Verschmelzungsvertrag und Satzung des DAFV ist online

    • Offizieller Beitrag

    moin..


    .. sagte ich schon mal.. NIX ;)


    .. alleine die reibereien bis wirklich alles EINS ist
    und die masse an angegebenen Zielen;
    welche sie sich da vornehmen /rein geschrieben haben.. :rolleyes:


    .. da fragt man sich schon, wollen alle angler grüner werden
    als alle naturschützer zusammen ;)

    .. vermutlich steht dann 2020
    erst ein gewäserbiologie-studium an, bevor man
    einen wurm baden darf :D

    .. die "neue" satzung für alle bedeutet ja auch;
    beide alten satzungen sind so verwuschelt worden;
    dass sie nun in die sogenannten "rechtsvorschriften" (zwingend) reinpassen..

    .. d.h. dann auch, sie haben sich mal wieder jeder "blöden" vorschrift gebeugt
    und auf uns einzelne angler werden wieder neue dummheiten abgewälzt.. :rolleyes:


    .. was ich jetzt nicht gefunden habe; was passiert mit den vereins-eigenen gewässern; wird man dannach zwangs-ent-eignet weil der DAV jetzt mitmischt ?
    .. ent-eignet deswegen; weil man bisher als verein,
    noch selbst bestimmen konnte wer an die gewässer darf und wer nicht..


    gruß rüdl

  • Hallo,

    ich teile deine Einschätzung eigentlich nicht.

    Außer was das Biologie Studium anbetrifft, anderseits könnte ein Fähiger Verband durchaus das Gegenteil erreichen. Obs eher zu einem Regelwerk wie in Bayern oder Bawü geht (was ich schade fände ) oder sich auf dem NRW -Level einpendelt (was ich in Ordnung fände, oder ob sich mehr Freiheiten entwickeln werden, werden wir wohl erst in 10-20 Jahren sehen.

    Das die Gewässerfonds sich durchsetzten Glaube ich eher nicht. Obwohl ich da durchaus Vorteile drin erkennen kann, für mich überwiegen aber die Nachteile im Vergleich zu den Vereinsgebundenen Gewässern.

    Mfg

    Daniel

    • Offizieller Beitrag

    moin..

    .. man sollte sich fragen, WARUM soll es plötzlich nur EINEN (Dach)verband geben ?

    .. 16 B-länder schaffen es nicht eine Gesetzgebung für die (Angel-)Fischerei hin zu bekommen geschweige sind sie in der lage 1 Schul-Bildungs-system zu erarbeiten ..

    .. und dann will ein Dachverband für Angler 16 versch. Gesetzesvorlagen gerecht werden ?

    .. da muss man ja fast schon die härtesten bestimmungen aus den 16 Vorgaben; für alle in D durchsetzen;
    sonst würden sie an den bestimmungen in bayern und ba-wü scheitern..

    .. das heisst dann aber auch; wegen 2 B-ländern müssten die restlichen 14 verschärfte maßnahmen akzeptieren.. :rolleyes:

    .. oder es bleibt wie es ist und jedes land hat seinen Landesverband,
    der sich dann dem Landesrecht entsprechend verhält..

    .. was ist dann gewonnen, wenn die beiden großen Verbänden zusammen gehen?

    .. schau dir mal die preispolitik bezüglich der mitgliedsbeiträge an..

    .. beim einen landesverband zahlt man als verein 5€ für jedes aktive mitglied
    und beim Bezirksverband daneben zahlt man 7€ für JEDES mitglied; d.h.
    hier ist abzocke selbst bei den passiven mitgliedern angesagt, welche dem verein
    eigentlich nur rückenstärkend angehören und die angelgewässer gar nicht nutzen..

    .. im moment kann man noch wechseln und den verbänden eine unverschämte preispolitik damit erschweren ..

    .. wie wird das nach der verschmelzung?

    .. schleichend mehr einmischung in die vereinspolitik und letztendlich,
    übernahme der pachtverhandlungen um hinterher
    für alle mitglieder des Dachverbandes, die gewässer anbieten zu können ..

    .. große verbände.. große kassierer .. .. .. :rolleyes:

    .. der zweck hinter der verbands-zusammen-legung ist mir immer noch nicht klar geworden;
    denn wenn 16 b-länder keine einigung über ein gemeinsames fischereirecht auf die reihe bekommen;
    wieso müssen wir dann, um ein Hobby betreiben zu dürfen, alle zusammen
    unter einen Dachverband ?


    gruß rüdl

  • Hallo,

    @ Stefan

    Dafür haben wir hier wohl die falschen Leute bzw. eher die richtigen Leute um da vernüftig drüber zureden.

    @ rüdl

    Auf deine Frage warum es nur einen Verband geben sollte habe ich eine ganz klare Antwort !

    Ein Bunderverband kann einfach bessere Lobbyarbeit leisten als mehrer kleiner Verbände da die Resourcen so einfach effizienter und gebündelt eingesetzt werden. Und zumindestens auf Bundesebene dann eine Linie gefahren wird.

    Das Problem das der Dachverband 16 verschiedenen Ländergesetzen gerecht werden muss ist doch eher ein schein Argument, aktuell müssen doch auch beide Dachverbände verschiedenen Landesgesetzen gerecht werden.

    Davon das ein Ba-WÜ Nachtangelverbot bei uns in NRW eingeführt wurde ist mir nichts bekannt, auch das Abknüppelgebot aus NRW hat es bisher nicht zu uns geschafft.

