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Julian1

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1

Montag, 1. Mai 2017, 14:17

Blinker/Spinner/Kunstköder auf Forelle

Hallo Angelfreunde,

nachdem ich nun einige Zeit mit den Bombarden- und Bodentastermontagen unterwegs bin, möchte ich mich in neue Gefilde wagen. Mit dem Blinker/Spinner/Wobbler soll es weiter gehen.

Ich brauche am angepeilten Gewässer teilweise Wurfweiten von 50+ Metern. Auf der anderen Seite sollen die Blinker/Spinner/Wobbler aber auch nicht zu groß werden. Ich habe beispielsweise gelesen das Blinkerfreunde für Forellen maximal Spinner bis größe 2 empfehlen was meiner Recherche nach einem Gewicht von bis 8g entspricht. Mit einem 8g Spinner kann ich mir jedoch kaum vorstellen entsprechende Wurfweiten zu erzielen. Ja, es gibt die Möglichkeit eine Bombarde als Wurfgewicht vorzuschalten aber das möchte ich eigentlich ungern.

Deshalb die Fragen,
könnt ihr bestimmte Sortimente von Blinkern/Spinnern empfehlen, die trotz etwas höherem Gewicht (12+g) immernoch recht klein ausfallen?
welche geflochtenen Schnüre lassen sich besonders gut und weit auswerfen?
taugt meine Daiwa Procaster trout 3,30m 10-25g Wg für diese Art der Angelei noch?
Tipps/Tricks ?

Danke für alle Antworten im vorraus!
Gruß Julian

Addi

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2

Montag, 1. Mai 2017, 16:44

Versuche es doch einmal mit einem Meerforellenwobbler.
Mit einer dünnen Geflochtenen (max. 0,10er) erreichst du du die 50m spielend.
Gruß
Udo




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Julian1

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3

Montag, 1. Mai 2017, 21:48

Danke Addi,

ja die Meerforellenwobbler/blinker sind mir auch schon aufgefallen. Hast du ne konkrete Serie oder Marke die du mir empfehlen kannst?

0,10er gelochtene klingt ebenfalls gut. Gibt es da nochmal unterschiede in den Wurfeigenschaften? Sowas wie eine extra weitwurf SChnur?

Gruß
Julian

Eelcatcher

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4

Montag, 1. Mai 2017, 22:51

Viel mehr entscheidend wie ne Schnur ist die Rute, dessen Länge und dein Wurfstil...sprich Aufladung.

Dem ganzen sind natürlich auch physikalisch Grenzen gesetzt, mit nem 2er Spinner wirst du das sicher nicht ohne weiteres schaffen. Denn der hat grad mal 3-5g.
Nen 4er hätte etwa 8g, wäre aber sicherlich schon zu groß für Forellen.

Was du machen kannst ist nen Spiro vorschalten, um den kleinen Spinner auf Weite zu bringen. Das funktioniert auch mit kleinen Wobblern.
Was ist der Unterschied zwischen Latein und Anglerlatein? Latein ist eine tote Sprache, im Anglerlatein wachsen die Fische aber noch.

Addi

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5

Dienstag, 2. Mai 2017, 07:49

Ich habe jetzt 8-fach Geflochtene drauf, in rot. Marke hab ich jetzt nicht im Kopf.
Tragkraft 6-7 kg reichen aus.
Vorweg knüpfe ich eine Mono an (Albrigt-Knoten), Länge ca. 80-100cm, 0,25er.

Ich habe eine Daiwa Seahunter mit 3,12m und 10-40g WG.
Damit schieße ich an der Ostsee 18-25g Wobbler verdammt weit raus. Hab oft Schwierigkeiten, sie im AUge zu behalten...
Mit der Brandungsrute und 150g komme ich nicht weiter!

Wichtig ist, dass die Schnur nicht zu dick ist. Gerade bei leichten Gewichten können diese die (feuchte) Schnur nicht richtig von der Spule ziehen und man hat schnell eine Perücke.

Bei Askari gibt es die Westin Trout Runner. Die haben 10g und sind 6 cm lang.
Ich habe sie aber noch nicht in der Hand gehabt.
Ich verwende größtenteils die Wobbler von Fakfish....Spöket oder Gladex genannt.
Gruß
Udo




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Julian1

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6

Dienstag, 2. Mai 2017, 13:16

Danke Eelcatcher, danke Addi,

was die Schnur betrifft bin ich mir nun recht sicher das ich mit einer 0,10er geflochtenen + angeknüpfte Mono oder Flruocarbon gut bedient bin.

Mein Problem lässt sich leider nicht ganz auflösen. Mit Spirolino als Wurfgewicht erreiche ich sicher gute Weiten, habe aber auch wieder eine variable mehr die mir eventuell Kopfschmerzen bereitet.
Bei einem schwimmenden Spiro lässt sich das ganze sicher noch überblicken aber sobald es dann an die verschiedenen Sinkgeschwindigkeiten geht wird es schon kniffeliger.

