeigbare Fänge vieler Fischarten dabei, nur dieses Jahr ist irgendwie der Wurm drin (bin da aber bei uns hier in der Gegend in bester Gesellschaft :rolleyes:) -> liegt wohl am Wetter... ;)

    Gruß
    Lücke

  • Hallo,
    bei mir ging das Angelfieber so mit ca. 10 Jahren los :D
    Als ich das erste mal mit einem Bekannten zum Angeln mitfuhr
    und gleich meine erste Forelle fing :angler: :angler:

    Danach gings immer wieder mal ans Wasser.
    Und mit 14 bekam ich meinen Jugendfischereischein :D
    Bis 16 gings dann öfters mal ans Wasser. Aber ab da an waren die
    Mädels interesannter und ich ging selten ans Wasser !

    Die Pause hat lange gedauert bis ich 30 war
    von da gings wieder voll los,Angelschein gemacht eigenen
    Fischweiher gebaut und in betrieblichen Fischereiverein
    eingetreten :D

    Einmal Angler immer Angler :angler:

    Gruß
    Lekter6

    Der Regenwurm wird sehr vermisst weil er heut´ zum Angeln ist :angler:

  • Moin Gemeinde,

    Na dann plauder ich auch mal ein bisschen aus dem Nähkästchen:

    Erstaunlicherweise komme ich aus einer gänzlich Angelfreien Familie ;o) So mit 10 hat mich ein Kumpel mal mitgenommen an nen kleinen Tümpel, an dem er fischen durfte. Nachdem mir an dem Nachmittag eh recht langweilig war, radelte ich halt mit. Na was soll ich sagen, ich war begeistert......

    Danach bettelte ich meinen Nachbarn, der regelmässig angeln ging, den nervigen Nachbarsjungen ab und zu mitzuschleppen, was dieser auch in sehr regelmässigen Abständen tat.

    Mein "Mentor" infizierte mich auch dermassen, dass ich so schnell als möglich die "pappe" haben musste, welche ich dann auch mit knapp 14 gemacht habe.
    Nunja seit dem angle ich, zwar weniger häufig als ich das gern tun würde, aber dafür voller Leidenschaft.

    Klar gab es Jahre, in denen ich relativ selten war, und welche an denen ich mehr am wasser war als daheim, allerdings ist mein schein nie abgelaufen *g* Und sollange ich das körperlich machen kann, werde ich das wohl auch tun.

    Etwas betrübt bin ich was meine letzte Aussage betrifft: Ich habe mittlerweile Angler kennengelernt, die aus gesundheitlichen Gründen einfach nicht mehr können ( einer davon ist beschriebener Nachbar ), und denen blutet bei bestem Beisswetter oder lauen Sommerabenden das Herz. Ich kann in diesen momenten sehr gut nachvollziehen, was in den menschen wohl los sein muss....... nicht beneidenswert !!!

    Fazit: Jeder Tag an dem man gesund ans wasser kann oder könnte ist ein Geschenk
    Hört sich dramatisch an..... ist aber harte realität


    Gruß Harry

  • meine Angellaufbahn möchte ch nicht veröffentlichen,aber dem Harry danken,
    hierfür:

    Zitat

    Fazit: Jeder Tag an dem man gesund ans wasser kann oder könnte ist ein Geschenk Hört sich dramatisch an..... ist aber harte realität

    ja, das hast Du sehr gut formuliert und es trifft wirklich die Seele eines Anglers !

  • Hi,
    vielen Dank für die jetztigen Antworten. :gut

    Es scheint ja bei den meisten gleich abgelaufen zu sein, dass man irgendwann mal mit zum Angeln genommen wurde und danach davon nicht mehr loskam.

    Lekter6

    wie konntest du diese lange Pause bis 30 Jahre überhaupt aushalten? :D

    Ich hoffe so eine Angelpause nicht durchmachen zu müssen. :mahn::D


    Viele Grüße Pantro

  • Hi Leute!

