Erfahrungen zur Balzer MK Double Strike light feeder/pose

  • Hey Angelsport-Community,

    Ich bin ein Angelanfänger und habe auf meiner Suche im Internet doe Balzer MK Double Strike light feeder/ pose gefunden, frag mich aber ob man damot wirklich wie angegeben feedern mit leichten feedern, (Schlepp-) posen und sbirolino fischen kann. Würde mich sehr über ein paar Meinungen freuen.

    Petri,

    Wild&Fisch26

  • Hallo Wild & Fisch26,


    Glückwunsch zur neuen Rute:gut und viel Spaß und

    Fisch damit.:angler:


    Da ich diese Rute nicht fische und nicht kenne, kann

    ich auch keine Ratschläge erteilen.


    Mit Petri Heil

    Flunder

    Watt wär`n wa ohne Wattwurm?


    SAV Kanalfreunde Kiel e.V.


    3741-50f8b3e0-tiny.png27. 04. 19 bis 04. 05. 19


    Der Müll muß mit !!!



  • Hallo,

    ich kenne diese Rute auch nicht.

    Aber wenn ich mir die Werte der Rute so anschaue, so bin ich davon überzeugt

    das sie die von Dir gewünschten Bedingungen voll erfüllt.

    Sie wird ja sogar beworben.

    Die zwei auswechselbaren Spitzen erlauben einen recht großen Einsatzbereich.

    Die Rute ist bestimmt ihr Geld wert.


    Gruß Olaf

  • Moin..


    .. das ist nicht das erste mal, daß EIN GEMEINSAMES RÜCKRAD
    mit zwei versch. Spitzen-End-Teilen "erfunden" wird ;-)


    .. ich würde mir so eine Rute NICHT kaufen, da niemand Lust hat,
    die halbe Angelzeit mit "basteln" zu verbringen ..


    Zu dem stolzen Preis von 92,99€ bekommst du locker 2 Ruten und die
    "große Bastelei" am Gewässer entfällt ;-)


    Gruß rüdl


    (Als Light-Feeder mit 330cm ist die Rute eh eingeschränkt in der Verwendung und
    als 330cm Posenrute bezweif'le ich das Rückrad.

    Enweder es taugt für den Widerstand bei großen Brassen oder es ist so ein Wabbelstock der bei jedem Windzug mitschwingt;
    gleichzeitig sollen damit Posen ab 2g bis 26g geworfen werden können;
    also wieder die Frage.. weiches Rückrad (Wabbelstock) oder pure Spitzen-Aktion ? )

  • Also rüdl, ich finde Deine Ausführungen recht krass.


    Begründung:


    1. Nach dem Auspacken meiner Rute, ist für mich die Auswahl und das aufsetzen der von

    mir gewählten Spitze, die ich für den jeweiligen Einsatz brauche kein "basteln". Denn ich

    muß meine Rute sowieso zusammenstecken und angelfertig machen.


    2. Der Preis ist recht stattlich, da gebe ich Dir Recht. Hatte ich beim lesen auch gleich

    gedacht. Aber dieses Teil wird wohl im Moment nicht preisgünstiger angeboten.

    Wer sie will muß warten bis der Hyp vorbei ist.


    3. "Wabbelstock" hin oder her, so eine Rute ist immer ein Kompromiß. Das weiß

    jeder. Denn sie ist weder das Eine- noch das Andere.

    Und wenn man nur "normale" Ansprüche an sein Takel stellt, dann dürfte so eine

    -Kompromißrute- nicht das schlechteste sei. Und für einen "normalen" ;) Angler

    (nicht von unnormal) sollte sie ihren Dienst erfüllen.


    Ich habe selbst zwei Ruten dieser Art.

    Einmal für die Brandung, bis 125 g ; und bis 250 g. Da wähle ich die Spitze je

    nach Wind und Wellen.Und wie weit ich rauswerfen möchte.

    Und eine zum Federn, allerdings bis 4,50 m lang mit Zwischenstück. Und drei verschiedenen

    Spitzen, je nach Verwendungszweck.

    Und damit kann ich den kleinsten Plötz rausholen und ohne Probleme nen

    Karpfen von vielen Kg.


    Gruß Olaf

  • Hallo zuammen,


    ich denke auch, dass der Fragesteller mit dieser Rute gut fahren wird.


