- Offizieller Beitrag
Hi,
das habe ich heute Morgen in der Zeitung gelesen und dabei sofort ans Forum gedacht!
http://www.wn.de/Muensterland/E…Westfalen-breit
MFG
AOT-Alex
Hi,
das habe ich heute Morgen in der Zeitung gelesen und dabei sofort ans Forum gedacht!
http://www.wn.de/Muensterland/E…Westfalen-breit
MFG
AOT-Alex
Moin Alex
Ist schon interesant mal zu erfahren was so alles in unsere Gewässer eingeschleppt wird .
In der Region um Leipzig hab ich von der Schwarzmundgrundel noch ?! nichts gehört .
Auch von der Wollhandkrabbe sind wir noch verschont geblieben
MfG Sylvio
Was ich sehr positiv finde (sofern auch tatsächlich nachweisbar), ist folgender Hinweis aus dem Text:
ZitatIm Rhein hätte mittlerweile der Zander die Grundel als Beutefisch entdeckt.
Bisher hatte die Grundel ja noch keine natürlichen Fressfeinde hier, das war ja auch das Problem, warum die Populationen so stark anstiegen.
Dass Zander mittlerweile Geschmack an ihnen gefunden haben, zeigt, dass das natürliche Gleichgewicht sich zum Glück doch halbwegs auf den neuen Bewohner einpendelt.
Viele Grüße,
Stefan
moin,
der Stefan ist mir zuvor gekommen:
ZitatAlles anzeigenIm Rhein hätte mittlerweile der Zander die Grundel als Beutefisch
entdeckt. „Wir haben im vergangenen Jahr auch im Dortmund-Ems-Kanal mehr
Zander als in den Vorjahren festgestellt“, berichtet Niepagenkemper und
vermutet, dass es bereits eine Reaktion auf die Grundeln sein könnte.
Ursprünglich gelangten die vermutlich im Ballastwasser von Schiffen in
den Rhein und die Nord- und Ostsee. Da die Fische sowohl im Süßwasser
als auch im Salzwasser leben können, sind ihrer Ausbreitung kaum Grenzen
gesetzt.
Mehr Zander wäre wünschenswert. Eventuell fange ich dann endlich auch einmal einen Zander, der größer ist als 40 cm . Meine Frage wäre z.B. auch die, ob schon jemand eine Grundel in der Größenordnung um die 20 cm und mehr gefangen hat und ob man die Viecher auch essen kann.
Bei Wikipedia habe ich noch nachfolgendes zu dem Fisch gefunden:
ZitatAlles anzeigenDie Schwarzmund-Grundel laicht von April bis September. Sie legt 320 bis
1000 große, ovale (2,2 x 3,9 mm) Eier, die an Steine geklebt werden und
vom während der Brutzeit schwarzen Männchen bewacht werden. Die Jungen
schlüpfen nach zwei Wochen und sind schon voll entwickelt. Die Grundel
hat kein Larvenstadium. Weibchen werden nach zwei bis drei, Männchen
nach drei bis vier Jahren geschlechtsreif. Nach ihrer ersten Brutsaison
sterben die Männchen.
Klingt vielleicht etwas naiv oder gar dumm, aber bei der Größe der Eier sollte es doch eventuell eine Möglichkeit geben, das "Gelege" zu erkennen und evtl. zu entfernen.
Andererseits steht die Frage oder müssen wir uns wohl aufgrund der Globalisierung der Tatsache stellen, dass wohl noch andere Fischarten, die wir hier noch nie gesehen haben, sich verbreiten werden. Mit dem Wolfsbarsch z.B. könnte ich auch in der östlichen Ostsee gut leben . Wäre neben dem Dorsch ein guter Angelfisch. Aber was soll man mit einem 25 cm- Fisch anfangen ? Sorry, jetzt konmt der "100%-Kochtopfangler" wieder durch .
Ich bin auch verwundert, dass man im letzten Jahr kaum etwas von der Wollhandkrabbe gehört hat. Ist sie uns nun zur Gewohnheit geworden oder hat ihr Bestand abgenommen ? Gibt es dazu Berichte ?
Moin,
in einem bekannten Magazin für Angler (Fi... & Fa.. , Ausgabe 12/2012) steht auf Seite 8, dass Grundeln gebraten super schmecken würden.
Ob´s stimmt, weiß ich nicht, hab noch keine gefangen, oder gar gegessen!
Dufte Grüße Guido
Hallo zusammen,
Ich bin auch verwundert, dass man im letzten Jahr kaum etwas von der Wollhandkrabbe gehört hat. Ist sie uns nun zur Gewohnheit geworden oder hat ihr Bestand abgenommen ? Gibt es dazu Berichte ?
Also, wir haben im vergangenen Jahr keine Wolli's am Rhein gefangen. Ob es jetzt an rückläufigen Beständen lag oder ob die Grundeln die Köder nur schneller finden konnte ich jedoch nicht feststellen. Bei den Grundeln dauert es bis zum ersten Biss meist keine fünf Minuten. Und die Größe liegt in der Regel zwischen 10cm und 15cm, deutlich größere haben wir noch nicht gefangen, aber selbst 5cm-Grundeln machen vor einem Maiskorn nicht halt.
Moin Angelfreunde,
interessanter Beitrag.
Letztes Jahr habe ich keine Wollhandkrabben im NOK gefangen.
Da ,wie oben erwähnt, die Grundeln über der Steinpackung laichen,
verwundert es nicht, dass sie genau in diesem Bereich vom Zander
gejagt werden. Und die Zander genau (jedenfalls meistens) in diesem
Bereich gefangen werden.
