aal anfüttern

  • Hallo papajörg,


    deine Hilfsbereitschaft in Ehren, aber der Karpenjäger, dem nach Aal gelüstete, wurde am 23.03. wegen unflätigen Verhaltens, unehrenhaft, vom Hof gejagt. Da unser Held aber, laut seiner Ankündigung, durch die Hintertür wieder reinkommen wollte macht dein Beitrag durchaus Sinn. Außerdem werde ich deinen Vorschlag demnächst mal aufgreifen.


    Gruß Huatsepp

  • lach... sorry hab heut morgen nur den ersten beitrag gelesen und nicht das komplette posting... sonst hätte ich mir das ganze gespart... aber konnte vielleicht einen guten tipp loswerden.. auch wenn ich hin und wieder bandwurmsätze schreib..... ohne das ich irgendwelche rechtschreibdingensbumsensfehler beachte..... die können nämlich zur allgemeinen belustigung behalten werden..... fg..... hoff das ich trotzdem nen guten tipp geben konnte... wie gesagt.... steht derzeit alles in der aktuellen ausgabe vom neuen blinker.... ( ausgabe märz)
    das ganze hat mir auch schon kopfzerbrechen gemacht ( was die barsche betrifft) . vor allem hat man 2 fängige köder für breit und spitzkopfaale... wurm spitz köfi breitkopfaal...... und zur not beissen auch noch die zander.....fg
    gruss joerg

    Nicht jeder Tag iss fangtag, aber es gibt auch tage da fängt man garnichts....aber auch solche tage machen einen angler an erfahrung reicher....... fg

  • Moin, Moin


    Mensch Leute nun kommt mal wieder runter. Ihr habt ja fast das Thema, um das es hier eigendlich geht vergessen. Wie und womit füttert ihr den Aal denn nun an? Ich habe es mit Lockstoff schon versucht es hat gut gebissen, bin mir aber nicht so sicher ob ich es richtig angewand habe. Macht mann das Zeug auf den Wurm oder muß mann es injizieren. Ich habe 1ml in einer Spritze aufgezogen, den Rest der Spritze mit Wasser aufgefüllt, ein bischen durchgeschüttelt und um die Angelstelle ins Wasser gesprüht. Das alle 30 min. Ob das nun an dem Zeug lag weiß ich nicht, jedenfalls hatts ganz gut gebissen (7 Stück). Bei meinem Kummpel habe ich gelacht, :-)) :-)) :-)) der hat so`n Lockstoff ölhaltig gehabt. Er hat das gleiche getan, jedenfalls hat das Zeug die ganze Nacht oben auf dem Wasser geschwommen. Ihr glaubt garnicht wie die Angelstelle gestunken hat. Zum Glück saß er ein ganzes Ende weit weg. Bei uns passieren so´ne Pannen öfter mal und genau deswegen macht angeln auch so`n spass. Eben immer locker drauf. Das funktioniert nicht im Fluß, deshalb würde mir mal interessieren ob mann den Wurm damit beträufeln oder injizieren muß. Habt ihr vieleicht noch andere Tips oder Methoden ?


    MfG Silvio

  • Also aalangeln tu ich für mein leben gern, aber angefüttert habe ich noch nie und auf lockstoffe verzichte ich da eigentlich auch völlig. Ein kollege meinte mal, daß man mit lockstoffen bei aalangeln recht sparsam umgehen sollte, weil die sensible nase sonst den "faulen braten" riecht. klang einleuchtend, ist aber halt bloß hörensagen. Bei den jungs, die mit reusen arbeiten hab ich mal gesehen, daß die selbstgepanschte lockstoffpampe in ein stück damenstrumpf getan haben, damit der erste aal in der reuse es nicht einfach wegfrißt und somit die wirkung verpufft. So eine konstruktion könnte eventuell auch wie ein futterkorb an der montage angebracht werden.... Diesen gedanken werde ich jedenfalls mal weiterspinnen, da er eigentlich einen versuch wert sein könnte. Allerdings fürchte ich, daß auch ich in meinen jahren aalangelei über keine gute lösung für das barschproblem gestolpert bin. die beste methode ist wohl ein gewässer zu wählen, in dem relativ wenige barsche vorkommen(zumindestens lokal am angelplatz). Meine heimliche befürchtung ist, daß dein problem mit den barschen durch lockstoffe und ähnliches eher größer wird, da ein einzelner wurm keinen schwarm wirklich zu einem standortwechsel um deinen hacken nötigt, ein haufen leber-fisch-würmer geschnetzeltes hingegen nach einem guten familienessen duften dürfte.