    Die von Rüdl angeführten Argumente, kann ich nicht ganz nachvollziehen, da wenn ich mir so die Ruten Auswahl ansehe, wohl alle Feder Ruten schon seid Jahren mit unterschiedlichen Spitzen angeboten werden.


    Und basteln, naja?


    Rute zusammenbauen und mit dem nötigen Gewicht, Vorfach bestücken, da ist basteln sehr weit her geholt.

    Auch der Rat mit zwei unterschiedlichen Ruten wird nicht ganz aufgehen, da diese als Feder ja auch wieder unterschiedliche Spitzen haben:) und dann zusätzlich auch jeweils noch ein zweite Rolle gekauft werden muss. Ansonsten müsste der Tröötersteller ja doch wieder "basteln"


    Da lassen wir den Tipp dass man für die 9x,xx € wohl auch zwei Ruten bekommt, mal außen vor.


    GvH Rainer

  • Moin..


    .. "basteln" hab ich deswegen geschrieben,
    weil i.d.R. jeder Feeder-Angler,
    nur sehr unwillig alle Feederspitzen für seine Rute (im Schutzröhrchen)
    in der Rutentasche mit sich schleppt und am Ufer anfängt zu "basteln"..

    Das passiert höchstens mal, wenn man keine Zeit hatte, sich im Vorfeld
    über ein neues/fremdes Gewässer zu informieren;
    dann liegt auch mal ein Röhrchen mit Feederspitzen im Auto, "FALLS" es nötig sein sollte.


    Normaler Weise, weiß man vorher wo es hin geht und die Bastelei wird zu Hause erledigt.


    Dann ist das hier eine Rute die viele Funktionen erfüllen "möchte"..

    .. d.h. ein gemeinsames Rückrad & ein gemeinsames Mittelteil und
    dann zwei getrennte "End-Stück-Systeme"!
    -- ein Feeder-end-stück mit nur einer 1 & 2 Oz Spitze
    -- ein Posen-end-stück das Posen von 2-26g ins Ziel werfen soll


    .. ein enormer Spagat also, der hier (mal wieder) versucht wurde und
    mit Sicherheit auch diesmal gescheitert ist ;-)


    Mal abgesehen davon, ob man sich NUR mit einer Rute an das jeweilige Gewässer setzen darf;
    i.d.R. darf man 2-3-4 Ruten am Gewässer benutzen,
    so ist es doch absoluter Quatsch, daß man nur eine angel fertige Rute mit nimmt :-)

    I.d.R. hat jeder mind. die Anzahl an fertig montierten Ruten dabei, die man einsetzen darf.


    Egal ob man jetzt feedern möchte oder mit Pose angeln will;
    keiner geht an ein ihm bekanntes Gewässer und fängt erst da an zu "basteln";
    wobei mit der Thema-Rute das verbliebene Endstück in der Rutentasche herum "klackert",
    dabei nicht besser wird, aber wegen der "Flexibilität" dann doch immer mit-ge-schleppt werden muß :/

    Wo ist denn da die wirkliche Flexibilität ??..,
    - wenn ich dauernd die Montage abschneiden muß; das andere Endstück aus der Rutentasche wühlen;
    eine neue Montage aufbauen..
    .. bei Umstellung auf Pose wieder alles austarieren muß..
    .. dann die Gewässertiefe ausloten..
    .. dann mit Pose angeln (also ca. 10-20min. nach dem CUT der Feedermontage)


    Sollte dann mit Pose noch weniger "gehen" als mit Feeder-körbchen,
    dann wieder Schnur-CUT; erneut die Feedermontage aufbauen; wieder 10-20min.
    an das "BASTELN" statt Angeln verschwenden ??

    So etwas macht kein mir bekannter Kollege, weil es einfach Unsinn ist.

    Oft hat man nur kurze Beißphasen und dafür hat jeder Kollege
    eine fertig aufgebaute/ ausgelotete Feeder- & eine Posen-Rute parat liegen!
    Bsp.: .. wenn man mit 2 Ruten auf Friedfisch angeln darf, dann sind 2 Feeder- & 2 Posen-Ruten dabei
    und man entscheidet sich nach den Fischen; mal beißt es besser auf Feeder, mal auf Pose..
    .. Bsp.: .. eine feine Feeder(Picker)rute (kurz/fein).. ein normale Feeder (360-420cm), eine Posenrute (ab 330cm) .. ein Posenrute (ab 600cm)


    Da fängt aber niemand an und zerlegt eine Rute, die eigentlich mit Köder dran im Wasser sein sollte X/


    Normal ist, man entscheidet zu Hause welche Feederspitze man morgen am Gewässer braucht und

    lässt allen überflüssigen Ballast (wie die überschüssigen Spitzen) zu Hause liegen.


