Meine Sicht vom Bärenloch...

  • ...unterscheidet sich kaum von der der anderen Teilnehmer.
    Wirklich schade war es, dass wir letztendlich wieder nur so "wenige" waren - immerhin konnte ich einige neue Gesichter kennenlernen! Und ich kann nur sagen - alles sehr nette, zuvorkommende Menschen. :-D


    Freitag:


    Meine Reise sollte eigentlich am Freitag um 12 Uhr beginnen... Leider fiel mir auf, dass ein Kollege von mir noch die Hälfte meiner Sachen in seiner Garage hatte... Also erst einmal zu ihm hin und die Plörren geholt.
    Dann konnte es endlich losgehen, dummerweise war es mittlerweile auch schon knappe 1 Uhr. Also rauf auf die Bahn (bei bestem Sonnenschein - Gruß an Rainer ;-) ) und nach 5 km schon wieder stehen. STAU!
    Na herzlichen Glückwunsch. Ich hatte mich schon fast damit abgefunden wieder als letzter am See einzutrudeln. Allerdings ging die Stauphase ziemlich schnell vorbei und ich konnte doch noch relativ zügig weiterfahren.
    Immerhin hab ich dieses Mal keinen gebaut. :rolleyes:
    Ich weiß leider nicht mehr wann ich am Bärenloch ankam, nachdem ich noch die Tageskarten gekauft hatte und dabei ordentlich über den Tisch gezogen wurde, aber es war auf jeden Fall später als ich dachte.
    Schließlich war ich dann doch da und konnte Daniel informieren, der mir dann auch Tür und Tor öffnete.
    Daniel, der große und stämmige Kerl, der auf mich immer ein wenig grimmig gewirkt hatte...
    Dieses Bild verflog jedoch sehr schnell wieder, er stellte sich vor und war mir prompt sympathisch! Auch sein Freund "Garry" (sorry dafür ):-P ) war ein netter Kerl, der allerdings zuerst etwas zurückhaltend wirkte und erst nach der dritten Pfeife auflockerte. Auch er wurde mir sehr schnell sympathisch!
    So verbrachten wir dann den Abend/den größten Teil der Nacht vor Daniels Zelt, ohne dass uns auch nur ein Mucks störte.
    Um ungefähr 4 Uhr morgens (!) fielen mir dann doch die Augen zu und ich ging in mein Zelt um etwas zu schlafen.


    Samstag:


    Irgendwann gegen 10 Uhr wurde ich dann wach (geweckt). :-D
    Mit Erschrecken musste ich feststellen, dass es doch noch pünktliche Menschen gibt. Alle waren schon auf den Beinen und putzmunter. Also schnell die Kapuze über die verschlafene Visage und auf zu Rainer um auch ihn kennenzulernen. Auch Rainer stellte sich mir als überaus netter Mensch vor und so plauderten wir erst einmal eine Runde über all das, worüber Angler halt so plaudern. :angler:
    Solange, bis es meinem Magen dann doch zu bunt wurde und er lautstark gegen die Leere in ihm protestierte und meinem Gehirn den Befehl gab "Zum Zelt; Kocher an; Pfannkuchen machen", was dieses auch prompt ausführte. An dieser Stelle ein Tipp für Angler, die nicht auf gutes Essen am Wasser verzichten wollen: Nach einer Nacht im Zelt sind diese Pfannkuchen von Mindamon (Achtung: Buchstabendreher!) echt der Hammer!
    Als das Frühstück schließlich vertilgt war konnten wir auch wieder loslegen. Seitens von Daniel mit der Shisha :gut
    Während der Kochzeit traf auch Max ein, der wohl einmal "Carphunter-Luft" schnuppern wollte, soviele Sachen wie er dabei hatte. Das war man gar nicht gewohnt von ihm :cheers:
    Auch Detlev und seine Frau trafen dann schließlich ein.
    Daraufhin wurde auch erstmal wieder tüchtig geredet und während Daniel und ich versuchten die Karpfen in ihrer Laichzone ausfindig zu machen, wurde Max's neues "Bivy" aufgebaut. Danach wurde auch wieder freudig weitergeplauscht.
    Schließlich baute sich Rainer seine Spinnrute zusammen und machte eine ausführliche Runde um den halben See, leider ohne Erfolg.
    Bis dato war das allgemeine Fangergebnis also NULL. Doch dann kam Max!
    Er hatte seine Rute noch nicht ganz im Wasser, da hielt er schon die erste von vielen wunderschön gefärbten Rotfedern in der Hand!
    Wie kann das nur sein!? Max fängt und niemand sonst?
    Wer hätte ihm das schon zugetraut? ;-) :gut
    Irgendwann gegen Abend, als sich Detlev und Rainer schon verabschiedet hatten, baute Max dann auf Köderfisch mit Pose um, in der Hoffnung doch noch einen Hecht zu ergattern.
    Auch daraus sollte nichts werden.
    Nach einer gemütlichen Sitzung vor Max's Zelt mit Grillen und allem drum und dran bewegten wir uns schließlich wieder in die Gemächer.


