- Offizieller Beitrag
moin..
ZitatEtwa Mindestmaße und Schonzeiten, die darfst du nur als Fischereiberechtigter hinaufsetzen, niemals unter bleiben
.. das meinte ich mit;
Zitat... wie gesagt, die Souveränität über das Gewässer bleibt eh beim "Besitzer";
er kann bisher auch nicht ohne weiteres, unter die gesetzlichen mindest- Vorgaben ..
.. das Prinzip bleibt gleich, nur mit einheitlichen Bestimmungen in der ganzen BRD ..
.. das geht eben nur in Ausnahmefällen; auch in Hamburg ![]()
.. zu dem hier:
Zitat.. im Bundesnaturschutzgesetz ist das hältern von Fischen verboten.
.. kann man nur sagen "Schwachfug". Keine Ahnung welche Richter hier nicht aufgepasst haben,
Angeln/ Fischzucht gehört wie die sonstige Viehhaltung,
gar nicht mit dem Naturschutzgesetz in Zusammenhang gebracht.
.. wenn die alle nur noch Körner und Salat futtern wollen, dann ja;
ansonsten beisst sich überall die "Katze in den Schwanz" ..
.. die Fische in den Gewässern stammen vorwiegend aus Besatzfischen,
d.h. da ist schon lange nichts mehr NATUR;
genauso ist ein Großteil der Gewässer von Menschen erst "erschaffen"/ mit Besatzfisch besetzt worden ..
.. und diesen "Zaunpfahl" ..
" es darf keinem Tier unnötig Leid zugefügt werden ",
das ist so ein "Alles-Tot-Schlag-Argument" geworden,
dass man nur noch darüber lachen kann ..
Was da alles "dem Tier Schaden zufügen" soll ist unglaublich..
.. Ohne Netze kann kein Fischer seinen Ertrag aus dem Wasser bergen und
als Angler kann ich meinen gefangenen Fisch nach 2 Stunden in der Sonne wegwerfen ..
.. solange Fisch ein Lebensmittel ist und lebend in seinem Element schwimmt
bleibt er frisch .. und solange ich mir mein Lebensmittel (art-gerecht) frisch halte, kann
da niemand etwas dagegen haben ..
.. kommt mir jetzt bloß nicht mit solchem Irrsinn wie, "Kühltasche ans Wasser" schleppen oder derlei *mist* ![]()
.. dann müsst ihr auch:
- den Schlachthof zum Stall schleppen;
- den Tierarzt zum Patienten befördern;
- die Haustiere abschaffen, keines der sogen. Haus-Tiere wird da natürlich/art-gerecht gehalten,
da ist jede Hofkatze "Art-gerechter" IN IHRER natürlichen Umgebung,
als eine Waldkatze auf 50m² Wohnungsfläche oder ein Husky mit 2 x täglich max. 1km Auslauf ![]()
.. da bestimmt irgend jemand, eine Netzpython von 3m Länge braucht ?-m² fläche und Wasser im Becken.
Woher weiss "der", dass die Schlange das "braucht" um "artgerecht" zu Leben?.. Weil 90% dieser Tiere
unter diesen Umständen relativ gesund bleiben, oder woher kommt so eine unnatürliche Behauptung?
.. der ganze Irrsinn bezüglich Tierschutz ist völlig aus ge-ufert und der einzige der sich darüber freut,
das sind die Tierkliniken; Tierärzte .. die verdienen sich dabei "dumm und dusselig" ..
.. Bsp.: .. wenn der Tierarzt sagt, das Tier kann für 3-5-800,-€ OP-Kosten gerettet werden
dann hat der Besitzer das zu berappen, denn der Arzt kann das einschläfern stumpf verweigern ..
.. der Arzt darf so etwas "in eigenem ermessen"; der Besitzer (Bezahler) hat da nichts mehr zu sagen.
Eine "künstlich" und extra (nur) für den "Haushalts-Bedarf" erschaffene/gezüchtete Lebensform,
hat mittlerweile mehr Rechte als derjenige, der sie füttert, sie am Leben hält und jeden Tag mit dem
Krankheitsbild kämpfen/sie pflegen muss ?
Sorry, das ist "krank"!
In der Natur wird alles kranke (anderstartige) gefressen; gemoppt; gehakt; verbissen; verstoßen; aus dem Nest geworfen; etc.
Die Natur setzt auf die besseren Gene; den stärkeren überlebenswillen oder wie immer man das auch nennen möchte ![]()
Der Mensch geht her und stellt die für den Haushalt geschaffene Lebensform, auf eine Stufe mit seinem Nachwuchs !?
Und je mehr Wirtschaft sich dahinter einen Provit ab-zwacken kann, desto mehr wird dieser "Schwachfug" auch noch unterstützt. ![]()
Irgendwie ist mit den Ballungs-Zentren der natürliche Umgang mit der Natur verloren gegangen.
Warum dreht man den Spieß nicht mal um; es kann doch nicht sein, dass jedes Kind "denken lernt", dass
Fleisch in der Zellophan-tüte geboren wird und Fischstäbchen artgerecht sind.
Dieser Nachwuchs, die sehen in den ersten 20 Jahren nur Beton und kennen "Die Natur"
nur als TV-film, vom Urlaub oder einer Natur-doku im Vorführsaal.
"Die Natur" hat klare/andere (nicht-menschliche) Gesetze und hätte sich der Mensch nicht zu so einem "Natur-Feigling" hin entwickelt;
der sich hinter Mauern und all dem anderen künstlich erzeugten Kram verstecken muss, um selbst zu überleben;
tja dann wäre die "Birne" für "DIE NATUR" noch auf natürliche Art offen.
Uff.. starker Satz ![]()
.. rüdl.. "sitz-platz-aus".. zurück zum Thema!
ok ok, ich versuch's ja ![]()
.. wo waren wir?.. ach ja .. Setzkescher ![]()
.. meine Setzkescher sind alle 350-450cm lang,
.. sind aus Schuppenfreundlichem Material;
.. haben einen mind. Ø von 50cm und
.. unten ein Gewicht von ca. 200g zum AUF-SPANNEN d'ran,
d.h. der Kescher liegt immer gestreckt auf voller Länge unter Wasser.
.. so, und jetzt soll mir bitte jemand ausrechnen wieviel Platz im Gegenzug
ein Fisch im Transportbehälter eines Fischlieferanten hat ..
.. d.h. da muss mit Sauerstoff nach-ge-holfen werden; es schaukelt und die Wände sind nicht aus Pappe;
der Streß mit all den vielen Kollegen im Becken; die Temperaturwechsel während der Fahrt und beim einsetzen;
.. .. ..
.. UND trotzdem überleben die Fische und geben hoffentlich mind. einmal ihre Gene weiter ..
.. ein "Wunder der Natur," das nicht wegen eines Tierschutzgesetzes stattfindet, sondern
wegen dem Bedingungen "Kauf-Verkauf" ..
Ihr könnt jetzt Beispiele nennen wo das Tier-Naturschutzgesetz
eine Verbesserung für die Tiere gebracht hat; davon gibt es sicher viele;
aber mal ernsthaft, was hat die "Abschaffung" der Setzkescher denn gebracht?
Wir gehen zu keiner Angel-Veranstaltung mehr hin,
wo ich bei der Einladung schon verpflichtet werde,
JEDEN Fisch mit Mindestmaß ab-zu-schlachten,
um ihn dann zu Hause in die Mülltonne zu werfen oder
einem Schweinezüchter in der Nähe geben muss.
Derlei "gesetzlicher Massenmord" macht doch überhaupt keinen Sinn mehr.
Ein Zwangs-ab-schlachten per Gesetzgebung .. gehts noch ?
.. wer denkt sich so 'nen Käse bloß immer aus ?
Viele Vorstände überlegen schon lange, ob man die Mindestmaße nicht abändert
und eine "von .. bis" -Regelung einführt.
D.h. während einige auf diese unangebrachte Gesetzgebung noch ganz Stolz sind;
da sind wir Angler "pro Natur" schon viele Schritte weiter. ![]()
Man könnte eine Regelung einführen,
die zBsp. den Hecht "von 50 bis 90cm" als Lebensmittel freigibt
und alles darunter 0-49cm oder darüber 91-xxcm muss wieder (lebend) zurück ins Gewässer.
Damit würde man die starken Gene auf "natürliche" Weise fördern und
große Fische ihrer Art, sind ja auch für viel Laich/Kg bekannt.
Ohne Gen-manipulation und Unmengen an Besatzfischen könnte man mit
diesen "Laich-"gebern den Gewässern auf die Sprünge helfen.
Schaut euch mal Gewässerabschnitte an, wo wirklich seit Jahren jeder maßige Fisch getötet werden muss;
da geht die Population an großen Laich-Fischen schnell zurück und das hat auch Auswirkungen
auf die anderen abhängigen Fischarten.. Bsp.: .. weniger Weissfische .. weniger Raubfische..
Da sagt ein Gesetz plötzlich, hey, "wir Schlipsträger meinen"..
.. du musst alles abschlachten was das menschlich festgelegte mindestmaß hat..
und die Menschen, die ihr Gewässer seit Jahrzenten beobachten sagen..
"spinnt ihr, hier geht wegen euch alles vor die Hunde".
Was passiert.. nichts.. bleibt vielleicht die Frage;
.. wie stolz kann man auf ein menschliches Gesetz sein, das für die Natur sein soll
aber gegen die Natur arbeitet ?
Das erinnert mich an einen kürzlich gehörte Antwort,
zu meiner Frage am Ufer ..
"wieviel hast denn in deiner Urlaubswoche gefangen?"
".. Na, am Montag hatte ich 12 Brassen zwischen 1,5-2Kg; Dienstag
hatte ich nochmal 6, davon 5 große; aber Gestern hatte ich nur kleine .."
Jetzt erklärt mal so jemanden,
dass nach den großen (Laich-) Fischen, nur noch kleinere kommen können
und dass man mit (hochgerechnet) min. 27 Kg geräucherte Brassen (innerhalb von 2 Tagen)
irgendwie weit über dem Ziel der Selbstversorgung liegt.
Weissfische sind unbegrenzt in der Fangmenge und auch keine sogen. Edelfische,
aber bei derlei Raubritter-tum könnten sie bald Edelfische sein
.
Da hilft nur der Apell an die "Birne"; das Zusammenspiel von gutem Raubfischbestand
und ausreichend Laichfischen für den Weissfischbestand, muss immer wieder vorgekaut werden.
Die Frage, ob eine "von bis" -Regelung für Laichfische festgelegt werden muss,
das steht nicht mehr nur Leer im Raum; es ist nur eine Frage "ab wann" ?..
Bedeutet jedoch, alles komplizierter Regeln; umschreiben, um die großen Laichfische zu schützen
um der Totschlagpflicht per Gesetz zu entgehen.
.. nun ja, hoffen wir mal, dass sich diese Gesetze auch noch der Normalität anpassen
und nicht von irgendwelchen Naturfremden, verbissenden "Hennen" verteidigt werden .. ![]()
.. in diesem Sinne ..
gruß rüdl