    Die Feeder-Ruten sind fertig montiert, d.h. auch die Rolle passt und hat die passende Schnur d'rauf.
    Die Posen-Ruten sind auch fertig montiert und haben ebenso die jew. passende Rolle mit der passenden Schnur d'rauf.

    So vorbereitet mach das ganze Sinn, außer .. .. man will wirklich den ganzen Bastelkram mit schleppen und
    dauernd an Montagen rum-schnippeln, die gerade fängig montiert und "eingeworfen" waren.. ?!


    Es nützt einem ja eh nichts,
    wenn man erst am Gewässer bemerkt,
    daß die Feeder- od. Posenmontage heute und an der Stelle nicht funktioniert und
    dann auf Feedern / od. Pose umsteigen will;
    denn dazu muß man vorher (zu Hause) an das passende Futter; die Körbchen; Method feeder-kram; etc. etc.
    denken und es dabei haben :-)

    Da fischt man u.U. erst Tief mit dem Feederkorb.. kein Gezuppel ..
    dann zückt man die fertige Posenrute und findet die Fische im Flachwasser
    (hierfür müsste man mit der Thema-Rute erstmal alles umbauen)
    .. nach kurzer Zeit stellen sich die größeren Fische auf dem tief angelegten Futterplatz ein;
    also Feederrute aktivieren .. ( wieder umbauen der Themarute) ..

    .. aber Halt.. nein :-) ..
    .. damit kriegt man ja gar nicht mit WO die Fische gerade lang-schwimmen,
    denn man könnte die Fische im Flachwasser erst nach einem Umbau finden und
    kriegt dann aber die großen Fische in der Tiefe gar nicht mit,
    weil man müsste ja wieder auf bloßen Verdacht von Pose auf Feeder umgebaut haben..


    Vielleicht wird jetzt der Sinn & Unsinn eines solchen Rutensystems klarer. ?


    Hier gammeln ein paar solcher Versuche 'rum;
    zuletzt war es eine variable Posen-/Feederrute mit zus. austauschbarem Mittelteil.

    Klar kann man damit angeln;
    fakt ist aber..
    .. wenn überhaupt, dann findet man eine Kombination mit all den Teilen und
    der damit ein her gehenden Sensibilität und verändert diese NICHT mehr,

    sondern fischt sie dann in dieser Kombination.


    Für diesen "einmaligen" Nutzen ist der Kram (bezüglich der bezahlten, ungenutzen Teile & dem Prominamen-Aufschlag))
    insgesamt ein teurer Spaß ohne Mehr-Wert.




    Gruß rüdl

  • Tja das ist auch gut so, das jeder eine andere Meinung dazu haben kann.

    Das was Rüdl in seinem Trööt kund getanhat, mag zwar für ihn an seinem Gewässer zutreffend sein. Aber wenn ich zurück denke was bei uns am Rhein, so alles dazwischen kommen konnte bei einer geplanten Angeltour, wäre ein vorbereiten der Ruten zu Hause absoluter Quatsch gewesen.


    Zu oft ist es vorgekommen, dass der geplante Angelplatz durch ankernde Schubschiffe blockiert war, das Hochwasser, Niedrigwasser eine neue Platzwahl nötig gemacht haben. Oder das der angedachte Platz schon von anderen Anglern belegt war, die dort irgend ein idiotisches Wettangeln veranstaltet haben.


    So muss jeder für sich die Entscheidung finden mit welchem Gerät er ans Wasser fährt.


    Auch wäre es bei uns am Rhein nicht möglich gleich mal 4 Angeln fangfertig vorzubereiten, da dies laut den Regeln nicht zulässig ist, da max. 2 fangfertige Angeln, davon eine mit Pose und eine auf Grund das max. darstellten, was der Gesetzgeber zuläßt.


    Ich kenne es aus Norddeutschland vom Angeln in der Eider, auch so dass dort bis zu 5 Ruten zugelassen waren. :piep:


    Was ich persönlich als absoluten Unsinn empfand, da ich als Angler mit einer Rute schon gut genug ausgelastet bin und mich gerade beim Posenfischen eh nur richtig auf eine Rute konzentrieren kann.


