Räucherofen reparieren und auf Gasbetrieb umstellen

  • Vor vielen Jahren hatte ich mir einen Teleskop-Räucherofen zugelegt. Ich glaube sogar, dass er von Askari war.
    Er besteht aus verzinktem Blech und ich habe ihn mit Grillkohle betrieben.
    Allerdings war es immer recht schwer, die Temperatur zu halten.


    Nach dem letzten Räuchern war ich zu faul, den Ofen wieder in den Keller zu bringen und so blieb er auf der Terrasse stehen.
    Doch die Witterung ließ den Boden, dir Tropfschutzplatte und auch die Lade für die Kohle verrosten.



    Nu wäre es einfacher gewesen, ich kaufe mir einen neuen Ofen und den gleich aus rostfreiem Edelstahl.
    Da ich aber selten zum Räuchern komme, lohnt sich das nicht wirklich.


    Als ich jetzt zu einer Platte Edelstahl in 1,5mm Stärke kam, sollte es losgehen.
    Zudem wollte ich auf Gas oder Elektro umstellen.



    Als erstes kam der verrostete Boden raus. Da der Rand des alten Bodens noch einigermaßen fest war, ließ ich diesen stehen. Dann sägte ich aus dem Edelstahlblech einen entsprechenden Boden.


    Blick von oben in den Ofen


    von unten, das Bodenblech sitzt stramm im Rahmen


    Einfache Befestigung: Ein Stück Edelstahldraht durch Löcher und dann verbogen


    Eingangs erwähnte ich, dass ich auch einen Elektrobetrieb in Erwägung zog.
    Dazu kaufte ich mir eine kleine Herdplatte für schmales Geld und stellte den Ofen mit dem neuen Boden drauf (Löcher waren da noch nicht drin).
    Dieser verformte sich jedoch und der gesamte Ofen wackelte stark. Ich hätte dann umständlich Füße bauen müssen, die auch um die Herdplatte gehen. Dies wollte ich mir ersparen. Eine weitere Idee war es, in das Bodenblech ein Loch im Durchmesser der Herdplatte zu sägen, damit diese 'innen' liegt und die Temperatur besser in den Ofen bringt. Das Bodenblech wäre dann nicht so heiß geworden und hätte sich vielleicht auch nicht so stark verformt.
    Da ich aber bereits 4 Metallsägeblätter der Sticksäge verhunzt hatte, musste ich hiervon Abstand nehmen, zumal ich neue Blätter hätte kaufen müssen, die dann auch nur im Müll landen!


    Also Gas!


    Mein Kofferkocher sollte dafür herhalten


    Das Ideale: Die Tiefe des Ofens passt ziemlich genau auf das Kreuz, es verbleiben vielleicht 5mm.
    Der erste Versuch ohne Löcher im Boden war nicht so dolle. Auch hier verformte sich das Blech stark und die Temperatur im Ofen stieg nicht richtig an.


    Also habe ich dann den Durchmesser der vollen und der kleinsten Flamme gemessen und mit dem Zirkel auf das Bodenblech übertragen.
    Mit verschiedenen Bohrern dann die Löcher gebohrt.


    Danach ging der Gasbetrieb deutlich besser. Das Blech verformte sich nur noch minimal und die Temperatur stieg schnell. Um die 80° nicht zu übersteigen, musste die kleinste Stufe eingestellt werden, was nicht ganz einfach ist, ohne Gefahr zu laufen, dass sie erlischt.


    Eine neue Schublade musste auch noch her. Da ich hier keine Kohle reinlegen wollte, brauchte ich eigentlich nur ein Blech, auf dem ich das Räuchermehl verteile. Da das Blech jedoch auf kleiner Flamme nicht so heiß wir, dass das Mehl anfängt zu glimmen, spielte ich rum.


    Am Ende entstand dann folgendes:


    Die Lade ist an den Seiten nach unten gebogen, damit ein Abstand zum
    Bodenblech bleibt, also die Löcher nicht 'abgedeckt' werden.