    Eben wo ich diesen satz geschrieben habe fällt mir da doch noch eine methode gegen die barsche ein, die auch deine duftbombe verwirklicht. die antwort heißt pöddern. Sofern es an deinem gewässer erlaubt ist das eventuell einen versuch wert. barsche haben ja keine zähne und können daher problemlos machen, was sie wollen. ;-)


    PS: Mit dem edit habe ich nochmal rechtschreibfehler korrigiert, um die es in diesem thread ja irgendwie auch geht ;-)
    Wer trotzdem noch welche findet darf sie behalten oder gibt sie beim fundbüro ab ;-)

  • Vielleicht würde ja ein futterkorb helfen der zu ist mit einen stück leber oder sonstigen fleisch ;-) dann als hakenköder wurm oder köfi mit einer stiro kugel :-D


    Mfg Marcel.

    Leben heißt auch Risiko, große Ziele, große Opfer, Garantien gibt’s nirgendwo.
    Keiner, ist besser als der andere, denn der Tot wartet aufjeden....

  • hallo zusammen,
    jetzt habe ich mir mal den ganzen Thread hier nochmals durchgelesen. Man oh mann sage ich da nur.


    Zwischenzeitlich hat mir ein guter Freund von einem Bericht im "Blinker" etwas erzählt, wonach es Angler gibt, die mit gemischtem Köder am Haken, Wurm und Fischfetzen, den Aal locken wollen und ein anderer verwendet einen Futterkorb mit Heringsfetzen.


    Nun ich bin sicher, dass diese Angelfreunde Erfolge erzielt haben. Da zum Angeln das Probieren immer neuererer Methoden dazu gehört, ist das auch in Ordnung. Um aber der Wahrheit vollends die Ehre zu geben, möchte ich auch gleich berichten, dass ich es auch schon versucht habe, mit Mischköder den Aal zu locken.
    Meine Versuche waren jedoch nicht so sehr erfolgreich, als dass ich jetzt nur noch Mischköder verwende. Der Wurm bleibt mein Favorit.
    Meine Anfütterung sieht so aus, dass ich auch häufiger mit dem Futterkorb arbeite, den ich mit zerhackten Würmern fülle und etwas, um der Sache mehr Substanz bzw. Festigkeit zu verleihen , mit aufgeweichtem Brot oder Brötchen mische.


    Den Erfolg würde ich mit "zufriedenstellend" bezeichnen. An manchen Tagen beißen die Aale nur auf die Futterkorbmontage und an anderen wieder nur auf die normale Wurmmontage.


    Einen Trend dahingehend, dasss die Mischfütterung oder die eine oder andere Methode fängiger wäre, kann ich bei allem Optimismus leider nicht feststellen. Für mich bleibt alles beim Alten. Wenn das Eine nicht geht, probiere ich das Andere.


    So ein wenig ist das wie bei uns Menschen. Mal trinken wir 4 Wochen nur Bier und mal 4 Wochen nur Wein . Oder wir lassen es ganz aus.