    Mal gespannt was WI dazu sagt, wenn er hier überhaupt nochmal auftaucht und sich meldet, welche Rute er gekauft hat. Beziehungsweise, wessen Sichtweise er für sich am ehesten nachvollziehen kann.

  • Moin..



    ... Rainer.. ?? ..
    .. mal ehrlich; wo gibt es bei der Ruten-Auswahl / -Vorbereitung einen Unterschied zwischen dem Platz X oder Y am Rhein
    und ob man da jetzt 50m weiter laufen muß, weil da jemand " auf deinem Platz" angelt oder ein Schiff auf dem üblichen Angel-Platz "parkt" ??

    .. sorry, nicht nach-voll-ziehbar ! .. die Grund-Montage für die ausgewählte LANGE (heavy-) Feeder-Rute / Rolle / Schnur bliebe hier exakt dieselbe;
    den marginalen Unterschied wären Körbchen-größe, Vorbebleiung, Futter-Zusammensetzung und Vorfachlänge.
    Diese Dinge ändert man sowieso je nach Beißlaune, Gewässertiefe oder Strömungsverhältnissen.

    Ebenso die Vor-aus-Auswahl der Posenrute / Rolle / Schnur würde sich hier nicht ändern!
    Da würde sich gerade mal die passende Pose ändern (aus-, einhängen),
    die Bebleiung würde der im Moment vorherrschenden Strömung / Methode angepasst mit den diversen Haken-längen/ -größen dazu.



    .. nichts von dem was du gesagt hast bezüglich der 50-200m den Rhein weiter rauf oder runter ...
    würde einen Unterschied bei der Voraus-Auswahl / Vorbereitung der Ruten machen.
    Das Gewässer bleibt dasselbe; die möglichen Max-Tiefen bleiben dieselben;
    die zu erwartende Strömung mit Wasser-hoch- / -niedrig-Stand und
    der zusätzliche "Ärger" mit der Schiffahrt bleibt derselbe
    .


    Dafür bereitet keiner eine 330cm Light-feeder-Rute mit einer 1Oz Spitze vor,
    die am Teich/See mit 0,12-0,16mm monof. Hauptschnur auf der Rolle gefischt werden kann.

    Da bastelt auch niemand eine Posen-Kombi zusammen mit 2g-Pose die durch die Buhnenströmung laufen soll.

    D.h. bei der Auswahl der Ruten/ Rollen / Schnur hinsichtlich Rhein / Strömungsdruck (auch beim Drill) / Uferpackung /
    .. bleibt das Teichgeschirr zu Hause. ;-)


    Bei der Themarute hättest du bei Verwendung am Teich / See und dann am Rhein
    - nicht nur ein grundsätzliches "Eignungs-Problem"-
    sondern man müsste auch zusätzlich noch eine Rolle mit anderer Schnur mit sich schleppen
    denn das feine Zeug ist am Fluß nicht angesagt ;-)

    Mit 330cm ist die Rute eh nichts für rauhe Gewässer und Steinpackungen;
    da sitzt man meist etwas höher und außerhalb der Wellenberge (auch außerhalb der Schubwellen von der Schiffahrt).

    Dafür sind 330cm zu knapp, die Rute sollte auch nach den Wellen noch auf der Rutenauflage liegen ;-)



    Zitat

    Auch wäre es bei uns am Rhein nicht möglich gleich mal 4 Angeln fangfertig vorzubereiten, da dies laut den Regeln nicht zulässig ist, da max. 2 fangfertige Angeln, davon eine mit Pose und eine auf Grund das max. darstellten, was der Gesetzgeber zuläßt.

    .. wieviel Angeln man aufbaut ist am Rhein limitiert ??

    .. den Quatsch hätte ich gerne schriftlich zum nachlesen !! :-)

    Der Begriff "fangfertig" müsste dann deffiniert sein und ich glaube da steht nichts in den Gastscheinen.
    "Fangfertig" wäre für mich, Haken dran und Köder drauf.

    Kann mir nicht vorstellen, daß in einem Gastschein steht
    Bsp.: ".. es dürfen nur 2 Ruten mit an den Angelplatz genommen werden".



    Zitat

    Ich kenne es aus Norddeutschland vom Angeln in der Eider, auch so dass dort bis zu 5 Ruten zugelassen waren. :piep:


    Was ich persönlich als absoluten Unsinn empfand, da ich als Angler mit einer Rute schon gut genug ausgelastet bin und mich gerade beim Posenfischen eh nur richtig auf eine Rute konzentrieren kann.