    Meine Angelkarriere hat vor sagen wir mal 12 Jahren angefangen.
    Mein bester Freund ist immer mit seinem Schwiegervater angeln gefahren. Wenn sie die Wochenenden auf der Donau verbrachten hab ich meißt auf Party verzichtet und bin am späten Nachmittag zu Ihnen gefahren.
    Eine gewonnene Wette hat mir dann eine Halbjahreslizenz beschehrt. Nachdem ich mir ein halbwegs gutes Equipment gekauft hab bin ich dann mit den beiden mitgefahren.
    Mein erster Fisch war ein 74cm Hecht (war auch mein bis jetzt einziger - Anfängerglück) )gefangen auf Laube am Grund. Da bin ich richtig stolz drauf.
    Nach Ablauf dieser Halbjahreslizenz, ich weiß nicht was mich geschlagen hat, hab ich mein ganzes Gerödel wieder verkauft. Bin aber trotzdem ab diesem Zeitpunkt immer mitgefahren fischen (also keschern)

    Seit jetzt 1 1/2 Jahren fische ich wieder regelmäßig und ich hoffe ich hab nicht wieder so eine vertrottelte Phase wo ich mein Angelzeug wieder verkauf.

    mfg
    Stefan

    Einmal editiert, zuletzt von StP (2. Juni 2010 um 16:42)

  • Hallo,

    dann will ich auch mal Butter bei die Fische tun und meinen Angellebenslauf veröffentlichen.

    Es fing damit an, dass meine Eltern in den fünfziger und sechziger Jahren jeden Sommer zu einem Onkel auf seinen großen Bauernhof auf Eiderstadt fuhren.

    Alle Felder und Koppeln des Bauernhofes waren mit Sielzügen von 2- 8 meter Breite umgeben und da dort mein Vater und mein Onkel immer auf Aale loszogen, durfte ich als ich so fünf war das erste mal mit.

    In einen der Gräben hatte mein Onkel auf Karauschen ausgesetzt, welche aber nie gefangen wurden. Wahrscheinlich haben Sie das Wasser dort nicht vertragen nehme ich an.

    Und genau an diesem Graben packte mich der Ehrgeiz. Zwar wuden besagte Karauschen nie gefangen, dafür baumelten Aale, Stichlinge und ab und an auch ein Krebs an meiner Bambusrute, welche mir mein Onkel aus seinem Bestand vermachte.

    Damals frug noch keiner nach einem Angelschein, dass kam erst etwas später, als wir wieder zu Hause waren und auch hier an heimischen Gewässern unser Glück probieren wollten.

    Das entpupte sich schon etwas schwieriger, da hier ein Schein verlangt wurde, Fischerprüfung gab es da noch nicht.

    Auf jeden Fall hatte ich das Glück, das ich mit 8, oder 9 Jahren meinen ersten Schein erhalten habe, dies aber wahrscheinlich nur weil mein Vater jemanden kannte, der auf der Verwaltung bei der unteren Wasserbehörde arbeitete. Damit konnte ich dann auch ganz alleine los an den Rhein.

    Das ging solange bis das andere Geschlecht mein Angelfiber heilte, da war erst mal Schluß mit Angeln. Da hatten andere Dinge Vorrang.

    Ganz bin ich dem Angeln zwar nie untreu geworden, da ich auch zu einem etwas späteren Zeitpunkt eine Angelabteilung in einem Sportgeschäft leitete und somit immer den Kontakt zu der Marterie halten konnte.

    Die Rückkehr zum Angeln kam nachdem wir mit unseren Kindern das erste mal Urlaub in DK machen und dort am Ferienhaus ein eigens Boot hatten, mit dem ich tagsüber mit den zwei Kids und meier Frau rausfuhr und dann fast jeden Abend noch einmal wenn die Kids im Bett waren die letzten Stunden des Tages nutzte um auf Dorsche, Aale und Co zu angeln.

    Und so bin ich dabei geblieben, auch wenn in den vergangen rund 50 Jahren sich so einige geändert hat, sowohl ins positive, als auch ins negative, bei der Angelei.


    GvH
    Rainer


    Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben wenigstens ein bisschen mehr Spiel

  • Also meine Angelkarriere startete vor ca. 20 Jahren... Derdamalige Freund meiner Schwester war ein begeisterter Angler. Am Anfang nahm er mich einfach mal mit zum Angeln und ich bekam meine erste Einweisung ins Forellenangeln. Mir machte die ganze Sache großen Spaß und so ging ich mit ihm mit dem Jugendfischereischein immer wieder auf Angeltour. Er erklärte mir mit welchen Ködern man welchen Fisch fängt, wie ich den Haken zu beködern habe und in welchen Gewässerteilen ich welchen Fisch finden kann... Im Alter von 14 Jahren machte ich dann meinen Fischereischein und war ein klassischer Urlaubsangler, mal mit mehr Erfolg, mal mit weniger... Als ich 16 Jahre alt war, musste das Angeln hinten anstehen, weil ich mit dem Fußball zu erfolgreich wurde... Durch tägliches Fußballtraining und Spielen an den wochenenden musste das Angeln hinten anstehen... Durch mein jähes Karriereende im zarten Alter von 24 Jahren entflammte meine Leidenschaft zum Angeln wieder neu und ich ging wieder regelmäßiger Angeln... Dann wurde ich Fußballtrainer und hatte wieder täglich Training, also mußte das Angeln wieder hinten anstehen... In jedem bißchen Freizeit, das mir noch übrig blieb, war ich allerdings am Wasser und versuchte mal mehr und mal weniger erfolgreich, die verschiedensten Fische zu fangen...
    In der letzten Zeit konnte ich mich wieder intensiver dem Angelsport widmen und ich genieße es wieder mehr Zeit am Wasser verbringen zu können...
    Klar ganz aufgehört hatte ich nie mit dem Angeln, aber so richtig Profimäßig habe ich das Angeln auch nie betrieben. Von den 20 Jahren Angelsport habe ich ca. 10 Jahre intensiv und 10 Jahre als Gelegenheitsangler verbracht.
    Ich denke ich habe jetzt nichts mehr vergessen...

