• Steinbutt


    lat.Name: Psetta maxima (L.)



    Erkennungsmerkmale:


    Der Steinbutt ist von den anderen Plattfischen sehr gut
    zu unterscheiden.Er hat einen beinahe kreisrunden Körper,
    dessen Oberseite schuppenlos,jedoch mit großen,deutlich
    fühlbaren Höckern besetzt ist.Die Unterseite ist weiß.
    In der Veränderung seiner Färbung ist der Steinbutt äußerst
    wandlungsfähig.Er kann sich farbmäßig fast jedem Untergrund
    anpassen.Der Steinbutt ist linksseitig.Sein großes Maul ist dicht
    mit scharfen Zähnen besetzt.


    Lebensweise:


    Steinbutte können bis zu einem Meter lang werden,in der
    Ostsee aber selten über 50cm.Sie sind die Schwergewichte
    unter den Plattfischen.Sie leben in ca.20--70m tiefen Wasser
    meist über steinigem oder über Mischgrund.Steinbutte wühlen
    sich tagsüber nicht in den Sand ein.Die Standplätze sind die
    Kanten von Sand-und Krautbänken,sowie tiefe Rinnen.Er ist
    sehr standorttreu.
    Die Laichzeit zieht sich von April bis zum August hin.Sie kommen
    dann in kleinen Gruppen ins küstennahe Wasser.


    Verbreitungsgebiet:


    Fast alle Küsten Europas.Ärmelkanal,britische Inseln und südliche
    Nordsee,Schwarzes Meer,Mittelmeer.In der Ostsee bis rauf nach
    Finnland.Ist in der Ostsee aber seltener vertreten.


    Ansprüche ans Wasser:


    Mäßig warme nicht zu tiefe Gewässer.


    Hauptnahrung:


    Sandaale (Tobis),Grundeln,Jungfische wie Dorsche,Schollen,Kliesche,
    Flundern,Krebse,Muscheln.


    Bevorzugte Köder für den Fang:


    Watt-und Seeringelwürmer,Fetzen aus o.g.Fischen.


    Fangarten:


    Brandungs-und Bootsangeln mit Brandungsvorfach oder
    Buttlöffel.
    Stellnetze,Langleinen,vom Kutter mit der Drehwade.


    Bedeutung als Angelfisch:


    So gut wie keine Bedeutung.Es sind Zufallsfänge,die beim Brandungs-
    angeln oder beim Pilken auf dem Kutter an den Haken gehen.Der
    Steinbutt stürzt sich auf alles was sich bewegt.Daher muß der Köder
    stets in Bewegung sein.Nach dem Anbiss nicht sofort anschlagen,laßt
    den Fisch den Köder schlucken.Der Steinbutt ist ein sehr wehrhafter
    Fisch.
    Nach dem Fang sofort töten,dann ein Kehlschnitt.Damit der Fisch gut
    ausbluten kann und der Geschmack des festen,weißen Fleisches
    erhalten bleibt.Kühl lagern.
    Bei der Versorgung des Fisches sollte,wie bei allen Fischen,ein
    scharfes Messer verwendet werden.Ob man die Haut der Oberseite
    abzieht,muß jeder selbst entscheiden.
    Er ist ein sehr geschätzter Speisefisch,der entsprechend teuer
    gehandelt wird.


    Fangorte in Deutschland:


    Nord-und Ostsee über steinigem oder gemischtem Grund.Meine
    letzten beiden Steinbutte habe ich über Sandgrund in ca.6-8m
    Tiefe mit dem Buttlöffel in der Eckernförder Bucht gefangen.
    Ostsee--Walkürengrund bei Grömitz,das Gabelsflach in der Kieler
    Förde.
    Nordsee--im Osten der Helgoländer Düne und weiter draußen im
    Osten und Südosten von Helgland (Bootsangeln).
    Gewässer vor der dänischen Westküste (Tipp für Urlauber).


    Das internationale Mindestmaß beträgt 30cm (Nordseekonvention).


    Flunder

    Watt wär`n wa ohne Wattwurm?


    SAV Kanalfreunde Kiel e.V.


    Der Müll muß mit !!


    war super

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