    Für eine kleine Dose, in der das Räuchermehl kommt, wurde ein entsprechendes Loch in die Lade geflext. Die Dose ist innen und außen mit einer lebensmittelechten Beschichtung versehen. Mit einem Brenner muss man die zunächst abbrennen, anschließend mit einer Drahtbürste reinigen.



    Die Stirnseite der Lade wurde mit Blinddnieten befestigt. Ein Griff aus Holz wurde ebenfalls angebracht.



    Wenn die Lade eingeschoben ist, sieht das Ganze dann so aus:


    ohne Dose...


    ...mit Dose


    Jetzt noch ein Tropfblech...


    Wie ich bereits zu Anfang erwähnte, haben sich 4 Sägeblätter verabschiedet.
    Das Tropfblech entstand also aus Alu.
    Es ist 2cm kleiner, als das Bodenblech. So ist zum Rand ringsherum 1cm Platz.
    Damit das Blech auch anständig steht, habe ich einfach 4 Schrauben als Füße verwendet.




    Da die Ösen für den Tragegriff ebenfalls durchrottet waren, die zudem aber auch das obere Teleskopteil des Ofens arretieren, mussten schnell zwei neue her. In der Ramschkiste fand ich hier aus Edelstahl einen Haken, den man über die Tür oder Durschkabine hängt, um Handtücher aufzuhängen. Rostefrei, mit Blechschere zu teilen... also ideal...



    Zuerst hatte ich die Blindnieten von außen angebracht. Das war dumm, da man dann den Ofen nicht mehr zusammen schieben kann.
    Also von Innen angebracht und es geht...



    Gestern hatte der 'neue' Ofen dann Premiere.


    Auf kleinster Flamme lag die Temperatur zwischen 50 und 60°, ein klein wenig mehr aufgedreht und schon erreichte ich 70-80°.
    Legte ich Räuchermehl in die Dose und schob die Lade rein, so dauerte es gar nicht lang und es fing an zu qualmen.


    Aber aufgepasst: Etwas zuviel aufgedreht und schnell erreicht man 100°.



    Für die Lade kann man sicher auch Weißblech verwenden, das entsprechend stark genug ist. Es muss ja nichts tragen.
    Der Boden sollte jedoch schon recht stark sein.


    Wichtiger Hinweis:
    Diese Anleitung gilt nur für den gezeigten Räucherofen.


    Andere Räucheröfen oder Eigenkonstruktionen, die den gezeigten Gaskocher
    so einschließen, dass die Hitze auch die Gaskartusche soweit erhitzt,
    dass die dort aufgeführten Sicherheitsvorschriften nicht mehr gerecht
    werden, sind zu unterlassen.

    Ich freue mich, wenn es regnet.

    Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.


    Karl Valentin, deutscher Humorist * 4.Juni 1882; † 9.Februar 1948

    Einmal editiert, zuletzt von rüdl ()

  • Moin Udo..


    .. schöne Bastelei :gut , die du dir da angetan hast ;-)


    Von mir käme jetzt die Sicherheits-Frage.


    Der kleine Gaskocher ist so konstruiert, daß rechts die Garkartusche "wohnt"
    und die Abwärme vom Heizelement direkt nach oben abziehen kann / bzw. in die kälteren Umgebungsluft abstrahlen kann.


    Jetzt hast du das "Gasding" incl. Kartusche in eine Art Schublade gepackt,
    in der sich Stauwärme bildet und die Kartuschenseite,
    ohne Abtrennung vom Heizelement, auch diese Stauwärme bei Betrieb ertragen muß.


    Das macht mich jetzt etwas nach(be)denklich :rolleyes: .
    Die Kartuschenseite wird in dieser "Schublade"
    durch die Wärme-Abstrahlung der aufgeheizten Metallumgebung
    und der entstehenden Stauwärme (mangels "frisch-kühler-umgebungsluft")
    doch gefährlich belastet, oder?


