Nikon D3500

  • Glückwunsch zur Kamera. Wobei hätte mir eher eine Spiegellose geholt oder gar eine 1 Zoller Kompaktkamera. Nimmt weniger Platz weg und so eine bessere Kompakte ist auch nicht unbedingt schlechter als eine Einsteiger - Systemkamera, wenn nur die Kitlinse vorhanden sein sollte.


    LG

  • Ja, die habe ich auch, ein schönes Spielzeug. Damit hast Du dann ein unendliches Feld für Zubehör etc. War bei mir, oder besser meiner Frau und mir, auch so. Die Grundausstattung waren schon mal 2 Objektive. Dann kahm noch ein Tele dazu, dann ein universelles Reiseobjektiv. Mann und Frau will ja nicht immer 3 von den Dingern mit rum schleppen. Weil das dann mal zu blöd wurde, mit dem Objektivwechsel, wurde ein zweiter Kammeraboddy angeschaft.

    Muss ich weiter schreiben? jeder weiß was jetzt kommt.

    Letztendlich wurde noch eine spiegellose kompakte Lumix angeschafft. Die begleitet uns jetzt auf unseren Touren und tut auch das was die beiden anderen auch tun.

    Gruß Martin

  • Tja....der Weg zu den "Kompakten" zeigte sich bei mir als "Irrweg".....................auch das Nutzen meines I-Phone ist nur im Notfall eine Alternative und der Grund weswegen ich die "Kleine" von Nikon vorziehe ist natürlich die Erweiterungsmöglichkeiten und die Bildqualität, die die Einsteiger-DSLR erreicht hat.


    Und wenn es mich überkommen sollte, werde ich eher zu höherwertigen Objektiven greifen, als zu teureren Bodys, die in der Summe auch nur den gleichen Sensor benutzen, als die D3500.


    gruß degl


    P.s. es interessiert mich eher was sie kann, als das was sie nicht kann;)


    Und sowas kann sie:


  • Muss halt alles zusammen passen. Das Objektive pauschal wichtiger sind halte ich für einen Irrglauben, der weit verbreitet ist. Eine Kitlinse an eine High End Kamera zu schrauben macht wenig Sinn, ein sehr gutes Objektiv an eine ganz einfache Kamera ebenso.


    Abgesehen von Bildrauschen, Dynamik etc. liefert zwar ein Objektiv die eigentliche Qualität (Bokeh, Schärfe / Details von Rand - Zentrum, eventuelle Bildfehler etc.) aber der Sensor muss auch diese Qualität aufzeichnen können, insbesondere wenns um Details / Schärfe geht. Vielleicht braucht man irgendwann auch einen sehr rauscharmen Sensor, wenns um Aufnahmen bei wenig Licht frei Hand geht, mit gutem Bildstabi in der Kamera und / oder Objektiv oder eine schnelle Serienbildrate, guten AF, Fokus Peaking usw. Auch Dinge wofür der Body verantwortlich ist oder mitverantwortlich.


    Aber das nur allgemein. Ich denke mit der Nikon kann man Spaß haben. Gibt auch viele Objektive, die auch nicht so viel kosten. Vielleicht gibts bei mir nächstes Jahr die X-T30 oder gar Systemwechsel zu Olympus / Panasonic wegen der tollen focus bracketing funktion.


    LG

  • Hi Rockon,


    es geht auch weniger darum, die Bedeutung des Bodys abzuwerten. Dynamik, Kontrast, Bildrauschen, Stabi, Fokus, etc. - alles richtig, das liefert nicht das Objektiv, sondern der Body.


    Es war eher dahingehend gemeint, dass ein Objektiv-Invest meist längerfristig ist: wenn man einmal wirklich gute Linsen hat, wechselt man eher ab und an den Body. Ok, Objektive entwickeln sich auch weiter, werden schneller und präziser, aber hat man da mal gute erwischt, wechselt man doch nicht von Modell zu Modell, zumindest ich nicht.


    Wer bei einer High End Kamera an Linsen spart, verliert Potenzial. Wer eine Einsteiger-DSLR zunächst mit besseren Objektiven aufrüstet, gewinnt dazu, selbst wenn nicht alle Details zum Vorschein kommen dank Sensor. Aber allein Schärfe und Offenblende sind Argumente. Es muss nicht immer gleich der Bodywechsel sein. Wobei klar: niemand wird eine Canon L-Linse vor eine Einsteiger-DSLR schrauben, eine ausgewogene Relation also vorausgesetzt.


