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Flunder

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1

Montag, 2. März 2015, 14:40

Angelbleie einölen oder bemalen ???

Hallo Angelfreunde,

Zitat

Zitat rüdl:
Öle deine Bleie ein ;-)

Ich mach das mit Salatöl;
kleinen Tropfen auf ein Zewa oder Taschentuch geben;
oxidierte Bleie damit abreiben.. feddisch ;-)

.. "der graue Staub",
den man (bei unbeschichteten Bleien) dauernd in die Finger nimmt
bzw. einatmet bleibt damit "außen vor".. ;-)


da ist was dran. Habe nie daran gedacht, die Bleie irgendwie zu
beschichten.
Was meint ihr dazu ??

Die Bleie in den Behältnissen reiben und scheuern aneinander. Da
entsteht dieser Staub.



Mit Petri Heil
Flunder
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Fangnix1

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2

Montag, 2. März 2015, 14:55

das ist eine gute idee


mit dem einoelen habe ich auch gleich nach dem rat von rüdl begonnen.

Aber, das Oel bindet den Abrieb so dass es nicht staubt, oder
das Oel verhindert den Abrieb, wie soll ich das verstehen. Oel härtet doch kein blei???

seht ihr, wieder fragen über fragen :cheers:

lg. mattes
Wenn das die Lösung ist, hätte ich gern mein Problem zurück! :thumbsup:

Fehmarn 2018, ich war dabei :thumbup:


Addi

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3

Montag, 2. März 2015, 15:42

Darüber hab ich mir noch nie Gedanken gemacht.
Einölen halte ich für tünkram. Am Ende klebt alles.
Ich hab genug Pulverlack und könnte sie farblich attraktiv gestalten...vielleciht lockt das Fische an.
Aber auch dies geht ab.
Ich hab abe rauch noch dieses Aluklebeband und könnte mal versuchen, sie zu bekleben. Das Zeug backt richtig fest.
Gruß
Udo


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4

Montag, 2. März 2015, 15:46

Moin

Ich nehme mal an das die dünne Ölschicht das Blei vor Oxydation hindert,

eine normale metallische Reaktion mit der Luftfeuchtigkeit.
Gruss von der Soeste Jochen. :angler:

Fehmarn ..2019 gerne wieder:laola:

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rockon85

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5

Montag, 2. März 2015, 16:54

Moin,

davon gehe ich auch mal stark aus. Jedenfalls entsteht diese Schicht besonders stark, wenn die Bleie feucht sind und die dann an der Luft sind, nicht durch Reibung. Ich habe noch mehrere alte Bleie mit dieser weissen / hellgrauen Schicht, besonders schlimm sehen die Bleie aus, die ich öfter im Salzwasser hatte.

Benutze die aber einfach so, öle da nichts ein und beschichte auch nichts...obwohl es vielleicht etwas gesünder wäre, als ständig den "Bleistaub" in den Händen zu haben ;)

LG
»rockon85« hat folgendes Bild angehängt:
  • blei-vergleich.JPG

Marev

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6

Montag, 2. März 2015, 17:37

Hallo zusammen,

ich öle immer meine Eisenguss- Koch/Grill Untensilien ein. Das verhindert das wegrosten. Also bilde ich einen hauchdünnen Ölfilm, um die Oxidation (=Rostbildung) zu verhindern. Dieser Ölfilm sollte auch alle anderen Metalle, wie zB. unsere Bleie, vor einflüssen jeglicher Art schützen. Das Ransig werden des Öls entsteht bei kälte. Bei Raumtemperatur sollte das eigentlich nicht passieren.

Gruß marev

Mike73

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7

Montag, 2. März 2015, 17:59

Meine Festbleimontagen haben alle eine Hellbraune oder Grüne Pulverlackbeschichtung. Für´s Raubfischen via Jigkopf und Gummifisch habe ich sehr gute Erfahrungen mit Rot und Leuchtfarbe (NightGlow) gemacht, Rot-Weiß geht auch, Gelb und orange haben deutlich weniger Bisse gebracht. Aber das liegt warscheinlich auch am Gewässer, denke ich.
Viele Grüße vom Mike !

Petri heil allen Anglern !

The_Duke

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8

Dienstag, 3. März 2015, 09:06

Hallo zusammen :-)

Dieses weiße Zeug auf den Bleien ist ein Gemisch aus Bleioxid, Bleicarbonat und Bleihydroxid,
aber alle haben enes gemeinsam: Sie sind sehr(!) giftig!
Alle zwar fast unlöslich in Wasser, aber wenn man das Zeug von den Fingern in den Mund
und damit in den Magen bekommt, wird es weniger lustig.
Dort bewirkt die Salzsäure (Magensäure), dass sich aus dem sonst stabilen und
unlöslichen weißen Pulver das Pb2+, also das zweiwertig positive Bleiion, bildet.
Diesem Ion sind im Körper alle Türen geöffnet, sogar die Blut/Hirnschranke versagt
und es kann seine volle Toxizität ausleben!
Naja...das Bisschen wird mich schon nicht umbringen, wird sich mancher denken,
aber Blei kummuliert sich im Körper im Gewebe und wird nur schwer wieder ausgeschieden.
Man sammelt also und irgendwann ist genug da, dass es sich bemerkbar macht....

Bleie beschichten oder sogar nur einölen ist nicht die dümmste Idee, aber ganz wichtig:
Immer gut die Hände waschen, nachdem man mit solchen "weißen Bleien" hantiert hat!

Gruß
Norbert
Es gibt zwei Dinge, die man nich ändern kann: Die Frauen und das Wetter.
Also warum darüber aufregen?

Forumstreffen 2018 auf Fehmarn! Ich war dabei! :thumbsup:

Flunder

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9

Dienstag, 3. März 2015, 09:52

Moin Norbert,

dass Blei giftig ist, habe ich in der Lehre beigebracht bekommen.
Danke für deinen Post, der das noch mal verdeutlicht.

So, nun geht das Einölen los oder ich sprühe sie mit Farbe ein.

Mit Petri Heil
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Petermaennchen

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10

Dienstag, 3. März 2015, 13:21

Nur so als Tipp.

Vorsicht beim Abschleifen von sehr alten Farb Anstrichen.

Man hat früher gerne Bleimennige als Vorstrich und Rostschutz eingesetzt. Der Bleianteil betrug häufig bis zu 50 %. Erkennt man oft am orangen Farbton.
Wenn der Verdacht beim Abschleifen besteht unbedingt eine Fein Staubmaske benutzen mindestens mit Schutzklasse FFP2.

Moderne Rostschutzfarben enthalten kein bzw weniger als 1 % Blei. Da kann nichts mehr passieren.
Liebe Grüße vom Niederrhein
Petermaennchen

Oldman

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11

Dienstag, 3. März 2015, 17:21

Hallo!
Angelbleie einölen ist mir wirklich noch nicht in den Sinn gekommen -aber warum nicht!Wenn schon werd ich sie mit/in Krabbenöl
oder einen anderen Lockstoff ölen/einlegen . So schlage ich dann 2 Fliegen mit eier Klappe -wie man so sagt. Verhindert die Oxidation
wenn man davon sprechen kann- und geben beim Gebrauch gleichzeitig ihr "Aroma" ans Wasser ab ;)

Gruß Oldman
Wenn der letzte Baum gefällt und der letzte Fisch gefangen ist,
wirst du feststellen das man Geld nicht essen kann.

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12

Dienstag, 3. März 2015, 20:53

Hallo,

Einölen kann man Bleie sicherlich auch, wenn sie nicht verwendet werden bleibt
der Ölfilm sehr lange Zeit erhalten. In der Brandung und in Flüssen kann so ein
Ölfilm aber nicht lange erhalten bleiben. Also vor jedem Einlagern die Bleie
abtrocknen und neu einölen? Wer ist ständig so gewissenhaft? Zur Verwendung
beim Karpfenangeln im stehenden Gewässer streiche ich unbeschichtete Bleie mit
einer matten braunen oder schwarzen Farbe( Grundfarbe, Schultafelfarbe) an,
oder sie werden zusätzlich noch bevor sie ganz trocken sind in Staub(feiner
Sand) oder fein ausgesiebtem Kompost gerollt. das macht sie so richtig schön
matt und unauffällig. die Bleie mit der frischen Farbe in Zucker rollen
ergibt auch eine raue Oberfläche, der Zucker wird abgewaschen und zurück
bleibt eine matte Oberfläche. Im Stillwasser( Süßwasser) bleibt so eine Farbschicht ziemlich lange
erhalten. Diese Bleiverbindungen wirken auch auf Fische und Vögel vergiftend.
Die Wirkung auf die Fruchtbarkeit scheint aber nicht so hoch zu sein. Die
Schwäne die davon so sehr betroffen sein sollen vermehren sich prächtig, sie
fressen aber zu unserem Glück kaum Fisch. Die Bauern klagen dagegen ganz massiv
über Ernteverluste, da die Schwäne im Winter die Felder (Raps) abweiden.

Marev

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13

Mittwoch, 4. März 2015, 09:18

Solange die Bleie in verwendung sind braucht man sie nicht mit einem Ölfilm zu versehen. Nur, wenn sie ziemlich lange rumliegen. Ansonsten sollte sich ja diese weisse, graue Schicht nicht bilden

Gruß marev

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