Beach Shelter Leichtbau

  • Hallo Addi,


    nimm doch einmal eine Glasfieberstange oder eine gesteckte Glasfieberstange in beide Hände und biege sie zu einem U so wie du dein Zelt vorgeschlagen hast.
    Danach kannst du an deinem Entwurf weiter feilen.
    "O" Die Sache mit der schrägen Plane zwischen zwei Bäumen hatte ich mir von einem Obdachlosen abgeschaut. Der Mann hat damit viele Jahre überdauert.


    -kein behindernder Zelteingang beim Anbiss
    -ständig frische Luft
    -keine Kondensat Bildung an der Unterseite
    -kein Anschein von Zelten
    -kein durchgenagter Zeltfußboden


    allerdings auch:- so warm wie Draußen
    - Mücken haben freien Zugang


    Ein U aus Alu-Gestänge mit abgespannter Plane darüber und die Seiten mit zwei angenähten Dreiecken aus Plane sollte auch ein ehemaliger Raumausstatter zu nähen vermögen.


    Hier noch 2 Bilder aus einem älteren Katalog, als Vorschlag zur Gestaltung.
    Bei dem ersten Zelt ist der Kunststoff-Kreuzverbinder im Dach notwendig, da Glasfasergestänge so einen engen Radius nicht zulässt.


    Das zweite Zelt ist durch das notwendige Metallgestänge und die Größe etwas schwerer.


    Gruß Haui006

  • Moin Haui


    1. Das U ist gezeichnet und wird wohl eher runder. Ich habe aber auch zwei Punkte am Boden falsch gesetzt..sind die dir nicht aufgefallen??? :-D


    2. Ein U aus Alugestänge.....musste kaufen. Ist Einzelanfertigung und kostet wieder viel Geld. Hinzu kommt, dass es aus vielen kleinen Elementen bestehen muss, damit das Transportmaß nicht wieder zwei Sherpas erfordert!


    3. Nähen....ja, ich kann ein wenig mit der Nähmaschine umgehen.
    Ich bräuchte nur für dieses Dimensionen:
    - einen Schneidertisch (2x1,5m)
    - bei leichten Polyester Zeltstoffen eine Maschine mit Unterführung
    - sowie all die kleinen Cerialien, um das Ding zu einem Zelt zu machen!
    ...manchmal träume ich auch! ;-)


    Zu dienen Bildern:


    Ach, ich kenne sie auswendig, weil ich auch immer auf sie gestoßen bin, auf meiner Suche nach einem vernünftigen Beach Shelter!


    Zu 1.
    Das Duschzelt hat eine wunderbare Stehhöhe. Ist nur oben offen, weshalb es bei Regen ein Duschzelt bleibt. Das Grundmaß ist jedoch wieder einmal zu klein. Wo soll ich denn sitzen, wenn ich mein Gerödel reingelegt habe???
    Von Liegen nicht zu sprechen!
    Zudem ist die Höhe mit 2 m, zwar super, aber je Höher so ein Teil wird, desto Windanfälliger ist es.


    Zu 2.
    Ja, es ist ein bisschen schwerer. Um nicht zu sagen, ca. 10 Kilo schwerer. Wenn ich
    meine Angelausrüstung zu hause lasse, ein prima Unterstand, fragt sich nur, wofür!
    Es hat zwar die richtige Größe, aber diese Bauform macht den Unterstand am Strand etwas so unsinnig, wie den 'Wetterschutzstuhl'!!!
    Ich müsste hier Betonsockel in den Sand eingießen, damit die Stahlseile zum Abspannen auch fest genug verankert sind.



    Bevor jetzt weitere User meinen, ihre Vorschläge weitab der Grundidee einzubringen, beende ich hiermit.