    Einzig deine Bedenken wegen der Gewässer kann ich gelten lassen, da sie durch die Praxis nicht widerlegt sind. Aber ich gehe eher davon aus das in Hinsicht auf die Gewässerpolitik alles beim alten bleiben wird, da sich die unterschiedlichen Modelle im jeweils anderen Landesverband nicht durchsetzen lassen werden, bzw. denen einfach die Vereine davon laufen werden wenn sie diese enteignen. Bzw. denen ihre Pools wegnehmen.

    Mfg

    Daniel

    • Offizieller Beitrag

    moin..

    .. bessere lobbyarbeit ?..

    .. es wird sich an den 16 versch. landesvorschriften nix ändern;
    soll der zukünftige dachverband in jedem land einen anderen blues ansingen?

    .. das werden sie dann als ge-einter verband wohl nicht mehr hin bekommen;
    ergo bleibt nix anderes übrig, als den härtesten aller landesbestimmungen gerecht werden;
    und damit es nicht albern wirkt, wird man diese in die anderen bundesländer mit übernehmen :(

    .. ein Beispiel: hast du schon mal die neuen Heintges-Lernunterlagen angesehen ?

    http://www.angeltrainer.de/278_demoversion.html

    .. ist nur eine demoversion ABER..

    .. geh da mal rechst außen unter Demoversion auf DEMO-- dann aus Spielen -- Erkennen von .. übernehmen --START..

    .. dass man viele von den viechern kennt ist keine frage;-)
    aber wo das vieh überall vorkommt; wie sein schnabel aussieht; und
    was es für füße hat.. .. ?? .. das hat nix mehr mit hobby-angeln zu tun :rolleyes:

    .. wieso muss ein angler wissen, welche libelle da rumwedelt;
    welcher frosch da quakt oder welcher schlammwurm für welche gewässergüteklasse ein bioindikator ist ??

    .. anhand dieser vorlagen; sie werden Angeltrainer genannt;
    sieht man doch, WO es in der Zukunft hingehen soll :(

    .. derlei Kenntnisse haben die meisten Gewässerwarte nicht auf zu bieten;
    jetzt sollen dies schon die Angler als Grundwissen mitbringen ??

    .. es gibt genug angler, die keinerlei interesse an dem bio-kram haben und
    aufgrund dessen -alles was sie nicht kennen- einfach in ruhe leben lassen; damit ist der natur und allen anderen bestens geholfen..

    .. aber aus jedem angler einen zertifizierten Naturschützer- und Teichmuschelexperten machen wollen; das halte ich für sehr übertrieben :rolleyes:


    naja.. wird noch lustig werden :D

    .. bisher hat es niemanden gestört (zumindest keinen angler), dass es 2 verbände gab;
    außer die behörden, die wollten unbedingt nur EINEN ansprechpartner haben..
    .. kriegen in ihrer eigenen verwaltungswut aber nicht mal selbst ein einheitliches F-gesetzt für D auf die reihe.. :rolleyes:

    .. meine einschätzung; aus dieser Fusion kommt nix herrauß, was
    den anglern in D, in irgend einer Form gerechter wird und weniger
    ansprüche an die versch. prüfungen oder bestimmungen bringt..

    .. aber.. wir können die diskussion nach der fusion ja nochmals aufgreifen;
    so anno 2020, wenn ein paar jahre erfahrung mit dem neuen auf dem tisch liegen.. ;)

    gruß rüdl

  • Hallo,

    ja besser Lobbyarbeit. Ein geeinter Dachverband kann auf Bundes und Landesebene deutlich stärker auftreten und sich z.B. dafür einsetzen das die einzelenen Fischerreirechte im positiven Sinne angeglichen werden.

    Das eine Angleichung im negativen Sinne eintritt glaube ich nicht, der Trend geht zum einen in eine andere Richtung zum anderen haben sich die recht strengen Regeln aus Bayern oder Ba-Wü die in VDSF Hand sind bisher auch noch nicht auf NRW übertragen das ja auch in VDSF Hand ist. Das sollte doch wirklich als ausreichend gutes Argument durchgehen um deine Bedenken in dieser Hinsicht etwas zuzerstreuen.

    Könntest du bitte begründen warum sich die Verbandpolitik weg von der bisherigen Praxis der Nicht-Angleichung an die strengsten Gesetze hin zu einer solchen Angleichung entwickeln sollte ?

    Das Argument mit dem inkonsequenten Argument zählt nicht, das war bisher auch kein Problem . Die unterschiedlichen Gesetze der Länder geben ja die Rahmenbedinugen für die Verbände vor und nicht die Verbandswünsche.

    Ich kannte von Heintges Lernunterlagen nichtmals die alte Version, die neue ist aber wirklich etwas übertrieben vom Schwierigkeitsgrad. Wenn in Zukunft die Prüfung wirklich auf diesem Niveau stattfinden sollte, wären unsere Verbände bald am aussterben.

    Was dein Angebot mit 2020 anbetrifft, habe ich es mir im Kalender angestrichen und Hoffe das wir beide dann noch fit genug sind um die Diskussion hier zuführen.