    Das ganze Gas-Kocher-Ding besteht doch nur aus "Schnotterblech"
    und die ollen Gaskartuschen selbst sollte man nicht unter Sonneneinstrahlung lagern,
    weil die auch nur eine dünnblechvariante um sich haben.


    Die Idee an sich ist ja einfach & simpel, wie ich es printipiell auch leiden mag.


    Aber wie hoch ist die Temp.-Belastung auf der Kartuschenseite und kann
    man den Nachbau unbedenklich empfehlen ??


    Selbst Gasflaschen mit "dicker Bekleidung"
    stehen immer abseits/geschützt von Wärmeabstrahlung/Stauhitze bei Heiz-, Grill-anlagen.



    gruß rüdl

  • Für eine einzige simple Frage, so viel Text!? :rolleyes:


    Ich kann dich beruhigen.
    Warme Luft steigt bekanntlich nach oben. Der Ofen wird zwar ziemlich warm, aber auch die Wärme steigt nach oben.
    Der rechte untere Rand des Ofens steht ein wenig über der Kartuschenklappe und berührt diese nicht.
    Im Gegenteil: Die Kartusche war richtg kalt... und der Ofen war fast 2 Stunden an....wie im Bericht erwähnt auf sehr kleiner Flamme.

    Ich freue mich, wenn es regnet.

    Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.


    Karl Valentin, deutscher Humorist * 4.Juni 1882; † 9.Februar 1948

  • Nur wenn die Dose undicht wird möchte ich nicht in der Nähe stehen....

    Wenn ich ne Pfanne daufstelle, ist's das gleiche!
    Die Dose wird nicht undicht, es sei denn, man hat sie vorher schon falsch behandelt. Aber das passiert mit jeder Kartusche.
    Auch, wenn man z.B. den Schlauch an den vorgeschlagenen Brenner nicht richtig befestigt hat. Für meinen kleinen Teleskopofen wäre dieser Brenner aber zu groß.
    Egal was man betreibt, eine entsprechende Vorsicht ist immer geboten.
    Da achte ich immer drauf und wenn ich hierbei eine Gefahr gesehen hätte, hätte ich den Bericht nicht erstellt.



    ICH habs ausprobiert und es funktioniert. Die Kartusche wird nicht heiß, nicht einmal warm.

    Ich freue mich, wenn es regnet.

    Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.


    Karl Valentin, deutscher Humorist * 4.Juni 1882; † 9.Februar 1948

  • Moin Sylvio


    Ich hab allerdings nix aus dem Kocher gebastelt, sondern nur meinen Räucherofen etwas umgebaut/repariert und auf den Kocher gestellt, wie ein Topf oder eine Pfanne.


    Aber es gibt immer irgendwelche Reichsbedenkenträger.


    Vielleicht sollte Askari danach den Kocher aus dem Sortiment nehmen. ;-)

    Ich freue mich, wenn es regnet.

    Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.


    Karl Valentin, deutscher Humorist * 4.Juni 1882; † 9.Februar 1948

  • Blos nicht...............dat Dingens is ne Wucht :thumbsup:


    Deine Bastelei übrigens auch ;)


    gruß degl

  • Moin..

    Zitat

    es gibt immer irgendwelche Reichsbedenkenträger

    .. netter Wink :-D ..



    Keine Ahnung warum diese abfällige Bemerkung fallen mußte?
    Es ging NICHT um deine tolle Idee; die will/wollte niemand "schlecht" machen oder "herabwürdigen"!
    Es ging lediglich um die Gefahren von Stauwärme und Wärme-Rückstrahlung
    bei Betrieb von Gasanlagen in geschlossenen "Räumen"(Schubladen).


    Wenn du meinst, daß deine "Bastelei" so ungefährlich ist
    und die Nachahmung, auch ohne Hinweise auf die Gefahren,
    so stehen bleiben kann .. ..
    .. dann lassen wir das eben so stehen.