    Was den Body betrifft: ich habe die Canon 60D, eine Mittelklasse-Kamera. Mittlerweile nicht mehr die neueste, aber bis auf vielleicht die ISO-Zahl durchaus ausreichend. Es ist ja nicht die Frage, was sie alles kann, sondern was ich brauche. Wie bei Photoshop, da muss es auch nicht CC sein.


    Daher prüfe ich erst, ob ich bei Objektiven das für mich Optimale ausgereizt habe.

  • Ja mit den Objektiven stimmt schon. Die hat man länger als den Body. Gibt ja auch einige, die mit uralten Objektiven fotografieren. Die haben dann auch oft einen ganz anderen Bildlook.


    Mag sein, dass ich noch das System wechseln werde. Die Kamera ist zwar gut und theoretisch auch die Linsen von der Abbildung her, jedoch habe ich beim 60er Makro (auch Portraitobjektiv) das Problem mit der etwas geringen Brennweite, vor allem abends wenn Insekten noch aktiv sind. Dazu ist es nicht stabilisiert, was dann alles nur erschwert bei Aufnahmen frei Hand zumindest. Hat auch "nur" 1:2. Gibt dann noch ein 80er Fuji mit BS und 1:1, aber kostet recht viel (auch Fremdobjektive, Adapter sind eigentlich nicht günstiger) und ohne stacken bringt das eigentlich eh nichts bei dem Abbildungsmaßstab, was meine X-T20 nicht kann, nicht einmal focus bracketing.


    Olympus hat eine Stackingfunktion bei einem Modell (Name fällt mir nicht ein, Body um 1500 Euro), was sogar gut verrechnen soll. Vor allem werden die Einzelbilder in schneller Reihenfolge gemacht, was dann ja auch weniger Fehler produziert und angenehmer ist. Dazu zwar auch nur ein 60er Makro, was aber 1:1 kann und da MFT ein höherer Cropfaktor. Da hätte ich auch 2 Bildstabi...Objektiv und Body. Momentan recht reizvoll, aber mal schaun...


    Schon ein teures Hobby...da ist Angeln nichts gegen^^


    lG

  • Hi,


    all die Überlegungen habe ich auch angestellt, div.Fotoforen durch gearbeitet( da sind echte Semiprofis am werkeln, die gefühlt über meinem Anliegen nur die Nase rümpfen), bis ich dann mal die einzelnen aktuellen Nikonbody`s vor Sensor her verglich.....und siehe da: sie nutzen im wesentlichen den Gleichen(Vollformat mal aussen vor).

    Von Gewicht, Haptik, Funktionsumfang und Größe habe ich mich nach unten durchgearbeitet und festgestellt, das ich lieber angeln gehe, als mich am Wasser mit all den Möglichkeiten, welche die DSLR-Welt bietet, zu beschäfftigen..............


    Obwohl das Kit-Objektiv für mich schon Bilder in der Qualität liefert, die an den Monitoren dieser Welt genauso aussehen, wie bei mir, denke ich doch evtl. mal über ein hochwertiges "Immerdrauf" nach.....man muß sich ja mal was gönnen können:)


    Da ich mich bestimmt weiterhin im JPEG-Bereich bewegen werde, ist alles gut was mir Spass macht.....


    Achja....einmal am Ostseestrand aufkommender Regen mit Wind und schon kann es
    einem beim Brandeln ganz schnell auch das beste Equipment zerlegen..........dann muß ich nicht gleich tausende von Euronen betrauern;)


    gruß degl

  • Ich meine die Sensoren für Nikon kommen auch von Sony oder zumindest teilweise. Manchmal sind es auch die gleichen Sensoren, ist bei meiner Kamera auch so. Die X-T20 hat den selben Sensor wie die X-T2. Trotzdem preislich ein großer Unterschied. Verschieden ist eigentlich nur die Rechenleistung, Staub - und Spritzwasserschutz und wenige Funktionen. Naja und die X-T2 könnte ich noch mit focus bracketing aufrüsten, was bei der X-T20 leider nicht geht....aber rein von der Bildqualität eigentlich kein Unterschied.


    Ich fotografiere nur noch im RAW. Einige Dinge kann ich in der Kamera direkt bearbeiten und am Ende spuckt sie mir das JPG aus. Ganz praktisch...hat nur nicht jede Kamera.


