Aalfangverbot in Ba-Wü für Rhein und Nebenflüsse?

  • Hallo zusammen :)

    Guckt euch das hier mal an:

    Aalfangverbot in Ba-Wü

    Ich glaub ich spinne!
    Was soll denn das?
    Weiß von euch jemand was darüber?
    Diese Aussage ist ja kaum noch vager zu formulieren.
    Rückstände...Schadstoffe...blablabla
    Butter bei die Fische! Worum gehts denn genau?
    Dioxine? PCB?
    So ein Mist sollte sich mal unser Vorstand trauen auf die HP zu setzen!
    Das sind keine Informationen sondern Scheißhausparolen, die nur zur Verunsicherung der Mitglieder führen.
    Auf der HP des Badischen Fischereiverbandes ist nicht die kleinste Andeutung darüber zu finden, auch nicht sonstwo!

    Zudem....
    Am Freitag lief auf VOX ein 2-stündiger Beitrag über Aquakultur.
    Da ging es auch unter anderem um Aale.
    Gezeigt wurde eine Aquakultur, die aus Glasaalen vorgestreckte Aale von ca. 20cm ziehen, die dann als Besatzfische dienen.
    Die EU beteiligt sich finanziell an diesem Programm.
    Berufsfischer und Vereine können dafür Fördermittel beantragen.
    Es wurde ebenfalls gesagt, daß ab 2012 mindestens 60% der in der EU gefangenen Glasaale wieder als Besatzfisch in die Flüsse zurück müssen.
    Im nächsten Jahr wird mit einem Verbot gerechnet, dass den Verkauf von Glasaalen aus der EU nach China usw. untersagt.
    Es wird dann damit gerechnet, dass der Preis von einem Kilo Glasaal von zur Zeit rund 900 Euro auf ca. 300 Euro fällt, was dann eine finanziell erschwingliche Besatzpolitik möglich macht.

    Nein...ich reg mich grade überhaupt nicht auf..

    Gruß
    Norbert

    Es gibt zwei Dinge, die man nicht ändern kann: Die Frauen und das Wetter.
    Also warum darüber aufregen?

    Fehmarn vom 11.12.2022 - 15.01.2023:thumbup:

  • Hier steht auch was

    http://www.fv-ilvesheim2000.de/?e=19&PHPSESSI…275dtj4gkqthip4

    Davon mal ab: Hat schon mal jemand gesehen, das bei Tests von Gemüsebelastungen der sofortige Kauf untersagt worden ist?

    Und dann der Ausspruch: 60% des Glasaalfangs müssen für BEsatzmaßnahmen genutzt werden!!!!

    Erst wenn 99% des Glassaalfangs verboten werden und nur noch ein 1% für Besatzmaßnahmen entnommen werden, dann kann sich der Aal erholen.

    Und wenn für das Kilo Glassaal 1 Mio. Euro geboten werden,......dann muss man aber auch Strafen verhängen, die jeden am Fang beteiligten Fischer auch dermaßen treffen, dass er es sich zigmal überlegt, ob er einen Glasaal fängt oder nicht!!!

    Aber es ist unssinnig darüber zu diskutieren, da die, die die Gesetze machen, dieses nicht nach vernunft-ökologischen Gründen machen, sondern nach Profitableren...!

    Ich freue mich, wenn es regnet.

    Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.


    Karl Valentin, deutscher Humorist * 4.Juni 1882; † 9.Februar 1948

  • so ein krampf..... komisch... das jetzt wo der aal plötzlich zu wenig wird, alles getan wird, das man ihn zurücksetzt.

