Fische jagen in Nowegen

  • Hallo zusammen
    Mein Name ist Mario und ich plane mit ein par Freunden zum ersten mal eine Angeltour nach Lovoen Gard in Norwegen . Sind also noch völlig jungfräulich . Die Frage wäre also welche Rollen man mitnehmen sollte .
    Mit Ruten und entsprechendem Zubehör bin ich eigentlich gut beraten . Bei Rollen sehe ich aber noch kein Land . Persönlich denke ich da an WFT Multis und stationäre von Penn . Auch Balzer Adrenalin hat es mir ein wenig angetan
    aber da hab ich schon von festen Bremsen und anderen Ärger erfahren . Spro soll auch nicht schlecht sein . Geangel soll in Tiefen bis 400 Meter werden .
    Vieleicht könnte mir der Eine oder Andere da weiter helfen damit ich nicht unnötig Geld verbrenne .
    Für guten Rat und einigen Tipps wäre ich recht dankbar .
    Gruß Der Mumumann

  • Moin Mario,


    schau mal unten. Habe ich in Norge gefischt. Aber nur
    bis 280m.


    Hast ´ne PN.


    Mit Petri Heil
    Flunder

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    Watt wär`n wa ohne Wattwurm??


    SAV Kanalfreunde Kiel e. V.


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    Wieder auf der Insel: ... gebucht vom 24. 04. 21 bis 30. 04. 21

    wir haben abgesagt.


    Der Müll muss mit !!!



  • Moin


    Warum in so großen Tiefen ?


    Rund um Løvøen Gard gibt es doch wahnsinnig viele Gebiete,
    die wesentlich fischträchtiger aussehen - und die Anfahrtzeiten
    zu den 400-m-Stellen sind auch nicht ohne...


    Besonders tief angeln bedeutet nicht besonders dicke Fische fangen.



    LG Heiko :)

    Foldvik/Gratangen 2012 - der schönste Urlaub seit 17 Jahren

  • Hallo,


    wie schon im Kommentar von "Ballast1" gesagt, sollte man sich in Norwegen nicht auf bestimmte Fangtiefen oder Fanggebiete festlegen. Ich habe mich immer sehr am Rat unserer Ferienhausvermieter orientiert und die Einheimischen beim Angeln beobachtet. 400 m Tiefe ist natürlich schon sehr problematisch. Selbst mit der besten geflochtenen Schnur merkt man dann so gut wie nichts von dem, was sich da unten am Haken tut. Meine besten Fänge habe ich in Tiefen von 80 - 150 m gehabt. Was die Angelrollen betrifft, habe ich sowohl Stationär wie auch Multirollen. Wenn die Chance besteht einen ordentlichen "Brocken" (z.B.Heilbutt) an den Haken zu bekommen, ziehe ich eine Multirolle vor, dort wo der Köder öfter gewechselt oder kontrolliert werden muß setze ich meist eine Stationärrolle mit entsprechendem Schnurfassungsvermögen ein.Besonders wichtig ist natürlich die geflochtene Schnur.Nur mit ihr ist es möglich das "Geschehen" am Haken ab einer Tiefe von ca. 40 m richtig zu deuten. :angler:
    Viel Spaß in Norwegen!

  • Hallo, die Vorredner haben es ja teilweise schon geschrieben das Tiefe nicht alles ist....... ;)


    Grundlegend denke ich auch so.
    Aber es steht ja hier die Frage von Mario nach der Ausrüstung und wenn kaufen, was am besten.


    Ohne jetzt über gut und schlecht und richtig oder falsch zu orakeln steht doch mal so einiges fest.


    - Fische gibt es in allen Tiefen


    - es sollte nicht mit zu schwachem Gerät geangelt werden ( Spielchen sind hier Fehl am Platze )


    - Köder sollte man nehmen die in der Gegend gängig sind


    - die Stärke der Schnur hängt von Zielfisch, dem Gewicht des Köders, der zu beangelnden Wassertiefe.....und der eigenen Vorlieben ab



    Wie Yukon 98 schreibt, bevorzuge ich auch für einen Bereich bis 10 - 20 m Wassertiefe eine Stationärrolle damit geht alles etwas schneller.
    Die Schnur ist dann meist eine gute Mono 0.35 - 45 mm und Rute 2,40 bis 2,80 m und Wurfgewicht bis 100 gr.


    Wenn es dann etwas tiefer geht, meistens höchstens 150 - 200 m......das reicht mir, dann eine Rute bis 250 gr. WG ......vom Boot
    bis 2,40 m Länge, Köder 250 bis 400 gr. ( manchmal leuchtend )
    Schnur rund geflochten bis 35 Kg
    oder Mono 0,50 Quantum Quattron Salza Tragkraft 18,5 Kg die Farbe ist rot. Sie hat eine sehr glatte Oberfläche kaum Dehnung und durch die Farbe
    unter Wasser in der Tiefe nicht mehr sichtbar.
    Ich angel auch bein Brandungsangel (hier aber nur mit 0,40 mm )schon seit 4 Jahren damit und bin zufrieden.


    Geflochtene Schnur hat oftmals den Nachteil das die seitliche Drift unter Wasser (auch im Wind) die Schnur seitlich "ausbeult "
    somit ist der Anschlag beim Biss nicht sehr Wirkungsvoll.


    Na und nun die Rolle.
    Wenns Tiefer geht ( und auch beim Trolling ) ist eine gute Multirolle schon sehr zweckmäßig. Hier wähle ich eine mit Zählwerk.
    Und wenn ich in einer Tiefe von mindestens 150 m angeln will und das dann mit einer 50 iger Mono oder 28 iger geflochten
    dann bekomme ich automatisch 300 bis 400 m Schnur auf die Rolle. Und somit kann ich dann auch bis in diese Wassertiefen angeln.
    Das Limit giebt es her.
    Die Rolle hat dann auch in der Regel ein Gewicht von 500 bis 700 gr.
    Der Schnurzähler hat den Vorteil das ich genau weiß wie weit der Köder entfernt ist (Trolling) oder wie Tief.
    Somit kann man seine Aktionen besser planen und angelt nicht nur auf blauen Dunst los.
    Man weiß dann bei Bisserfolg wo man das nächste Mal Zielgerichtet die Schnur in der Tiefe anhält....wenn da der Fisch steht.


    Das ein kleiner Überblick wie meine Erfahrungen bisher so waren.


    LG Olaf

  • Die Balzer Adrenalin kann ich nur empfehlen. Hatte die im Feb2013 drei Wochen auf den Malediven beim Jiggen im Einsatz. Jigs bis 400g und hat alles schadlos überstanden wie die Inspektion nach der Heimkehr gezeigt hat.
    Anbei ein Review den ich mal für ein anderes Angelboard geschrieben hatte.


    Wenn mit schwere Gewichte gefischt wird nehme keine Rolle mit Schnurführer. Da kommt zu viel Spannung drauf was schnell zu Schäden führt.
    Eine Rollenempfehlung kann ich nicht geben. Dafür müßte man wissen was du investieren willst.

  • Moin alle zusammen
    Danke erst mal für die bisherigen Beiträge . Hilft mir schon ein gutes Stück weiter . Kann schon ganz schön verwirrend sein bei der Vielzahl an Produkten . Und ganz schön teuer . Aber ich denke mal wer gut arbeiten will benötigt gutes Wekzeug .
    Wie ich sehe liege ich mit meinen Überlegungen gar nicht so schlecht . Ich dachte so an eine Penn Slammer LL 560 , Penn Comander Linecounter 30LC , WFT Offshore 2 Speed Super Narrow und halt die dicke Adrenalin . An Ruten würden mir von
    WFT die Never Crack Fjord Spin mit 2,4 m und die Prion Line mit 2,4 m oder Dam Steelpower Red Inliner mit 30 lbs oder 50 lbs zusagen . Vielleicht noch eine Roller Boat von Penn oder Mitchel . Eine Dam Steelpower Red Surf mit 4,2 m mit einer Mitchel Compact LC Gold 800 habe ich bereits . Bestückt mit ner 0,40 mono . An Schnur würde ich wohl die WFT Strong 39 kg nehmen mit einem guten 0,80 - 0,90 Vorfach .
    Die Tiefen werden wohl die allgemein genannten werden . Mal gucken . Aber ein wenig weiter raus reizt ja doch schon . Das 400 m Loch ist nur knapp 6 sm vom Anleger entfernt . Bissele Abenteuer (grins).
    Erst mal genug . Muß schaffen gehen . Bis zum nächsten mal .


    Danke und Gruß an alle
    Mario
    DerMumumann

  • Ich hatte früher auch immer "Beulen" in der Schnur zwischen Rute und Köder...


    Seit ich -auch für das schwere Naturköderangeln- keine Geflochtene mehr über 0.20er einsetze
    ist dieses Problem nicht mehr akut.


    Je größer der Schnurdurchmesser, desto größer auch der Wasserwiderstand an und auch der
    Wasserdruck auf der Schnur. Die Widerstandswerte erhöhen sich nicht linear sondern
    logaritmisch, dh angenommen
    Eine 14er-Schnur hat den Widerstandswert "1" so hat eine 0.28er Geflochtene nicht den Widerstandswert "2" ! X(


    Es braucht auch in Nordnorwegen keinesfalls diese Abschleppseile !


    Im heimischen Gewässer gilt doch auch: Fein fängt !


    Deshalb mein Rat auch für Løven Gard: Nix über 0.20er.
    Angeln soll Schpasss machen.
    Angeln mit schwerem Gerät (und "schwerer" Schnur) macht statt Schpasss nur Arbeit...


    Und besonsers Antischpasssig ist, wenn man trotz Arbeit nix fängt !



    LG Heiko


    PS: Vom Boot aus bekommt man so gut wie jeden Fisch ans Boot -
    dauert eben manchmal ein wenig... ;-)


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