    Sonntag:


    Der Sonntag verlief recht ruhig. Wieder keine Bisse dafür eine sehr erholsame Nacht. Zumindest für mich :rolleyes:
    Auch Max verabschiedete sich schließlich und übrig blieben nur drei ratlose Carphunter ohne Plan wo die Carps denn abgeblieben waren und warum sie nicht auf unsere Top-Amino-Boilies mit Extrakten und in meinem Fall sogar mit speziellem Dip verfeinert, beißen wollten.
    Immerhin stand aber auch auf keinem Teil unseres Tackles das Wort "Carp", damit war die Sache klar - wie sollten wir damit auch fangen? Wir waren wohl nicht Carphunter genug. :-))
    Schließlich gegen Mittag begann auch ich meine sieben Sachen zu packen und begang den Heimweg mit dem guten Gefühl ein paar weitere nette Menschen kennengelernt zu haben und in der Hoffnung sie alle mal wiederzusehen.



    In diesem Sinne,
    bis zum nächsten Mal.
    Kris




    P.S.: Bilder folgen, sobald ich mein Handykabel wiedergefunden habe.
    P.S.2: Einige Details fehlen noch, aber ich finde den Text auch so schon zu lang ):-P
    P.S.3: @ Rainer: Chris is der andere ;) Ich bin Kris ;-)

    Ist der erste Fisch ein Barsch, ist der ganze tag am Ar**h!

  • Hut ab, auch von dirn schöner Bericht :gut.
    Schade das ihr keinen Karpfen landen konntet.
    Ligt wohl daran, dass der Zeitpunkt des treffens noch in der Laichzeit lag?


    Selbst bei uns fangen die erst jetzt wieder an zu laufen. Ende der Laichzeit (hoffentlich :rolleyes:).


    Villeicht kann ich ja nächstes mal als "Überraschungsgast" dabei sein ;-)
    Naja Kris, wir werden uns früher oder später schon noch sehen ;).



    Gruß
    Chris

  • Hallo Chris,


    erstklassiger Bericht, meiner muss noch geschrieben werden, hoffentlich finde ich dafür morgen die Zeit. Wir hätten uns dieses WE treffen sollen, waren zwar vom Pech verfolgt , hatten aber viele Bisse, einer kam raus, 2 waren nicht richtig gehakt, einem habe ich im Kraut verloren (auf meine "Lieblingsschnur " , die neue ist noch nicht da ... ) und beim letzten habe ich beim neumontieren gepennt und den Sicherheitswirbel nicht ordentlich zugemacht.



    Die nächte mit der Pfeife und die lustigen Gespräche mit dir waren einfach genial und wurden nur noch von deinen Kochkünsten übertroffen.


    So jetzt gehts erstmal zum essen mit Familie.


    Mfg


    Daniel

  • moin


    schöner Bericht, und zusammen mit allen anderen die bereits geschrieben wurden und denen praktisch nichts hinzuzufügen ist wird das Wochenende sehr gut beschrieben.


    Der erstklassige Geschmack der Pfannkuchen ist aber trotzdem zusätzlich noch mal extra zu erwähnen, solch ein Frühstück würde mich auch sonst mal am See erfreuen^^


    ach ja: @ Rainer, ich heiße übrigens Gereon und nicht Gernot ;-)
    mfg Gereon