• Titel:
    Die Tebolarve


    Die Larve des chilenischen Nachtfalters.
    (Lateinische Bezeichnung: Chilecomadia moorei)



    Erkennungsmerkmale:


    Hier ein Exemplar über 4cm Länge.

    -> Kräftige Kauwerkzeuge
    -> in jungem Stadium rötlicher eingefärbt
    -> je älter, je mehr gelbe Farbe kommt mit ins Spiel



    Lebensweise:
    Der Falter legt seine Eier in den Trevo Bush (Trevoa trinervis)
    Nur dort frisst und lebt die Larve in ihrer Entwicklungszeit bis zum Falter.
    Die Larven werden durch aufspalten des Holzes erbeutet.



    Beschaffung:
    Über den Fachhandel Zoo oder die Angelgeschäfte.
    (Lässt sich ohne Trevo Bush bisher nicht züchten.)



    ( Inhalt: 150 - 250 Stck. )
    Hier abgebildet ist eine Groß-Packung für ein ganzes Jahr voller Aal-vergnügen ;-)



    Hälterung/Aufbewahrung:
    -> möglichst Kühl lagern
    -> immer in Alu-schale oder Metall-dosen aufbewahren
    -> nehmt nur den eigentlichen Bedarf mit ans Gewässer


    Die Tebolarven halten wesentlich höhere Temperaturen aus
    als zBsp. Würmer.
    Trotzdem hält die Summe der Larven länger, wenn
    diese stets gleichmäßig kühl gelagert werden.



    Fütterung:


    Ab und an eine kleines Stück Apfel oder Mohrrübe geben.
    Die Reste nach 1 bis 2 Tagen sorgfältig entnehmen! (Schimmel vorbeugen)
    Was sie gerne fressen sind Äpfel oder Karotten, aber bitte immer nur
    als kleine Stücke oder in Scheiben dazu geben.
    Nehmt keine gespritzten Äpfel oder Karotten für die Fütterung.

    Einmal im Monat füttern reicht völlig aus und nach 1-2 Tagen sollte man ALLE RESTE des Futters sorgfältig entfernen.
    Tut man dies NICHT, dann hat man schnell zu viel Feuchtigkeit im Gefäß und dann folgt die Schimmelbildung.
    Dies führt dann zu unnötigen Ausfällen unter den Tebo's

    Hat sich doch einmal Schimmel eingeschlichen, dann entfernt man
    alle feuchten und verdächtigen Stellen incl. der befallenen Gespinnstflächen.



    Köder für die Fischarten:


    Hauptsächlich für den Fang von Aalen; Forellen und Barschen.




    Methoden am Haken:


    Aal:
    -> 1-2 Tebolarven je nach Hakengröße;
    -> 1-2 Fliegenmaden über den Widerhaken gezogen; verhindert verluste bei extremen Wurfweiten


    Forelle:
    -> 2 Tebolarven; einmal vom hintern her aufziehen und die zweite vom kopf aus aufziehen (montage wie bei Bienenmade / Mehlwurm)
    Die Montage muß sich beim einholen des Köders propellerartig drehen!


    Barsch:
    -> bewegtes angeln: zupfend; ruckartig oder drehend wie bei Forelle
    -> stationäres angeln: wie auf Aal jedoch über Grund anbieten



    Haltbarkeit:


    Zwischen 3 bis über 6 Monate sind machbar bei guter Pflege; Fütterung
    und Kühlung.




    Größen-Vergleich:



    Hier zu sehen sind normale Fliegenmaden und eine solche Puppe
    im Vergleich zu einer jungen und einer älteren Tebolarve.




    Besonderheiten:


    "Plastik" an sich ist für diese Raupen eine art Frühstücks-Angebot :rolleyes:
    Egal ob überlackierter Dichtungskitt zwischen den Blechen im Auto
    oder Gummidichtung am Kühlschrank; selbst die mitgelieferte Plastikschale
    hält diese Tiere NICHT auf !
    Also VORSICHT beim Umgang und immer
    in Alu- oder Blech-Behältern aufbewahren :gut




    Weitere Bilder und Infos findet Ihr im Forum unter:
    Die Tebo-Larve


    gruß rüdl