    Warum sollten Aale anders sein ? :-D


    Gruß
    Osmar

  • hey


    also mit den barschen da kann ich dir weiterhelfen:


    du nimmst ne pressluftflasche, ne taucherbrille un en langen stock. Sobald ein barsch an deine rute gehen will, jagst du ihn weg!!


    allerdings gibt es einen nachteil!!


    da wird dann auch kein anderer fisch mehr beisen


    gruß



    ben

  • Hallo Boardies!
    Auch wenn diese Beiträge uralt sind, finde ich, sind sie es Wert, sie wieder aus der Versenkung zu holen. Schon aus dem Grund, weil es mich A) interessiert, und B) weil ich es praktiziere.
    Gezielt anfüttern tue ich seit 2009, nachdem ich in irgendeiner Angelzeitschrift einen Beitrag dazu gelesen habe. Seitdem fische ich nur noch mit frischer Leber als Hakenköder und einem Mix aus gehackten Würmern, gehackter Leber, etwas Blutmehl, gehackte Fische und etwas Paniermehl zum Binden der Zutaten als Anfutter. Ich werfe die etwa apfelsinengroßen Bälle direkt an die Stelle, an der mein Hakenköder liegt, oder im Fluss etwas davor.
    Ein sehr großer Vorteil mit Leber zu angeln ist der, dass man viele der Fischarten ausschließt, die man sonst als Beifang auf Wurm fängt. Döbel, Karpfen und Waller sind bisher die einzigen Arten, die ich bisher als Beifang gehabt habe.
    Nachteile der Leber sind, dass man sie alle 20-30 Minuten als Hakenköder wechseln muss, da sie sehr schnell ausgewaschen ist. Und somit kaum noch Lockwirkung hat. Ein weiterer Nachteil ist, man muss sie immer frisch kaufen, da aufgetaute Leber aus dem Froster kaum bis gar nicht am Haken hält und nur als Anfutter taugt.


    Wie eingangs schon geschrieben, sind die Beiträge schon alle älter. Was habt Ihr zwischenzeitlich für Erfahrungen gemacht?
    Besonderes Interesse meinerseits liegt auf Sprays oder Dips, die immer angepriesen werden, als ob man damit eine Fanggarantie erhält.
    Ich habe damit noch nicht einen Fisch überlisten können.
    Schreibt doch bitte mal etwas dazu. Nach Möglichkeit mit genauer Artikelbezeichnung.


    Aufgrund der Tatsache, dass die Grundeln auf dem Vormasch in unseren Gewässern sind, habe ich mir für dieses Jahr vorgenommen, diese gezielt zu beangeln, um sie später dafür zu nutzen, um die Aale anzufüttern.


    Einen netten Gruß aus dem schönen OWL!
    Klopfer

  • In der Tat, der Tröööt hier ist schon etwas älter.
    Dennoch werde ich Dir gern meine persönlichen Erfahrungen mitteilen.


    Ich befische den Aal nun schon gut 20 Jahre als nahezu Hauptzielfisch....zu 99% in kleineren Teichen, Weihern und Tümpeln.
    Flüsse hab ich in der Zeit eher selten bis gar nicht auf Aal gezielt befischt, daher beschränke ich mich auch nur auf stehende Gewässer.


    Diverse Lockmittelchen in Form von Dips/Sprays/ölen hab ich in der Zeit sicher mal hier und da probiert.
    Ich muss allerdings gestehen, daß dies eher aus einer Laune (oder besser Beißflaute) heraus entstanden ist, einfach um mal zu schauen ob ich damit vielleicht doch noch nen Biss bekomme.
    Wenn ich nunmal meine ganzen Statistiken der letzten 20 Jahre so anschaue (ja ich führe sie seitdem sehr akribisch) war da nicht ein einziger Aal dabei den ich damit verführen konnte.


    Daher hab ich es vor etlichen Jahren damit sein gelassen....weder füttere ich an noch benutze ich gefüllte Futterkörbe für den Aalfang.
    Das mag sicherlich hier und da durchaus funktionieren keine Frage, aber


    1.) ist nicht jeder Tag gleich
    2.) auch Aale haben mal "keinen Bock"
    3.) der Stoffwechsel der Aale (Verdauung/kleiner Magen) ist sehr langsam und durch Futterkörbe/Futternetze bestünde die Gefahr, daß sich die Fischer eher daran orientieren und auch festbeißen (siehe Prinzip Pöddern) als an meinen Hakenköder



    Von daher tu ich das Gleiche wie seit eh und je...ich benutze lediglich einen Hakenköder (Wurm, Fischfetzen oder für Großaal ausnahmslos ganze Köderfische von ca. 15cm).
    Und bisher bin ich damit nicht schlecht gefahren.