In diesem Lokal am NOK gibt es Schwarzmundgrundeln gebraten.
http://www.brauers-aalkate.de/ (Wenn Link nicht okay--raus damit).
In diesem Lokal halten wir u.a. Zanderseminare und Stammtische ab.
Unser Verband in S-H hat letztes Jahr ein bundesweit ausgeschriebenes
Hegefischen am NOK veranstaltet. Dabei wurden von ca. 70 Anglern
etwa 840 Schwarzmundgrundeln in 4 Std. gefangen. Diese wurden
dann in o.g. Lokal gebruzzelt und z.T. verspeist.
Freut euch, dass sie in euren Gewässern sind. Sie sind ein Ärgernis,
ohne Frage. Aber gutes Futter für die Zander.
Seht auch hier:
Schwarzmundgrundel
Und freut euch über die guten Zander, die ihr eventuell fangen werdet.
Mit Petri Heil
Flunder
Moin,
ich hoffe mal mein Gewässer bleibt von den Grundeln erstmal verschont. Ich sehe an diesem Fisch nichts positives und glaube auch irgendwie nicht wirklich das durch das Vorkommen die Zanderbestände dauerhaft zunehmen. Das massenhafte Vorkommen ist natürlich eine gute Nahrungsquelle der Zander, aber die Grundel ist ja auch ein Laichräuber.
Wenn ich dann noch Berichte über den Rhein lese...da werden die Grundeln ja massenweise gefangen. Da ist ja ein "normales" Angeln auf Friedfisch kaum noch möglich. Mittlerweile gehen ja sogar einige gezielt auf Grundeln mit UL - Zeugs, weil wahrscheinlich nichts anderes mehr zu holen ist und manche sich vermutlich sagen...besser die als gar nichts. Dann gibts noch die Rezepte für Grundeln....ich weiß nicht, sowas ist doch eigentlich schon traurig, aber was will man machen... Glaube wenn ich hier so eine Plage im Gewässer hätte, dann würde ich wohl kaum noch da angeln gehen...jedenfalls nicht auf Friedfisch.
Moin Angelfreunde,
bei Interesse könnt ihr euch diesen Thread auch mal "reinziehen"
Massenhaft Zander im NOK
Und dann haben wir hier auch die Meldung gehabt, dass sich der Wolgazander in
unseren Gewässern verbreiten soll.
Noch ein Eingeschleppter.
Mit Petri Heil
Flunder
moin..
tja, leider lässt sich die Schwarzmeergrundel nicht mehr aufhalten
.. Grundeln sind allgemein dafür bekannt, dass sie leicht und hartnäckig neue
Wassersysteme erobern ..
.. passt aber ins heutige Bild, so wie Waren immer schneller transportiert werden und von noch weiter herkommen;
.. neue Land- zu Land-verbindungen erstellt werden; Luftfahrtwege vermehrt auch für Fracht Verwendung finden und
neue Binnenwege mit enormen Ingenieursleistungen vollbracht werden;
.. so finden auch die dort einheimischen Pflanzen und Tiere immer einfacher einen "überlebens-"Weg über den ganzen Globus;
inclusive ihrer eigenen *Mitbringsel* (Parasiten/Krankheiten durch Pilze; Bakterien; Viren;..) ..
.. für die "Abschaffung" der natürlichen Barrieren sind wir selber verantwortlich
.. passen dann die Lebensumstände für die Fortpflanzung im "neuen" land, dann steht der Vermehrung nix mehr im Wege..
.. wir haben hier jahrelang extrem viele Wollhandkrabben (Vorfach-abknipser) ertragen müssen und
damit ist es erst seit den letzten 2 harten Frostwintern wieder besser geworden ..
.. da Grundeln schon immer gute Köder waren ( Aal/Barsch/Zander) wird sich wegen dem "anderen Kostüm" nix ändern
.. als Stipper /Friedfischer wird man zukünftig etwas mehr füttern müssen, damit man die kleinen Plagegeister schnell satt hat
und dann auf die großen Friedfische hoffen darf ..
gruß rüdl
Meine Frage wäre z.B. auch die, ob schon jemand eine Grundel in der Größenordnung um die 20 cm und mehr gefangen hat und ob man die Viecher auch essen kann.
Hallo Osmar!
Wir hier, die "Niederrhein-Fraktion", wir fangen unsere kapitalen Grundeln - ob wir wollen, oder nicht
Inhaber der Specimen-Marke bei 25 cm ist meines Wissens der Zandersven, ich selbst konnte auch schon diverse Ü 20 verbuchen, sowohl am Rhein, als auch am RHK. Bei Gelegenheit kannst Du ja mal in meine Berichte 2012 reinschauen, da kommt dieser Fisch des öfteren vor
Auf die Genießbarkeit der Grundel bin ich auch durch die Berichterstattung vom NOK aufmerksam geworden, und kann in Aussicht stellen, dass ich es drauf ankommen lassen werde: Wir / ich werde(n) bei Saisoneröffnung zwangsläufig wieder Grundeln fangen, und dann kommen die in die Pfanne! Vielleicht ein Geheimtipp für die Fischküche?
Wir bleiben am Thema!
MAX
hallo Max,
vielen Dank. Da ich, wie ich hoffe, dieses Jahr öfter mal am Rhein sein werde ( zwischen Mainz und Worms), steht mir die Begnegung mit diesem Fisch dann mit großer Wahrscheinlichkeit noch bevor. Wenn ich dann mehrere dieser Viecher fange, die größer als 20 cm sind, kann ich dann vielleicht meinen Bürokolleginnen- und kollegen ein Mittagsmahl bereiten. Mal sehen, was man mit denen so anfangen kann. Habe da schon die eine oder andere Idee.
Gruß
Osmar