Schweres Drop Shot-Angeln - Erfahrungen?

  • Hallo zusammen :-)
    ich will mich in nächster Zeit mal etwas intensiver mit dem Drop Shot-Fischen beschäftigen. :angler:
    Am See bin ich schon mehrfach los gewesen und es macht echt Laune! 8)
    Egal ob mit Wurm oder Gummi….man kann auch sehr hindernisreiche Stellen (Steinpackungen)
    befischen und die Hänger halten sich absolut in Grenzen! :gut
    Selbst wenn man hängt, hängt man meist mit dem Blei und das lässt sich von der Schnur ziehen.


    Stillwasser ist die eine Sache, hier am Fluss mit satter Strömung sieht es schon anders aus .
    Mit den kleinen Bleilein bis 14g brauche ich hier nicht ankommen wollen :-(
    Schwerere Bleie sind rar im Angebot und jetzt wollen wir selbst gießen ;)


    Ich hab eine Form gefunden, mit der man unterschiedliche Gewichte von 10-70g gießen kann!
    Hat jemand von euch schon Erfahrung mit dieser schweren Drop Shot-Fischerei? ?(
    70g liest sich ja schon ordentlich und das ist bestimmt ein ganz nettes „Blei-Zäpfchen“.
    Spürt man bei diesen Gewichten überhaupt noch die Bisse?


    Gruß
    Norbert

    Es gibt zwei Dinge, die man nich ändern kann: Die Frauen und das Wetter.
    Also warum darüber aufregen?

    Fehmarn von 26.04-15.05.2021

    gestrichen wegen Corona :kotz

    Neu gebucht vom 17.10.-07.11.2021 :thumbup:

  • Hallo Nobbi


    Erfahrung habe ich nicht, aber ich kann mir das Vorstellen....


    Die Bisserkennung nur bei großen Fischen.
    Zudem der Druck auf die Schnur...


    Ich könnte mir aber vorstellen, dass man mit der 'Heringsbleiform' besser fahren könnte! Dadurch, dass es flach ist, knnte die Führung in der Strömung einfacher sein. Vllt verleiht dieses Blei dem Köder auch etwas mehr Spiel, da es von sich aus schon flattert!?

    Ich freue mich, wenn es regnet.

    Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.


    Karl Valentin, deutscher Humorist * 4.Juni 1882; † 9.Februar 1948

  • Moin .


    Da Dropshotblei ja eh lang und schmal sind warum nicht schwerere bzw längere bleie gießen.


    Der strömungsdruck ließe sich vielleicht auf ein erträgliches mass dann durch das mehr an länge ausgleichen.


    Habe zwar auch keine ahnung aber davon reichlich, aber probieren könnte man es .


    Versuch macht bekanntlich klu(ch)g.

    Gruss von der Soeste Jochen. :angler:


    Bekannte Adresse Klausdorf 17.-24.10 2021.





    Wenn ihr auch die Klage gegen die Fischereiabgabe unterstützen wollt


    Siehe hier http://www.anglerdemo.de/ verwendungszweck Klage Fischereiabgabe

  • Hallo Norbert,


    ich hab damit meine Versuche schon in Norwegen erfolgreich bestritten. Aber auch selbst da kann sich
    das Blei im Stein (Felsen) verklemmen.


    Das Prinzip und die Art des angeln ist ja die gleiche. Ob schwer oder leichter.
    Der Unterschied besteht nur im kräftigeren Takel.


    Aber Du muß bei der Verwendung von schwerdem Gerät weniger tun. ;-) Eine Hand die Rute in der anderen das Malz :-)) .


    In Norwegen ist außer in der Zeit des Scheitelpunktes der Ebbe, Strömung. Also runterlassen und nur mal zupfen.
    Die Vorfachlänge wird dann so bis 2,5 m gewählt.
    Da kann man sich dann seine Montagen mit verschiedenen Längen, Hakengrößen und Ködern leicht einhängen.
    Durch die permanente Strömung bewegt sich der Köder mehr oder weniger von selbst.


    Das ist auch im Fluß oder an der Brandung möglich. Aber hier muß man mehr tun. Natürlich mit dem entsprechenden Takel.


    Ich habe mir Olivenblei etwas umgebaut für steinigen Untergrund. Die Einhängeöse am dicken Ende angebracht.
    Ich habe dadurch bisher weniger Verluste. Die Olive richtig herum hat sich immer noch öfter verklemmt zwischen den
    Steinen. Warscheinlich erst das dünne Teil bis es nicht mehr weiter geht und fest ist. Wenn gleich
    die dicke Rundung :rolleyes: kommt dann kann es sich nicht erst tief verklemmen. Sieht zwar irgend wie dämlich aus, aber
    bei mir hat es geholfen.


    Gruß Olaf