    .. der Grund dahinter ist / war; .. mit 4 Ruten können die Fische erstmal leichter "lokalisiert / sortiert" werden;
    dannach fischt keiner mit 4 Haken im Scharm (Futter-Platz); das kriegt man auch als "idiotische Wettangler" nicht hin ;-)

    Da angelt man auf den Schwarm weiter, der die besten Gewichte an den Haken bringt, nur dafür muß man
    erstmal die Fische auf den jew. Futterplatz bekommen.


    Der Begriff "idiotisches Wettangeln" fällt immer wieder.. - - -leider :-(
    Die Angelei vom Kutter aus läuft schon ewig genau so; .. derjenige mit den meisten bzw. dem schwersten Fisch bekommt seine Ehrung/Huldigung.
    (Als alter Hase auf dem Kutter weisst du das doch.)
    Im Forellenpuff geht es auch nur darum; .. wer kann die meisten oder den schwersten Fisch überlisten.

    Auf der Jagd läuft es auch so; .. wer kriegt den besten Bock... ; die meisten Hasen... ; die größte Anzahl Enten.. ; .. zur Strecke.
    Überall wo mind. zwei Menschen zusammen sind kann alles zum Wettkampf ausarten.


    Diese negative Stimmung bezüglich "immer mehr / noch höher / noch weiter / noch größer / .." kann ich ja verstehen Rainer.
    Der ganze Rotz zieht sich jedoch nicht nur durch das ganze Konsum-Leben; diese Art "Wettkampf" findet man im jeden (Lebens)bereich.
    .. 1-2-3 Knie-OP's an einem Tag geschafft -- hurra ! -- morgen mach ich 4 und die Kandiaten habe ich mir dafür schon ausgesucht ..
    .. alle Genome des Menschen entschlüsselt -- hurra ! -- jetzt lasst uns "basteln" gehen ..
    .. letztes Jahr konnte ich nur 400 Milchkühe halten -- hurra der Stall ist fertig! -- jetzt kann ich 800 Stück Milchvieh einstellen ..

    .. oder wie auch immer und von welcher Seite aus betrachtet .. ;-)


    Das Angeln mit bzw. in anderen Gastvereinen;
    also das umschriebene "idiotische Wettangeln"
    lasse ich mir dennoch nicht vermiesen ;-)

    Da darfst du denken was du möchtest,
    mir ist das gemeinschaftliche Angeln (noch) wichtig
    und noch lerne ich ständig dazu ;-)



    Gruß rüdl

  • Rüdl,

    ich würde dich gerne mal an den Rhein hier einladen, dann würdest du sehen, dass es sehr wohl sehr große Unterschiede von Angelplatz zu Angelplatz gibt.

    Da reichen schon 20 m aus, und du hast ganz andere Verhältnisse. Klar der Rhein strömt, aber UNterwasserhindernisse und Verbauungen führen halt dazu, dass sich alles ändert und das bereits auf recht kurzen Strecken.


    Findest du an einem Platz eine Wassertiefe im Nahbereich von 1-2 m mit stärkerer Strömung wo ein Blei mit 60 Gramm nicht liegen bleibt, so hast du im nächsten Abschnitt dort vielleicht mit 3-4 m um ein ganze Stück langsamer wo es dann auch ein Blei mit 30 g tut.


    Es gibt Spundwände, hinter denen sich ein Wirbel bildet in welchem sich Futter ansammelt und wenn da ein Schlepper davor liegt, dann kannst du dort nicht angeln.


    Dann gibt es unzählige Buchten, die jede eine andere Tiefen und auch andere Strömungsverhältnisse aufweist.


    Somit bist du gezwungen entsprechend zwischen leichten Posen, oder auch schwereren Posen hin und her zu wechseln. oder die Bebleiung beim Grundangeln zu ändern.


    Dann haben wir auch noch Altarme und Häfen mit Stillwasser, oder teilweise auch kaum Strömungen, wobei in den meisten davon jetzt das Angeln verboten ist.


    Auch gibt es sehr viele Einläufe, wo zum Teil auch warmes, oder wärmeres Wasser in den Rhein eingeleitet wird.


