Was ist mir wichtig? Warum angel ich überhaupt?...... Dumme Frage….? Finde ich nicht!
Angel ist ja bekanntlich recht vielfältig. Es geht vom Ruhe suchenden Ansitzer, über den rastlosen, mit der Spinnrute um den See Marschierer, den FoPo-Angler, den Meeresangler, den Nachtangler, den immer nur Morgensangler, den Uferangler, den Bootsangler usw. Unter diesen Gruppen gibt es sicherlich wiederum sehr unterschiedliche Einstellungen und Gesinnungen was das Angeln anbelangt. Dem Einen ist die neuste Ausrüstung wichtig, dem Anderen der Fang. Der Eine liebt es früh morgens die Natur zu genießen, der Andere angelt um von den häuslichen Pflichten Abstand zu bekommen. Der Eine angelt lieber für sich allein, der Andere liebt den Klönschnack mit anderen Anglern. Gern hätte ich mal ein paar Gesinnungen zum Angeln gelesen.
Bei mir sieht es folgender Maßen aus: Meist bin ich mit der Fliegenrute in der Treene zu finden, bin aber auch bereit hunderte von Kilometern zu fahren um andere Forellengewässer kennen zu lernen ( habe glücklicher Weise die Zeit). Mit der Wathose im Bach, nur Natur um mich herum ist einfach unschlagbar. Dabei das Wasser, Fische und Insekten zu beobachten und das Bemühen mich im Werfen zu verbessern ist ein voller Genuss. Es kommt jedoch vor, dass ich nur Bock auf Ruhe habe, so fahre ich an unser Vereinsgewässer und habe dann meine Karpfenruten dabei. Ob ich was fange oder nicht, ist nebensächlich. Grillen und ein paar Flens ( kein Malz, obwohl das auch recht gut aus diesem Hause schmeckt, Petra weiß das) und so die Ruhe genießen, das hat ebenfalls was. Sollte ich ein Hecht beim Räubern erkennen, kommt ein Blinker an die Rute und es werden 5 Würfe gemacht, das langt dann aber auch mit der Spinnerei. Was mir gar nicht liegt, ist Brandungsangeln, warum nicht kann ich gar nicht sagen, ist eben so.
