Was haltet ihr hiervon ??

  • Hallo!
    Uns Anglern wirft man dauernt Steine in den Weg, aber der industriellen Fischer will man "werkzeuge in die Hand geben damit diese ja auch noch den letztenFisch vom Meeresboden kratzen kann.


    Elektrofischen


    Gruß Oldmaqn

    Wenn der letzte Baum gefällt und der letzte Fisch gefangen ist,
    wirst du feststellen das man Geld nicht essen kann.

  • Moin .


    Deshalb ja auch Natura 2000 Schutzgebiete .Ein Schelm der böses dabei denkt.


    Keine Angler mit Booten aber Elektrofischen.


    Man sollte diesen Leuten mal mit dem Elektrofischgerät auf die Pelle rücken mal sehen was die davon halten (Elektroschocks zum Nachdenken)

    Gruss von der Soeste Jochen. :angler:


    Bekannte Adresse Klausdorf 17.-24.10 2021.





    Wenn ihr auch die Klage gegen die Fischereiabgabe unterstützen wollt


    Siehe hier http://www.anglerdemo.de/ verwendungszweck Klage Fischereiabgabe

  • Naja Jochen,


    das ist ein zweischneidiges Schwert, die haben dadurch wenigstens keine schweren Ketten an ihrem Grundschlebnetzen. Dadurch schonen sie zumindest den Meeresboden.


    Aber welche Fischerei nun nachhaltiger ist, wage ich nicht zu bewerten, das sollen lieber die Fachleute machen.


    Meiner Meinung sollten sie die ganze Schleppnetzfischerei in der Ostsee verbieten.



    Gruß Jürgen

    Ich grüße alle Angler die nach Fisch stinken und sich Schwimmhäute zwischen den Fingern wachsen lassen !

    Einmal editiert, zuletzt von Barkassenjoe ()

  • Naja, positiv sehe ich das auch nicht.



    Und das Argument mit den Ketten, welches hier von den Fischern als positiv angeführt wird. :kotz Wer hat das belegt, geprüft und wer glaubt daran? :-)) :-)) :-))


    Wie ich in Brüssel hörte, werden die Elektroanoden auch mit Ketten auf Tiefe gebracht. Wie anders, sollen die auch sonst auf Tiefe kommen, vor allem wenn noch auf der See eine Drifft herrscht, wie es eigentlich immer der Fall ist durch Strömung und Wind.


    Und es soll ja angeblich nur dazu dienen die Grundfische vom Grund aufzuschrecken. Wie kommen die dann aufs Schiff? Wieder in Netzen, oder wie?


    Und wer sich etwas mit Elektrofischen beschäftigt, dem wird auch zu denken geben, wie lange die Fische beim Elektrofischen betäubt sind. Das reicht ja nur für ein paar Sekunden und die Fische hauen wieder ab.

    Das mag für flache Fließgewässer ja noch funktionieren, Aber wenn man bedenkt, das dies in Tiefen von 50 und mehr Metern ausgenutzt werden soll, müssen die Netze eben doch wieder knapp über oder auf dem Grund gezogen werden. Dabei müssen natürlich auch wieder Scheerbretter zum Einsatz kommen, die das Netz aufhalten. Und wo werden die geschleppt. Natürlich im Mittelwasser bei 25 M. Ein Schelm wer sich Böses dabei denkt.


    Natürlich könnte man die Stromstösse jetzt stärker ausführen, sodass die Fische sterben am Grund, dies würde aber auch dazu führen, das alles kaputt geht, egal ob klein oder groß, egal ob Scholle, Butt, oder Seehund. Hätte noch extremer Auswirkungen wie jetzt die tot zurückgeworfenen Fische, nur das die toten kleinen Fische niemand mehr sehen würde und somit die Quote auch ganz klar nur für die eingenetzten Fische zur Anwendung käme.

    Da stellt sich mir dann noch eine andere Frage. Da die Fische ja nicht unbedingt in der Nähe des Fangbootes auftreiben und vertrifften, wie effektiv kann solch eine Methode auf der See sein????


    Aus meiner Sicht nur Augenwischerei für die Dummen um von der Schleppnetzproblematik abzulenken.