    Mfg

    Daniel

  • moin Leute,
    das Thema würde wieder auf den Tisch kommen. Das war klar. Als in Sachen "Zentralisierung" erfahrener Mensch, stimme ich rüdl zu, wenn der meint, dass die Vereinigung der Verbände keinem etwas nutzt. Ich meine, es nutzt nur den Funktionären, nicht den Mitgliedern der Verbände ; sprich dem Angler an sich. Die Folge wird mit großer Wahrscheinlichkeit sein, dass die Verbände bzw. der vereinigte Verband eine Großzahl an Mitgliedern verlieren wird, weil, wie rüdl schon richtig erkannt hat, der Normaloangler einfach nur ruhig am Wasser sitzen möchte um einen Fisch zu angeln und sich den ganzen anderen Schwachsinn, der sich hier entwickel, nicht antun möchte.
    Im Übrigen schaue man sich in Europa um. Da brauch keine Sau bzw. ein Angler einen Verband. Nur in Deutschland muß man das haben.
    Für die Verfechter eines Gesamtverbandes sei noch eines gesagt. Man sollte auch mal darüber nachdenken, ob diese Vereinigung nicht auch zu noch mehr Überwachung führt. Davon habe ich persönlich die Schnauze gestrichen voll. Das kenne ich, das hatte ich und das will ich nicht mehr !
    Ergo werde ich bei einer Vereinigung der Verbände nicht mitspielen und austreten. Dies auch, weil ich mit meinen Beiträgen keinen Wasserkopf bezahlen möchte, der mich bei der Ausführung meines Hobbys nicht unterstützt, sondern nur weiter behindert.

  • Hallo Osmar,

    Ich denke nicht das der Bundesverband großartig Mitglieder verlieren wird, da diese ja über die Landesverbände Mitglied sind , und diese sich meines Wissens zum größten Teil aus den Vereinen ihre Mitglieder holen, so das bei manchem Landesverband gar keine Einzelmitgliedschaft möglich ist.

    Der von dir skizzierte "desintressierte " Normal-Angler wird bisher entweder sowieso kein Mitglied sein, oder eben Mitglied über sein Verein sein und auch bleiben.

    In unseren Nachbarländern gibt es übrigens durchaus Dachverbände z.B. in den Niederlanden, Polen, und was weiß ich wo sonst noch. Verbände sind ja generell erstmal nicht schlecht und nötig um z.B. eine WM/EM/LM im Angeln, Schwimmen, Fußball, k*cken auszutragen.

    Das Überwachungsargument ist für mich übrigens neu, und intressant. Inwiefern siehst du die Gefahr das uns ein Gemeinsamer Verband stärker überwacht als bisher ?

    Was deinen Verbandsaustritt anbetrifft, wüßte ich gerne warum du von einer Verschlechterung der Gesamtlage ausgehst ? Bzw. wenn du von keiner Verschlechterung ausgehst warum du dann aus deinem Landesverband austreten möchtest ?

    Was den Wasserkopf anbetrifft kann ich dich beruhigen, der wird eher kleiner als größer werden, eher später als früher wird z.B. eine der beiden Geschäftsstellen verschwinden, ebenso wie eine der Webseiten(da hoffe ich ja das die VDSF -Seite dran glaubt und die DAV -Seite als neue Grundlage herhalten darf ) usw.

    Mfg

    Daniel

  • moin Daniel,
    zu Deinen Anmerkungen:

    i

    Zitat

    Ich denke nicht das der Bundesverband großartig Mitglieder verlieren wird, da diese ja über die Landesverbände Mitglied sind , und diese sich meines Wissens zum größten Teil aus den Vereinen ihre Mitglieder holen, so das bei manchem Landesverband gar keine Einzelmitgliedschaft möglich ist.

    Ein Verband setzt sich ja nicht nur aus Vorständen zusammen. Ein Vorstand braucht Mitglieder, die diesen wählen. In der Folge werden die Vereine Mitglieder verlieren und sich sogar auflösen, weil sie mangels finanzieller Deckung nicht mehr bestehen können. Keine Mitglieder - keine Beiträge, keine Beiträge kein Verein.
    Ganz einfach !

    Zitat

    Der von dir skizzierte "desintressierte " Normal-Angler wird bisher entweder sowieso kein Mitglied sein, oder eben Mitglied über sein Verein sein und auch bleiben.


    Ich habe nicht vom "desinteressierten Angler " geschrieben. Das unterstellst Du mir. Die meisten Angler, besonders in Süddeutschland, sind von Vereinen abhängig, weil sie ansonsten gar keine Möglichkeit haben, zu angeln. Also ist eine große Menge organisiert. Das zumeist zu unverschämt hohen Beiträgen.
    Denen liegt aber an der Organisation eigentlich nicht allzu viel. Sie möchten einfach nur Angeln. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn diese Angler aber durch weitere unnötige Vorgaben belästigt werden, werden sie die Vereine verlassen. Zwar mit Tränen in den Augen, jedoch auch mit der Meinung, dass ein Ende mit Schrecken besser ist, als ein Schrecken ohne Ende.

    Zitat

    In unseren Nachbarländern gibt es übrigens durchaus Dachverbände z.B. in den Niederlanden, Polen, und was weiß ich wo sonst noch. Verbände sind ja generell erstmal nicht schlecht und nötig um z.B. eine WM/EM/LM im Angeln, Schwimmen, Fußball, k*cken auszutragen.

    Das ist sehr richtig, nur machen die da nicht so ein TamTam , wie wir hier in Deutschland. Im Übrigen könnte man EM oder WM auch ohne Verbände durchführen, sozusagen in Privatinitiative, was ja auch mal zu Beginn auch so war. Dann haben sich die Verbände darauf gestürzt und seit dem geht es gar nicht mehr um den Sport oder das Hobby, sondern es steht nur noch der Kommerz im Mittelpunkt. Wer sponsert ist die "Marke" und wer nicht sponsert, dessen Artikel taugen nicht. Die Verbände spielen dabei schön mit, weil man ja schließlich für seine "ehrenamtliche Tätigkeit" auch etwas haben möchte.