    LG

  • Auch wenn ich gleich vermutlich gegeißelt werde... ;-)


    Ich habe zwar eine gute DSLR und auch 7-8 gute und lichtstarke Objektive, fotografiere übrigens auch zu 100 % nur in RAW, wenn ich sie nutze...


    Wenn ich sie nutze...


    Oftmals gewinnt aktuell mein Huawei P20 Pro, das ja bekanntlich neben dem iphone 6 die derzeit beste Smartphone-Kamera bietet. Es wiegt nur 300 g und nicht mehrere Kilos und braucht keinen großen Fotorucksack oder eine Fototasche. Das macht es ungemein flexibel.


    Klar: man kann es nicht direkt gleichsetzen mit einer DSLR, der Sensor ist kleiner, es ist nicht viel mit Zoomen, Schärfentiefe kann man auch nicht regeln wie bei einer DSLR.


    Aber letztlich kommt es auf das Motiv drauf an und das sind aktuell primär meine Kids und halt mal im Urlaub eine Landschafts- oder Detailaufnahme. Und ohne flax: was die Kamera physikalisch nicht an Eigenschaften mitbringt, gleicht sie teils durch wirklich gute Software aus. Schärfentiefe wird recht treffsicher simuliert, sogar der Schärfeverlauf, der von vorne nach hinten natürlicherweise abnimmt. Sogar das Bokeh ist passabel. Mit der DSLR kämpft man oftmals bei starken Gegenlichtkontrasten: Fokus auf die Person im Vordergrund = Himmel annähernd weiß. Bisher meist über RAW ausgeglichen. Das P20 Pro hat einen HDR-Modus, der es nicht übertreibt mit HDR, sondern natürlich wirkt. Er ist bei mir quasi immer an als Dynamikerweiterung und schon erscheinen Person und Himmel ausgewogen. Nachtaufnahmen: klar, DSRL, manueller Modus, manueller Fokus, Stativ = unschlagbar. Mit dem P20 kann man aber dank Belichtungsreihen noch viel frei Hand machen. Der Gyrosensor gleicht Verwackelungen super ab.


    Nochmal: ich würde nie eine DSRL gleich- oder ersetzen durch ein Smartphone. Aber für Urlaubs- oder Kinderfotos ist die Quali gut. Zoomt man in Portraits ran, sieht man auch jede Wimper differenziert. Und letztlich auch eine Frage der Finalausgabe: ich habe Bildmotive auf der Website, da verkleinert man sie auf vielleicht 1200 px. Ich erstelle jährlich in DIN A3 Fotokalender, auch da reicht die Quali, da Papier naturbedingt eh nicht jedes Detail zeigt, digital ist immer schärfer als Papier.


    Die DSRL nehme ich aktuell für Nachtaufnahmen, für Dämmerung, für hochwertige HDRs, für gezielte Portraitshootings oder Landschafts-Fototrips, Makro mach ich ja nicht. Für den Rest setzt sich zunehmend das P20 Pro durch.


    Man muss das Motiv und das Ausgabemedium und -format vor Augen haben. Dann muss es nicht immer DSLR sein.


    Ich frage mich auch, warum die eigentlichen Kamerahersteller da aktuell noch so träge sind: softwaremäßig zeigen die Smartphone-Hersteller, was man selbst aus mäßiger Hardware für Ergebnisse rausholen kann. Manchmal übertreiben sie es dabei auch, aber im Großen und Ganzen beeindruckend. Ein Stück von dieser künstlichen Intelligenz in DSLRs und manches Fotografie-Problem wäre Vergangenheit bzw. einfacher gelöst.

  • Die Entwicklungen von Handys war zumindest extrem in den letzten Jahren und die Quali ist zumindest nicht schlecht. Oft sieht man aber schon, dass ein Bokeh künstlich ist....zumindest bei vielen Bildern, die ich mir angesehen habe. Das sah teils so aus als hätte man eine Person mit Offenblende fotografiert, den Hintergrund mit geschlossener Blende von der Unschärfe her, weil sich dieser nicht so wirklich aufgelöst hat bzw. eher grob. Manchmal waren sogar Bildfehler zu erkennen....ob das von der Software direkt kam oder durch Anwender weiss ich aber nicht.


