Neues von der Anglerdemo.

  • Hallo Udo,


    die beiden Publikationen habe ich gesehen und gelesen.


    Man sollte auch die Hintergründe kennen, warum so eine
    VO zustande kommt.
    Dass man sich nun gerade die Angler rausgegriffen hat,
    liegt m. M. daran, dass von dieser Seite kaum oder nur
    geringer Widerstand zu erwarten war.
    Und wer weiß, welche Organisationen bei der Abfassung
    der VO beteiligt waren. Sicherlich solche, die uns Angler
    an den Kragen wollen. (Nehme ich an).


    Ich bin nach wie vor gegen überzogenen Natursschutz!


    Mit Petri Heil
    Flunder

  • Natürlich gibt es Vorgaben seitens der EU. Und in einem so dicht besiedelten Gebiet wie Deutschland, dessen Küstenstreifen zudem recht schmal sind, deren wirtschaftliche Nutzung jedoch erforderlich ist, das wird es schwer, etwas für die Umsetzung solcher Vorgaben zu tun.
    Aber sinnfreie Verordnungen bewirken eben auch nichts...


    Man stelle sich vor, die EU sagt, der Wald muss gerettet werden. Saurer Regen, Klimawandel, Pilzkrankheiten, aggressive Insekten, Monokuturen.... Und jetzt kommt eine Umweltministerin und unterschreibt eine VO, in der das Spaziergehen im Wald verboten wird, um die EU-Vorgabe den Wald zu schützen, nachzukommen!!!!! Und als Begründung wird das Verhalten der Spaziergänger vorgehalten, welches die Fauna und Flora 'erheblich' belastet!
    Ausgenommen von der VO sind kommerzielle Suche und Abbau von Wildfrüchten wie Pilze und Blaubeeren, der Abbau von natürlichem Waldhumus, Treibjagden und Feuerholzgewinnung!



    So wie es aussieht, wird das Team 'Anglerdemo' Klage einreichen.
    Unermüdlich sind sie dabei, um für unsere Sache zu kämpfen, opfern ihre Freizeit und haben Kosten.


    Spenden werden für die Klage benötigt, aber auch für weitere Aktionen...
    Ich habe mich eben beteiligt und über die eingerichtete Paypal-Funktion ist es eine Sache von Sekunden.


    Das Angelverbot betrifft mich persönlich nicht. Ich angle nicht in diesem Gebiet und hatte es auch nie vor.
    Dennoch: Es dreht sich um die Art und Weise, wie man uns Angler ungerechtfertigt in die Ecke der Bösen stellt und für etwas zur Verantwortung zieht, dass wir gar nicht zu verantworten haben.
    Bauernopfer verfehlter Politik!


    In Deutschland gibt es 4 Mio Angler. Wenn nur 5 % einen Euro spenden würden...


    Hier die aktuelle Diskussion dazu.

  • Moin Leute.


    Es gibt mal wieder etwas neues https://www.fehmarn-angler.fis…&postID=205560#post205560


    Bitte Post 183 Lesen!...



    Es geht darum das wir deutlich machen das wir uns das Angeln nicht ohne einen Vernünftigen Grund einschränken oder verbieten lassen.


    Dazu müssten aber auch alle an einem Strang ziehen ,dies ist mein Heimatland ich will nicht zum Angeln ins Ausland fahren müssen.

  • Das ist ja das Problem....


    Die Politiker müssen etwas vorweisen. Ob es sinnvoll ist, spielt keine Rolle!


    Wenn man in einem Gebiet alles verbietet, was den Dorschbestand schadet, könnte ich es verstehen.
    Auch uns Angler ist der Dorschbestand wichtig.


    Aber die Diskussion über den Unsinn wurde und wird bei Fehmarn-Angler.net bereits ausführlich geführt und ist allen bekannt.


    Der Bericht ist recht gut, aber bei der BILD weiß man leider nie, wie die das am Ende weiterführen.