    die jahre davor, als es hieß der aal ist rückläufig, das wurden weiter glasaale fleissig weiter nach china verkauft... und solang da noch tonnenweise weieterverkauft wird, solang kann der kleine mann weiterhin seine aale mit der rute fangen. ich hab in meiner kurzen anglerkarriere bisher 4 aale gefangen, die zusammen nichtmal nen kilo hatten... und dann dafür vergleich wieviele auf nen kilo glasaal nach china verkauft werden, dann sollen sie mir ans bein pinkeln..... iss doch genau das gleiche wie mit dem rauchen.... überall wird es verboten.... in der öffentlichkeit.... aber auf die steuereinnahmen will der staat nicht verzichten, denn sonst würde er das rauchen komplett verbieten, wenn es ihn um das gemeinwohl der bürger gehen würde. wird nichtmehr lange dauern, dann verbieten die uns das atmen...denn da sind feinstaub, kohlenstoffe und ganz zu schweigen kohlendioxid drinnen...nicht damit wir schuld sind an der globalen erwärung, nur weil wir schnaufen.
    ich kann mich noch gut an die zeit erinnern.... Tschernobyl.... danach wurde auch gewarnt, pilze zu verzehren, warum auch immer... komischerweise , kartoffeln,mais, getreide und anderes gemüse durfte man ohne bedenken weiteressen, obwohl auf den feldern rund um die wälder wuchs.

    immer das gleiche.... grosss blablabla...wegen dem kleinen mann...die grossen lachen sich eins...wir kleinen müssen kuschen.... nix da.... weiter gehts mit den aalen.... *meine meinung*

    Nicht jeder Tag iss fangtag, aber es gibt auch tage da fängt man garnichts....aber auch solche tage machen einen angler an erfahrung reicher....... fg

  • Aber Aufschreien, wenn die Japaner Wale fangen!!!!

    Manche haben halt eine Intelligenz, wie eine Scheibe Toastbrot oder Scheuklappen groß wie Kinoleinwände!!! Solange der Film interessant genug ist, interessiert es nicht, ober zwei Reihen weiter jemand ums Überleben kämpft!!!

    Ich freue mich, wenn es regnet.

    Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.


    Karl Valentin, deutscher Humorist * 4.Juni 1882; † 9.Februar 1948

  • *loooooooooooooool*
    Na für den Arterhalt eine äussers sinnvolle regelung :piep: :piep:
    Wenn kein Angler mehr aale fangen darf, ist der Anreiz zum Besatz natürlich immens, vor allem bei den Besatzpreisen.

    Ist da jetzt an mir was vorbeigegangen oder werden jetzt scho gerüchte zur gesetzmässigkeit erklärt ?
    Zu schwer belastet...... da kenn ich in dem zusammenhang nur verzehrempfehlungen jedoch kein allgemeines fangverbot :piep: :piep:

    Vor allem wenn das Gesetz denn tatsächlich existieren sollte, au no rückwirkend ???
    ........Bullshit........ aber wär ja nix neues ;) Das nachtangelverbot hatte auch so "einleuchtende Argumente" um es jahrelang aufrechtzuerhalten.
    In demfall gehn ma Heringe fangen Norbert, was meinst ?

    Greetz Harry

  • Zitat

    In demfall gehn ma Heringe fangen Norbert, was meinst ?

    Hi Harry :)
    Wann solls losgehen? ;)
    Nach Holland sinds "nur" rund 830km :D

    Gruß
    Norbert

    Es gibt zwei Dinge, die man nicht ändern kann: Die Frauen und das Wetter.
    Also warum darüber aufregen?

    Fehmarn vom 11.12.2022 - 15.01.2023:thumbup:

  • Also Aalfangverbot für rhein müsste zwangsläufig ja auch aalfangverbot für den Bodensee heissen, oder.......
    Da würden sich aber die Berufsfischer bedanken, da das am See ja durchaus noch ein erwerbszweig ist.
    Bei jährlich sinkendem Felchenfang die aale komplett streichen, des heisst die marketingschiene für geräucherte Brassen ankurbeln *lach*

    Aber wenn man meint mit gesetzlichen Schnellschüssen was zu bewirken, bitteschön....... vieles lernen wir deutschen ja leider nur aus erfahrung *fg*

    Norbert, da müss ma die Herrn Heringsfischer fragen, wann da saison is, aber wenns ned auf Hering klappt fahrn ma halt no a bissl weiter und versuchens auf heilbutt, soll ja mittlerweile wieda ordentliche Bestände geben :D

    Greetz a spätzle ;o))

  • Zitat

    Original von Flunder
    Hey,ihr beiden,


    Vorsicht!Massenfänge!!