    So ein richtiges Bokeh eines Objektivs finde ich dann doch besser, hat auch eine ganz andere Qualität. Ein weiterer Vorteil rein qualitativ ist das man mit einer guten Kamera noch viele Reserven hat zum schneiden. Das nutze ich öfter mal, um den Schärfebereich zu erweitern, ohne die Blende zu sehr schließen zu müssen - Beugung und um das Motiv im Zentrum oder Nähe platzieren zu können (beste Auflösung)


    Wenn ich richtig los gehe nehme ich eine kleine Kameratasche mit. Da sind dann 1-2 Kameras und 3-4 Objektive drin sowie Blasebalg, Lenspen etc. Ist aber auch keine große Tasche, passt alles da ich eh keine riesige Brennweiten hab und Spiegellose.


    LG

  • Naja..........I-Phone 6 ist auch mein Begleiter, doch ist es nur für Situationen da, wo ich keine Cam dabei habe.


    Interessant bleibt die Frage, warum die Kamerahersteller "träge" in der Entwicklung Handyähnliche Software sind.........?


    Nun ein gutes oder sogar sehr gutes Objektiv zu entwickeln, dazu den "Pixelwahn" der Kundschaft zu befriedigen, bindet wohl gewaltige Kapazitäten

    (bei den Kunden große mengen Geld) und man streitet sich da nicht mit Netzbetreibern ....etc.


    Im Bereich der digitalen Entwicklung hat man ja PS oder wie ich ACDsee............


    Achja, ein weites Feld der Möglichkeiten.............jedenfalls komm ich kaum in die Gefahr mit meiner Nikon unbedingt div. Selfie`s zu machen, die in Bruchteilen von Sek. um den Globus ziehen.......und "Photobashing" kann ich allein zu Hause am PC machen:P


    gruß degl

  • So eine richtige Kamera hat ja auch deutlich mehr Leistung als ein Handy, auch an Hardware. Kann gut sein, dass man da vieles nicht so unterbringen kann an Software. Außerdem werden solche Kameras ja meist nicht gekauft, um im Automodus zu fotografieren mit fertigen JPG. Die meisten Leute, die auch schon länger dabei sind fotografieren mit eigenen Einstellungen und bearbeiten die Bilder teils mit hohem Aufwand mit ihrem eigenen Look....die wollen gar keine Bilder, die die Kamera bearbeitet hat. Gute Hardware wie gute Objektive und Sensor sind auch eigentlich wichtiger bzw. bringen einen größeren Mehrwert, als etwas das nur künstlich durch Software erzeugt wird. Auch MP sind nicht unwichtig, da sie positiv für die Bildqualität sind....wenn andere Komponenten auch stimmen.


    Außerdem ist es ja so, dass der Kameramarkt immer kleiner wird, der Markt für Handys nicht. Daher lohnt es sich eher darin zu investieren, da mehr Umsatz und der Kundenkreis davon mehr profitiert als die meisten Hobbyfotografen, die ihre Bilder eh bearbeiten wollen.


    Kamerahersteller schlafen aber auch nicht unbedingt. Die Neuerungen sind nur anders. Als Beispiel wieder meine Kamera. X-T20 und Nachfolger X-T30. Die X-T30 hat nun internes bracketing, etwas mehr MP und nun auch einen BSI Sensor, auch der AF wurde verbessert. Das ist schon was...


    LG

  • Kann gut sein, dass man da vieles nicht so unterbringen kann an Software. Außerdem werden solche Kameras ja meist nicht gekauft, um im Automodus zu fotografieren mit fertigen JPG.

    Ich denk mal, an der Leistung scheint es nicht zu scheitern. Die Automatiken "hübschen" ja auch schon einiges auf (weswegen man sie als etwas fortgeschrittener Fotograf ja u.a. nicht nutzt ;-) ). Aber zumindest die Sache mit dem erweiterten Dynamikumfang wäre doch schön. Ab gewissen Kontrastwerten (=messbar) den Hintergrund ausgewogen abdunkeln durch Doppelaufnahme, die verrechnet wird. Nicht viel anders arbeiten ja derzeit auch schon die Rauschreduzierungsprogramme, die einfach mehrere Aufnahmen erzeugen, abgleichen und das Rauschen so rausrechnen. Oder die DSLRs mit eigenem HDR-Programm, das ja im Prinzip schon dem erweiterten Dynamikumfang entspricht.

  • Glückwunsch zum neuen Spielzeug !!