    Bezüglich "Haftung" kennst du dich ja aus und weisst aus beruflicher Erfahrung,
    daß selbst ordinäre "Bastel-Foren" (Hammer/Nagel/Schraube/Akkuschrauber/.. -ab 12 Jahre- )
    mittlerweile überall Haftungsaus-Schlüsse "eingetextet" haben.



    Hoffentlich kommt nicht der erste "Nach-Bastler";
    - der dem Gasofen eine etwas andere, geschlossene Schublade verpasst / einen anderen (Ausgangs-) Räucherofen hat ..
    - den Ofen höher temperiert als du es getan hast .. den Ofen zu lange mit ? 100 Grad anheizt ..
    - das ganze Fett (Fisch/Fleisch/Wurst ..) nicht regelmäßig am Brenner/Ofenboden/-Wände entfernt .. Fettbrand ?
    - der den Ofen anmacht, die "Klappe schließt .. das kalte Fett langsam warm wird .. von oben auf die Flamme tropft .. diese löscht .. .. hat der Ofen eine Bimetall-Sicherung gegen ausströmendes Gas ? .. k.A.



    .. vermutlich hätte ich die Konstruktion so "gebastelt",
    daß die Kartuschenseite belüftet wäre (Kartuschenseite hat damit immer nur die Temp. der Umgebungsluft)
    und die Hitze vom Heizelement und dem umgebenden Stauwärme(räucher)ofen davon abgetrennt ist ..
    .. bischen Blech; Nieten und hochtemperatur-festes Silikon (400 Grad C./Zylinderkopfsilikon).. feddisch ;-)
    .. der Gaskocher hat ja sogar zwei Rillen/Falze in der Konstruktion, die man für eine "Abtrennung" hernehmen kann;


    eine verläuft direkt um das Gasfeld (den Topfhalter), die andere ist zwischen Heizelement und Kartuschenseite.
    Das ganze vierkantige Blech (Topfhalter) lässt sich raußnehmen/umdrehen; da lässt sich ein Abtrennblech leicht einklinken .




    Aber wie gesagt, es ist mir persöhnlich "Latte";
    ich hätte unter diesen Bild-/Textbericht,
    zu dieser Art von "Fremdnutzung",einfach noch ein paar Gefahren-Hinweise gesetzt
    um jegliche Haftung aus einer Nachbastelei-Katastrophe aus zu schließen
    ;-) .




    Innen sehen die "Dinger" so aus ..


    .. ein Kenner könnte eine Bimetallsicherung finden; oder auch nicht, k.A. .. ;-)



    .. unten drunter sind winzige Plastik-(distanz)-füße angeschraubt; die werden bei Einfluß durch Stauwärme zusammensacken ..


    Betrieben werden diese Kocher i.d.r. mit Butangaskartuschen; d.h. bei Temperaturen ab Null Grad Celcius und weniger
    wird das nichts mit heißer Suppe beim Eisangeln oder dem Räuchern für das Weihnachtsfest bei Minustemperaturen.. ;-)




    Mfg
    der Bedenkenträger

  • Moin rüdl...


    Du hast deine Bedenken zuerst geschrieben und ich hatte entsprechend geantwortet.
    Aber das reichte offen bar einigen nicht und mussten ihre Bedenken auch dazugeben.
    Daher Reichsbedenkenträger!


    Es ist ja nicht generell verkehrt, nachzufragen, ob es nicht evtl Gefahren geben könnte. Aber Feststellungen aus enternten Gedanken....


    Natürlich muss dringend davon abgeraten werden, diesen Kocher in das untere Fach eines großen Räucherofens zu stellen.
    Oder etwa individuell eine Umrandung zu bauen, das den Kocher einschließt.


