Platz zwischen Boilie und Haken

  • Hallo Kollegen,

    ...den Abstand zwischen Haken und Köder laß ich auch immer so 1-1,5cm,damit habe ich bis jetzt gute Erfahrungen gemacht,die Fische hingen bis zum Schluß.

    Aber ma ne Frage zu dem Thema,bei meinen ersten Boilie-Erfahrungen wollte ich möglichst nichts verpassen. War immer ziemlich lang wach(traute dem Frieden mit der Hakmontage nicht ganz) und bekam manchmal nur einzelne Piepser und ganz zaghafte Schnurbewegungen. Anfangs dachte ich das es Schnurschwimmer sind,mitlerweile glaub ich das die Carps den Köder getestet haben? Ist das schon ein Zeichen das man was an der Haarlänge ändern sollte?

    Danke Euch Mathias :gut

  • unterwasserkamera kaufen... neoprenanzug anlegen....tauchausrüstung drauf.... und dann los...dann weisste ob es fische sind die sich für deinen köder intresieren..... ich angel zum beispiel gern mit heilbutt-peletts..... da haben die armen brachsen scho das problem das sie sich vorkommen wie damals die strafgefangenen.... 80 gramm blei.... iss wie damals ne stahljkugel am fussgelenk... hab auch scho den einen oder anderen waller damit rausgepullt..... aber von der erfahrung her: ne brachse verursacht auch die fehlbissmeldungen.... kurz schnur nehmen....dann wieder liegenbleiben...lach... müssen sich ausruhen..... fg.......
    ich würde eher dazu tendieren das vorfach nen paar cm mit sekundenkleber zu versteifen um den selbsthakeffekt zu verstärken, als die länge des haares zu kürzen oder zu verlängern bei1-1,5 cm luft zwischen boilie und ´haken liegst du nich verkehrt.
    gruss joerg

    Nicht jeder Tag iss fangtag, aber es gibt auch tage da fängt man garnichts....aber auch solche tage machen einen angler an erfahrung reicher....... fg

  • Hallo,
    diese "Fehlbisse" sind auch meißtens Fehlbisse, d.h. irgendwas passt mit der Montage nicht, das kann auch die Haarlänge sein!
    Da heißt es dann experimentieren! Das Blei kann zu leicht sein, die Vorfachlänge passt nicht, Haken stumpf, Rig zu auffällig, Schnur nicht abgesenkt, usw.
    Wie gesagt, probieren geht über studieren! ;)

    Gruß
    Lücke

  • Nabend Leute,

    ...danke für die Tips bisher auf meine Frage(können natürlich gern mehr werden)! ;)
    ...lücke Du meint also es waren richtige Bisse und man müßte mit dem Vorfach bissl experimentieren? Gut, das ist ne machbare Sache denk ich. Was mir noch eingefallen ist, in dem Gewässer sind auch viele große Brassen, hab ich schon 2-3 Stück auf Boilie gefangen. Vieleicht waren es ja die mit der 'Verarsche'?
    Du sagtest das das Vorfach richtig liegt, habe normale Geflochtene immer genommen. Was nehmt ihr, Material mit Bleikern?

    Danke euch Mathias :gut

  • Hallo,
    das Vorfachmaterial ist eigentlich egal, sollte natürlich nicht gerade gelbe Schnur sein!
    Mit Schnur absenken meine ich die Hauptschnur, wenn die abgesenkt ist, kannst du fast mit Sicherheit davon ausgehen, das es keine Schnurschwimmer sondern echte Fehlbisse sind!
    Das mit den Brassen wäre natürlich eine Erklärung, aber die müßten dann auch haken, wenn alles mit dem Rig stimmt.

    Das einfachste ist erstmal schwerere Bleie zu verwenden, das ist besonders bei Seen mit hartem Untergrund innvoll, da die Karpfen eine Art Hornhaut am Maul entwickeln!

    Gruß
    Lücke

  • Hallo Luecke,

    Du sagst Bleigewicht erhöhen, das glaub ich eher weniger. Meine Bleie wiegen im Schnitt 90-110gr, müßt doch reichen?!
    Die Hauptschnur absenken, das ist ein Punkt über den ich schon nachgedacht hab. Bei meiner nächsten Bestellung ausm Askari werd ich welche mit ordern, weiß nur noch nicht wie schwer, gleich 40gr? Das Einsatzgebiet sind stehende Gewässer ohne Schiffsverkehr, Angelentfernung 15-150m. Wie wende ich sie richtig an(nach Einwurf alles richtig vorbereiten zur direkten Bisserkennung)?

    Danke schonmal :gut

    Mathias

  • Dein Bleigewicht passt dann!

    Die Absenker werden nach dem Auswerfen in die Hauptschnur eingehakt, danach wird die Rute erst abgelegt und Schnur stramm gemacht. Der Absenker sollte dabei aber möglichst nah unter der Rutenspitze liegen bleiben, dann brauchst du deine Ruten bei einem Drill auch nicht ins Wasser legen oder einholen!
    20g reichen normalereise völlig aus! Tip: fixier nach dem Kauf den Gummischlauch vom Absenker mit etwas Sekundenkleber am Blei und am Ring, dann hast du weniger Verluste! Und kauf nicht zu wenig davon ein, das ist ein Verschleißartikel! ;)

    Gruß
    Lücke

  • ....danke Dir für die Tips, vorallem den mit dem Hinweis vieleicht ein paar mehr zu nehmen, hätte bestimmt wieder nur 2stck genommen ;) !
    Hat es Nachteile wenn ich die Dinger versuch jetzt immer zu nehmen(auch auf 10-15m) ?

    Gruß Mathias

  • bevor dir welche kaufst... nehm nen karabiner... häng da nen 20gr birnen-blei ein.... häng das ganze in die schnur nach den auswerfen und versuchs mal..... iss ne billige lösung... ohne das man gleich 15 absenkbleie kauft..... wenns den gewünschten erfolg bringt kann man immernoch paar bestellen... gruss joerg

    Nicht jeder Tag iss fangtag, aber es gibt auch tage da fängt man garnichts....aber auch solche tage machen einen angler an erfahrung reicher....... fg

  • Moin "Lücke",

    diese Absenkbleie sind im Katalog, Seite 250 Nr. 35.

    Ich würde wenn maximal eine Seite einkleben, bei Hängergefahr garnicht.


    Gruß Reinhold

    Krempel nicht die Hose hoch bevor Du den Bach gesehen hast!

  • Ich würde dir auch empfehlen, die länge zwischen köder und haken nicht größer als 1cm zu wählen, außer bei Ködern die größer als 30mm durchmesser sind...
    wenn du damit nur wenig fische haken kannst, versuch es mal mit einem D-Rig... die teile sind eig für Pop-Ups gedacht, aba funktionieren auch absolut top mit "normalen" Boilies.
    Du hast so gut wie kein Spiel zwischen Haken und Köder, aber trotzdem Spielraum durch den kleinen Rig-Ring...

    Kann ich echt nur empfehlen ;)
    Petri, Frank

    Only big ones!!!
    Always tight lines ;)