    Bei der Firma Nescafe im Mainzer Industriehafen wird zum Beispiel bis zu 25 Grad Warmes Kühlabwasser eingeleitet Sommer wie Winter. Ein beliebter Standplatz von Fischen, nur wenn die nichts einleiten, ist dort auch Fischmäßig nichts mehr los und das innerhalb von 10 Minuten, da sind die Fische weg.


    Am Kohlekraftwerk in Mainz, strömt ein 10 m breiter Einfluss von Kühlwasser in den Rheinstrom. Ein beliebter Angelplatz. Bei gutem Wetter stehen dort 10 und mehr Angler unterhalb vom Auslauf. Da kann man dann nicht hin, und 20 m weiter Rheinab, ist nichts mehr los, Fischmäßig.


    So ein Strom ist halt im Verhältnis zu eurer Drepte, (so war doch der Flussname von dem Flüsschen in dem du angelst) oder auch zu euren Teichen ein ganz anderes Kaliber, wo es so unterschiedliche Verhältnisse gibt, dass man sich jeweils erst dort vor Ort darauf einstellen kann, wenn man weiß wie die Verhältnisse vor Ort sind. Da nutzen alle Gedanken im Vorfeld wenig und dadurch ist auch das zu Hause basteln wenig sinnvoll.


    Und wenn dann dort 100 oder mehr Vereinsangler am Ufer im Wettstreit liegen, sind schnell mal 2-3 km Wasserlinie nicht zu beangeln.


    Glücklicher Weise wurde diese Art von Wettfischen ja endlich verboten.


    Gegen ein gemeinsames Hegeangeln mit vernünftigem Hintergrund habe ich auch nichts einzuwenden.


    Aber wenn dann nur um eines Pokales Willen, zig kg Fisch gefangen, stundenlang gehältert und anschließend der größte Teil, nach dem Wiegen, davon nicht mehr lebensfähig, zurück geworfen wurde. Ist das für mich idiotisches Wettangeln, sorry, da finde ich jetzt keinen anderen Ausdruck dafür.


    Da ich jetzt keinen Angelschein mehr für den Rhein geholt habe, kann ich dir leider nicht nachweisen, wozu eigentlich auch nachweisen, dass nur so viele Angeln fangfertig an der Angelstelle aufbewahrt werden dürfen, wie dort auch eingesetzt werden dürfen. Der Rhein ist dort ein staatliches Gewässer als Bundesverkehrsweg. Und kommt ein Fischereiaufseher und sieht das du da mehrere Angeln stehen hast, als du nutzen darfst, dann darfst du die einpacken.~:-(


    Daher ist/war es für mich bei uns am Rhein normal, dass beim ändern der Angelart, warum auch immer, die Angel neu bestückt wurde.


    Mal mit leichter Pose hinter dem Busch der ins Wasser ragt, mal mit schwerer Pose in dem gleichmäßig ununterbrochen dahin strömenden Wasser. Mal nahe am Ufer in 1 m Wassertiefe, oder auch mal weit draußen bei 5 m. Oder mal mit leichten oder auch mal mit schweren Grundblei, oder auch mal mit Blinker oder dem Stellfisch.


    Je nachdem was besser lief und Fisch brachte. Und das basteln hat dann auch keine 5 Minuten gedauert.:mahn:

    Kann natürlich sein, das wir Hessen da etwas flinker sind beim basteln als die Niedersachsen. :-))


    Mir ist es unzählige Male am Altrhein passiert, dass es lange Zeit gut gebissen hat und auf einmal schlagartig alles vorbei war.


    Grund war dann häufig ein Raubfisch, der die Fische verunsicherte. Da musste dann von der Posenangel schnell mal auf die Raubfischangel umgebaut werden, manchmal brachte es Erfolg und die Friedfische bissen dann kurze Zeit später wieder.


    Wie du darauf kommst, dass es beim Kutterangeln darum geht, dass ein Fänger gehuldigt oder ausgezeichnet wird, ist mir auch nicht klar.

    Da verallgemeinerst du wieder mal was. Vielleicht hast du das ja so erlebt, ich nicht.


    Auf den Kuttern auf denen ich mitfahre, geht es nicht um Auszeichnungen oder irgend welche Huldigungen, sondern es geht einfach nur darum seinen Fisch zu fangen und Spaß zu haben.


    Fang ich was ist es Ok, fängt der Nachbar was ist es auch OK und ich kann mich da genauso darüber freuen, auch wenn der von ihm gefangen Fisch 5 kg schwerer ist, als mein schwerster.


    Dieses Angeln auf Hochseekuttern, wo es Pokale für den Größten Fisch gab, habe ich nur einmal mitgemacht. Und zwar hier in Deutschland auf einem Kutter in Büsum.


    Das hat mir gereicht, denn der unvorstellbare Neid unter den erfolgloseren Anglern, der war schlimm. Dann kam noch der Alkohol dazu. Nehhh diese Art von Angeln überlasse ich lieber denen die sich das antun müssen.


    Dieses ganze höher, weiter und erfolgreicher, ist ja heute leider in fast allen Bereichen zu finden.


    Aber meine persönliche Meinung ist, dass dies beim Angeln nichts verloren hat und schon gar nicht, wenn es dann letztlich irgendwie der Kreatur Fisch schadet.


    Vor allen Dingen überleg dir mal ob du dir vielleicht erst mal ein Bild von den unterschiedlichen Verhältnissen, die man an einem großen Strom antreffen kann, machst, bevor du alles aus deiner Sicht verallgemeinerst und über einen Kamm scheren willst.


    Es gibt genügend Angler die auch seit Jahrzehnten ihre Erfahrung am Wasser gemacht haben und die vielleicht aus guten Gründen anderer Meinung sind als du.


    Das solltest du dir vielleicht auch mal durch den Kopf gehen lassen. Auch wenn die vielleicht nicht soviel Zeit wie du am Wasser verbringen können.


    GvH Rainer






    .

  • Moin..


    .. zurück zum Thema;


    .. all diese Dinge ändern doch nichts an der Vorauswahl .. dem Tag davor zu Hause, an dem man das passende Geschirr für
    Teich / See / Fluß auswählt und dafür einpackst.


    .. ob ich mit einer vorbereiteten 5-6-8 m Posenrute mit mind. 0.18mm Monof. Schnur auf der Rolle eine 4-6-8- od. 10g Pose einhänge
    bleibt den Umständen vor Ort vorbehalten ..

    .. genau diesen "Zirkus" muß man lernen, wenn man vor einer "idiotischen" Veranstaltung eine Startnummer zieht;
    dann an den zugewiesen Platz kommt und dann genau DORT, mit den Möglichkeiten die man vorfindet, das beste darauß macht.


    Da spielen dann Dinge wie Strömung / Tiefe / Abbruchkanten / Sandbänke / etc. eine Rolle,
    aber deswegen nimmt doch trotzdem keiner das "Teichgeschirr" mit an die Weser / Donau / Elbe / Rhein / .. ..

    Klar kann da ein eine Spule 0.10er Vorfachschnur dabei sein, aber ich schleppe da doch nicht eine Spule mit 0.12mm monof. Hauptschnur mit.


    Donau, Weser, Tauber, Wörnitz war ich öfters angeln und klar ist da auch jeder Abschnitt anderst;
    das trifft aber auch auf jeden Bachlauf und See zu. Nur keiner schleppt für den Bachlauf eine 8m Bolo mit,
    wenn der Graben nur 2m breit ist und von Büchen gesäumt ist.
    Ebenso ist eine 330cm Light-Feederrute von der Steinpackung am Fluß aus eine blöde Idee;
    das Ding ist zu kurz, kann nicht genug Gewicht werfen/halten und das Rückrad biegt sich schon beim Strömungsdruck auf die Schnur.


    Zitat

    Vor allen Dingen überleg dir mal ob du dir vielleicht erst mal ein Bild von den unterschiedlichen Verhältnissen, die man an einem großen Strom antreffen kann, machst, bevor du alles aus deiner Sicht verallgemeinerst und über einen Kamm scheren willst.


    .. über einen Kamm scheren ?

    Im Gegenteil; die eine (kleine) Bastelei findet am Gewässer nach den Umständen vor Ort statt,
    aber welche Ruten- / Rollen- / Schnur-/ -Kombis (große Bastelei) zur Anwendung kommt,
    daß entscheidet man bevor man aus dem Haus geht.
    Oder anders gesagt, was zu Hause bleiben kann, das steht i.d.R. schon fest
    wenn man den Gewässernamen gehört hat. ;-)



    .. der Ursprung war, daß die Thema-Rute eine "Bastel-rute" ist;
    .. d.h. bedingtes Feedern ODER Posen-angelei möglich ..

    .. darauf hin habe ich den Unsinn dahinter aus meiner Sicht (Erfahrungen) dargestellt..


