• ich war neulich bei arnstadt an einer alten kiesgrube angeln hab auch einen karpfen raus. mir ist dann aufgefallen das an manchen uferabschnitten mehrere tode aale angeschwemmt sind. dannach stand auch in der thüringer allgemeine das der verein satzaale rein hat und wahrscheinlich auch einen virus oder so. es betrifft aber nur die aal keine anderen fischarten.

    jetzt die frage: hab ich jetzt den virus oder was es auch ist an meiner ausrüstung und was geschiet wenn ich an einen anderen gewässer angeln gehe. denn schließlich hängt ja auch ein haufen kohle dran für einen verein.

    mfg

    kay petri heil

  • Hmm was da los ist kann ich auch nicht genau sagen...muss ja auch kein Virus sein unbedingt. Wenns aber keine andere Fischart betrifft würde ich mir da nicht so große Gedanken machen. Nach Kontakt einfach Hände waschen oder die entnommenen Fische gut durchbraten, so wird auch schon eigentlich alles abgetötet und auch nicht alle Tierkrankheiten sind auf den Menschen übertragbar.

    • Offizieller Beitrag

    moin..


    ..

    Zitat

    wahrscheinlich auch einen virus oder so

    ...


    .. ohne eine labor-analyse ist es exakt " ODER SOOOO".. ;)


    .. die satzaale sind ja nicht tod in die kiesgrube gekommen;
    ergo kann der "virus" in der kieskuhle erst dort,
    in kontakt mit den satzaalen gekommen sein..
    und dann sind sie daran gestorben..


    .. was da die tatsächliche Ursache gewesen ist, das kann (wenn überhaupt)
    nur in einem labor geklärt werden..

    .. dafür müssten (frisch) verstorbene Fische schnell in eis gepackt "worden sein" ??
    und "frisch" im Labor eingetrudelt sein.. ??


    .. als vergleich ist auch immer ein "lebender", frisch gefangener aal, von Vorteil..


    .. tatsache ist leider..
    .. labor-untersuchungen sind teuer und meist werden diese kosten
    nur in ausnahmefällen ausgegeben..


    gruß rüdl

  • hallo, also im zeitungsartikel stand: das sie einen noch lebenden aal ins labor geschickt haben.
    es wird ja schon seinen grund haben dafür aber natürlich hab ich ja dann auch den virus oder den erreger an meiner ausrüstung.....

    petri

    gruß kay

  • Sporen können sich lange halten und auch im Trockenen.
    Ist es ein Virus oder ein Bakterium, der im Wasser lebt, dann wird er an deiner Ausrüstung mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht lange überleben.

    Wenn im dem Gewässer bereits Aale vorhanden sind, jedoch nur die Satzaale erkrankt sind, dann liegt es an denen. Entweder waren sie bereits vorher durch irgend etwas belastet oder es wurden Fehler beim Transport gemacht.
    Eigentlich ist der Aal recht robust.

    Warte das Ergebnis ab.
    Kannst es uns dann ja mal mitteilen, was daraus geworden ist.

    Ich freue mich, wenn es regnet.

    Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.


    Karl Valentin, deutscher Humorist * 4.Juni 1882; † 9.Februar 1948

    • Offizieller Beitrag

    moin..


    .. wegen der ausrüstung würde ich mir keine gedanken machen... ;)


    .. ein wasservogel der von tümpel zu tümpel pilgert hat mehr oberfläche
    als deine ausrüstung ..
    .. der transport-weg bringt deff. mehr parasiten; anhaftendes und sonstiges
    zwischen schnabel, darm und gefieder mit sich ..


    .. ist erstmal so ein *mist* eingebracht worden, dann kümmert
    sich die natur schon d'rum; sei es durch auslese oder durch anpassung..

    .. selbst wenn es sich nur um eine fischart, in einer bestimmten altersklasse, übertragen hat und diese dann zBsp. ausfällt ..
    .. den erreger / parasit kriegt da keiner mehr rauß..
    .. die verbreitung auf umliegende Gewässer
    (zBsp. im flugbereich von vögeln /enten; wassersystemen / etc.) ist auch sache der natur..
    ..

    .. ein Bsp., die erreger bei forellen aus dänischen gewässern..
    .. ist der fisch erstmal ein-/ausgesetzt (wo auch immer), dann
    gibt es den erreger gratis dazu..

    .. keiner ist in der lage ein "befallenes" gewässer zu entleeren;
    alles incl. des wassers zu desinfizieren und alles zurück-zu-stellen .. :rolleyes:

    .. deswegen ist das wichtigste bei besatzmaßnahmen, die fische VORHER
    auf eventuelle krankheiten zu untersuchen..


    gruß rüdl

  • Hallo,

    zeitllich / örtlich begrenzte Aalsterben scheint es alle Jahre wieder mal zugeben. Das kann daran liegen das kranke Satzaale ins Gewässer eingebracht werden, das ein Virus ins Gewässer gelangt, oder Schadstoffe , oder irgendwas anderes....

    Die meisten Aalsterben von denen ich gelesen habe , gingen recht schnell wieder vorbei und haben den Bestand meist nicht übermässig geschadet.

    Wir hatten das auch einmal in den Letzten Jahren, da sind bei uns ne Menge Aale gestroben, allerdings welche die schon länger im Gewässer waren, alle von der selben Größe, nach 2-3 Wochen wars vorbei.

    Mfg

    Daniel