    Gruß BMW

    Ich kam, sah und traute meinen Augen nicht

  • grins... bis jetzt sind ja alle recht brav mit ihrer anglerkarriere

    wer mich kennt , kennt meine geschichte glaub ich......

    ich bin übers schwarzangeln dazugekommen......

    ich weiss (puhrufe aus der kompletten askari-user-liste )

    aber seit ich vor 3 jahren meinen schein gemacht hab, gibt es ausser angeln kein anderes hobby mehr.......


    gruss joerg

    Nicht jeder Tag iss fangtag, aber es gibt auch tage da fängt man garnichts....aber auch solche tage machen einen angler an erfahrung reicher....... fg

  • Moin...

    Jörg,ich ruf nicht BBBUUUHHHHH ;)
    Bin früher selber Schwarzangler gewesen,
    hatte schon als kleines Kind mit der Stippe meine ersten Erfahrungen
    gesammelt.Das war ein Stock - naja mehr Knüppel und da war dann
    0,40mm Dederon (oder wie das hieß) drauf. Dann noch ne riesengroße Pose,
    ein paar Muttern,weil wir kein Blei hatten und dann noch den größten Haken
    dran,den wir finden konnten,wir wollten ja "Riesen Fische" fangen ;)
    Und wir haben Fische gefangen,einfach ins Schilf gehalten,kurz gewartet
    und dann über den Fisch gefreut.
    Mit der Montage würde ich heute an der selben Stelle nicht einen einzigen
    Fisch mehr rausholen.
    Ich will ja nicht sagen,das früher alles besser war - aber mehr Fisch war da -
    und das ist eine Tatsache ! Wir hatten früher Aale als Beifang (!!!) - wenn ich
    heute gezielt auf Aal gehen würde,dann müsste ich vermutlich verhungern.

    Dann kam die Lehre - und andere Interessen und irgendwann hat man dann
    wieder Lust bekommen,als man in der Garage wühlte und das wohl über 40 Jahre alte Nostalgie-Angelzeug fand. Erst hab ich mir dann im Sommer einen
    Touristenschein geholt,aber irgendwann war mir das dann zu blöd und ich
    hab dann den richtigen Schein gemacht.

    Also nichts besonderes eigentlich...

    Cya de Helge

  • was lesen meine augen da????

    gibt ja doch nen paar ehrliche..... die sagen wie es wirklich iss.......

    zum thema fische fangen weil früher mehr fisch gab.....würde ich so nicht sagen.....

    in meiner "schwarzanglerkarriere" hab ich mich auf das wesentliche konzentriert....

    jetzt wo man den " schein" hat .... hat man alle zeit der welt beim angeln.....

    da wird erst ma zelt aufgebaut..... gemütlich eine geraucht....und dann erst ma ruten

    ausgebracht. in der zeit hätt ich beim schwarzangeln damals bereits den ersten fisch an

    der rute gehabt......

    muss aber dazusagen, seit ich den schein hab , haben sich meine techniken verfeinert,

    es wird vielmehr experimentiert, mehr köder ausprobiert.....


    vor 3-4 jahren.... nan paar madenoder würmer an den haken..... nen teig aus

    weissbrot oder semmelbrösel..... und gut wars......

    jetzt wenn man rausgeht , dann wird erst mal überlegt, wetter begutachtet, platz

    geschaut, wasser beobachtet.....wisst ihr auf was ich rauswill?????

    Nicht jeder Tag iss fangtag, aber es gibt auch tage da fängt man garnichts....aber auch solche tage machen einen angler an erfahrung reicher....... fg