Auf Zanderfang am Nord-Ostsee-Kanal (NOK)

  • All ,


    anbei die Preise für die Erlaubnisscheine für den NOK.


    Im VDSF organisiert,also Mitgliedschaft in einem Verein.


    die 3-Tageskarte
    für Jugendliche 11€, für Erwachsene 13€
    die 15-Tageskarte
    für Jug. 21€, für Erw. 26€
    die Jahreskarte
    für Jug. 27€, für Erw. 38€


    nicht im VDSF organisiert


    die 3-Tageskarte
    für Jug. 21€, für Erw. 26€
    die 15-Tageskarte
    für Jug. 40€, für Erw. 50€
    die Jahreskarte
    für Jug. 60€, für Erw. 120€


    Für Kinder bis 12 Jahren gibt es jetzt einen kostenlosen
    Angelschein.


    Stand Januar 2013


    Die Erlaubnisscheine (Kanalkarte) gibt es auf der
    Geschäftsstelle des Landessportfischerverbandes S-H
    Papenkamp 52
    24114 Kiel
    Jahreskarten gibt es nur hier.
    Die 3-Tages- und 15-Tageskarten in verschiedenen Angelgeschäften in KI,NMS,
    RD,Nortorf.


    Die Preisliste ist überarbeitet worden.


    Mit Petri Heil
    Flunder

    Watt wär`n wa ohne Wattwurm?


    SAV Kanalfreunde Kiel e.V.


    Der Müll muß mit !!


    war super

    6 Mal editiert, zuletzt von Flunder ()

  • Einige Wochen schon versuche ich im NOK Zander zu fangen.
    Die Idee dazu war mir so Anfang/Mitte Oktober gekommen.
    Anstatt am FoPu oder anderswo rumzuhängen, kann ich auch
    am Kanal fischen.Die Erlaubniskarte habe ich.Außerdem entfällt
    das glitschige Gefummel mit den Würmern und in der Brandung
    läuft es z.Zt.auch nicht richtig.
    Also,wo ist das Problem? Zeit habe ich genügend.
    Müßte eigentlich kein Problem sein, im NOK Zander zu fangen.
    Doch ich mußte einiges an "Lehrgeld" zahlen
    Zumal die Fangmeldungen Gutes versprachen.Man muß nur die
    richtigen Stellen finden.Ja, aus den Stellen wird ein regelrechtes
    Geheimnis gemacht.In den Fangmeldungen steht bei Fangort
    immer nur NOK und der ist 100km lang.Ingewisser Weise habe
    ich sogar Verständnis dafür.
    Gut, sollen sie ihre Stellen geheimhalten--ich erarbeite mir die
    meinen.
    Erst mal eine Bestandsaufnahme machen.Rute--Shimano
    Catana BX300H, Länge 3,0m,WG 20 bis 50gr, ist okay.
    Rollen --Cormoran Black Star LN 20 (wird nicht mehr gebaut)
    auch okay.Gefüllt mit 0,17er Berkley Whiplash



    Rolle--die rechte


    Zweite Rolle ist eine von DAM--DAM Quick PTS FD--bespult mit
    0,15er Nanofil--also beides geflochtene Schnüre.Das deshalb, weil
    die monofilen einfach zuviel Dehnung haben.Und der Anschlag
    deshalb event. nicht durchkommt.



    Ach ja, alles Gerät ist von Askari-außer die Schnur.
    Gummifische und Twister sind ausreichend vorhanden.Aber
    entsprechen die Farben in etwa denen der Beutefische??
    Bleiköpfe habe ich auch ausreichend.Doch wie steht es mit dem
    Gewicht?Rote und gelbe Twister sortiere ich erstmal aus.Bleiben
    nicht mehr viele nach.Bleiköpfe wähle ich von 10--15gr aus.Die
    meisten sind zu schwer.
    Ich fahre ins Angelgeschäft.So gut wie keine der von mir gewünschten
    Bleiköpfe. "Sind bestellt,kommen in 8 Tagen wieder rein".Solange
    will ich aber nicht warten.Also zum nächsten Dealer.Auch er hat nicht
    die gewünschten Bleiköpfe.Aber einige Gummifische,so 8cm lang,
    nehme ich mit.Am besten sagen mir die Kopytos zu, weil sie im
    Wasser so schön wedeln.Dann raus zu Askari.Ah, da sind sie ja.
    Bleiköpfe in 10 bis 15gr und in Zehnerpackungen zu einem ordent-
    lichen Preis.Ich nehme je ein Päckchen mit.Die Gummifische sind
    zu fünft verpackt.Finde ich zwar nicht so gut, aber was solls.Nehme
    zwei Päckchen mit, die mir zusagen.
    Bei den Bleiköpfen darauf achten, hat man mir gesagt, daß die Haken
    nicht zu lang sind.Der Haken soll im ersten Drittel des Gummifisches
    austreten.Die Askari-Bleiköpfe haben die richtige Hakenlänge.
    Was brauche ich noch?? Kescher, was zum messen, Messer, Spitzzange,
    Priest, Eimer für den Fang.
    So habe alles zusammen und es kann losgehen.
    Meine Frau sagt, geh angeln.Noch ist das Wetter gut.Nutze es aus.
    Hinterher bei Schietwetter bist nur wieder am nörgeln.
    Quasi mit einem Freibrief ausgestattet, mache ich mich auf zum Kanal
    und beginne an der Fähre Landwehr meine Zanderjagd.