    Hoffen wir darauf, dass die Klage zum Erfolg führt. Nicht, weil wir dort angeln wollen, sondern weil unsinnige Verordnungen rückgängig gemacht werden müssen.


    Unsere 'Barkasse' kann zum Dorsch jede Menge erzählen: Freiwasserlaicher, Salzgehalt, Wassertemperatur etc.


    Entscheidend ist jedoch, dass nie mehr entnommen werden sollte, als für eine gesunde Reproduktion erforderlich ist.


    Wenn ein Bauer eine Tonne Mutterkartoffeln zum Bestellen seiner Felder benötigt und 20 Tonnen erntet, dann sollte er nie mehr als 19 Tonnen vermarkten. Eher etwas weniger, denn mit Schwund muss man rechnen.



    Aber leider wissen das die Politiker nicht.
    Man sie es an der Staatsverschuldung. Wer mehr ausgibt, als reinkommt, hat Minus!

  • Moin Leute.


    Wir Angler sind die Letzten die den Dorsch bzw Fisch nicht schützen wollen ,so es den Sinnvoll gehandhabt wird.


    Aber so wie es jetzt ist entscheiden Politiker, die keine Ahnung von der Materie haben schon seit Jahren "Falsch."(Entnahme Menge der Fänge der gewerbsmässigen Fischerei )


    Und dann wird auch noch ein Fang und Befahrensverbot nur für Angler und Angelkutter beschlossen,


    aber alle anderen Aktivitäten Wie Schleppnetzfischerei oder befahren mit Containerschiffen usw wird nicht verboten.



    Es ist schon bei den Fehmarn anglern darüber ausführlich geschrieben worden https://www.fehmarn-angler.fish/index.ph…5560#post205560


    wenn es den Interessiert.

  • Hallo Angelfreunde,


    in der Bildzeitung steht heute Morgen ein Bericht
    über dieses Thema "Angler-Zoff auf der Ostsee".
    Der Bericht ist ziemlich neutral gehalten.


    Man kann über Bild denken wie man will. Mit dieser
    Veröffentlichung wird m. M. das Problem einer noch
    größeren Öffentlichkeit bekannt gemacht.
    Und das ist gut so.


    Mit Petri Heil
    Flunder

  • Der böse böse Angler...er muss vernichtet werden...jedes Mittel ist recht!!!!


    Und selbst wenn sich der Dorschbestand vervielfachen würde, würde man das Baglimit nicht aufheben, weil man die Quoten der Berufsfischerei gutschreiben würde.
    Hauptsache, wir werden mit Höchststrafen in die Knie gezwungen...


    Wenn das Schule macht, weil die Angler jetzt nicht aufstehen und dagegen angehen, wird ähnliches auch in anderen Bundesländern praktiziert werden.



    Ich bin gerade wieder am hadern, ob ich jemals wieder nach SH zum Angeln fahre...


    Wer mich als Angler pauschal abstempelt, ich könnte dort die Bestimmungen mißachten, der will mich doch nicht wirklich als geldbringenden Touristen haben?!?!?


    https://www.fehmarn-angler.fis…u-sonnabend-6-januar-pdf/

  • Moin.


    So langsam habe ich mich wieder beruhigt.


    Wenn ich dies alles aber richtig deute wollen die einen Gläsernen Angler.


    Um zum guten schluß uns das Angeln in D ganz zu verbieten oder soweit einzuschränken das wir die lust verlieren .




    Wer jetzt als Angler noch nicht hellwach geworden ist dem ist nicht zu helfen.




    Ps;In dem link in Post 25 ist ein Spendenkonto angegeben jeder Cent zählt ,DANKE.

  • Hallo Angelfreunde,


    ich hatte mich auch über den Entwurf aufgeregt. Was soll´s.
    Heute Morgen ist mein Blutdruck wieder okay.