    Auf der anderen Seite fehlt mir hier natürlich der Gegenbeweis (was wäre wenn...) mit obigen Lockmitteln oder Anfüttern.
    Da ich aber wie schon erwähnt damit nie irgendetwas Positives erwirken konnte (stinkende Finger zähl ich nicht dazu :-P ) und das immer von irgendwelchen Faktoren (Wetter, Beißlaune, andere Angelstelle usw.) abhinge die ich kaum bis gar nicht steuern kann, bleibt das für mich einfach etwas, was ich zum Aalangeln einfach nicht brauche und dafür auch kein Geld ausgebe.

    Was ist der Unterschied zwischen Latein und Anglerlatein? Latein ist eine tote Sprache, im Anglerlatein wachsen die Fische aber noch.

  • habe auch schon diverse Male den Versprechen der Hersteller solcher Lockmittel und den angeblichen zufriedenen Nutzern geglaubt.
    Aber versprochen haben sie sich alle....


    Ich hab aber herausgefunden, wozu die Lockstoffe tatsächlich nützlich sind......:


    Ich gebe sie in die Hände meine Nachbarangler.....erzähle die dollsten Fanggeschichten und freue mir ein zweites Loch in den Allerwertesten, wenn sie das Zeug hoffnungsvoll nutzen.
    Die Aale beißen dann bei mir! :-))

  • Ich habe so ein Zeug auch mal probiert, aber ohne Erfolg. Allerdings gab es vor einigen Jahren eine Situation, die ich wohl nie vergessen werde.


    Wir waren zu dritt am MLK auf Aal angeln. Ein Bekannter und ich fischten ganz normal mit Tauwurm ohne Lockmittel. Ein guter Kumpel damals hatte so ein Spray dabei was er großzügig auf seine Würmer sprühte (2-3 Sprühstöße) Der Wurm hat richtig nach Sch*** gestunken und das Zeug hat den Wurm auch äußerlich zugesetzt (verätzt?) Er fing damit aber in einigen Stunden soweit ich noch weiss 3 Aale und hatte noch einige Bisse (was für den MLK bei uns sehr sehr gut ist) Mein Bekannter konnte einen Aal landen und ich hatte nur einen Fehlbiss. Die Angelstellen waren relativ dicht zusammen...ok manchmal entscheiden hier nur wenige Meter über Erfolg, aber es war schon irgendwie merkwürdig.


    LG

  • Es wird ja auch immer gesagt, der Aal hätte eine extrem feine Nase! Aber der 'Geruch' dann auch zusagt???
    Ich stelle mir vor, ich öffen eine Banane und es riecht nach Rosenkohl!!!
    Allein wenn ich manchmal den Kühlschrank öffne und meine Frau hat mal wieder einen 'sspziellen' Käse gekauft, der in drei zusätzlichen Umverpackungen ist. Dennoch riecht man einen Duft, der an den Bierschi... einer dreitgigen Dauerfeier erinnert! Bäh.....


    Ein Bekannter schwörte auf Lebertran mit Knobi....hab's ihm nachgemacht. Erfolg gleich Null.
    Oder das Spray, dessen Geruch gegen die Genfer Konventionen verstößt....Käsefüsse einer 105 Jahre alten Kaukasin wären dagegen eine Aromatherapie...


    Nee, für mich gehören Lockstoffe ins Reich der Phantasien.


    Genau wie immer wieder neue Kunstköderkreationen. Sie sollen in erster Linie den Käufer ansprechen. Der Fisch knnte beißen, oder auch nicht.

  • Ich danke Euch für die zahlreichen Antworten!
    Also, wenn ich mir Eure Beiträge genau durchlese, ist es nur der Hersteller, der uns Angler anfüttert mit seinen hochgelobten Wundermitteln.
    Das bedeutet für mich also, ich füttere die Aale klassisch an, also mit Futterballen, oder, wenn ich mal keine Lust habe mir die Finger schmutzig zu machen, mit einem Blutschwamm oder einem Stück Leber im geschlossenen Futterkorb.