Auf der anderen Seite, ohne Spirolino, bekomme ich in meine Rute (10-35g) mit einem 10g Köder noch nicht genug Aufladung. Müsste mir also eventuell ne leichte Rute zulegen.

An meinem angepeilten See treffe ich manchmal Blinkerfreunde die mit 15g+ Blinkern gute Fänge erzielen, dies widerspricht jedoch dem meisten was man online so lesen kann. Vielleicht hat dazu jemand
noch eine Einschätzung. Wie viel Auswirkungen hat ein etwas größerer Köder?

Grüße
Julian

Meefo46

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7

Dienstag, 2. Mai 2017, 16:14

Moin .

Wenn Spiro und leichter Köder dann muss der Köder vor dem auftreffen auf das Wasser leicht abgebremst werden sonst Tüddel oder macrame.

Die schnur muss sich spannen können.
Gruss von der Soeste Jochen. :angler:

Fehmarn ..2017 gerne :)

Julian1

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8

Mittwoch, 3. Mai 2017, 15:09

Danke Meefo46,

ich habe im Askari Shop ein paar Blinker gefunden, von denen ich glaube das sie eventuell fängig seien könnten und trotzdem gute Würfe erlauben. Hier eine kleine Liste:

-Eisele Eitz-Fly Blinker 14g 8cm

-Balzer Colonel Seatrout 18g 8cm

-DAM Effzett Standart 16g 4,5cm

-Kogha Attack Meerforellenblinker Set 5x 12g

Denkt ihr mit diesen größen lassen sich, vielleicht bis auf die ganz kleinen, Forellen überlisten?

Würde es Sinn machen die Drillinge zu gunsten von kleineren Drillingen auszutauschen? vllt größe 6 oder ähnliches?

Bei Spinnern und Wobblern hab ich noch wenig intressante Modelle gesehen die ohne Spiro funktionieren würden.

Grüße
Julian

Eelcatcher

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9

Donnerstag, 4. Mai 2017, 00:43

Die Drillinge würde ich auf jeden Fall tauschen, wenn du es eher auf Forellen abgesehen hast.
Dann würde ich auch keine sehr kleinen Drillinge nehmen, sondern Einzelhaken.

Da könnte man dann zb auch noch nen kleinen Twisterschwanz als zusätzlichen Reiz mitaufziehen. ;)

Es gibt da speziell welche (zb von Gamakatsu) zum Austauschen für Kunstköder, da ist die Öse dann in der gleichen Flucht wie der Hakenschenkel.
Ob Askari sowas im Sortiment hat kann ich dir aber so aus dem Stehgreif nicht sagen, müßtest vielleicht mal schauen.
Was ist der Unterschied zwischen Latein und Anglerlatein? Latein ist eine tote Sprache, im Anglerlatein wachsen die Fische aber noch.

HAVÖRED

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10

Donnerstag, 4. Mai 2017, 19:47

Hallo Julian,
mit dem Austausch der Haken schließe ich mich Eelcetcher an.

Sollten die Ösen der Einzelhaken nicht im 90 Grad Winkel zum Hakenschenkel stehen, könntest du ja auch einen oder zwei kleine Sprengringe dazwischen packen. Wobei der Fisch aber auch hängen bleiben wird, wenn der Haken verdreht um 90 Grad zum Köder laufen würde.

Für mich tut sich ein Frage auf.
Warum musst du 50 m überbrücken?
Hat es dort an deinem Gewässer so eine breite Flachwasserzone, oder warum musst du so weit auswerfen?

Die meisten Raubfische , welche ich bisher gefangen habe standen eher in Ufernähe in einem Unterstand und nicht so weit draußen.
Ausnahme bayrische Alpenseen, wobei da aber eher ein Boot angebracht ist um an die fängigen Stellplätze der Räuber zu kommen.
Mit weit auswerfen ist es dort in der Regel eher hoffnungslos, was gescheites ans Band zu bekommen.

Selbst an der See konnte ich meine meisten Fänge auf Meefo in geringer Entfernung zum Ufer machen, man neigt da auch gerne dazu durch waten dem Fisch näher zu kommen, wobei man aber häufig die Fische aus der Uferzone, wo sie ihr Futter suchen vertreibt, oder diese einfach überwirft und man im nachhinein zu wenig Platz hat um zu reagieren, wenn beim Einzug, des Wobbler, Spinner, Blinker, Fliege, ein Fisch dem Köder hinterher sprintet. Den wenn der Fisch dich erst sieht ist er schnell wieder abgetaucht.

GvH Rainer
Gut das nicht alle Fische an einer Leine ziehen.


2017 leider vorbei, aber nicht mehr lange bis Fehmarn 2018 :P

Julian1

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11

Freitag, 5. Mai 2017, 11:51

Hallo Rainer,

Du hast wahrscheinlich recht und ich der Fisch steht nicht so weit draußen wie ich vermute.

Ich möchte einige Stellen errreichen, an denen man nicht vom Ufer aus angeln kann und viel Strecke absuchen. Vielleicht stehe ich mir selbst etwas im Weg mit dieser Idee
und wäre mit kleinen ködern besser bedient.

Danke
Julian

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