    Da hinten bei den weißen Spitzen ist die Zanderecke


    Dort habe schon mal Zander gefangen.Warum nicht wieder??Immer
    schön Abstand zur Fähre haltend (gibt sonst Ärger) befische ich erst um
    die Fähre herum,dann jeweils 500m links und rechts auf der Süd-wie
    auf der Nordseite diese Stelle.Nichts--kein Fang!
    Am nächsten Tag probiere ich es auf der Nordseite bei Großkönigsförde.



    km-Angabe am Kanal von Brunsbüttel beginnend



    Die alten Holtdalben sind durch diese Stahldalben ersetzt worden


    Befische vom Parkplatz den Kanal entlang und später die gesamte Weiche
    mit den Dalben.Nichts-kein Fang.Habe einige Gummifische in der Stein-
    schüttung verloren.
    Um auf die andere Seite zu gelangen, muß ich die Fähre bei Landwehr
    benutzen.Die Seite befischt du morgen, sage ich mir.Nächsten Tag auf der
    Südseite bei Kleinkönigsförde.Ich fische die Dalbenreihe ab und fange
    wieder nichts.



    Hier sieht man noch die alten Holzdalben


    Dabei sind dort schon Zander gefangen worden, wie ich selbst gesehen
    habe.Wieder verliere ich einige "Gummitierchen".


    Meine Frau ist immer am Schmunzeln, wenn ich ohne Fang nach Hause
    komme.Ich beginne an meinen anglerischen Fähigkeiten zu zweifeln.
    Lese mir meine Literatur über den Zanderfang durch.Lese alles über den
    Zanderfang.Die Bestände an Gummifischen und Bleiköpfen müssen
    aufgefrischt werden.An der Ausrüstung kann es nicht liegen.Vielleicht
    waren an der Stelle eben keine Zander, tröste ich mich.
    Als nächstes fische ich an der Fähre Sehestedt.Zunächst die Südseite.



    Hier habe ich auch schon Zander gefangen.Warum sollte es nicht wieder
    gelingen? Ich riskiere einige Würfe ins Fährbecken.Doch der Skipper
    verscheucht mich--höflich, aber bestimmt.Rechts runter gefischt--links runter
    gefischt--wieder nichts.Der nächste Tag sieht mich auf der Nordseite und
    wieder keinen Fisch. Merde, merde!


    So langsam kommt Frust bei mir auf.Fast jeden Tag bin ich 2-3 Std. unterwegs
    und fange nichts.
    Aufgeben??? Nie und nimmer!!!
    Ich studiere meine alten BW-Karten, um mir nicht bekannte Zufahrtswege zum
    Kanal ausfindig zu machen.Besonders die Stellen,wo die BW Zugänge für den
    Brückenbau über den Kanal geschaffen hatte.Brachte aber nichts.
    Deshalb google ich mich am Kanal entlang.Lese mich durch einige Zander-
    Angelforen.Erfahre, daß der Rhein, der Main, die Donau und die Elbe die besten
    Zanderflüße in Deutschland sind.Schön für die Jungs , die dort fischen, nützt
    mir aber nichts.Ich konzentriere mich auf Köder und Köderführung.Ha,die Köder
    sind auf Seen und Flüße zugeschnitten, ganz andere Farben, die Länge ist okay.
    Lese, wo die Zander in den Kanälen im Binnenlande stehen könnten.Nichts ist
    auf den NOK anzuwenden.
    Die Köderführung--aha, dachte ich, jetzt wird es interessant.Ich lese was vom
    Jiggen, Schleifen, Einleiern.Ja Mann, mache ich doch alles so, wie dort beschrieben
    steht.Ich kombiniere diese Methoden sogar.Aber der gute Mann
    hat wahrscheinlich noch nichts von der hängerträchtigen Steinschüttung im NOK
    gehört.Die man zügig mit Unterbrechungen überfischen sollte.Das erfordert ein
    gewisses Geschick--sonst Hänger, Abriß usw.
    Weiter westwärts geht es-nach Rade.




    Im Hintergrund die Rader Hochbrücke (A 7)


    Hier ist am Kanal ein bekanntes Lokal (Brauers Aalkate), wo man gut Fisch essen
    kann.Im Frühjahr veranstaltet der Fischer an 3 Wochenenden ein großes
    Heringsfestival.
    Wieder befische ich den Kanal 500m nach links, dann nach rechts ab.Kein Fang!
    Der Fischer sagt mir noch,daß es dieses Jahr ein gutes Zanderjahr sei.Nur--er
    fängt sie mit Netzen.Stellen kann (oder will) er mir auch nicht verraten.
    Am nächsten Tag mache ich mich auf nach Schacht-Audorf.Um die Fähre herum
    soll was gehen.



    An der Fähre bei Schacht-Audorf (Nobiskrug)


    Der Platz ist an Wochenenden sehr überlaufen.Viele Angler und Spaziergänger.
    Direkt unter km 65,5 werfe ich aus.



    Beim dritten Wurf ein Rucken in der Rutenspitze.Nanu, nanu ?? Keine große
    Gegenwehr.Ich lande einen Barsch von geschätzten 20cm, der wieder ins
    naße Element zurück durfte.Nun, das war ein Anfang, jedoch meine weiteren
    Bemühungen blieben erfolglos.



    Am nächsten Nachmittag fahre ich zur Fähre Breiholz.




    An der Fähre Breiholz


    Ich beschließe, daß dies der westlichste Punkt sein soll, den ich am Kanal
    beangele.Versenke 5 Gummifische und bleibe weiterhin erfolglos.Ich lege
    eine Pause von 2 Tagen ein.


    Auf NDR, im Mittagsmagazin, zeigen sie ein Zandergericht "Zander gebraten".
    Einen schönen Zander filetiert der Koch.Er filetiert vom Schwanzende her.Die
    Methode muß ich auch mal probieren.Meine Frau sagt, schau hin, so sieht ein
    Zander aus.Los, sieh zu Alter.Ich schnappe mir die Fahrzeugpapiere und bin
    wie ein geölter Blitz aus der Türe.
    Ich entschließe mich, wieder nach Schacht-Audorf zu fahren.Kaum habe ich
    den ersten Wurf gemacht, da tönt es hinter mir, na schon was gefangen.Nö,
    ich fange doch gerade erst an.Der Mundart nach zu urteilen, muß es ein
    Sachse sein.Ich erfahre, daß er hier auf der Werft arbeitet und in seiner
    Freizeit auch am Kanal angelt.Er begutachtet mein Gerät--ist okay.Doch mit
    den Bleiköpfen ist er nicht zufrieden.Er angelt nur 10gr schwere.Die Gummi-
    fische und Twister sind von der Länge her okay, aber an den Farben hat er
    etwas auszusetzen.Sie sollten mehr barschfarbig sein, etwas dunkler mit
    Glitter usw.Der Gummifisch soll direkt an die Hauptschnur gebunden werden.
    Der Zander mag den Wirbel nicht. Oh Mann, oh Mann.Okay.
    Ich zu ihm--und jetzt verrate mir noch deine Fangstellen.So richtig raus will
    er damit auch nicht.Aber--geh hier runter bis hinter der Lotsenstation, da
    müßte was gehen und dort drüben an der Landspitze.Aha!



    Da, an der Landspitze soll was gehen


    Und die Stellen, wo man mit dem Auto hinkommt?? Er erzählt was von einer
    großen Brücke und Autobahn.In Gedanken erfasse ich blitzschnell die mir
    bekannten Straßenbrücken über den Kanal.Holtenau, Levensau, Rade A7,
    Brunsbüttel.Mehr fallen mir nicht ein.Es kann nur die Autobahnbrücke der A7
    bei Rade sein.Die Stelle kann ich mir ja mal als Nächstes vornehmen.Ich ver-
    abschiede mich von dem freundlichen Sachsen und tiger erstmal auf den Platz
    hinter der Lotsenstation. 1 1/2 km zu laufen!!
    Na, da werde ich nochmal googlen.Da muß man doch mit dem Auto rankommen.



    Da muß man doch mit dem Auto rankommen ?


    Man sieht es gleich--ein sehr frequentierter Angelplatz am niedergetretenen
    Gras.Hier fische ich ca. 1 Std. und fange eine ca.6cm große Schwarzmund-
    grundel über der Steinschüttung auf gelben Twister (hatte keine anderen mehr).



    Kleine Schwarzmundgrundel


    Ich überlege--wenn das u.a. die Beutefische des Zanders sein sollen, muß ich mir
    ganz andersfarbige Gummifische besorgen.Auch dieser Tag hat mir keinen Zander
    beschert.


    So, heute Nachmittag war ich wieder los.Bin wieder nach Schacht-Audorf
    gefahren.Das Auto ließ ich auf der Südseite und setzte mit der Fähre über.
    Dann marschierte ich die ca. 300m bis zum Angelplatz.Das Wetter war diesig,
    keine Sonne, Wind aus Ost und garnicht mal so schwach.Es nieselte sogar
    ein wenig.
    Wie zu erwarten, verlor ich 2 Gummifische in der Steinschüttung.Zwischen-
    zeitlich erschien noch ein weiterer Angler.Wir verstanden uns gut.Er hatte
    einen ca. 8cm langen Kopyto mit rotem Bleikopf montiert. "Ich nehme nur
    die", sagte er, "und Bleiköpfe etwas schwerer, so 18gr.Sonst dauert es ja ewig,
    bis der Köder den Grund erreicht".Während wir so schnackten, fing er zwei
    Zander, aber beide waren zu klein.Sollte ich wieder leer ausgehen ???
    Ich hatte einen gelben Kopyto montiert, die weißen hingen alle in der
    Steinschüttung und dachte mir--egal, entweder oder.
    Und dann war auf einmal meine Rute krumm.Es ruckte in der Spitze, welche
    die Stöße des Zanders gut abfederte.Ich konnte den Zander landen.Man
    sah gleich, daß er Maß hatte.Eine Messung ergab genau 50cm.Booa, war
    ich erleichtert.



    Einige weitere Würfe brachten nichts mehr.Einpacken und ab
    nach Hause.Hier habe ich ihn entschuppt und filetiert.Jetzt ist die Küche
    dran.



    Was die Farbe der Gummifische angeht, scheint es den Fischen egal zu sein,
    habe ich so das Gefühl.Wird zuviel Wirbel drum gemacht.Die Köderführung
    ist m.M. das Entscheidende.
    Und die Schwere der Bleiköpfe, da gibt es auch unterschiedliche Meinungen.
    Sie sollten den Gegebenheiten angepaßt werden.Ob farbig oder nicht--
    spielt das eine Rolle? Ich glaube nicht.
    Zum Zanderfang habe ich soviel widersprüchliches gelesen und auch durch
    andere Angler erfahren, daß ich mich frage--ja,wie denn nun??
    Ich glaube, jeder muß die für ihn bestmögliche Methode herausfinden, dann
    stellen sich auch die Fänge ein--wenn die Fische denn da sind.


    So,Leute, meine "Jagd" ist nun zu Ende--ich lasse es jetzt etwas ruhiger
    angehen.


    Mit Petri Heil
    Flunder

  • Hallo Angelfreunde,


    am Samstag, den 18.08.12 war ich in Rade am NOK zu einem
    Praxis-Zanderseminar.



    Das Forum des LSFV-SH hatte dazu eingeladen. Referent war
    Sebastian Hänel, bekannt von Fisch u. Fang.
    34 Personen (auch Damen) hatten sich angemeldet und alle waren
    sie gekommen.



    Zunächst wurde uns in Brauers Aalkate ein 2-stündiger Vortrag
    geliefert.
    Mann, Mann, das waren ja völlig neue Perspektiven, die der junge
    Mann uns da erzählte.



    Ich muß wohl meine Zanderangel-Methoden überdenken.
    Zunächst einmal, Leute, die Farbe der Gummis ist dem Zander
    völlig egal.Hauptsache, der Köder ist beweglich.
    Wenn er fressen will, dann frißt er.



    Der Angstdrilling ist nicht erforderlich und völlig aus der Mode.
    Dann erwähnte er die Methode für das Angeln an der Spundwand
    und die für das Angeln von der Steinschüttung.



    Die Rute sollte nach Möglichkeit eine steife Rute sein und gut
    2,70m lang sein.Besser 3,0m und mehr.Kescher sei eigentlich nicht
    erforderlich, wenn man die Handlandung beherrscht.
    An Schnur hatte er eine 0,12er Geflochtene drauf.Das sei besser als
    die Monofile, da diese zuviel Dehnung hat.



    Hat der Zander gebissen und sitzt am Haken, so drille man ihn zügig
    ran, sodaß er sich nicht wehren kann. Gibt man ihm Spielraum, sich
    zu wehren, dann wehrt er sich auch und kann dabei verloren gehen.
    Na, jedenfalls wurde uns in den 2 Stunden eine Menge Wissen ein-
    getrichtert.Ob man das alles behält und umsetzen kann, ist eine
    andere Sache.Jedenfalls war es interessant.



    Nach der Mittagspause, bei tollen Fischgerichten, war dann der prak-
    tische Teil angesagt.
    Gut, Sebastian konnte nicht alle an die Hand nehmen und ihnen seine
    Methoden vorführen.Aber schon in der Nähe stehen und aufpassen
    konnte zur Veränderung der Angelweise führen.



    Ich hatte das Glück neben Stephan zu stehen und er war mit meiner
    Rutenhaltung nicht zufrieden.Reinwerfen, absinken lassen, Bügel zu,
    Rute auf etwa 10 Uhr halten und dann nur über die Rolle arbeiten.
    Drei Umdrehungen reichen, um den Köder vom Boden zu heben. Dann
    absinken lassen, bildet sich ein Schnurbogen,wieder kurbeln.
    Die Leute meinten und auch der Fischer meinte es,daß vor seiner "Haus-
    tür" keine Zander zu fangen wären.



    Doch Sebastian und ich konnten ihn vom Gegenteil überzeugen.Zwar fingen
    wir dort nur Untermaßige, doch unter diesen mischen sich auch die
    Großen.
    Später zog die "Karawane" noch weiter den Kanal entlang und sie fingen
    auch richtig gute Zander, doch ich mußte abbrechen, da ich Nachmittags
    Grillgäste erwartete.



    Gutes Wetter,guter Vortrag und gute Praxisvermittlung machten die
    Veranstaltung für mich perfekt.Und ich war mal wieder los.Ich habe viele
    alte "Mitstreiter" wieder getroffen.Was mich umso mehr gefreut hatte.
    Anbei ein paar Bilder, die ich am NOK bei Rade aufgenommen habe.
    Leider geht Angeln und Fotografieren zusammen nicht.
    Na ja, jedenfalls, so hoffe ich, kommt ein kleiner Eindruck von der Klasse
    Atmosphäre des Seminars rüber.


    Mit Petri Heil
    Flunder

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  • Hallo Angelfreunde,


    ich sollte/wollte heute wieder angeln gehen--am Kanal.Mir wurde
    aufgetragen--mindestens zwei Zander.Das artet ja in Arbeit aus,
    dachte ich.Wo fährst du hin ?? Fahr doch noch mal an dieselbe Stelle,wo
    du gestern warst und du durch den Regen vertrieben wurdest.


    .
    die "heiße Ecke", Meckelmoor bei Breiholz



    der Fangplatz



    statt Zander gab es Hecht, 66cm



    der Köder, gelber Twister, 17gr-Bleikopf, Hakengröße 3/0



    die Rolle, Kogha Jewel, Rute Shimano Catana, WG20-50gr,Länge 3,00m



    die Schnur, 0,20mm--muß mal aufgebraucht werden



    der Fisch vor dem Säubern


    Ich war selbst erstaunt.Als er gebissen hatte, fühlte es sich wie 50cm an.
    Zander bleib dran, dachte ich.Kaum Gegenwehr.Als ich den Fisch dann
    sah, entpuppte er sich als Hecht.Hurra,mein erster Hecht !!!
    Nicht auf dem Westen-oder Wittensee.Nein, am NOK sollte ich ihn fangen.
    Fantastisch.


    Was mich erstaunte war, daß der Fisch den Laich fast vollständig ausgebildet
    hatte.Das gibt es doch garnicht.
    Schonzeit für Hecht am NOK ist vom 01.02. bis 30.04.Mindestmaß ist 50cm.


    Mit Petri Heil
    Flunder

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  • Moin Angelfreunde,


    bei dem schönen Wetter war ich heute am Kanal (NOK) bei
    Schacht-Audorf (RD).
    Wetter sonnig,leicht dunstig, kaum Wind, aus West, 1-2 Bft,
    Wasseroberfläche leicht gekräuselt.



    gegenüber die Spitze bei Nobiskrug



    dort unten stand ich auf der Steinpackung



    Zander, 28cm, schwimmt wieder



    Zander, 49cm, den nahm ich mit



    der Köder, Kopyto 8cm, gelb, 17gr-Kopf



    der Zander in der Küche vor dem Filetieren.


    War ein schöner Angeltag.Eine Menge Spinnangler waren in der Gegend
    unterwegs.


    Mit Petri Heil
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  • Moin Angelfreunde,


    gestern war ich wieder mal an den Kanal (NOK) gefahren. Auf Zander sollte es gehen.
    Wohin?? Der Kanal ist immerhin fast 100 km lang.
    Ich entschied mich, es mal in der Ecke bei der Lürssen-Werft zu versuchen.
    Mit dem Auto gut zu erreichen.




    Hier werden Luxusyachten gebaut--für Millionäre


    In der Ecke muss doch was gehen ?? Montiere einen gelben Kopyto mit 17gr-Bleikopf
    und "peitsche" das Wasser ca. eine Stunde.Fazit--2 gute Bisse, doch kein Fisch
    blieb hängen und drei Gummifische, die ich in der Steinschüttung verlor. Aber in
    die Ecke muss ich noch mal hin.
    Dann verlass ich die Ecke und fische runter bis zur Fähre Nobiskrug.



    Die Landspitze gegenüber ist total überlaufen. Nee, das ist nichts für mich.
    Wir sind doch nicht beim Heringsangeln



    Ich treffe unterwegs zwei Angler. Wir schnacken. Lasse mir von dem einen das
    Dropshot-Angeln erklären. Völlig neue Perspektiven tun sich da für mich auf.



    Der Antennenturm. "Wahrzeichen" im "Zanderland" wie ich die Gegend nenne.


    Gut zwei Stunden bin ich unterwegs gewesen--ohne Fisch. Aber was solls ?? Tagelang fängt
    man nichts am Kanal. Aber dann....


    Mit Petri Heil
    Flunder

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  • Moin Angelfreunde,


    war die ganze letzte Woche am Kanal und habe einige
    gute Spots "bearbeitet". Nur Null-Nrn.
    Na ja, was solls ?? Muss man als Angler mit leben.



    an der Eisenbahn-Hochbrücke RD, kommt man gut mit
    dem Auto hin, in der Nähe gibt es ein Cafe mit Schiffs-
    begrüssung, manchmal werden die Touristen ganz schön
    lästig



    der Kreishafen in RD, die Ecke verspricht viel



    an der Hochbrücke, auch ein guter Platz im Frühjahr
    für Heringe, ansonsten hauptsächlich Aal und Zander


    Ich traf jemanden, der Sardinen dabei hatte. Die schnitt
    er in der Mitte durch und köderte diese relativ großen
    Teile dann an.
    Er war auf Zander und Aale aus.
    Die Sardinen hatte er aus dem hiesigen Supermarkt aus
    der TK.
    Jetzt will ich das auch mal ausprobieren.


    Mit Petri Heil
    Flunder

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  • Hallo Angelfreunde,


    ich war heute, am 04. 11. 14 wieder am NOK, wollte
    versuchen Zander zu fangen, bevor es in die Brandung geht.


    Ich fuhr an einen hier bekannten Spot.



    an der Eisenbahn-Hochbrücke



    am Kreishafen in Rendsburg


    Als Vorfach hatte ich das Carolinarig angeknotet. Ging auch alles gut, bis ich einen
    Hänger hatte, nein kein Fisch, Hänger, den ich mittels Priest löste. Dabei ging auch
    der Gummiköder verloren. Ich baute um auf ganz normale Twistermontage. Nach
    einiger Zeit hatte ich tatsächlich einen Biss, was an den Kopfstößen gut zu merken
    war. Ich landete einen Zander--allerdings von 36 cm. Eindeutig untermaßig. Also
    zurück in´s Wasser. Ich angelte noch eine Weile weiter. Es tat sich aber nichts mehr
    Zwischenzeitlich war ein weiterer Angler gekommen, der zwei Ruten aufbaute und
    mit 5-6 cm- langen Rotaugen (tot) auf Zander los wollte.
    Ich habe nicht gesehen, ob er etwas gefangen hatte,da ich, als es dunkel wurde, nach
    Hause fuhr.


    Mit Petri Heil
    Flunder

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