Fischreichtum in MV und Bayern

  • Hallo Zusammen


    Wir sind in diesem Jahr in Mecklenburg-Vorpommern und Bayern in Urlaub.


    Der Unterschied zu unseren Gewässern am Niederrhein ist enorm.

    Das klare Wasser in Bayern , die Artenvielfalt und die Menge an Fisch beeindrucken sehr.

    Da geht einem als Angler das Herz auf.


    Ich glaube da kann nur unsere Flunder in Kiel mithalten.


  • Moin..



    Zitat

    Der Unterschied zu unseren Gewässern am Niederrhein ist enorm.

    Das klare Wasser in Bayern , die Artenvielfalt und die Menge an Fisch beeindrucken sehr.

    Da geht einem als Angler das Herz auf.

    ja ja, ... da spielt einem schnell mal das Gehirn einen Trugschluß vor,
    daß in dieser oder jener Pfütze,
    mehr Fisch drin sein soll,..

    .. aber nur, weil man diesen,
    in einem klaren Gewässer sehen kann ;-)


    Ich glaube nicht an solche Märchen,
    denn die Brackwasser-Region hat mehr Nahrung und bietet
    von dieser Possition her schon mehr "Artenvielfalt".


    Als Angler in BaWü konnte man die Fische (Karpfen) am Stausee

    (bei günstigem Sonnenstand) auch sehen; dennoch war die Ausbeute
    im Vergleich zu den Gewässern hier im Norden nicht besser.


    Nur weil über das "sehende" Auge der Fang-Reiz irgendwie gesteigert wird
    heisst das nicht, daß mehr Fisch im Wasser schwimmt. :-)


    Im Niederrhein leben ca. 40 Fischarten und da ist so ziemlich alles dabei
    was einen fordert gezielt auf ein paar davon angeln zu gehen ;-)


    Gruß rüdl

  • Moin..



    ja ja, ... da spielt einem schnell mal das Gehirn einen Trugschluß vor,
    daß in dieser oder jener Pfütze,
    mehr Fisch drin sein soll,..

    .. aber nur, weil man diesen,
    in einem klaren Gewässer sehen kann ;-)

    Also ich spreche hier nicht von Pfützen sondern von Begseen wie der Thunsee (Foto) in Bayern oder Seen der Müritz bzw. Spreewald.

    Wunderschöne Natur- keine Pfützen.


    Bei uns am Niederrhein gibt es definiv weniger Fisch.

    Sei es der Umwelt, dem Komoran oder was weiß ich geschuldet.

    Ich habe im letzten Jahr 2x bei Fischzählung bzw. Bestandsaufnahme des Verbandes teilnehmen dürfen.

    Das Ergebnis war niederschmetternd.

    Besonders wenn man die Mühen und Kosten der Vergangenheit gegengerechnet.

    Ich sehe nicht nur keinen Fisch, da ist kaum welcher.

  • Mir erzählte man vor Jahren, das es in den klaren Seen in Bayern sehr viel Fisch gibt, aber weniger Arten?-(


    Wenn ich drüber Nachdenke, kann das schon stimmen.........einige Fischarten lieben eher angetrübtes Wasser......


    Wer weis: mglw. zählt ja einer mal nach:piep:


    Aber die Fotos sehen verlockend aus:thumbup::thumbup::thumbup:


    gruß degl

  • Hallo zusammen,

    welche Theorie ergibt dieser Bericht ???


    Bach- und Flussregionen

    Fließgewässer kann man von ihrem Ursprung bis zur Mündung in verschiedene Regionen einteilen. Diese Regionen zeichnen sich unter anderem durch Unterschiede in Nährstoffen, Trübung, Temperatur und Sauerstoffgehalt aus. Die meisten Tiere, so auch Fische, stellen bestimmte Anforderungen an einen Lebensraum. Manche können zum Beispiel nicht in sauerstoffarmem Wasser leben, andere fühlen sich gerade hier sehr wohl. Daher hat man verschiedene Bach- und Flussgebiete nach den charakteristischen Fischen (Leitarten), die dort vorkommen, benannt. Damit ähnelt diese Einteilung im Grundsatz der Gewässergütebestimmung anhand von Kleintieren. Allerdings basiert die hier erläuterte Einteilung in die nach Fischarten benannten Abschnitte auf einem „idealen“ Bach/Fluss und wird nicht zur Bestimmung der aktuellen Wasserqualität herangezogen.


    Forellenregion

    Nah bei der Quelle fließt das Wasser schnell und seine Temperatur steigt auch im Sommer selten über 10°C. Es gibt viel Sauerstoff und wenig Nährstoffe. Ein Lebensraum, in dem sich vor allem die Bachforelle und die Groppe wohl fühlen, aber auch die nordamerikanische Regenbogenforelle und der Bachsaibling bevorzugen diese Bachregion. In den höher gelegenen Gebieten (bis zu 2000 m) ist die Nahrung begrenzt und die wenigen Fische bleiben meist klein. Doch in den tieferen Gegenden der Forellenregion gibt es ruhigere, tiefere Bachzonen, der Uferbewuchs wird größer und es gibt daher mehr Beutetiere. Die Forellen sind hier zahlreicher und auch größer. Zusätzlich findet man Bachschmerle und Elritze.


    Äschenregion

    Die Äschenregion beginnt meist dort, wo sich mehrere Bäche zu einem kleinen Fluss vereinigen. Das Wasser fließt etwas langsamer durch flacheres Gelände. Der Untergrund ist meist kiesig. Die starke Strömung unterspült das Ufer und es entstehen ruhige, tiefe Zonen, so genannte Kolken. Das Wasser ist immer noch sauber und sauerstoffreich. Doch die Wassertemperaturen können hier im Sommer bis ca. 15°C steigen. Neben der Äsche kann man noch die Begleitarten der Forellenregion (Bachschmerle, Elritze) und Schneider, Döbel oder Nase finden.