    Mit Petri Heil
    Flunder

    Mönsch Jürgen...natürlich nur so viel, wie wir dann vor Ort futtern können. :D
    Hab ich übrigens nie anders gehalten...."Fleisch machen" im urlaub...das geht für mich gar nicht.
    Dewegen fische ich gern mit Fliege auf Hering...dauert so länger bis die Pfanne voll is! :angler:
    Muss aber jeder selbst entscheiden...;-)

    Gruß
    Norbert

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    Also warum darüber aufregen?

    Fehmarn vom 11.12.2022 - 15.01.2023:thumbup:

  • Zitat

    Also Aalfangverbot für rhein müsste zwangsläufig ja auch aalfangverbot für den Bodensee heissen, oder.......
    Da würden sich aber die Berufsfischer bedanken, da das am See ja durchaus noch ein erwerbszweig ist.

    Völlig richtig erkannt!
    Es heisst ja ausdrücklich "Rhein und seine Nebengewässer"
    Bin ja mal gespannt, ob das alles so geschluckt wird.

    Als nächstes kommt dann ein Dorschfangverbot an der schleswig-holsteinischen Ostseeküste,
    da der Kamerad schließlich auch bedroht ist...

    Gruß
    Norbert

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    Also warum darüber aufregen?

    Fehmarn vom 11.12.2022 - 15.01.2023:thumbup:

  • Jepp.......
    aber eines wird aus der verordnung klar, da in deinem Link nur von Belastungen die rede ist, und nicht von einem Bestandsproblem. Der glasaal ist noch nicht belastet und darf deshalb weiterhin in rauhen Mengen abgefischt werden, da sich die Verordnung ja nur auf Schadstoffanreicherungen bezieht, die folglich im Glasaal noch nicht vorhanden sein können.

    Ich denke mal ganz stark, dass da momentan heisser gekocht wie gegessen wird (zumindest hoff). Das einzige ergebnis dass dadurch erziehlt wird, dass durch absolutes fangverbot prozentual noch mehr Blankaale den Turbinen zum Opfer fallen.

    Aber duke was regst du dich eigentlich so auf, gehn aale auch an die Fliege ? *lol*

    Ich werd mich demnächst mal um meine Bodenseekarte bemühen, allerdings vorher peinlich genau die evtl. neuerungen checken, weil bei Fangverbot von Aal is die Karte für mich nicht mehr interessant. Mal schaun was da dann drinsteht ;o))

    Gruß a Schlangenfanger

  • Zitat

    Aber duke was regst du dich eigentlich so auf, gehn aale auch an die Fliege ? *lol*

    Harry...ist mir nicht bekannt ;)
    Aber ich bekenne mich dazu, dass ich gerne meinen Hintern abends am Wasser parke und den Schlänglern nachstelle.
    Ich esse auch für mein Leben gern Aal und schon aus diesem Grund rege ich mich auf :D
    Solange ich nichts Gegenteiliges von zuständiger Kartenausgabestelle (für mich meinen Verein)
    erfahre, werde ich das ab einer Wassertemperatur von >8°C auch weiterhin tun.

    Gruß
    Norbert

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    Also warum darüber aufregen?

    Fehmarn vom 11.12.2022 - 15.01.2023:thumbup:

  • Hallo Leute, also ich kann mir sowas nicht einmal vorstellen das es sowas geben soll Aalfangverbot.Man fängt sowieso in den letzten Jahren sehr schlecht Aale.Also so um 1985 und so da hat man noch sehr gut gefangen, da hatte man so um die 15 bis 30 Stück in einer Nacht und heute kann man froh sein 1 oder 2 in einer Nacht zu Fangen.Ich sage schuld ist die Industrie und nicht der kleine Angler wo ein paar Aale fängt, also ich habe so etwas noch nie gehört das es sowas geben soll.Aber warten wir doch alle mal ab und lassen uns nicht gleich verückt machen.
    Petri Heil
    Stephan

  • Könnt ihr euch noch an den Chemieunfall in der Schweitz erinner.
    Ist schon einige Jahre her,da wurden bei uns die Aale tonnenweise
    zu Deponie gefahren . Etliche Container a. 6 m³ voll mit Aal ,und jetzt
    sind wir Angler an allem schuld. (am Rhein )

    Wago Man mus bereit sein für das Glück und offen für die schönen Augenblicke des Lebens .

