Hi Angelgemeinde!
14 Tage Dänemarkurlaub sind vorbei – sind einfach viel zu schnell vergangen.
Das Angelgerät war präpariert und die Köder gekauft, denn ich hatte mir vorgenommen bis zum abwinken die Angelruten zu quälen.
Doch leider kommt es oft anders als man es sich vornimmt.
Nach einer problemlosen Anreise - mit nur 1Stunde Stau im Elbtunnel – raffte mich eine
starke Erkältung dahin. Gott sei Dank hatte ich einige Flaschen hochprozentige Medizin
zum kurieren mitgenommen.
Das Wetter selbst zog alle Register - von heftigen Regenschauern bis strahlenden Sonnenschein war wirklich alles vorhanden.
Doch immer noch 100 % besser als zu Hause, denn was die Nachrichten und die Tel.
Anrufe so berichteten, ließen mir alle meine Haare zu Berge stehen.
Mein Kleingarten inklusive Laube stand ca.60 cm unter Wasser – ja wozu gibt es eigentlich die Talsperren, welche den Wasserlauf in solchen Fällen regulieren sollen.
Die besten Talsperren sind nur so gut wie ihre Bediener – wozu gibt es Wettervorhersagen !
Aber das ist ein anderes Thema- jedenfalls habe ich wieder eine Menge Arbeit.
So gebeutelt nutzte ich die wenigen guten Tage zum angeln am Forellenpuff mit
halbwegs zufrieden stellenden Erfolg.
Ich konnte einige von diesen Monster - Regenforellen erbeuten, welche einen wirklich
höllschen Drill boten. Die Rute bis zum Äußersten gebogen, die Bremse so eingestellt, dass die Schnur unter der Anspannung , wie eine Gitarrensaite, ihr Lied im Wind sang, nahm so eine Forelle ohne Probleme 50 m -0,25 er Schnur (20 er Vorfach).
Immer wieder versuchten die Forellen unter eine Brücke zu flüchten, wo sie aufgrund der
vielen scharfkantigen Betonpfeiler auf keinen Umständen hin durften.
Sie davon abzuhalten war nicht einfach -2 Forellen schafften es so sich zu befreien.
Der Drill kommt einen endlos lang vor, - begleitet von den Gedanken halten die Knoten
der selbst gebundenen Haken, ist die Bremse nicht zu fest eingestellt hält das Vorfach, sitzt der Haken richtig und noch ein paar Gedanken mehr schießen einem durch den Kopf - bis der
Fisch dann endlich im Kescher ist.
So konnte ich dann insgesamt 6 von diesen Monsterforellen auf die Schuppen legen.
Zum Schluß noch ein Tipp:
Wer die Möglichkeit hat sollte außerhalb der Ferienzeit reisen, nicht dass es dann billiger ist,
nein man muß sich dann auch nicht mit den vielen nur (ahnungslosen) Urlaubsanglern rumschlagen.
Da werden Spirolinos quer über den Teich und alle anderen Schnüre geworfen. Da wird mit 30er Schnur geangelt, welche dennoch reißt, weil es eine Bremse für diese Leute nur am Auto
gibt.
Ja selbst bei einem Drill wird einem über die Schnur geworfen, so das man nicht nur mit dem Fisch, sondern auch noch mit einem „Blindfisch“ zu kämpfen hat.
Gruß Oldman