    Moin , ... ist alles relativ,

    .. denn egal WEM man eine x-beliebige Version einer Fotografie zeigt;

    .. gefällt diese auf den ersten Blick, dann ist "das Bild" für denjenigen das "Orginal" und

    alle anderen Versionen von diesem Bild werden als Fake gesehen;-)



    .. im Fall der CATHY sagt die Technik;

    .. hier hat die Kamera den ?????? nicht geschafft ;-)
    .. die hellste Stelle zum "einmessen" wäre der weiße Balken über der Brücke ..


    .. hier im zweiten Bild von der Cathy ist der Tonwert "richtig" gesetzt ..

    .. die Ecken sind nicht richtig "ausgeleuchtet"; was i.d.R. an
    der Gegenlichtblende (Sonnenblende/Streulichtschutz/etc.) liegt..
    zBsp. bei Aufnahmen mit offener Blende & montierter Gegenlichtblende auf dem Objektiv passiert das häufiger ;-)



    Jedes dieser digitalen Wunderwerke hat nicht nur technisch bedingte Eigenarten

    sondern auch die Software, die da wild am "eigenen Bild" rum-manipuliert ..


    Nachdem meine Alltagsknipse (1000D) anfing rum zu zicken hatte ich mir letztes Jahr

    eine 800D angelacht; .. eine Hochzeit folgte, hat sie brav erledigt; .. dieses Jahr eine große 50iger Feier und

    dazwischen jede Menge Fotos rund um das Vereinsleben und dergleichen ..


    Fazit; .. als "Alltags-Schlampe" okay, aber nicht besser als
    die ganz billige Schiene 1000D-1300D außer in der Auflösung.


    Aber, da der meiste Kram an Bildern eh runter auf 660 pixel Breite gerechnet wird,

    hab ich damit weniger "Spaß" als mit der ollen 1000D.


    Bei mir ist so ein Ding einfach nur ein Werkzeug und das muß dann funktionieren, wenn ich es brauche.

    D.h. das Ding muß funktionieren wenn mit Futterresten an den Fingern dran rumgeschraubt wird; .. wenn
    die Finger nass vom Regen sind; .. wenn man im Wasser steht und Fotos von den Unterwasserpflanzen braucht;
    .. die Umgebung staubig ist aber nach dem Vorher- auch das Nachher Foto benötigt wird; .. etc.


    Da frisst die Neue nun mal mehr Strom und liegt weder besser in der Hand noch ist sie unempfindlicher

    oder besser im AF-Modus. Ja sie hat mehr "Schnickschnack", zBsp. ein blödes Schwenkdisplay,
    dazu könnte man auch STROMFRESSER sagen, zu mehr taugt der Kram nicht und ich möchte
    auch gar nicht wissen nach wieviel "bewegen" dieser "Klumpatsch" den Geist aufgibt ;-)

    K.A. wieviele genau, .. aber so 90% derer, denen man so eine Knipskiste in die Hand drückt,
    die fotografieren immer gleich.. stehend .. also immer aus derselben Höhe..
    .. die einzige "kreative Eigen-Bewegung" ist dann,
    wenn die Kamera mal auf Hochformat gedreht wird :-))


    Außerdem ist es ja auch nicht damit getan,

    daß man sich eine gute Kamera mit einer hohen Auflösung "anlacht";

    .. je höher die Auflösung und je mehr RAW-dateien, desto schneller "platzt" die HDD am PC, denn

    was vorher einige hundert MB Platz gebraucht hat, das schluckt jetzt Datenvolumen im GB-Bereich.


    .. 2006 brauchte ein Bild noch 1,5MB bei voller Auflösung

    .. 2008 ging es bis 4 MB hoch

    .. 2017 bis 7.3 Mb pro Bild

    .. 2018 bis ca. 10,7 MB pro Foto


    (alles im Bezug auf meine Knips-Kisten und auf das Format jpeg)


    Im RAW-format platzt dann eh alles auseinander;

    .. da kommt so eine Hochzeit schnell auf über 22 GB Datenvolumen.

    Da ist ein Foto mit 8,7Mb als jpeg, gleich mal eine 29,5MB RAW-Datei.



    Das heisst dann auch..


    - PC muß entsprechend schnell sein

    - Genug Speicher auf der HDD und gutes Bildproggi

    - Graka darf keine Schnecke sein und muß RAM haben

    - RAM für die CPU sollte genug vorhanden sein

    - .. .. ..



    .. dann braucht man eine Kam.tasche; Blitz; Ersatzakku; Speicherkarte(n); .. ..

    Batterien für den Blitz & Platz für den Brocken; .. eine Vorleuchte für Bilder in absoluter Dunkelheit ;

    .. ein Stativ für die erschwerten Umständen.. ein paar Filter ( auch wenn es nur als Linsenschutz dient).. etc etc


    .. wobei "er-schwert" auch mit "lästig" ersetzt werden könnte :rolleyes: ..


    .. dauernd den ganzen Kram mitschleppen, das wird mit jedem Gramm mehr an KrimsKram bzw.

    mit jedem Jahresring mehr auf meinem Buckel lästiger ..



    Die meiste Zeit dokumentiert man ja "nur";

    kommt dann dazwischen so ein Augenblick,

    wo man denkt " geil ..davon jetzt ein Hammer-Foto .. machen",

    dann ist der Zeitpunkt auch schon rum.


    Gezielt auf Motivsuche gehen und das richtige Tageslicht abwarten; dazu fehlt mir meist die Zeit.



    Eine Vollformat anschaffen und noch größere Fotos machen & einlagern war mir dann doch zu unsinnig.


    Haben wollen .. Ja schon ;-) .. aber benötigen ?.. ne, für den Alltagsquatsch nicht :-)



    Man knallt sich zu mit Bildern (dateien) die kein Mensch mehr als einmal anschaut und

    da die meisten Hin-Gucker eh nur noch auf dem Handy stattfinden .. ..


    Die 1000D fing das "zicken" an nach ca. 32000 Aufnahmen; d.h. der AF-Betrieb im Objektiv

    (Flachkabel das sich ständig mit bewegen muß) ist deffekt und da müsste das Kabel getauscht werden.


    Wie lange die 800D funktioniert werde ich noch raußkriegen :-) .. vielleicht "platscht" sie mir
    AUCH ins Wasser wie meine alte Power Shot A710 ? ..

    Werkzeug nutzt sich ab und fliegt auch mal aus der Hand :-))


    In Sachen Bildquali bin ich weder mit der 1000D noch mit der 800D zufrieden;
    aber da eh jedes Bild durch ein Bildproggi läuft ist das völlig Latte für 90% meiner Zwecke.


    Auch die Fotos von den Nelken und der Rose überzeugen mich als ORGINAL nicht,



    bei den Nelken müste der Fensterrahmen auf ein tatsächliches weiß korrigiert werden

    und bei der Rose müsste .. .. .. EGAL !


    .. egal weil, .. hat ein Bild erstmal die Augen getroffen und das Hirn sagt YES dazu,
    dann wird jede korrigierte Form nicht mehr so gefallen wie die zuerst gesehene :-))


    Ein neues technisches Spielzeug ist etwas feines :-))

    Für mich hat sich der Umgang damit stark verändert.

    Einst hat man auf die "teuren" Anschaffungen noch sehr acht gegeben und
    dann waren die Anschaffungen irgendwann rauß,
    weil sich die Technik drum-herum so schnell weiter entwickelt hat.

    Bsp. .. die einst so geliebte Nokin F3 ist nur noch Vitrinenschmuck.

    Die 1000D hat sich jedes Jahr 1100-1200-1300D weiter entwickelt und die
    ca. 450€ Anschaffungskosten sind nach 3-4 Jahren nichts mehr Wert.


    Die Kamera selbst mit dem Sensor & der Auflösung stinkt völlig ab ;-)


    Was ich damit sagen will, eine Kamera kaufen und sie nicht benutzen/mit-zu-schleppen aus "Behütungs-Gründen"
    oder dergleichen, das wird zum "Bumerang" ..

    .. das Ding ist schneller "alte Technik" als die Garantiezeit dafür um ist ;-)


    "Der Schraubenschlüssel in der Werkstatt zu Hause nützt bei einer Panne auf der landstraße halt nichts" :-))


    Deswegen sieht die alte Kameratasche bei mir auch aus, als hätte sie selbst "mitgeschraubt" :-)

    .. mal sehen wie lange die neue Tasche in diesem schicken Schwarz "funkelt".


    Also..
    .. immer brav benutzen das Werkzeug, denn "fast unbenutzt vererben" wird keine große Freude verbreiten ;-)



    Gruß rüdl