    Da gibt es in diesem Forum doch Leute, die behaupten, hier wird nicht geantwortet. Das kann ich als "Greenhorn" verneinen. :zunge:


    Mit besten Grüßen
    Klopfer

  • Also an dem " gut richen können " der Aale da ist schon was dran.


    Ich hab mal einen Bericht gesehen, wo die Fischer in Amiland in ihre Korbreusen tote Krebse legen, ich glaub es waren Feilschwanzkrebse.
    Falls sie sich so schreiben. ;)


    Und da die zwischenzeitlich geschützt sind, sie kommen einmal im Jahr ans Ufer um zu laichen, haben die Fischer nun weniger Aal
    gefangen.


    Die Alternative ist jetzt, das es der Industrie gelungen ist ein Gel zu entwickeln was genauso ..stinkt.. und es soll ganz gut
    funktionieren.
    Nur die Kosten sind gestiegen, denn die Krebse gab es umsonst .

  • Hallo Olaf!


    Ich habe mal einen Bericht im Fernsehn gesehen, wo Angler am NOK Aale am helllichten Tag mit Wollhandkrabben-Fleisch gefangen haben.
    Ich glaube, einer der Angler hatte auch immer einen gewissen Vorrat in seiner Badewanne oder in einem geschlossenen Kübel. Leider habe ich den Beitrag nicht mehr gefunden. Dafür aber diesen HIER.


    Mit besten Grüßen aus dem schönen OWL!
    Klopfer

  • Also, wenn ich mir Eure Beiträge genau durchlese, ist es nur der Hersteller, der uns Angler anfüttert mit seinen hochgelobten Wundermitteln.


    Moin Klopfer,
    ich denke auch, dass du mit deiner Aussage den Nagel auf den Kopf "geklopft" hast. ;-)


    Es ist eigentlich immer das gleiche, fange ich mit z.B. einem vermeindlichen Lockstoff den ich an einem Angelplatz einsetze an dem ich vorher wenig gefangen habe, schreibe ich dies dem Lockstoff zu. Der Vergleich zum "ohne Lockstoff" angeln an diesem tag fehlt mir aber. Sitze ich beim nächsten mal wieder an der gleichen Stelle ohne den Lockstoff und fange weniger bis gar nix liegts am fehlenden Lockstoff. Das selbe mit Lockstoff, dann liegts am Wetter, am vollen Mond, am Ostwind usw. und irgendwann versucht man es wieder ohne Lockstoff und es beißt.


    Ich ritze beim Angeln mit Köfi den Fisch ein, und das läßt mch genug hoffen. Ob die Räuber das jetzt gut findet und eher beißen als bei einem nicht angeritzten Köfi, lass ich mal dahingestellt.


    Ich hatte auch ne Zeit am Forellensee, da hab ich son Spray auf die Maden gesprüht und die Forellen haben gebissen, also war die Pulle immer dabei, auch wenn die anderen auch ohne Spray gefangen haben. Ein anderes mal haben sie nicht gebissen, weder auf meine Duftmaden, noch auf die normalen Maden der anderen. Die Flasche ist lange leer und ich hab auch keine neue gekauft. Aber vieleicht, wenn ich mal wieder so durch den Angelladen schlender und nicht weiß was ich sonst kaufen soll, landet so was wieder in meiner Tasche. Und dann wird es bestimmt auch wieder benutzt :whistling: .


    Auch beim Aalangeln früher als Stepke, haben wir Tage vorher zermatschte Fische im Nylonstrumpf (ja Mutti, :mahn: ich hätte vorher fragen sollen ~:-( ) versenkt. Mehr gefangen haben wir nicht, entgegen den Berichten aus der Anglerbild. :whistling:


    Das ganze läßt sich weiterführen hin zu Futterfarben, süß, salzig, fettig usw.


    Aaaber eins macht es auf jeden Fall solche Dinge ausprobieren zu wollen, ein gutes Gefühl vor dem Angeln mit richtig kribbeln im Bauch, weil DER TAG/DIE NACHT am Wasser muß es bringen.