    Gott beschütze uns vor den Naturschützern. Die sind besser
    vernetzt und sitzen in fast jeder Behörde. Wer weiss, was sie
    ihren Vorgesetzten (Minister) alles ins Ohr flüstern.


    Ja, uns Anglern geht es an den Kragen. Überall Verbote, Verbote usw.


    Da bemühen sich die Gemeinden um mehr Tourismus und dann das.
    Denen ist es vollkommen egal, wer dabei auf der Strecke bleibt.


    In diesem Staat stimmt was nicht!!!


    Euch einen schönen Sonntag noch.


    Mit Petri Heil
    Flunder

  • Hallo Angelfreunde,


    hier mal ein paar Gedanken zu den Natura 2000-Gebieten:


    Das Thema betrifft ALLE Angler! Natura-2000 ist überall!


    Die Angelverbotszonen in Nord- und Ostsee, das Baglimit für Dorsch und Wolfsbarsch- immer mehr Einschränkungen und Verbote für Angler an Schleswig-Holsteins Küsten. Und das ist nur der Beginn, denn die Naturschutzverbände fordern immer häufiger Verbote für Angler! Was hier bereits durchgesetzt wurde und Gültigkeit hat, zeigt Auswirkungen auch in DeinemBundesland, auch an Deinen Angelgewässern- der Fehmarnbelt ist überall!


    Die Politik und die Naturschutzorganisationen wollen die Freizeitfischerei gerne vollständig verbieten, fordern öffentlich immer wieder neue Einschränkungen und Verbote, um unser Hobby so unattraktiv wie möglich zu machen. Naturschutzverbände haben uns als ein leichtes Opfer erkannt, weil wir keine Lobby haben. Bundesumweltministerin Hendricks hat die Länder bereits angewiesen, alle Natura-2000 Gebiete rechtlich zu sichern. In verschiedenen Bundesländern sind bereits weitere Aussperrungen des Menschen geplant. Befahrensverbote, Betretungsverbote, Angelverbote – alles Verbote ohne wissenschaftlich nachvollziehbare Effekte.


    Was heißt das für uns Angler für die Zukunft? Was bedeutet das für unsere Gewässer?


    Welchen Sinn hat eigentlich ein "Schutzgebiet", in dem die kommerzielle Fischerei, der Abbau von Bodenschätzen, der Bau des weltgrößten Absenktunnels erlaubt, aber fast ausschließlich das Angeln verboten wird? Welchen Sinn hat ein Baglimit, wenn die durch Angler weniger entnommenen Fische nicht den Beständen zugutekommen? Wenn Angler verzichten, damit die Quoten der kommerziellen Fischerei nicht oder nur weniger gekürzt werden müssen?


    Wann wollen wir Angler uns öffentlich wehren und geschlossen zusammenstehen? Wann wollen wir Angler der Politik zeigen, dass wir eben nicht das leichte Opfer sind?


    Angeln stellt schon immer eine besonders naturverträgliche Nutzungsform der Natur dar. Wir Angler sind Naturschützer und gehen sorgsam mit den Gewässern und Fischen um. Wir schützen und pflegen Gewässer, führen Besatzmaßnahmen durch und lehren Kindern und Jugendlichen den verantwortungsvollen Umgang mit der Natur, um nur einige Beispiele zu nennen.


    Unterstützt die Initiative "Anglerdemo", egal ob Ihr von der Küste oder aus den Bergen, vom Rhein oder von der Oder kommt. Informiert Eure Angelkollegen zu dem Thema und bringt unsere Sorgen in die Öffentlichkeit! Ist dem Vorstand in Deinem Verein die drohende Gefahr für Eure Vereinsgewässer bekannt? Fragt im örtlichen Angelgeschäft nach, ob die Probleme dort bekannt sind.
    Nehmt Euch die Zeit, die auf dieser Website zur Verfügung gestellten Informationen zu lesen. Bildet Euch Eure Meinung!


    Geschrieben von Uwe (Großdorschjäger), fehmarn-angler