    Barbenregion

    Dort wo das Gelände mehr und mehr abflacht, wird die Strömung langsamer. Es kommt zu Schlammablagerungen und dichtem Pflanzenbewuchs. Obwohl die Wassertemperatur im Sommer nun auf 20°C steigen kann, ist der Sauerstoffgehalt immer noch ziemlich hoch. Der Nährstoffgehalt hat zugenommen. Neben der Barbe findet man die Begleitfische der Äschenregion aber auch Rotauge, Rotfeder, Ukelei, Gründling, Flussbarsch und Hecht. In tieferen Zonen kann man auch schon mal einen Zander finden.

    Brachsenregion

    Nähert sich der Fluss seiner Mündung, beginnt die Brachsenregion. Da das Wasser sehr langsam fließt, kann sich auf dem Flussgrund nährstoffreicher Schlamm ablagern. Es entsteht ein üppiger Bewuchs an Wasser- und Uferpflanzen, Weiden und Schilf säumen das Flussbett. Es kann sich eine reiche Planktongemeinschaft entwickeln, die als Nahrungsgrundlage vieler anderer Organismen, z. B. Fischen, dient. Das Wasser erwärmt sich in dieser Region im Sommer stark. Sauerstoff wird im warmen Wasser schlechter gebunden als im kalten Wasser. Daher kann es hier im Sommer zu Sauerstoffmangel kommen. Hohe Nährstoffbelastungen, zum Beispiel durch Landwirtschaft, im Zusammenhang mit großer Hitze, können zu akuter Sauerstoffarmut und damit unter Umständen sogar zu Fischsterben führen. Hier leben neben Brachsen und Begleitfischen der Barbenregion auch Aal und Wels.

    Kaulbarsch-Flunder-Region

    So nah an der Mündung wird die langsame Strömung durch die Gezeitenbewegungen beeinflusst. Es kommt zu einer Mischung aus Süß- und Salzwasser (Brackwasser). Das Gelände ist sehr flach, die Ufer der Flüsse liegen weit auseinander. Es gibt Schlickbänke in den flacheren Wasserzonen. Brackwasser ist nährstoffreich. Es gibt viel Plankton, von dem wiederum viele Wirbellose wie Krebschen, Würmer usw. leben können. Die Salzkonzentration unterliegt aber großen Schwankungen, abhängig davon, ob der Fluss viel Wasser führt, ob es regnet oder ob große Stürme viel Salzwasser in die Mündung drücken. Auch wenn das Nahrungsangebot groß ist, können nur wenige Fischarten solche Schwankungen tolerieren. Kaulbarsch und Flunder sind zwei Arten, die sogar öfter zwischen Salz- und Süßwasser hin- und herwechseln. Andere Fische, die Wanderungen ins Süßwasser unternehmen, wie zum Beispiel der Lachs und der Aal, dringen von hier bis in die untere Forellenregion vor.


    Das ist ein Auszug aus folgendem Link:

    https://www.planet-schule.de/w…rund/wasserqualitaet.html

    lg. mattes





    Wenn das die Lösung ist, hätte ich gern mein Problem zurück! :thumbsup:


    Fehmarn 2019, ich freue mich :thumbup:


    photo-3368-4a061f4f.png

  • Nur in Bayern ist es sehr schwer als Auswärtiger an Erlaubnisscheine zu kommen da für die meisten guten Gewässer keine Gastkarten ausgegeben werden oder man braucht noch ein Mitglied der dich am Gewässer begleitet. (in Augsburg so der Fall). Oder man gibt sich mit gibt sich mit weniger zufrieden wie z.B. den Autobahnsee wo man für die Tageskarte ca.16 € abdrücken muss und dann sind auch noch Hecht und Zander das ganze Jahr tabu.Ich stamme zwar aus Augsburg habe aber den Schein erst gemacht als ich in ein anderes Bundesland gezogen bin,als ich mal in Augsburg auf Besuch war für ein paar Tage wollte ich mal losziehen zum Angeln und ich war sehr enttäuscht als ich mir eine Tageskarte holen wollte und ich für das Gewässer keine bekommen habe.Generell finde ich das Angeln in Bayern was die Kosten anbelangt sehr überteuert,aber was macht man nicht alles für das Hobby.Ich bin auch froh das ich an der Grenze zu Hamburg wohne da es in Hamburg sehr viele freie Gewässer gibt wo ausreicht das man im Besitz eines gültigen Angelscheins ist (egal aus welchem Bundesland),einfach nur die Schonzeiten und Schonmaße einhalten und gut ist. Man bekommt auch für die Niedersachsenseite der Elbe günstige Tages/Wochen/Monats und Jahreskarten 6-60€, auch eine Fischereiabgabe ist nicht zu entrichten und den Fischereischein gibt es auf Lebenszeit für 35€ auf der gemeldeten Gemeinde oder Kreisstadt.Ich finde Bayern übertreibt was Angeln angeht ganz schön.Petri Heil aus Niedersachsen.

  • Hi Zanderschreck


    Ich bin mir nicht sicher ob nur die Touris und "Zugereiste" abgezockt werden oder auch Mitglieder in einem örtlichen Angelverein.

    Als Urlauber fühlt man sich abgezockt. Das betrifft die Entnahme wie auch die Gebühren.

    Ich überlege es mir ob ich 16€' bis 26€ für eine Tageskkarte ausgeben möchte.