    Ach ja...Grundidee:


    Ein leichtes Zelt (Beach Shelter) mit kleinem Transportmaß, aber dennoch geräumig genug, um sein 'Täckel' und sogar noch eine Liege reinstellen zu können.
    Eine Schräge (mit Verstärkungen für's Abspannen, damit der Wind nicht zu sehr eindrücken kann), die man gegen den Wind stellt und ggü.-liegendem Eingang, damit der Wind nicht in das Zelt weht und es aufbläht!


    P.S
    Ich hab noch ein Foto gefunden, von dem Zelt, dass Askari vor Jahren mal im Angebot hatte. An der Schräge müsste -wie oben erwähnt- eine Verstärkung eingenäht sein und links an der Stirnseite ein zweiter Eingang.
    Das wäre schon optimal.

  • Hallo Addi,


    deine Vorstellungen von einem Standzelt sind nicht ganz leicht alle unter einen Hut zu bekommen.


    Folgende Schlagwörter sind mir dazu noch eingefallen:
    -Luftschiffhalle, Cargo-Lifter, Tropical Eiland Brand, Luftschiffmuseum um Bodensee, Tipi, Iglu, Jurte


    Dann kräftig rühren und heraus kommt:


    Ein Zelt das in der Form einem Tipi oder einer Jurte folgen sollte, da diese Formen seit Jahrtausenden erprobt sind. Als sehr stabil gegen Wind und Wetter bekannt sind und gut zu transportieren sind sie auch.
    Nun zum Material: der Cargo-Lifter (Riesenluftschiff) ist leider nicht gebaut worden.
    im Luftschiff-museum hatte ich aber einige der geplanten Materialien dafür in der Hand. Heute fliegt ein kleiner Zeppelin in Süd-West-Deutschland.
    Diese Materialien wie die Außenhaut und verschiedene Träger sind ultra-leicht und sehr stabil, aber bestimmt auch sehr teuer.
    Etwas billiger wird es mit der Verwendung schon vorhandener Teile. Warum nicht die Stangen eines Tipis aus vorhandenen Teilen von Stippruten herstellen? Steckruten bieten sich dafür besonders an, da sie nicht zusammenrutschen können.
    An Stelle von großen, schweren Zeltheringen lassen sich auch Stoffsäcke mit Sand und Steinen füllen und als Haltegewichte einsetzen.


    Bei einem Jurten- Zelt sind einfach mehr als nur zwei gekreuzte Stäbe einzusetzen, um dem Wind zu trotzen. Vielleicht 6 oder 8 Stäbe wie bereits bekannt 11mm GFK mit einem festen Sternteil in dem sie sich treffen. Das sollte für ein sehr stabiles Strandzelt taugen. Die Plane kann dann immer noch in verschiedenen Qualitäten den Preisklassen folgen.


    Gruß Haui006

  • Deine Ideen in Ehren...


    ...frage mich nur, warum man dann diese sperrigen Beach Shelter entworfen hat.


    Mein Zelt (Foto) ist zusammen gelegt so klein und leicht, da kommt kein anderer Schnickschnack mit.


    Für eine Person ein tolles Teil. Nur der Eingang an der Seite ist bei stärkerem Wind ungünstig.


    Ich höre jetzt aber auf, da ich mein Grundanliegen nicht nochmal wiederholen will...

  • Jepp - Haui


    ...geht so in diese Richtung.
    Nur: Platte Stirnseite, wo der Wind voll gegen weht!
    Das 'Heck' müsste noch eine Schräge aufweisen, dann wäre es optimal.


    Ich hatte mir vor ein paar Monaten ein Großraumzelt bei einem Auktionshaus ersteigert.
    70 Euronen...


    Hatte es jetzt testen können.


    ++ fast 12 qm Grundfläche!!!!
    ++ Stehhöhe 2 m!!!
    ++ Platz ohne Ende für 2
    ++ recht leichtes und kleine Packmaß


    - - Man kann es nicht allein aufbauen
    - - bei längerem Regen (und den hatten wir von Mi auf Do) , tröpfelte es an einigen Nahtstellen ein wenig durch.
    - - bei stärkerem Wind (ab 5 bf) wahrscheinlich nicht windstabil genug.