    Zitat

    Das Überwachungsargument ist für mich übrigens neu, und intressant. Inwiefern siehst du die Gefahr das uns ein Gemeinsamer Verband stärker überwacht als bisher ?


    Ganz einfach. Zwei Verbände sind schwerer überschaubar. Dagegen ein Verband in einer Hand umso besser. Es kommt nur darauf an, wer sich an der Spitze durchsetzt. Die Hartliner, die jede Erbse zählen oder die, die im Leben stehen und wissen, dass ein Angler ein Angler ist und keine spezielle Spezies. Stellt sich die neue Verbandsspitze als eine heraus, die meint, man muß alles kontrollieren, dann darfst Du, wenn es gut geht, nur noch Deine Angelrute und den Kescher mit an das Wasser nehemen. Da Du eventuell Deine Bierflasche am Wasser lassen könntest, wird sich die Verbandsspitze Regeln ausdenken, wonach Du kein Bier am Wasser trinken darfst.
    Seit das Rauchen in Deutschland ( fast in ganz Deutschland) sogar in stinknormalen Bierkneipen ( wo kei Essen gereicht wird) verboten ist, traue ich in der Hinsicht niemandem mehr. Obgleich ich sagen muß, dass das Rauchverbot auch etwas für sich hat. Man raucht klar weniger. Aber letztlich wurde der Bürger entmündigt.

    Zitat

    Was den Wasserkopf anbetrifft kann ich dich beruhigen, der wird eher kleiner als größer werden, eher später als früher wird z.B. eine der beiden Geschäftsstellen verschwinden, ebenso wie eine der Webseiten(da hoffe ich ja das die VDSF -Seite dran glaubt und die DAV -Seite als neue Grundlage herhalten darf ) usw.


    Dafür werden die Geschäftsstellen besser ausgestattet sein -ergo viel teurer, die Autos größer und teurer, die Webseite aufwendiger und teurer, die Reisen öfter, als jetzt und aufwendiger etc. p.p.

    Und letztlich nochmals. Das alles geschieht über die Köpfe der Mitglieder hinweg. Die, die diesen Zusammenschluß wollen, lassen es auf eine direkte Mitgliederabstimmung nicht ankommen. Darauf verwette ich meinen A....rm.
    Und sie wissen auch warum.

    Gruß
    Osmar

    Einmal editiert, zuletzt von Osmar (21. September 2011 um 15:42)

  • Hallo!
    Für mich sind Dachverbände -wie würde es Addi sagen :D - überflüssig
    wie ein Pickel am Ar...m. Dachverbände Kosten den Vereinen nurG eld und das nicht zu wenig.So viel wie ich weiß 8,-Euro pro Vereinmitglied und was bekommt man dafür---nichts oder nur Kompromisse wo wir Angler immer bisher am Meisten drauflegen. Diese angebliche Lobby hat "Null" Durchsetzungsvermögen gegen jeden Club der sich den Naturschutz an den Hutgeheftet hat seit man damit Geld verdienen und Politik machen kann.
    Für die Abgaben an den Dachverband könnte der Verein jede Menge Besatz in die Gewässer bringen -so aber wird den Nichtstuern nur die Kohle in den
    Ar... geblasen und das nur weil ein Verein nicht auf das Prädikat -Naturschutz-
    verzichten will.
    Hier liegt das eigentliche Problem der Vdsf ist kein reiner Anglerdachverband
    auch er hat sich en Naturschutz auf die Fahne geschrieben und sitzt somit
    zwischen 2 Stühlen.
    Man bedenke wir Angler waren schon Naturschützer bevor andere überhaupt daran dachten. Ohne uns Angler gebe es die Vielfalt an Fischen in unseren
    Gewässern längst nicht mehr und das auch ohne den Abzockénden
    Dachverbänden.

    Gruß Oldman

    Wenn der letzte Baum gefällt und der letzte Fisch gefangen ist,
    wirst du feststellen das man Geld nicht essen kann.

  • Hallo Osmar,

    du hast natürlich damit recht das sich ein Verband nicht nur aus Vorständen zusammensetzt.Ich bezweifel aber das sich auch nur ein Verein auflöst nur weil wir einen neuen Dachverband bekommen, ich könnte mir eher Vorstellen das der eine oder andere kleinere Verein komplett aus der Verbänden austritt dürfte sich aber in einem überschaubaren Rahmen halten. Und selbst wenn 10000 Mitglieder die Verbände verlassen fällt das bei dann 1,5 Mio. Organisierten Mitgliedern nicht weiter auf.

    Ich habe das "desintressierte " ja ganz bewußt in "" gesetzt. Da den meisten "zwangsorganisierten" Anglern es ja völlig gleich ist in welchem Verband sie sind. Man könnte auch sagen das es sie nicht intressiert. In diesem Forum siehts ja ähnlich aus , das Thema "Boilie und Thunfisch" hat ja ne bisher gleich große Beteiligung bzw. sogar mehr unterschiedliche Teilnehmer .

    Was das TAMTAM unserer Verbände anbetrifft so muss ich sagen das sie noch viel zuwenig TAMTAM für einen Dach oder Lobbyverband machen wenn man die mit kleineren Grüppchen wie z.B. Peta oder Greenpace machen. Und deswegen auch zuwenig erreichen in Hinsicht auf z.B. Komoran und Co.
    Außerdem wird man meinen Informationen nach als Verbandsfunktionär in Sachen Angeln kein Reicher Mann und die meisten Arbeiten nebenbei normal weiter. Und jemand der sich Vollzeit für den Verband einsetzt sollte meines erachtens nach auch dafür entschädigt werden. Wenn das nicht passiert findest du keinen der die Arbeit macht !

    Was das Rauchverbot anbetrifft hast du völlig recht, zum Glück wirds bisher bei uns immernoch nicht wirklich ernst genommen bzw. durchzusetzen. Ansonsten sehe ich nicht das sich die Hardliner durchsetzen würden, vielmehr entwickelt sich vieles positiv z.B. in Sachsen wo man jetzt auch ohne Angelschein in kleinem Umfang ans Wasser darf.

    Und ganz ehrlich ich hoffe das die Geschäftsstelle gut ausgestatt wird, und der Verband ne vernüftige Webseite bekommt ! Die Reisen werden mit einwenig glück sogar weniger, da die zwischen Verbandsreisen wegfallen.

    Mfg

    Daniel der übrigens nicht dafür bezahlt wird sich positiv zu diesem Thema zuäußern :)

  • Hallo Oldmann,

    du hast recht das die Landes bzw. Bundesverbände die Vereine Geld kosten. Mal mehr mal weniger meines Wissens liegen die Beträge zwischen 5-10 € für den Landesverband der davon wiederum was an den Bundesverband abgibt. Anderseits profitieren die Vereine bzw. Mitglieder auch mal mehr mal weniger von den Verbänden. Entweder durch z.B. Rechtsbeistand , Beratung beim Besatz oder einer Wasseranalyse oder Förderung des Behinderten Sports bzw. der Jugend. Leider ist die Öffentlichkeitsarbeit besonders des VDSF so schlecht das man davon nie was hört.

    Das unser Verband so schlecht im Vergleich zuanderen Naturschutzverbänden abschneidet ist wie du völlig richtig bemerkt hast ne schwache Leistung. Als vereinter Dachverband wären wir übrigens der größte Naturschutzverband sollten uns dann hoffentlich durchsetzen können.

    Gerade weil wir Angler seit jeher Naturschützer sind ist die Annerkennung als Naturschutzverband richtig und wichtig. Übrigens zuvielen Themen wirst du nur als anerkannter Naturschutzverband angehört.

    @ All

    Ich finds übrigens recht unterhaltsam was ihr für Vorstellungen von Verbandsfunktionären habt. Ich kenne ein paar und war lange Zeit selber einer(allerdings nicht im Bereich Angeln ) , wenn auch nicht im Bundes oder Landesvorstand. Und wenn die Leute die Verbandstechnisch nicht über mir standen oder der Kollege der mir im Büro gegenüber sitzt heimlich mit ihren Maybachs durch die Gegend gefahren sind, haben die keine dicken Karren gestellt bekommen. Auch die Aufandsentschädigungen haben keinen Reich gemacht und lagen bei mir nach vielen Jahren ziehmlich genau bei 0 € wie bei den meisten. Und selbst die, die etwas mehr bekommen haben konnten davon weder Maybachs noch Villen erwerben. Von Verbandsarbeit leben kann übrigens genau einer den ich persönlich kenne , der ist aber auch Berufsfunktionär in nem guten Dutzend Verbänden /Vereinen und Berufspolitiker auf Komunalebne aber auch der fährt ein kleines Auto und hat ne normale Wohnung.Hat dafür aber kein eigenes Leben mehr. Gratis gabs 2 Mal im Jahr was, einen Grillabend auf Kreisebene für alle Helfer als Vorstände , Gruppenleiter usw. und einmal im Jahr das WE an dem die Bundes oder Landesversammlung tagte. Profitiert habe ich außerdem die paarmal wo ich mit beim Einkaufen für nen Event mit im Großmarkt auf eigene Kosten noch was für mich günstiger erworben habe.

    Um es kurz zusammenzufassen, die wenigsten profitieren finanziell von ihrer Arbeit und das was man an "Profit" abbekommt, ist ein ganz beschissener Stundenlohn der weit unter 0,01€ pro Stunde liegen dürfte und weit ab von dem ist was man Zeit und Geld investiert hat.

    Mfg

    Daniel

    • Offizieller Beitrag

    moin..


    .. da hat sich ja echt was entwickelt rund um das thema ;)


    .. einiges kann man nicht außer acht lassen..

    .. auf der einen seite könnte man schulungen über die VHS oder
    ausbilder für fischwirte organisieren und dabei
    wäre der informationsfluss bestimmt nicht schlechter
    als wie bisher über die kurse in den verbänden..

    .. bei den infos über die neusten witzeleien aus den amtsstuben
    sieht es vermutlich ähnlich aus.. auch hier ist der infofluß zu den beruflich
    abhängigen in der fischwirtschaft umfangreicher und direkter..

    .. was bleibt ist; ein verband der durch die masse der mitglieder punkten "kann" ..


    .. prinzipiell ist es aber auch wieder wurscht oder käse; denn so
    ein dachverband ist gezwungen sich auf die jeweilige fisch-politik
    des jeweiligen landes ein zu stellen..
    .. ein bundesland juckt es wenig wenn insgesamt x-millionen bundesweit
    einem verband angehören; sie aber netto nur mit ein paar tausend leuten zu tun haben..

    .. würde ein dachverband dieselben maßstäbe wie in bayern oder ba-wü auch
    im norden ansetzen; dann wären die mitglieder in den nördlichen
    landesverbänden benachteiligt..
    .. eine bundesebene für angler/fischer gibt es nicht, weil jedes land seine eigenen fischbrötchen backt.. :rolleyes:


    .. fakt ist auch, man sieht recht wenig von der arbeit der verbände;
    die schmücken sich zwar mit teuren dr.-prof.-biologen und schaffen sich
    eine menge teuren labor-plunder an; jedoch muss
    man schon bitte- bitte- bettel machen
    dass sie sich mal um die angeschlossenen verbandsgewässer kümmern..

    .. gewässerwarte-schulungen sind zwar anspruchsvoll und
    verlangen einiges ab von den deliquenten; die sich dieses
    ehrenamtiche amt aufbürden wollen;
    aber kaum ein verein kann sich den teuren chemie-baukasten
    für das amt leisten; vor allem ist es nicht mit der anschaffung getan,
    die darin enthaltene chemie verfällt schnell; braucht man sie dann wirklich mal;
    tja, dann müsste man erst wieder teuer einkaufen..

    .. die verbände haben den dafür notwendigen technischen plunder
    meist in neuster digital-meßtechnik rumliegen..
    .. schulungsräume.. labor.. büroräume mit allem pi-pa-po.. alles vorhanden beim L-verband..

    .. trotzdem sieht man die betreffenden höchstens mal auf einer schulung / weiterbildung;
    ansonsten rennt da niemand rum und nimmt den gewässerwarten zBsp. die
    kostenintensive chemisch-biologische untersuchung ab bzw. macht da mal verbesserungsvorschläge hinsichtlich der wasserwerte..

    .. vom praktischen standpunkt aus fehlt da einfach der einsatz;
    ein dem L-verband gehörendes mähboot zBsp., das
    wäre meiner ansicht nach sinnvoller als irgendwelche beamer in den schulungsräumen;
    welche dann, mit z.T. grottenschlechten bildmaterial, irgend etwas zur ansicht bringen sollen -- show -- :rolleyes:

    .. witzig dabei ist; der verband, der viel mehr mitglieder hat,
    der will mehr geld pro mitglied aus den vereinen ziehen;
    als der verband daneben, welcher prozentual die
    wenigsten anglerhaushalten in prozent zur bevölkerung hat..

    .. kann auch daran liegen; dass der biologe auf der einen seite schon seinen dr-titel hat ;-).. man weiss es nicht so genau :D


    .. letztendlich ist es wie mit einer gewerkschaft;
    sie kann -- muss aber nicht possitiv für den einzelnen sein..


    gruß rüdl

  • Hallo!

    Bei 1,5 Millionen organisierter Mitglieder macht das bei 10,-Euro
    immerhin 15 Millionen Eunchen.
    Wo bleibt nur die ganze Kohle die der Verband abzockt????
    Trotz dieser Riesensumme sieht und hört man nichts vom Verband.
    Auch bin ich der Meinung das der Verband Gewässertechnisch mehr
    von einem gut geführten Verein lernen kann alsein Verein von den Theoretikern des Verbandes.
    Zum Schluß glaube ich auch nicht das die Vorsitzenden alles für lau machen!
    Nicht umsonst sind diese Posten so heiß umworben -ich sage nur
    gutes Geld für wenig Arbeit und noch weniger Engagement.
    Wie schon gesagt, für mich ist der Verband überflüssig - für das Geld ieber
    mehr Besatz und andere Dinge kaufen (Mähboot, Geräte für die Gewässerpflege. Stege und Behinderten gerechte Angelplätze bauen u.s.w.
    Da weiß man was man hat! ;)

    Gruß Oldman

    Wenn der letzte Baum gefällt und der letzte Fisch gefangen ist,
    wirst du feststellen das man Geld nicht essen kann.

    3 Mal editiert, zuletzt von Oldman (23. September 2011 um 11:49)

  • Hallo rüdl,

    erstmal Top Beitrag auch wenn ich einiges anders sehe :)

    Was die Schulungen und die Witze anbetriffst hast du generell recht ! Beim VHS Kurs sehe ich einfach das Problem das es dafür pro Stadt /VHS zuwenig intressenten gibt, so das solche Kurse da einfach nciht ins Programm kommen.

    Insofern sind die Gewässerwarte Schulungen beim Verband schon gut aufgehoben, was die Kurse für den Angelschein anbetrifft, ist das einfach ein Flickwerk ohne Ende aus Privatenanbietern, Verbänden, Vereinen, Staatlichen Stellen und der möglichkeit den Stoff selbst zuerlernen das man da kaum auf nen grünen Zweig kommen wird.

    Der Punkt das es bei einem Verband bleibt der "nur" mit den Mitgliedern Punkten kann.

    Kann ich dir zum großen Teil Recht geben. Damit kann der Verband das was alle anderen Verbände auch können aus Landes und Bundesebene mit Mitglieder punkten ! Übrigens das selbe mit dem auch die anderen Verbände punkten und immer wieder ihre Ziele erreichen! Als Zuckerguss wäre es der größte Naturschutzverband in Deutschland , der sollte was erreichen können, wenn oben keine völligen Nulpen sitzen.

    Übrigens auch in den Bundesländern hätten wir es dann mit entweder großen fusionierten Landesverbänden zutun bzw. die unterschiedlichen Landesverbände könnten dann besser zusammenarbeiten. In den meisten Bundesländern wären die Verbände auch mit unter den größten. Und Netto ein paar tausend Leute sind für nen Landesverband schon ganz ordentlich, es sind nämlich ein paar Tausend mehr als beim Rest.

    Nur um mal das mal festzuhalten eine gemeinsamer Dachverband hätte mehr Mitglieder als Greenpeace, NABU, Bund und Peta zusammen!

    Und ein Bundesverband kann durchaus in jedem Bundesland die selben regeln rausgeben und darauf hinweisen das vom Gesetzgeber unter Umständen strengere Regeln vorgegeben werden. Ein Bundesverband kann aber auch zusammen mit den Landesverbänden darauf hinarbeiten das die Regeln in den Bundesländern angepasst werden .

    Das die Öffentlichkeitsarbeit und die Arbeit am Gewässer meistens eher schwach ist stimmt voll und ganz. Es fängt mit der Webseite vom VDSF (Bund) an und zieht sich soweiter und soweiter .... Was die Unterstützung am Gewässer anbetrifft kann ich dir nach Aussage unseren Gewässerwartes nicht zustimmen, die paarmal wo es Anfragen an den Verband gab wurden die schnell beantwortet. Und der Chemie Baukasten war auch schon mal da, auch wenn das Problem nicht erfolgreich gelöst werden konnte.

    Was die Frage Beamer oder Boot anbetrifft muss ich sagen beides ist wichtig ! Wir haben vom Beamer mehr als vom Mähboot, trotz Algenplage an einem See, fusionierte Bundes bzw. im Anschluss daran fusionierende Landesverbände könnten beides leisten !

    Und das mit den Landesverbänden da gibts soviele Kostenfaktoren das es am Doktor liegen kann oder an anderen Druckern im Büro oder an sonstwas.

    @ Oldmann

    15 Milionen hört sich viel an, geht aber an ne Menge Landesverbände , 2 Bundesverbände da versickert ne Menge Geld durch die Fusion sollte mehr übrig bleiben.

    Das mit den Verbleibenden Mittel wenig passiert bzw. wenig kommuniziert wird ist leider richtig und daran muss gearbeitet werden !

    Und das die Vorgesetzen alles für Lau machen sage ich nicht, gerade auf Bundesebene wäre das kaum zuleisten. Und Hauptberufliche Funktionäre sind ja nichts generell Schlechtes, wenn sie gute Arbeit leisten. Das die alle in Luxus schwelgen ist aber nicht richtig außer unsere Sind besonders gierig....

    Ein gut geführter Verein bekommt das Thema Gewässerpflege, Behinderte gerechte Angelplätze und Co auch mit Verband hin. Bei uns klappt das Aufgrund sehr aktiver Gewässerwarte und einer hohen Beteiligung bei den Arbeitstagen hervoragend. Die Anschaffung eines eigenen Mähbootes dürfte für die meisten Vereine keinen Sinn machen, da dieses nicht ausgelastet wäre.

    Mfg

    Daniel

  • All,

    ach wie betrauer ich euch alle,......euch alle die ihr nicht in S-H lebt.

    Wir leiden hier nicht unter unserem Verband.

    Unser Verband ist auch nicht gegen seine Mitglieder(wie man in einem großem Angelforum lesen konnte)

    Unser Verband stellt mir für einen Gesamtpreis von ca. 55€ eins der größten Angelgewässer der Republik zum angeln zur Verfügung.

    Ich habe 2 Meere die ich ohne finanzielle Gegenleistung beangeln darf vor "der Haustür"

    Und wenns mir "zuviel" wird fahre ich nach Dänemark, kauf mir für16€ ne Jahreskarte und kann dort an allen freien Gewässer(muß mich vorher nur genau erkundigen) nach "Herzenlust" angeln.

    Das ich an der Vereins-und Verbandsarbeit kein Interesse habe, bringt mich natürlich in die "Akzeptiererecke" aber damit kann ich leben..... ;)

    Ansonsten ist "Verbandsarbeit" gelebte Demokratie und die funktioniert ja in den meißten Lebenslagen in dieser Republik nicht richtig, warum dann ausgerechnet bei den Anglerverbänden. ;) ;)

    Wie gesagt: ich bedaure alle, die es nicht so "komod" haben, wenn sie angeln wollen :angler: :angler:

    gruß degl

    P.s. und hätte SIE vorher gefragt, ob wir den Euro wollen, hätten sie ein eindeutiges NEIN bekommen ;)

    möge der fisch mit euch sein

    Einmal editiert, zuletzt von degl (26. September 2011 um 10:49)

  • Ach Detlef, wie schön, dass da auch mal mit einer 'Scheißegalmeinung' schreibt! ;)

    Ich traute mich schon gar nicht!

    Als Vereinsloser geht mir dieser ganze Quatsch am Anus vorbei.

    In Hamburg gibt es diverse freie Gewässer und auch die Ostsee ist nicht weit.

    Ich zahl' 5 Euro im Jahr und darf angeln.
    Was will ich mehr.

    Doch gibt es genügend, die einen dann in die Schmarotzerecke stellen, nach dem Motto, von allen HABEN und PROFITIEREN, aber nix leisten!

    Wieso? Ich würde ja gerne leisten, wenn man mich lassen würde.
    Aber du kannst nicht in den Dachverband eintreten, ohne in einen Verein beizutreten. Warum soll ich in einen Verein, wenn ich deren Gewässer nicht nutze??
    Ich kann auch nicht in den Verbandsgewässern angeln, ohne in einem Verein zu sein oder teure Tageskarten zu kaufen.
    Der ASV Hamburg (ich sag jetzt mal nichts zu deren Leistungen!!!!) verkauft Tages-Wochen- und Monatskarten. EIne Monatskarte kostet fast so viel, wie eine Vereinsmitgliedschaft.
    Somit kann man sagen, dass der Verband nie eine Monatskarte verkaufen und Gel einnehmen wird!
    Selbst eine Wochenkarte wird nicht über den Ladentisch gehen, da man ja in den freien Gewässern auch Ansitzen kann!