    Dann kamst du mit deinen Unterschiedlichen Gegebenheiten an den Rheinkilometern und
    was da alles dazwischen kommen kann.


    Vielleicht muß ich den Gedanken-Spieß in Richtung deiner Welt
    an Erfahrungen drehen und es zBsp. auf das Kutterangeln beziehen. ?


    Da nimmt doch auch keiner eine solche "Bastel-Rute" mit,
    während die Anderen "nur" die Köder / Gewichte / Farben / Rythmus .. tauschen
    und mit ihrer Ruten-Rollen-Schnur-Kombination; (die sie Tags zuvor zusammen gestellt haben), angeln können.

    Da ist event. eine fertig zusammen gestellte Ersatzrute mit dabei, die man Notfalls zücken kann.



    Du schreibst doch selbst von den teilweise kurzen Beißphasen;
    dann kannst du doch nicht ernsthaft der Meinung sein,
    daß es Sinn macht,
    wenn man so eine Thema-Rute erstmal zerlegen muß;
    - das andere Endstück aus der Rutentasche friemelt;
    - die Hauptschnur wieder durch die Ringe zuppelt;
    - um dann die Feeder- oder Posenmontage neu auf zu bauen
    ( mit den ganzen Kleinteilen dazu, die man auch irgendwo raußfriemeln und montieren muß) ?

    .. und beißt auf Pose- oder Feedermontage nichts,
    dann bastelt man die ganze Thema-Rute (auf Verdacht) wieder zurück zur Ausgangs-Possition (Feeder oder Pose) ?


    Für diesen Wechsel zwischen Feeder- & Posenangelei hat jeder mir bekannte Kollege eine weitere Rute dabei.

    Diese "greifbare" Rute kann dann auch flexibel (schnell) eingesetzt werden und

    außer Posenart, Posengröße, Bebeleiung und event. Hakengröße bzw. -länge

    muß ich daran nichts ändern.



    Ganz oben steht, daß der neue Kollege Anfänger ist und
    dem würde ich, statt so einem "multi-ding" für stolze 92€,
    den Kauf zweier Ruten vor schlagen!
    Das macht ihn wirklich flexibel und er braucht keine besonderen Bastelerfahrungen
    um mal eben von Feeder auf Posenangelei zu wechseln.
    Damit kann er auf der Posenrute ( mit feiner 0.14-0.18mm monof. Schnur auf der Rolle) wirklich eine 2-26g Pose ins Ziel bringen
    und mit der Feederrute ( mit 0,20-0.25mm monof. Schnur auf der Rolle) auch dauerhaft die angegeb. "bis 75g"-Körbchen werfen kann
    ohne dass er dabei Probleme mit Abrissen bekommt.



    Der Hinweis auf ..

    Zitat


    (Schlepp-) posen und sbirolino

    .. deutet auf FoPu-angelei hin; d.h. vom Flußangeln ist er noch weit entfernt ;-)




    Gruß rüdl

  • Moin,

    ich denke es kommt auf den Angler an ob die Rute gefällt oder nicht.

    Der eine sitzt am Abend vorher Stunden mit dem Angelgedöns und baut alles zusammen und der andere bastelt erst am Wasser. Bei mir hängt alles zusammengestellt im Rutenfutteral, sodass ich nur noch Haken und Köder dran machen muss. Kleinere Umbauten kann ich auch vornehmen, aber das ich zum Ansitzen fahre und dann mit ner Spinnrute rumturne, weil ich nen Hecht gesehen habe, nee mach ich nicht. Beim Feedern hab ich zwei Feederruten dabei, mehr nicht, weil ich Feedern möchte. Von daher brauch ich keine Feeder-Spinrutencombo.

    Für mich macht die Rute allenfalls Sinn am FoPu um auf's Wetter zu reagieren. Bei Wind, auf Grund mit Feederspitze und sonst mit Sbirolino, Schnurstärke und Rolle bleibt dabei ja gleich, weil ich ja nicht den Zielfisch änder.

    Aber auch das klappt bei bei mir mit einer Rute, mit nem Sbiro bei dem ich den Körper von schwimmend, halbsinkend und sinkend auf dem Röhrchen schnell wechseln kann. Als Bissanzeige beim Grundangeln dient ein Ü-Ei statt einer Feederspitze.


    Skoll :cheers:

    Grüße vom Bully


    Der Abschied ist der traurigste Teil einer Freundschaft.


    Fehmarntreffen April 2019...... bin wieder dabei!!!