  • Nicht nur Aal aber kaum ein anderer Fisch war betroffen.
    Der Giftstoff wurde über dem Grund weiter gespühlt. Du kannst mir glauben
    ich habe es mit eigenen Augen gesehen auf 99 Aale kam 1 Anderer Fisch.

    Bilder gibt es keine dafür wurde gesorgt. Wurde sogar in den Nachrichten gezeigt. Brandfall in der Chemieindustrie das Gift gelang mit dem Löschwasser in den Rhein. ca 1986

    Wago Man mus bereit sein für das Glück und offen für die schönen Augenblicke des Lebens .

    Einmal editiert, zuletzt von Wago (17. Februar 2009 um 14:04)

  • Wago.

    Was andere mit ihren Augen sehn, heißt noch lang nicht das ich es glaube ;-).

    Da wären der Wels,Zander,Barbe,Brassen,usw auch von betroffen.

    Leben heißt auch Risiko, große Ziele, große Opfer, Garantien gibt’s nirgendwo.
    Keiner, ist besser als der andere, denn der Tot wartet aufjeden....

  • Hi zusammen :)

    Es war die Nacht vom 31.10. auf den 01.11.1986 als die Sandoz-Schweizerhalle brannte.
    Es war nicht zu übersehen (wohne nicht weit weg davon), es war ein wirklich gigantisches Feuer.
    Über 1300 Tonnen brennbare Chemikalien unterschiedlicher Art brannten.
    Große Mengen giftiges Löschwasser liefen in den Rhein und färbten ihn auf vielen Kilometern rot.
    Auf rund 80km Länge starben viele Fische (zu über 85% Aale!) und auch viele Kleinstlebewesen,
    aber seltsamerweise meistens Arten, die eigentlich als robust galten.
    Brassen, Barben, Rotaugen usw. starben nur in der Nähe des Löschwassereintritts in den Rhein.
    Mit dem Löschwasser waren grosse Mengen von Thiophosphorsäureester und schätzungsweise 150 kg Quecksilber in den Rhein gelaufen.
    Die Aale starben auf vielen Kilometern Flusslänge.
    Ich habe die Container mit den Kadavern gesehen und auch die Boote, die die toten Fische einsammelten.
    Warum hauptsächlich die als zäh geltenden Aale starben wurde nie ganz geklärt.
    Es wurde vermutet, dass der Aal als fast ausschließlich bodennah lebender Fisch
    am meisten von der Giftwelle, die sich ebenfalls bodennah ausbreitete, abbekommen hatte.
    Die Aale verließen wohl erst ihre Winterverstecke, als es schon für sie spät war
    und sie zu sehr geschädigt waren.
    Die anderen Arten waren vermutlich teilweise vor der Welle geflüchtet oder strebten an die Oberfläche, was beobachtet wurde, und bekamen so weniger ab.
    Vreinzelt wurden auch tote Welse gefunden, was aber vermutlich an dem damals noch geringen Bestand lag.

    Forellenfighter...ich habe dort Dinge gesehen, die dir als Angler das Herz bluten ließen.
    Ich habe gestandene Männer gesehen, die weinten, als sie kescherweise tote Aale aus dem Wasser holten.

    Gruß
    Norbert

    Es gibt zwei Dinge, die man nicht ändern kann: Die Frauen und das Wetter.
    Also warum darüber aufregen?

    Fehmarn vom 11.12.2022 - 15.01.2023:thumbup: