ZitatOriginal von hecht@power
Wäre das nicht auch eine Möglichkeit 2 Fliegen mit einer Klappe zu schlagen?
Ein wenig Alkohol - süßer Likör vielleicht - in den Mais (angebrochene Dose) konserviert ihn bis zum nächsten Angeln und dann ist er unter Umständen auch noch fängiger?
Nun kann man sagen, so eine Dose Mais ist den Schnaps nicht wert, die kostet beim Discounter bloß paar Cent. Es gibt da aber auch noch die großen, eingelegten und gefärbten Körner im Angelladen. Und die sind doch deutlich teurer, könnten mit dieser Behandlung etwas länger haltbar sein.
Was haltet ihr davon? Was sagt der Chemiker - The Duke - dazu?
Alkohol als sogenannter "pusher" (sorry für diesen Anglizismus ;-)) ist schon seit längerem in Gebrauch.
Ich kenne einige Franzosen, die ihr Futter mit billigem Vodka aufpeppen,
zum Teil ist dieser schon aromatisiert.
Ich kenne einen Franzosen, der im Winter sein Futter mit "Lebkuchen-Vodka" verfeinert.
Er hat dazu in eine Flasche Vodka ganz einfach gemahlenes Lebkuchengewürz,
wie man es für die Weihnachtsbäckerei bekommt, geschüttet und ziehen lassen.
Ein anderer schwört auf Zimtstangen und Sternanis.
Das mit dem speziellen Angelmais aus dem Angelladen...hmm...dazu was zu sagen ist schwer.
Ich weiß nicht, womit der konserviert wurde und ob die Farbe nicht alkohollöslich ist.
Einen Versuch isses aber durchaus wert!
Was aber für den Winter absolut einen Versuch wert sein könnte, ist folgendes:
Gemahlenen Hanf (ca. 200g) in einer beschichteten Pfanne gut anrösten.
Abkühlen lassen.
Mit 500ml Vodka oder Doppelkorn aufgießen.
Mindestens eine Woche ziehen lassen.
Im Winter pro Liter Trockenmischung ca. 50ml von dem Vodka zugeben.
Flasche vorher aufschütteln, damit auch ruhig ein paar Hanfpartikel mit rauskommen.
Der Alkohol wird sehr stark das Rösthanfaroma annehmen und dies auch sehr schnell ans Wasser abgeben.
Dieses selbstgemachte Flavour auf Alkoholbasis müsste mindestens zwei Jahre haltbar sein.
Wie das mit fertigen Likören ist...keine Ahnung!
Die Frage ist, was da alles drin ist und obs den Fischen schmeckt?
Wir hatten einen älteren Herrn im Verein, der leider inzwischen verstorben ist,
der hat beim Stippen seine Maden immer vor dem Auswerfen in Kaffeelikör
aus der damaligen DDR getaucht und damit verdammt gut gefangen.
Auch hier gilt:
Versuch macht kluch!