    Aber ansonsten für das Geld nicht schlecht!
    In Grün und mit englischer Bezeichnung speziell für Angler sicher 3x so teuer! ;-)


    Komfort muss einfach sein! :-D :-D

  • moin Udo,
    erinnerst Du Dich an den Einwegräucherofen von Herbert. Das Ding mit dem Karton ? Gehe in den Baumarkt und kaufe Dir 20 Umzugskarton. Daraus bastelt Du dann ein transprotables "Strand-Angler-Haus". Natürlich sollte gegen Regen das Ding von außen mit Alufolie beklebt sein. Damit die Kiste nicht wegfliegt bei Wind, legst Du rundherum Steine auf die nach außen faltbaren Kartonseiten.
    Ich denke, Du hast meine Idee vor Augen. Von daher habe ich mir eine Zeichnung erspart. :-D :-D :-D


    sorry, mußte sein :cheers:

  • Nun, bis auf Jürgen, der die Idee ganz gut fand, haben viele ihre Kommentare, teils mit Humor, abgegeben und Vorschläge gemacht.
    Einige ernste Vorschläge scheiterten entweder an mangelnder Größe oder zu großem Transportmaß pp.


    Um es noch einmal zusammen zu fassen.


    Die Beach Shelter sind mir persönlich einfach zu schwer, haben ein zu großes Transportmaß und die Grundfläche reicht mir nicht aus.
    Die Betonung liegt auf 'persönlich'! Die Geschmäclker sind bekanntlich verschieden.


    Wer an der Ostsee wohnt und mal eben schnell dorthin fährt, für den mag so ein Teil ja OK sein.
    Ich fahre nicht für ein paar Stunden da hoch, ist mir zu unökonomisch.


    Also habe ich meist mehr zu schleppen.


    Die Idee war halt, dass man einen leichten Beachshelter hat, der schnell aufgebaut ist, einen recht großen Raum für z.B. eine Liege oder einen Stuhl samt dem Angelzubehör bietet.
    Er soll vor Wind und Regen schützen.



    Nun mag so manch einer meinen Vorschlag belächeln, ist ja auch OK, denn ich bin schließlich nich Humorlos.


    Aber dann verweise ich mal auf den Stuhl, mit dem Schutzdach, den rüdl mal aus dem Askari-Katalog vorstellte. Dieses Teil, das auch den Namen Mary Poppens trägt!!! Oder ganz neu, ein Anglerschirm, den man an den Stuhl klemmt!


    Oder der Salmo Stuhl mit Wetterschutz:


    Online schaut da jemand mit dem Gewehr raus. OK, Aber im neuen Katalog lugt dort eine Angelrute raus!


    Dazu mal meine Anmerkung:
    1. Sieht man nicht, um welch ein Stuhl es sich handelt...für 149 Euro!
    2. Bei Regen bekommt man bei diesem Modell dermaßen nasse Beine, dass das Teil nicht wirklich schützt
    3. Soll man den Fisch durch das Fenster heraus landen und versorgen?
    4. Wenn nicht 3, dann muss man aber sehr schnell raus, wie will man da machen?
    5. Hat man es geschafft raus zu kommen, wird es sicher schwer, wieder rein zu kommen, weil der Stuhl samt Wetterschutz wahrscheinlich weiter geweht ist!


    Wenn ich meinen Vorschlag mit diesem Stuhl oder Mary Poppens vergleiche, dann
    meine ich deutlich besser abzuschneiden.


    Werde den Beitrag aber demnächst löschen, da er ja offensichtlich nicht auf entsprechendes Interesse stößt. Damit ist mit meinem Beitrag auch ein gewisser Erfolg zu verbuchen.

  • Zitat

    Original von Addi
    Wenn ich meinen Vorschlag mit diesem Stuhl oder Mary Poppens vergleiche, dann
    meine ich deutlich besser abzuschneiden.


    Werde den Beitrag aber demnächst löschen, da er ja offensichtlich nicht auf entsprechendes Interesse stößt. Damit ist mit meinem Beitrag auch ein gewisser Erfolg zu verbuchen.


    ;-) Nun sei nicht ungerecht, und eingeschnappt: Jürgen, Rainer und ich fanden es gut. Das sind immerhin schon 3!


    Und wer weiß, wer Deine Idee nicht schon längst nachbaut, ohne sich hier zu mucken?
    Zugegeben, Humor hin oder her, die ein oder andere Antwort nach dem Motto "Aber ich bin noch schlauer..." hat mir auch nicht so gefallen.


    Tja, aber nochmal zu besagtem Salmo-Stuhl: Nach "Mary Poppins" die nächste, absolute Lachnummer :-))


    Allein die Vorstellung, man sitzt drin und hält die Rute aus dem Loch raus... ich schmeiß´ mich weg... was tun, wenn ein Fisch anbeißt? Oder der Schwimmer aus dem "großzügigen" Gesichtsfeld heraustreibt? ?-( ;-)


    Kann man nur mit Humor nehmen, und muss man ja auch nicht kaufen.


    MAX

  • Hi,


    Zitat

    Tja, aber diese Ideen wurde umgesetzt!!!


    Vorallem kann man damit richtig Geld machen.


    Passt jetzt net ganz zum Thema aber hier hab ich mal etwas gefunden, 2 mal der gleiche Stuhl, der eine etwas teurer wegen eines Stocks.


    1


    2


    Das sollte mir mal einer erklären, :-D :-D


    mfg pfälzer

  • Hallo,


    Addi dein Zelt sieht sehr gut aus. Der Zeltstoff ist wahrscheinlich sehr leicht, dünn und daher billig, das Glasfasergestänge ebenfalls. Damit sind wir dann auch schon am Knackpunkt. Knack machte das Gestänge, bei irgendeiner kleinen Fehlbelastung.
    Stärkerer Zeltstoff in einer höheren Qualität ist teurer und schwerer und ein stärkeres Gestänge auch.
    Ohne grün oder Flecktarn zu sein, könnte sich so ein Zelt vom gleichen Schnitt sicherlich preislich zwischen den Extremen ansiedeln.


    einssiebzig , was für einen Jäger praktisch sein mag,
    ist es nicht unbedingt auch für einen Angler.
    Die sind sowieso an duftigere Preise gewöhnt.
    pfälzer-fischer , wo bleibt denn die Bootsmotor Entwicklung?



    Gruß Haui006

  • Hätte da noch ne kleine Idee.


    Ich fahre ein Audi A6 Avant, Sitze umklappen und Kofferraum auf. Wunderbar zum sitzen, Vorfächer bauen, den Krams rein legen und nachts Schlafen. Wenn man die Möglichkeit hat, mit dem Fahrzeug unmittelbar an seinen Angelplatz zu fahren.


    Meine Idee, da ich gestern einen ganz schönen nassen Ar*** bekommen habe und ich gegenüber und neben mir 2 Schirmzelte gesehen hatte; Warum kein Zelt fürs Auto?
    (wie das Wetter es wollte, mein Auto fängt von innen an zu schwitzen :D, nach dem Tag gestern)


    Habe bis jetzt noch nichts so wirklich gefunden, die Idee ähnelt aber dieser hier ein wenig.