    Bei meinem Beispiel (ich hätte sicher besser noch ein Foto machen sollen, wo der Ofen auf dem Kocher steht, weil dies es deutlicher macht) steht der Räucherofen aber so auf dem Kocher, dass es einer größeren Pfanne gleich kommt.
    Ich hatte natürlich den Kocher nicht nur im Blick sondern auch im 'Gefühl'. Habe also kontrolliert, ob das Gehäuse zu heiß werden könnte.
    Aber alles lief prima, sonst hätte ich den Berichtnicht veröffentlicht.


    Ferner schrieb ich, dass es ausreicht, wenn der Kocher auf kleinste Flamme gestellt wird. Durch die Löcher im Boden geht die meiste Hitze nach innen, das Bodenblech wir zwar auch so heiß, dass man sich die Finger verbrennen kann, aber an einer Pfanne verbrennt man sich die Finger auch.


    Die Strahlungswärme nach unten ist gegeben und der Kocher wird im Bereich der Kreuzeinlage auch heiß. Aber das wird sie auch bei Betrieb mit Pött und Pann.


    Diese Einlage ist auch aus einem anderen Metall, als das Kochergehäuse. Es ist bei meinem Kocher emailiert und nimmt auch viel Hitze auf.


    Diese Kocher werden häufig von Asiaten benutzt, wenn sie keinen Gasherd haben und ihren Wok auf Hitze bekommen müssen.
    Daher kaufe ich meine Kartuschen auch dort, statt im Baumarkt.



    Wenn es dich (und viielleicht auch andere) beruhigt:


    Diese Anleitung gilt nur für den gezeigten Räucherofen.
    Andere Räucheröfen oder Eigenkonstruktionen, die den gezeigten Gaskocher so einschließen, dass die Hitze auch die Gaskartusche soweit erhitzt, dass die dort aufgeführten Sicherheitsvorschriften nicht mehr gerecht werden, sind zu unterlassen.

    Ich freue mich, wenn es regnet.

    Denn wenn ich mich nicht freue, regnet es auch.


    Karl Valentin, deutscher Humorist * 4.Juni 1882; † 9.Februar 1948

  • Hallo zusammen,


    Zitat

    ich hätte unter diesen Bild-/Textbericht,
    zu dieser Art von "Fremdnutzung",einfach noch ein paar Gefahren-Hinweise gesetzt
    um jegliche Haftung aus einer Nachbastelei-Katastrophe aus zu schließen


    Nun hört aber mal auf…fangen wir jetzt an,
    dass unter jede Bastelei ein Haftungsausschluss drunter muss? :thumbdown:
    Haftung…so ein Blödsinn! :piep:
    Wir sind doch hier nicht im Amiland :rolleyes:
    Ich als Privatmann fordere mit so einem Bericht niemanden auf dies nachzubauen!
    Ich würde mal sagen, dass man die Kirche im Dorf lassen sollte….das grenzt ja fast an Paranoia. 8|8|


    Dann können wir glatt zwei Drittel unserer Beiträge Bastelecke in die Tonne treten. :bad


    Udo…lass dich nicht irre machen…ich benutze diese Öfen selbst
    und lebe noch…trotz großer Töpfe. :gut:gut


    Gruß
    Norbert

    Es gibt zwei Dinge, die man nich ändern kann: Die Frauen und das Wetter.
    Also warum darüber aufregen?

    Fehmarn von 26.04-15.05.2021

    gestrichen wegen Corona :kotz

    Neu gebucht vom 17.10.-07.11.2021 :thumbup:

  • Ich denke mal auch das hier ein " Addi " ;););)


    uns seine Bastelei vorgestellt hat und damit unter anderem auch das Forum etwas belebt welches in den Sommermonaten
    eh etwas schwächelt :rolleyes: .


    Das ist doch eine interessante Denkanregung für jeden der vielleicht auch vor hat sich etwas ähnliches zu basteln.
    Oder dadurch erst mal auf den Gedanken kommt.
    Keiner ist verpflichtet es so nachzumachen. Und wer der Meinung ist das Ding ist Ihm sprichwörtlich so wie beschrieben
    " zu heiß " 8-o , na der soll es lassen oder es weiter entwickeln.


    Wie Norbert schon schrieb, hier wird sich sonst bald keiner mehr diesbezüglich verewigen, wenn er noch eine Sicherheitsabnahme
    nachweisen soll oder vieleicht EC Zulassung beantragen? 8o


    Gruß Olaf

  • Moin Udo.


    Danke für deine ausführliche Anregung zum umbau eines Räucherofens . :gut


    Ich finde die Idee ist gut und es dürfte auch für runde Teleskop öfen machbar sein. :thumbup:




    Und das der umgang mit Gas als Hitzequelle einer gewisssen vorsicht bedarf dürfte auch jedem klar sein.


    Ist aber bei jeder Hitze bzw Feuerquelle so,gerade beim Räuchern darf man nicht nachlässig sein.


    Und zum guten schluß ist ja jeder für sich und sein Tun selbst veratwortlich.

    Gruss von der Soeste Jochen. :angler:


    Bekannte Adresse Klausdorf 17.-24.10 2021.





    Wenn ihr auch die Klage gegen die Fischereiabgabe unterstützen wollt


    Siehe hier http://www.anglerdemo.de/ verwendungszweck Klage Fischereiabgabe

  • Hallo!
    Erst einmal Rüdl hat recht -ich würde den Camping Gaskocker mit gaskartusche auch nicht in den "Ofen" schieben.
    ich selbst habe einen Räucherofen mit gasantrieb gebastelt.
    Dafür habe ich einen einfachen einflämmiigen ga brenner genommen . So etwas Gaskocher
    da liegt der Gasanschluß ausserhalb des Räucherofens. jetzt noch eine etwa 5mm dicke Aluplatte auf den Brenner zwecks Flammenverteilunggeleg -t fertig auf dies Platte kannst du wenn der Fisch gegart ist Rüchermehl drauf streuen oder in einer Aluschale drauf stellen.



    Elektroantrieb ist auch ganz einfach - da gibt es im Baumarkt billige Elektogrills mit und ohne Temperaturreglung Rücherofen drauf stellen fertig


    Gruß Oldman

    Wenn der letzte Baum gefällt und der letzte Fisch gefangen ist,
    wirst du feststellen das man Geld nicht essen kann.

  • Da ich nicht gerade ein "technischer Vollidiot" bin :rolleyes: und seit über 40 Jahren Räucheröfen mit Holzkohle, Holz, elektr.
    Spirale oder Gas betreibe bin ich davon überzeugt das der Räucherofen funktioniert und auch sicher ist.


    Und somit sehe ich keinen vernünftigen Grund das Udo seinen vorgestellten Räucherofen nicht mit dem Kocher und Patrone
    zum Einsatz bringen soll.
    Ausschlaggebend ist nicht was man als Alternative zu seinem Vorschlag einsetzen kann, sondern was er eingesetzt hat und das
    es funktioniert. Und nur das hat er uns mitgeteilt.
    Und wenn er dabei bleibt beim Räuchern und sich drum kümmert und das wird beim Einsatz zu Hause der Fall sein, so erfüllt
    das Gerät seinen Zweck für die par Male die er das Ding nutzt.


    So einen "Jonny" von Gasbrenner wie er hier schon zwei mal genannt wurde, ist für Udos Verwendungszweck unbrauchbar.
    Das Ding wiegt 4 Kg. Hat ein Außenmaß von 40 x 40 cm und ich schätze das bei voller Leistung mit Propan ein
    Heizwert von über 3000 W bis 5000 W erreicht wird.
    Was soll das Ding unter einem kleinen Räucherofen? Mit so einem Ding kann Udo uns alle ( 20 Personen ) auf Fehmarn bekochen :-P:-P .


    Es gibt doch sogar diese kleinen flachen Räucheröfen. Da kommen nur ein oder zwei Stöfchen rein mit Sägemehl und es funkt...
    für ein paar Filets oder Einzelfische.



    Gruß Olaf

  • Hallo!
    Ich denke hier sollten doch nur Möglichkeiten angeführt werden wie man einen Räucherofen befeuern kann und das auf die einfachste und sichestre Art und Weise. Ich habe hier im Forum - einfach mal etwas suchen - einen "Räucherofen aus einem Umzugskarton vorgestellt; befeuert mit Holzkohle und der funktionierte auch. Ja -der Campingkocher geht auch, aber warum sich der Gefahr aussetzen das die Kartusche hoch geht - sind einfach nur Billigteile.
    Udo wird sich bestimmt noch an Hochwacht erinnern wo fast der Tisch abgbrannt weil das Gas einen anderen Weg als üpber den Brenner genommen hat :D:D:D
    Sicherlich hat so ein Jonny, wie Olaf es nennt, ordentlich Power - aber die Power des Jonnys kann man auch regeln und man ist auf der sicheren Seite ;-);-);-) dann noch so ein Jonny kostet nicht mehr als so ein billig Campingkocher.
    Gruß Oldman

    Wenn der letzte Baum gefällt und der letzte Fisch gefangen ist,
    wirst du feststellen das man Geld nicht essen kann.

    Einmal editiert, zuletzt von Oldman ()

  • Hallo zusammen,


    erst einmal finde ich die Idee von Udo gar nicht mal so schlecht. Ich selber verwende einen solche Gasofen um einen TRO zu beheizen. Auch hier stelle ich den TRO auf den Gasofen und die Kartusche bleibt kalt !


    Wieso muss eigentlich jede Idee sofort zerredet werden ? Manchmal reicht es auch, einfach erst mal lesen, dann denken und dann schreiben.


    Hallo!
    Erst einmal Rüdl hat recht -ich würde den Camping Gaskocker mit gaskartusche auch nicht in den "Ofen" schieben.


    Wo hat Udo denn behauptet, das er den Gasofen in den Räucherofen stellt ?

    Ich hab allerdings nix aus dem Kocher gebastelt, sondern nur meinen Räucherofen etwas umgebaut/repariert und auf den Kocher gestellt, wie ein Topf oder eine Pfanne.


    Somit verwendet er den Gasofen doch genauso, wie der Hersteller es sich vorgestellt hat. Auf den Ofen wird ein Gefäß ( Topf, Pfanne, Grillplatte o.ä. ) gestellt und erwärmt. Hier darf man dem Hersteller schon unterstellen, das er sich auch die entsprechenden Sicherheitsgedanken gemacht und die Wärmeableitung der Heizleistung entsprechend angepasst hat. Ich denke, das Risiko, eine solche Gaskartusche in der prallen Sonne stehen zu lassen ist höher als der Betrieb mit einem Topf, zumal durch die Verdunstungskälte ( Wechsel des Aggregatzustand von flüssig in gasförmig ) doch eine verhältnismäßig große Menge Wärme aufgenommen wird. Nicht um sonst vereisen Gaskartuschen oder Gasflaschen, wenn zu schnell Gas entnommen wird.


    .

    .




    in diesem Sinne


    tight lines


    Detlev ( Rheinangler ) :angler:


    ---------------------------------------------------------------------------------------------
    Ich habe keine Lösung, aber ich bewundere das Problem ! :gut
    ---------------------------------------------------------------------------------------------



    Fehmarn, seit 12.01.2021 dauerhaft 8)


  • wie man sich in einige Beiträge so echauffieren kann ist einfach unverständlich.


    Der genannte Gasbrenner war ein Beispiel. Mit etwas googeln findet man auch solche die nur 1,5kg wiegen.


    Aber für die Zukunft verstanden auf welche Beiträge man hier antwortet und auf welche nicht.


    Gruß


    Wolfgang