Karpfen anfüttern

  • Hy Karpfen angler habe da mal so eine Frage womit füttert ihr immer eure karpfenplätze an ???...



    Hatte mal angefüttert dan kahmen rotaugen,Rotfeedern und die haben den Hescht angelokt ... der hatte mir mein vorfach abgebissen,voll scheiße


    Also womit füttert ihr an??


    danke im vorraus


    petri Heil

  • Moin Moin


    Also anfüttern generell mit dem Köder mit dem Ihr auch angelt. Man kann ungefähr 1kg Boilies pro Rute rechnen oder man teilt sich das auf. Ich persönlich fütter sehr geziehlt mit ungefähr 500g Boilies in 14mm und 20mm an. Um den Spot lege ich zusätzlich noch einen Futterteppich aus Pellets in verchieden Größen ( lösen sich unterschiedlich aber etwas schneller auf ) und verschiedene Partikel wie Tigernuts, Mais, Pellets ind verschiedenen Geschmacksrichtungen und Körnerfutter an. Das lockt zwar dann auch Kleinfische an, diese Fressen aber auch nicht alles weg, gehen nicht an die großen Boilies und locken dann auch irgendwann die Großen an. Bei mir klappts auf jeden Fall


    Perti Heil


    Jan

  • Moin
    Kommt immer auf den Bestand an. Was ist an Karpfen im Gewässer. Meistens ist es dann doch der gute alte Hanf und davon reichlich. Mit reichlich meine ich ich 2 - 5 kg jeden 2. Tag dazu um die Burschen an meine Boilies zu gewöhnen 1 - 3 kg 10mm Boilies. Nach 2 Wochen in denen ich jeden 2. Tag gefüttert habe, sind die Karpfen am Platz und auf meine Köder eingestellt.

  • Wenn ich nicht ausschließlich nur mit Boilies vorfüttere, was in den meisten normal beangelten Gewässer völlig ausreicht, nutze ich Taubenfutter ... bekomme ich im 50kg-Sack für 12€ bei einer Futtermühle oder im Raifeisenmarkt ... da ist alles drin, Hartmeis, Erbsen, Hanf ... einfach 24h in Wasser einweichen - aufkochen oder abbrühen ... fertig. Evt. noch Vanilliezucker oder Anis o.Ä. beim einweichen/aufkochen dazugeben ...


    Dies dann schön in der Fläche verteilt und einzelne Futterplätze dann mit Boilies garniert oder gezielt Futterstrassen angelegt die zum Hakenköder führen ... und immer ein paar Boilies untermischen!


    ###########


    Für kurze Sitzungen wie in den letzten Jahren hauptsächlich, haben sich auch Pellets bewährt ... entweder Forelli von der Futtermühle oder die etwas teureren vom Angelhändler/bzw. -versand ... sind extrem effizient!


    Best Grüße,
    Christian

  • Hallo,


    wie wäre es denn einmal das Anfüttern so zu machen, wie die Jäger mit den Wildschweinen im Wald. Die hängen einen verschlossenen Metalkasten (Milchkanne) mit einigen kleinen Löchern an einer Kette an einen Baum und geben Mais hinein. Die Schweine sind dann tagelang beschäftigt den Behälter hin und her zu schupsen bis das letzte Maiskorn raus ist. So werden Wildschäden auf den Äckern vermieden und die Tiere im Wald gehalten.
    Der Geruch der Köder ist nach meiner Meinung der wesentliche Weg zum Anlocken und reizen der Fische. Wer ist noch nicht hungrig durch die Straßen gegangen und hat von irgendwo einen guten Essensduft in die Nase bekommen? Bei einem hohen Weißfischbestand sind aber alle kleinen Partikelköder in wenigen Minuten aufgefressen. Bei einer Wassertiefe von 2-3 Metern und mehr erreichen kleine Partikel nicht einmal den Grund. Eine große Menge von Fischen werden angelockt und warten auf die nächste Gabe von der Oberfläche. Das sind meine Beobachtungen, da ich auch manchmal den Weg zum Gewässergrund mit Taucherbrille und Flossen antrete.
    Fazit: Also die Köder teilweise in einen Behälter mit einigen Löchern stecken und mit Beschwerung und Boje zur Markierung am ausgesuchten Platz versenken.
    Was für eine Meinung habt ihr da zu oder hat jemand von euch ähnliche Versuche bereits unternommen.


    Haui

  • Hi Haui006!


    Wie bei den Wildschweine -es soll hin und herschwenken -wie kriegst du den
    Baum Ins Wasser :-D :-D :-D :-D :-D


    Ist nichts anderes als ein großer Feederkorb - aber man kann es mit dem
    Anfüttern auch übertreiben - du willst doch angeln - ist das noch angeln wenn dutzende Von Karpfen vor deine Füssen rumschwimmen und fast jeden
    Köder nehmen?


    Gruß Oldman

    Wenn der letzte Baum gefällt und der letzte Fisch gefangen ist,
    wirst du feststellen das man Geld nicht essen kann.

  • Hallo,


    also ich bin für eine generelle Erhöhung der Mindestmaße für alle Fische in kleinen Schritten, so kann man zu einem guten Fischbestand kommen bei gleichzeitiger Nutzung der vorhandenen Naturnahrung und einem hohen Wert für die Ernährung bei steigenden Kosten für die Besatzmasnahmen. Ich fotografiere meine Beute kaum, ich esse sie auf. Von einem Karpfen von noch nicht mal 60 cm halte ich nicht viel. Das Fleisch ist zu unreif. Diese Länge kann er spielend im 5ten oder 6ten Lebensjahr erreichen. Wenn also die Mindestmaße von Fischen alle 3-5 Jahre um 5cm erhöht werden würden und alle Angler bei der Sache mitspielen, haben wir am Ende einen stärkeren Bestand mit mehr Chancen auf gute Fische. Den Fischen sind unsere Beschränkungen sowieso egal. Für sie ist es unwesentlich ob ein fotosüchtiger Zurücksetzangler sie am Haken hatte oder ein Mindestmaß existiert oder eine Schonzeit, die Qual bleibt die selbe beim Gefangen werden. Oder wer glaubt das ein hoch sensibles Maul das Tonnen von Sand und Schlamm nach winzigen Nährtieren wie Schlammröhrenwürmern und Zuckmückenlarfen durchsucht keine Schmerzen emfindet. Die Notwendikeit der Energieaufnahme treibt aber schon nach kurzer Zeit zu neuer Nahrungssuche und damit auch an die Köder. Meine Zeit ist knapp und ich suche Erfolg beim Angeln.

  • Ihr sieht das alles völlig "professionell", mit teuren Pallets oder Boilies anfüttern, mann kann genauso Nudeln oder andere Essensreste benutzen, dadurch kann man sich jede Menge geld sparen... 8-)