    Und zwar sollte es eine Art Vorbau sein, den man universell an der Dachreling oder hinter den Türen klemmen kann. Es sollte so hoch sein, dass man die Kofferraumklappe Voll auf machen muss. Die Seiten sollten nach der Dachreling bis zum Boden reichen und Spitz zulaufen, desweiteren sollte man die Möglichkeit haben, Erdhaken zum sichern zu befestigen. Der Abschluss zum Heck wird unter spannung mit 3 Steckbaren Alustangen, die man einfach auf den Boden stellen und mit 2 gespannten Seilen zum in den Boden befestigen unterstützt. Die Aluprofile haben eine Verbindungsstange die V förmig montiert wird. Damit das Wasser keine Chance hat, sich zu sammeln. Am Heck den FZ läuft das Wasser durch die Keilform sauber an den am FZ. Wasserabläufen runter. (So gut wie jedes Auto führt bei offener Heckklappe das Wasser sauber ab, ohne den Kofferraum ein zu sauen :) Meine Idee, Universell einsetzbar, kleiner Raum fürTransport, da Zelt und Stangen mal schnell zusammengepackt sind.



    Umsetzbarkeit, keine Ahnung ^^ bin kein Fachmann. Könnte ich mit einer Nähmaschine umgehen, hätte ich mir schon längst so was gebaut, aus alter LKW-Plane oder Zeltmaterial. Gruß Daniel

  • OK Leute, ich Doof.. :D


    http://www.motor-talk.de/blogs…om-autozelt-t2111607.html


    Sowas in der Art gibt es schon... Schade, aber ich find meine Idee trotzdem gut. Hab gestern auch nichts gefangen, daher "der Erfindersport im Kopf". Draußen 14°C, Wasser 22°C :) Worüber man so denkt, wenn es nur am Regnen is und nichts beißt.


  • Hallo Udo,
    also ich kann nur sagen das leicht und stabil bei Zelten nicht zusammenpasst, zumindest nicht wenn man nicht bereit ist etwas tiefer in die Tasche zu greifen.


    Wenn man mal 2-3 Übernachtungen am Strand machen möchte und nicht bei jeder Böe sofort einpacken will/muss, sind große Zelte mit Glasfaser o.ä. Gestänge eher ungeeignet.


    Das Material sollte mind. ne 5000er Wassersäule haben wenn es wirklich "wasserdicht" sein soll, vorallem der Wind ist das Problem und drückt das Wasser durch dünneren SToff.


    Dann sind am Strand extra Lange oder Sandhäringe aus Holz angesagt, wenn man dann noch ein Zelt hat was noch zig Abspannleinen braucht ist der Gewichtsvorteil auch mal schnell dahin.


    Ein Zelt mit Alu-Rohrgstänge (Prahm- oder Ziehharmonikazelte) und Zelte auf Schirmbasis sind i.d.R. die Stabilsten und Windunanfälligsten.


    Klar scheint ein Zelt für über 200€ erstmal teuer, ABER das ist dann auch was für Jahre, dünnere Zelte sind meist nach einer Saison hin wenn man es oft benutzt und man ärgert sich mit eklatanten Qualitätsmängeln rum.


    Und ob so ein Zelt jetzt 7 oder 13kg wiegt...wenn man einen Trolly hat ist es eh egal und wenn nicht lohnt ein 2ter Gang für sowas immer.
    Und was man bei günstigeren Stangenzelten beim Schleppen "spart", die Zeit ärgert man sich beim Aufbau mit solchen Dingern rum.
    Bei nem Brolly oder Prahm-Zelt dauert der AUfbau ohne Überwurf selten länger als 3min..


    Such mal nach Zelten wie derm "Mosella Omega Cave" oder dem "Chub Snooper Bivvy", die sind stabil, leicht und auch noch bezahlbar, ebenfalls ist die "Stehhöhe" ordentlich. Sowas sollte als 1-Mann Version genau deinen Vorstellungen entsprechen, ohne Liege kann man mit 3 STühlen drin sitzen. Es gibt aber noch ein paar mehr Zelte mit sehr ähnlichem Konzept und Preis.


    Noch ein Tipp: Hör auf nach diesen bunten "Kirmesbuden" von Campingzelten zu suchen, sondern such nach den Zelten die von Anglern für Angler entwickelt wurden, wenn man etwas sucht zahlt man kaum mehr und hat definitiv länger was davon.


    Ebenfalls wirken bunte Zelte nicht "professionell" :-D ;-), und sehen immer irgendwie nach wildem Campen aus... :bad -> Stichwort: "Bild der Angler in der Öffentlichkeit!" ;-)


    Gruß
    Lücke (Der ca. 40 Nächte im Jahr im Zelt verbringt... ;-))

  • Zum Autorzelt:


    Das ist eine Idee. Geht aber nur, wenn man mti dem Wagen tatsächlich direkt an den Angelplatz fahren kann.


    Zur Not tut es auch eine Plane aus dem Baumarkt mit zwei Stangen.



    @ Stefan


    Du wirst die 40 Tage im Jahr ja nicht am Stück im Zelt verbringen! ;-)


    Ich bin bisher immer nur eine Nacht an der Ostsee geblieben.
    Hatte mir ja schon mal überlegt, so ein Beach Shelter zu kaufen.
    Aber du weißt doch, was ich alles an den Strand schleppe. Und da ist für so einen Beach Shelter kein Platz mehr. ;-)


    Zudem passt da mein Gerödel nicht rein. Und bei Orkan geh ich sowieso nicht zum Angeln.
    Natürlich sollte der Stoff nicht aus dem Zeug sein, wo auch die Strandmuscheln für 9,99 € hergestellt sind (Obwohl: Meine Anglerstrandmuschel von Lidl hielt mich damals trocken!!!).
    Aber es muss auch keine gummierte Plane sein.


    Was die Fiberglasstangen angeht:
    Die sind sehr flexibel. Und was nachgibt, bricht nicht so schnell.
    So einen BeachShelter musst bei kräftigen Wind auch recht fest machen, damit er die nicht weg fliegt. Ich habe mir Häringe aus 4-Kantstange gemacht. Die halten und man kann sie auch mit nem großen Stein in den Sand rammen, ohne dass sie verbiegen.
    Die ganzen Drahthäringe, die bei den Zelten beiliegen sind ehrlich gesagt 'Kinderkacke'!
    Wie kann man nur solch unnütze Teile beilegen?
    Die würden noch nicht einmal halten, wenn man sie einzementiert!


    Und was die Farbe angeht...:
    Das ist mir ehrlich gesagt ziemlich wurscht!
    Entscheiden ist, was Sinn macht und nicht, was andere erwarten!


    Im Wald brauch ich dann ein grünes Zelt, am Strand ein beigefarbenes, am Gebirgsbach grau und im Winter ein weißes Zelt oder wie?


    Neonorange ist zwar auch nicht ideal, aber wenn es blau ist, macht es mich nicht zum schlechten Angler, nur weil man blaue Zelte nicht beim Fachhandel für Anglerbedarf bekommt???


    Wenn jemand ankommen würde und behauptet, ich würde wild campen, weil die Farbe des Zeltes nicht seinen Vorstellungen entspricht, würde ich ihn höflich aber äußerst bestimmend auffordern, einen Psychiater aufzusuchen!


    Wie ich oben schon erwähnte, ist es immer ein persönliche Sache. Ich komme nicht so oft im Jahr zum Angeln, dass es sich für mich lohnen würde, ein 'Dome' für 300 Tacken zu kaufen.


    Bei Askari gibt es das Anaconda Fortess. Hat 2,05m Höhe. Aber 350 Euronen!
    Super Höhe, aber wenn ich die 20 Kilo an den Angelplatz geschleppt habe, dann kann ich sowieso nicht mehr gerade stehen!
    Alle anderen Zelte sind -wie rüdl so schön sagte- Dackelbehausungen!
    Ebenerdige Kriechkeller.


    Um es nochmals zu sagen:
    Ein Zelt, dass ein kleines Transportmaß hat, schnell aufzubauen ist und vor Wind und Regen schützen soll. Nicht vor ORKANEN und GEWITTERSCHAUERN!


    Wer da angeln geht, muss wirklich verrückt sein.
    Es ist auch nicht angedacht, ganze Urlaube in so einem Unterstand zu verbringen.
    Es soll nur geräumig genug für Ausrüstung und sogar eine Liege sein. Und es sollte eine Höhe haben, die es erlaubt, auch mal darin stehen zu können.
    Wenn ich die Zelte mit 1,45m Höhe sehe....wo der Eingang höchsten 1,20 hat! Selbst Zwerge scheuern sich da die Brustwarzen auf!

  • Hallo,
    je höher ein Zelt desto instabiler wird es auch, eine Zelthöhe von ca. 1,50m finde ich völlig ausreichend und ich bin ca. 1,87m groß, darin kann man sich vernünftig bewegen und stößt nicht an die Decke wenn man auf Stuhl oder Liege sitzt, alles Andere ist "vergebener Platz" bzw. "vergeudetes Material".


    Als Wetterschutz reicht am Strand auch ein normales Ruckzuck Zelt, leider wirds da mit dem Pennen schwierig da keine Liege reinpasst, außer in das Salmo Ratzfatz.


    Es gibt aber noch andrer, größere Schnellaufbau-Zelte als Alternative, nach der Art des "Fox Eco Easy Dome" (gibt´s ne Menge "Klone" zwischen 100 und 200€). Ich hab auch so´n Ding, es ist im Prinzip wie ein großes 2-3 Mann Iglu Zelt, incl. großer Höhe und wenig Gewicht, der einzige Nachteil ist das Packmass das durch den Mechanismus etwas größer ausfällt und dann meist bei 120x20x20cm liegt.


    Es gibt fast für jeden Anspruch was auf dem Markt...


    Zum Thema "anglerübliche Farben" weißt du doch genau wie die Leute und auch andere Angler sind, oder!? :rolleyes: ;-)
    Wir haben z.B. einen Campingplatzsee als Vereinsgewässer, wenn du da mit nem "Baumarkt-Iglu" aufläufst gibt´s sofort nen riesen Aufstand und zwar von den Campern. Grüne Zelte hingegen sugerieren -> "Angler" und alles ist gut... :rolleyes:


    Und am Strand ist es doch nix anders, da kommen genug Spaziergänger vorbei die auch im Urlaub ihren "Meckerkopp" nicht zu Hause lassen können und sich übervorteilt fühlen -> garantiert! "Wieso zahl ich hier teure Kurtaxe und Campingplatzgebühr und die Campen hier wild am Strand!?"



    Allgemein kann ich aus Erfahrung sagen das man Zelte immer 2-3mal kauft wenn man nicht sofort was Ordentliches nimmt.
    Und du kannst es nicht beeinflussen ob jetzt ein Gewitter kommt oder es vielleicht unverhofft zu Stürmen anfängt - ich hab man ne nacht in nem Glasfaserstangenzelt verbracht das sich trotz Abspannleinen bis zur Hälfte zusammengedrückt hat, das ist kein Spaß und man friert sich den Ar*** ab - seither keine Kompromisse mehr wenn auch nur ansatzweise mit schlechtem Wetter zu rechnen ist.


    Gruß
    Lücke

  • Zwei gegliederte Fiberglasstangen, die lang genug sind habe ich.
    Brauche jetzt noch Zeltstoff und Platz zum Schneidern.


    An letzteren hapert es....
    Und Zeltstoff ist in der geringen Menge für ein Zelt auch nicht gerade billig.
    Aber vielleicht finde ich da ja tatsächlich mal was.


    Farben...


    Die Grünen sagen, Angler sind immer blau.
    Die Blauen sagen, die Angler sind sich nicht ganz grün!


    Gegen ein blaues Zelt sprechen nur die, die eine voreingestellte Meinung haben und nicht bereit sind anderes zu akzeptieren.


    Und außerdem wird mein Entwurf ja in Grün sein! ;-)