    GvH Rainer


    Wenn eine Schraube locker ist, hat das Leben wenigstens ein bisschen mehr Spiel


    Einmal editiert, zuletzt von HAVÖRED ()

  • diese Form der Elektrofischere gibt es schon etwas länger.
    Durch geringe Stromimpule werden die Plattfische die sich im Sand eingegraben haben aufgescheucht und werden im Netz gefangen. Ist nicht so das die Fische betäubt werden wie man es vom Elektrofischen in Binnengewässer kennt.


    http://www.parlament.gv.at/SUC…rofischerei&Button=Suchen



    Weitere Informationen auf Seite 78 der PDF im Anhang



    In wie weit das letztendlich schonender für den Meeresgrund ist wird sich mit der Zeit zeigen. Jedenfalls teile ich die von Jürgen genannten Bedenken

  • Wir wissen, dass die Erwerbsfischerei mit ihren schweren Grundnetzen den Meeresboden und die dortige Fauna und Flora zerstören. Aber sie wird weiterhin praktiziert. Die Folgen sind allen bekannt. Dennoch geht es so weiter.


    Jetzt sollen statt schwerer Ketten, Elektostöße die FIsche aufscheuchen. Und schon wird von 'Elektrofischerei' gesprochen. Jeder denkt sofort an 'Strom', mit denen die Fische betäubt werden und somit ahnungslos und hinterhältig ins Netz getrieben werden.


    Und da das ganze noch in der Erprobungsphase ist, wird ersteinmal scharf geschossen. Allein das Foto auf der Tagesshow-Seite zeigt, dass der Verfasse wenig Ahnung hat. Die, die dort 'Elektrofischen' haben nichts mit dem Thema zu tun. Hier werden Fische tatsächlich betäubt, um sie mit einem Kescher zu landen. In der Regel dient das zur Bestandsaufnahme. Die Fische nehmen keinen Schaden. Aber dennoch suggestiert dieses Bild, dass die Meeresfische betäubt werden sollen. Ein falsches Bild entsteht.


    Gegner von neuen Methoden gibt es immer. Und meist werden 'humanitäre' Gründe aufgeführt. Human...heißt menschlisch und nicht tierisch. Wenn man 'human' Fische fangen will, dann muss man warten, bis sie an Altersschwäche sterben! Und selbst dann würde es noch Gegner geben...


    Bei dieser Methode werden sicherlich keine 220 Volt permanent ans Wasser abgegeben, sondern Stromimpulse, die die FIsche aufschrecken.
    Natürlich besteht die Möglichkeit, dass dies auch negative Auswirkungen auf andere Lebewesen haben könnte.
    Die jetzige Fischerei hat aber definitiv extrem negative Auswirkungen!!!


    Versteht mich nicht falsch: Ich will hier nicht FÜR diese Methode werben. Dafür fehlt mir das nötige Hintergrundwissen.
    Aber von den jetzigen Fangmethoden wissen wir um die schädliche Auswirkung und nehmen sie mehr oder weniger hin. Nun soll eine neue Methode weniger schädlich sein und man ist sofort dagegen.



    Ein Beispiel wären die Elektrozäune. Hier könnte man sich auch aufregen. Aber wenn man die Materie kennt, weiß man, dass sie ungefährlich sind. 10000 Volt hören sich viel an, aber bei 10mA passiert einem nichts und den Tieren auch nicht.


    Ähnlich stelle ich mir das beim Fischfang vor. Kurze Impulse geben zwar eine hohe Spannung ab, aber die Stromstärke ist gering und somit wenig gefährlich.
    Natürlich könnten diese Impulse negative Auswirkungen haben. Aber das gilt es genausestens zu studieren.
    Windparks in den Meeren sind auch nicht unbedingt positiv. Es wird gesagt, dass Meeressäuger gestört werden (siehe Strandung von Walen).


    Meiner Meinung nach ist die gesamte kommerzielle Massenfischerei schädlich. Aber die Nachfrage ist groß und wird mit dem WAchstum der Weltbevölkerung nicht kleiner.


    Wir sollten uns aber vom Begriff der Elektrofischerei verabschieden. Wir sagen ja auch nicht 'Kettenfischerei'!

    Ich freue mich, wenn es regnet.

    Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.


    Karl Valentin, deutscher Humorist * 4.Juni 1882; † 9.Februar 1948