Gewässertiefe

  • Ein Lotblei ist das schon eine gute Sache.
    Wenn man ganz viel Geld hat kann man sich auch ein Echolot kaufen und damit schauen wie tief ein Gewässer ist, ist zwar ganz interessant weil man auch Fischschwärme sieht, aber kostet nen schweine Geld.


    Wofür wilst du denn die Gewässertiefe wissen? Zum Posenangeln?

  • Ich würde dir da ebenfalls zum Echolot raten, vorrausgesetzt du hast ein Boot dazu.


    Um NUR die Tiefe zu bestimmen reicht so einer hier locker.


    Hallo NORDOST,
    ich habe deinen Link mal geändert da er in einen anderen Shop führte und das laut Forenregeln verboten ist. Bitte keine Links in fremde Shops. :mahn:
    MFG
    AOT-Alex
    :cheers:

    [size=10][font='Impact, Compacta, Chicago, sans-serif']


    Allways be positive :thumbup:

    2 Mal editiert, zuletzt von AOT-Alex ()

  • Probiere doch mal Folgendes aus:


    Schnurstopper aus Garn auf die Schnur und leicht festziehen, so dass der Stopperknoten sich einigermaßen leicht verziehen lässt, aber nicht von allein rutscht.
    Dann eine Stopperperle.


    Dann eine größere Laufpose, solche, wo die Schnur durch die Antenne geht.
    Dann ein 30 oder 40 g Birnenblei unten dran.


    Wenn du jetzt auswirfst und alles passt, dann sinkt das Blei auf Grund und die Pose schiebt den Stopperknoten nach oben.


    Wenn du dann vorsichtig einziehst, misst du den Abstand vom Stopperknoten zum Blei und hast die Tiefe.....

    Ich freue mich, wenn es regnet.

    Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.


    Karl Valentin, deutscher Humorist * 4.Juni 1882; † 9.Februar 1948

  • moin..


    .. genau so wie Addi mache ich es auch,
    weil einfach und überall anwendbar ..


    .. dazu sollte man sagen..
    .. es muss mehr Blei 'ran als die verwendete Pose tragen kann ..


    .. dann lässt sich die Tiefe sehr exakt feststellen und man findet
    flache & tiefere Stellen im Gewässer sehr leicht ;-)



    .. hier die Oder-Methode ..

    Zitat

    um meinen Köder knapp über Grund anzubieten


    .. denn es geht auch anderst herum .. ;-)
    .. man vergisst einfach das ganze Gefummel bezüglich Tiefe ausloten;
    angelt auf Grund (vom Grund aus..) und bietet den Köder
    mit Hilfe von Auftriebs-Körpern in der gewünschten HÖHE ÜBER GRUND an ;-)




    .. Für das Angeln mit Pose -> Addi's Tipp
    .. Für das Angeln vom Grund aus -> die "Oder-Methode"


    .. mit beiden Methoden kannst du dir teuren elektronischen "Schnickschnack" sparen
    und kommst einfach und billig zum gewünschten Ziel ;-)



    gruß rüdl

  • Wenn du eine Laufpose verwendest, was bei GEwässertiefen, die teifer sind als die Rute lang ist Sinn macht, dann kannst du anstatt Vorfach, erst einmal ein kleines Birnenblei an den Wirbel haken.
    Geht die Pose unter, ist der SChnurstopper zu tief, also höher schieben.
    Liegt die Pose, ist der Stopper zu hoch.


    So probierst du, bis die Pose gerade steht.


    Dann das Vorfach an und den Stopper ziehst du jetzt um die Länge des Vorfachs wieder runter.

    Ich freue mich, wenn es regnet.

    Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.


    Karl Valentin, deutscher Humorist * 4.Juni 1882; † 9.Februar 1948

  • Dann das Vorfach an und den Stopper ziehst du jetzt um die Länge des Vorfachs wieder runter.

    Stimmt!


    Aber es geht auch mit Vorfach, und somit schneller & genauer: Man spießt ein handelsübliches Lotblei (mit Korkeinlage!) auf den Haken, und misst so die tatsächliche Montagenlänge ein.
    Soll es bei ganz feinen Montagen "empfindlich" zugehen, oder besser: man möchte "Rumgeplatsche" im Wasser mit dem meist größeren Lotblei vermeiden - dann reicht immer auch einfaches "Überbleien", also überlasten der Pose. Dazu nehme ich z. B. ein weiches Schrotblei, welches auf den Hakenschaft geklemmt wird (weit oben, kein Kontakt zu Hakenbogen, Widerhaken oder Spitze), und nach dem Loten leicht wieder entfernt werden kann.


    MAX

  • Hallo Petermaennchen
    Das Prinzip ist doch ganz einfach. Die geknickte Innenführung, wie man auf dem Bild sieht, ist das entscheidene. Nach dem einwerfen sinkt das Lotblei auf dem Grund. Bum. Die Pose liegt auf der Wasseroberfläche und das Blei liegt auf dem
    Gewässerboden. Wenn man jetzt die Montage einholt klemmt sich die Pose sobald die Schnurr straff ist durch die geknickte Innenführung an der Schnurr fest und der Abstand zwischen Schlepppose und Blei ist die Tiefe. So hat man mit nur einen Wurf die Wassertiefe ermittelt.


    Im Grunde ist das nichts anderes wie Addi es beim erstenmal beschrieben hat. Nur man braucht bei dieser Pose keinen Stopper, weil wie schon beschrieben diese Pose sich durch die geknickte Innenführung von alleine festklemmt.


    Gruß Zandy

  • Ja aber jeder hat da ja so seine eigene Methode. Wenn ich meiner Kopfrute unterwegs bin nutze ich immer ein ganz normales Lotblei, wenn dann nichts beißt ändere ich Tiefe ab und zu mal, kann manchmal wunder bringen, mit Futterkorb kannste hier momentan vergessen, letzt abends beim Aalangeln waren entweder die Haken leer oder aber die Haken mit samt Würmern weg, wer war wohl vor Ort? Genau die Wollhandkrabben.

  • Beisst der Fisch, ist es die richtige Tiefe.....problem also gelöst!
    Beisst der Fisch nicht, ist es nicht die richtige Tiefe.......oder 1000 andere DInge! :-D

    Ich freue mich, wenn es regnet.

    Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.


    Karl Valentin, deutscher Humorist * 4.Juni 1882; † 9.Februar 1948