    Es gibt in HH und Umgebung (die ja auch in den freien Gewässern angeln) unzählige Angler, die nicht in einem Verein sind, jedoch gern in Verbandsgewässern angeln würden. Sie kaufen sich vielleicht mal eine Tageskarte.
    Würden sie jedoch für z.B. 30 Euro meine Jahreskarte erwerben können, dann hätte der Verband Mehreinnahmen, die er nicht nur sinnvoll in seine Gewässer stecken könnte, sondern auch Personal bekommen könnte, die vernünftige Verbandsarbeit leisten können.

    Aber nein, man glänzt durch Abwesenheit und scheinbarer Nichtstuerei.
    Vom Pressereferenten hört man überhaupt nichts.
    Der Kassenwart versucht seine (Fehl-)Bilanz gerade zu rechnen
    Der Präsi hat seine Gedanken überall, nur nicht beim Verband.
    Und die Anderen sitzen da und verfassen mal schnell ein Pamphlet, dass stilistisch an einen Aufsatz der 3.Klasse erinnert. Fehlen nur noch selbst gemalte Bilder!

    Wenn ich also in einen Verein eintreten würde, würde ich diesen Verband mit 5 Euro unterstützen, sowie 2 Euro für den Dachverband, von dem ich so gut wie nichts höre.
    Viele Hamburger Angler sind sogar der Gewässer wegen in zwei Vereinen. Und was soll ich sagen: Sie drücken 2x an den Verband ab, also auch 2x an den Dachverband! Und das, obwohl sie nicht an zwei Orten gleichzeitig angeln können.
    Oder dürfen sie jetzt statt 2 Ruten, 4 benutzen????

    Aber die Verbände zählen die zahlenden Mitglieder. Und wenn in Hamburg 200 Angler in 2 oder drei Vereinen sind dann sind es für die Verbände doppelte oder
    gar dreifache Mitgliedszahlen. Wie Viele tatsächlich in mehreren Verbanden sind, kann ich nicht sagen, aber die 200 sind es nicht, es sind bestimmt weitaus mehr!


    Und dann lese ich auf der VDSF Seite:

    Man will was gegen den Kormoran tun....

    Jepp, löblich aber was geschieht?

    Dann will man was gegen den Rückgang der Aalbestände tun!

    Jepp, es ist spürbar, dass die sich Gedanken machen.

    Als sie bemühen sich wirklich....
    Aber das war es auch schon.

    Da der Angler kein Geld einbringt, die Steuerkassen nicht sonderlich mit finanziert, also im Prinzip nur Geld kostet, können wir auch 20 Millionen Angler sein, es interessiert nicht eine Sau!


    Alles hat 2 Seiten. Mal überwiegen die Schlechten, mal die Guten. Und welche Seite für den einen gut ist, ist für den Anderen schlecht!

    Die Einen picken sich halt die Ros....Würmer aus dem Misthaufen, die anderen setzen 'noch einen Drauf'. Und je nachdem von wo der Wind weht, an einer Seite stinkt es immer!

    Solange ich in HH nicht frei angeln kann, ist es mir ehrlich gesagt latte!
    Der Kormoran wird sich weiter vermehren und der Aal wird weniger werden, egal, ob ich in einem Verein bin oder nicht.
    Dafür zahle ich keine 100 Euro im Jahr, das kommt allein!

    Wenn aber die hier gezeigten Abneigungen gegen die Verbände der Mehrheit der Angler entsprechen, warum sind die Vereine dann Mitglied in den Verbänden. Das ist doch keine Pflicht!

    Ein Austritt für 1 oder 2 Jahre würde den Sesselfurzern mal Zeit geben zum Nachdenken, ob sie wirklich gebraucht werden oder unnützes Beiwerk in der Gliederung eines Verbandes sind???

    Ich freue mich, wenn es regnet.

    Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.


    Karl Valentin, deutscher Humorist * 4.Juni 1882; † 9.Februar 1948

  • Ach Addi.......ich schmunzel mal über den Begriff: "Scheissegalmeinung", denn so isses bei mir nun eben nicht.

    Denn ich bin gerne im Angelverein und auch dadurch im "Verband".

    Ich habe auch durchaus begriffen, das in dieser "Vereins-und Verbandsarbeit" nur die sich durchsetzen, die "mitmachen"............damit kann ich auch leben.

    Was aber viele irgendwie völlig ausblenden, ist die Tatsache, das über den Angelverbandsregeln(auch die Bundesländerspezifischen)........immer noch das Tierschutzgesetz steht und das man dieses nicht durch die eigenen Regeln umgehen kann :mahn:

    Das ist nun mal so ;)

    Wenigstens hier in SH organisiert de Landesverband Aalbesatz z.B. im NOK und ELK und auch in andere "Verbandsgewässer"........wohlwissend, das die auch ans wandern kommen.

    gruß degl

    P.s. in meinem Kollegenkreis sind mehr in der privaten Rechtschutz, als in der Gewerkschaft..........denn die sucht die Gründe für ihren Mitgliederschwund auch nur bei den vielen "vergessenen Mitglieder" als in ihre eignen Arbeit.....da gibts bestimmt aus noch mehr Beispiele :piep: