Im Titel steht alles was ich erfragen möchte schon sehr konzentriert, dennoch möchte ich die Feinheiten des Titels aufsplittern und bin gespannt auf Eure Meinungen und Berichte.
Ich meine, die Annahme von kritischen Beiträgen und die Bereitschaft sich mit diesen auseinander zu setzen, ist ein starkes Argument, ein Forum als qualitativ hochwertig zu bewerten.
In Foren war ich unterwegs und bin häufig mit meiner Meinung auf Widerspruch gestoßen. Dieser Widerspruch äußerte sich jedoch nicht in einer Aussprache, sondern vielmehr in Flachheiten, die eine offene Austragung der unterschiedlichen Meinungen nicht zuließen.
In vielen PNs konnte ich dann lesen: Klaus, mache dir nichts draus, die hatten mich auch schon mal auf dem Kicker. Es gibt auch Nette.
Darf man kritisch sein und seine Meinung vertreten? Oder schwimmt man besser mit in der vorherrschenden Meinung. Dann bin ich auch hier falsch!
In einem parallel laufenden Thema wird gefragt:
Wann sollten Kinder das erste mal mit zum Angeln genommen werden?
Eine diesbezügliche Fragestellung birgt eine Unentschlossenheit des eigenen Handelns in sich. Eine Antwort zum Thema berührt unweigerlich den Raum des Erziehungsberechtigten. Warum wird gefragt, wenn die Toleranz für kritische Beiträge nicht vorhanden ist?
Nun möchte ich einen kleinen Schwenk machen und behaupten, dass ein Neuling im Forum folgenden Satz nicht kritiklos hätte niederschreiben können: Dass jedes Lebewesen ein Recht auf Leben hat ist Blödsinn.
Nun werde ich nicht mit den Worten, wie häufig zu vernehmen ist, schließen „ aber ich meine es nicht persönlich“.
Ich meine es ernst und würde es begrüßen, wenn die Qualität des Forums in der Rollen- und Rutenwahl nicht das Ende ihres Horizontes gefunden hat.