    .....ob es denn so wird, weiß man erst nach dem Einpacken und das ist auch gut so :D


    Gruß
    André

    Grüße vom Bully


    Der Abschied ist der traurigste Teil einer Freundschaft.


    Fehmarntreffen April 2018...... war wieder dabei!!! :thumbsup::laola::thumbsup: .

  • Stimmt schon mit den Wollhandkrabben, die Aale und auch andere Fischarten haben sich darauf eingeschossen.
    Das Gleiche wird wohl mit den Grundeln kommen..oder ist schon so.


    Im Tidenbereich der Elbe wird mit Krabben oft auf Aal gefischt, zum Teil gibts dort sogar ein paar Händler die sie als Köder verkaufen.
    Die meisten werden sie sich aber wohl selber sammeln.


    Hier bei uns an der Elbe ist das leider nicht möglich, da ist nix mit Tide um die kleinen Exemplare der Krabben zu sammeln.
    Da bleibt leider nur der klassische Köder in ausreichender Menge, 90-5% davon geht an die Krabbler, der Rest fällt auf normale Bisse von Fischen.



    Man liest auch immer wieder in diversen Zeitschriften, man solle den Köder öfter mal wechseln, da Aale einen sehr guten Geruchssinn haben und nicht zwingend als Aasfresser gelten.
    Ich finde solche Aussagen immer wieder belustigend, denn sie widersprechen sich selbst.
    Der Aal hat ne gute Nase, keine Frage.
    Der Duftspur unseres Köders die er wittert wird er aber auch erstmal nachgehen müssen (Hunger und Appetit vorrausgesetzt) und das kann je nach Gewässer schonmal etwas dauern.
    Wechsel ich nun sagen wir mal alle 20-30min die Köder, entziehe ich dem Aal auch die Duftspur. Es ist dann gut vorstellbar das sich der Aal, welcher vorher noch unserem Köder folgte, sich nun nach einer
    anderen Beute durchschnüffelt.
    Der Wurm muß auch nicht immer quicklebendig sein oder der Köderfisch topfrisch...für mich sind das nichts als Ammenmärchen.
    Unter natürlichen Bedingungen (also ohne unsere ausgelegten Köder) ist auch nicht sofort ein Räuber zur Stelle, wenn ein Fischchen mal verendet.


    Meine Köder liegen gewöhnlich mehrere Stunden ohne Wechsel oder Kontrolle im Wasser, bei Köderfischen auch oft die ganze Nacht.
    Nicht selten hab ich meine großen Aale erst nach 4 oder 5 Stunden gefangen und der Köderfisch lag die ganze Zeit im Wasser und war sicher auch mal stocksteif (zb bei Barsch als Köderfisch).
    So verkehrt kanns also nicht gewesen sein die Köder einfach mal länger drin zu lassen, wenn dann irgendwann ein Biss erfolgt.
    Und falls nichts gebissen hat, war auch kein Zielfisch hungrig unterwegs.
    Dagegen helfen dann auch keine Lockmittel mehr. ;-)

    Was ist der Unterschied zwischen Latein und Anglerlatein? Latein ist eine tote Sprache, im Anglerlatein wachsen die Fische aber noch.

  • Moin moin,


    ich halte von den ganzen Lockstoffen persönlich auch nicht viel. Das Problem bei der Sache ist natürlich, dass es die Leute gibt, die nur ohne Lockstof angeln, die, die nur mit Lockstoff angeln und die, die nur mit Lockstoff angeln, wenn sie schon 10 Stunden am Wasser sitzen und sowieso nichts geht.
    Eigentlich müsste man mal ein Jahr jeweils ne Rute mit und eine ohne Lockstoff angeln und somit zu einem halbwegs aussagekräftigen Ergebnis kommen. Ich würde es gerne machen, wenn das Geld stimmt. :-D Ansonsten bin ich da nicht so heiß drauf, obwohl es interessant wäre. Vielleicht erbarmt sich ja wer anders?


    Schöne Grüße


    Der Mac