• Hallo liebe Leutz,

    hier mal 2 Schnappschüsse per Handy...
    Den Burschen haben wir beim Spinnangeln an einem unserer Seen gefunden. Todesursache unbekannt...
    Der Finger auf dem Bild ist meiner und stößt vorne quasi fast ans Maul... als Größenvergleich... schade.. aber immerhin habe ich so einen Fisch wenn auch tot mal gesehen.. lebend wäre schöner.
    Und irgendwie hege ich die leise Ahnung, dass wenn er nicht schon so gestunken hätte und ich mal ins Maul geschaut hätte, ich irgendwo tief nen Haken gefunden hätte...

    Die Bilder samt Fundstelle wurden an die Gewässerwarte übermittelt.

    Schischi

    • Offizieller Beitrag

    Schischi,

    ja recht trauriger Fund.
    Um was für einen Fisch handelt es sich
    deiner Meinung nach??

    Mit Petri Heil
    Flunder

    Watt wär`n wa ohne Wattwurm??

    SAV Kanalfreunde Kiel e. V.

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    Wieder auf der Insel: ... gebucht vom 24. 04. 21 bis 30. 04. 21

    wir haben abgesagt.

    Der Müll muss mit !!!


  • Sieht nach einem Marmorkarpfen oder einen von seinen äußerlich nahen Verwandten.

    Todesursache war bestimmt der Winter. Der Fisch hat des Winter einfach nicht überebt ist aufgetrieben und ist dann irgendwann ans Ufer getrieben. Man sieht so schon das der schon etwas länger tot ist.


    Gruß, Jochen

  • Hallo

    Mamorkarpfen und Silberkarpfen sehen einander sehr ähnlich, so dass es auf den ersten Blick schwer ist sie zu unterscheiden.

    So ein großer Kadaver braucht an der Wasseroberfläche 2-3 Wochen bis er sich aufgelöst hat oder, und durch Aasfresser aufgefressen ist.

    Wenn er eingegraben werden soll, dann bitte über einen Meter tief. Hunde und Wildschweine versuchen sonst immer wieder die Stelle aufzugraben.

    Da diese Fische bei uns bis zu 1,3m und 40Kg erreichen und kaum zu fangen sind stellen sie in den Gewässern starke Nahrungsfeinde für die anderen Fische dar, da sie sehr viel selbst kleinstes Plankton aufnehmen.

    Gruß Haui006

  • Hallo,
    Marmorkarpfen habe eine begrenzte Lebenserwartung, sie werden nicht so alt wie andere Fischarten und gehen nach 20-25 Jahren einfach ein, das ist nichts Ungewöhnliches.
    Hinzu kommt dann noch ein harter Winter, lange Eisperioden, wahrscheinlich Parasitenbefall, usw.

    Es ist nicht ungewöhnlich nach dem WInter ein paar tote Fische zu finden.

    Gruß
    Lücke

  • Tach zusammen
    Gleiche Sache hatten wir bei uns im Vereinsgewässer...
    ALLE Aale und ein Teil der Karpfen sind verändet (darunter auch Mamorkarpfen)

    Ich hatten die Untere Wasserschutzgebörde zu besuch und die haben und folgenden Grund genannt:

    1.Zu schneller Temeperaturumschwund
    2.Es kam zu schnell Schnee aufs Eis, so konnten sich keine Winteralgen bilden
    Also keine Nahrung und kein Sauerstoff!

    Durch den Sauerstoff mangel versuchten die Fische wenn vorhanden offene Stelle im Eis aufzusuchen,
    dort war aber auch ein Sammelpunkt für Gase vom Grund (also wieder kein Sauerstoff)
    Und so sind viele Fische einfach erstickt...
    Besonders betroffen davon sind halt Mamorkarpfen, Silberkarpfen und Aale...

    Wir hatten verluste von etwa 5000- 7000 €
    und keiner gibt Schadensersatz... :bad


    @ Haui006
    Wenn man es nicht vergräbt, spart man folgendes:
    1. das einbuddeln
    2. das löcher wieder zu buddeln (wenn die vieher da waren)
    denn nach spätestens 2 tagen ist alles was man an toten Fisch irgendwohin legt sowas von verputzt...
    (die Wildtiere werdens danken)


    Mfg Spiegler :angler:

    Wenn Karpfenangeln eine Religion wäre,

    dann wäre Frankreich das Heilige Land!